Meine Großeltern haben Ackerland und bauen immer noch (im kleinen Stil) Kartoffeln an. Für die neue Ernte werden ja alte Kartoffeln in die Erde gesteckt. Das kann man wohl nur 4-5 Jahre machen und muss dann wieder neue Kartoffeln beim Züchter kaufen, um diese anzubauen. Warum ist das so?

Kartoffeln nehmen bestimmte Närstoffe beim Wachsen aus dem Boden auf, der eine eine gewisse Zeit zur Regeneration braucht (2 bis 3 Jahre), bevor man wieder neue Kartoffen pflanzen kann, die wiederum die Nähstoffe heraus ziehen...

Ich denke um wieder eine gute Ernte zu erzielen, warscheinlich ermüdet die Keimfähigkeit nach ein paar Jahren. Aber wenn Deine Großweltern das schon so lange machen, wissen sie sicher auch die Antwort.
Was bei den Kartoffeln abgeht ist vergleichbar mit der Inzucht bei Mensch und Tier. Sollte auch möglichst unterbleiben, weil sich nicht unbedingt die positiven Merkmale vererben, sondern die negativen verstärken.