Warum kann ich nicht glücklich und zufrieden sein. Und woher diese ständige Traurigkeit und schlechte Laune?

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1 Antwort

Deine Situation hier mit dem Schreiben von Kommentaren wirklich zu verbessern wird ziemlich schwierig sein. Zum einen müsstest Du aus diesem unsicheren Haus 'raus, um selber atmen zu können und das Leben in Angriff zu nehmen - zum anderen bin ich mir in Deiner momentanen Situation nicht wirklich sicher, ob das eine gute Idee wäre, weil Du in einer eigenen kleinen Wohnung noch mehr ins Grübeln kommen würdest - und wie wir alle wissen, sind Depressionen nicht ungefährlich. 

So Sätze, wie "Du hast Dein ganzes Leben noch vor Dir" etc. helfen da auch nicht. Das weißt Du selber sehr genau. Wie Du übrigens Dich und Deine Probleme äußerst präzise erklären kannst, ist schon ein erster großer Schritt. Erst, wenn man die Probleme bei Namen nennt, sich auf sie einlässt und dann sogar hinschreibt, dann kann man anfangen daran zu arbeiten. 

Unsicherheit ist nichts, worüber Du Dich schämen musst. Das passiert selbst den Selbstsichersten auf dieser Welt (die es im Übrigen recht wenig gibt). Die meisten tun nur so, als wären sie in allem so sicher - und die sind viel ärmer dran als Du. Die Therapie ist gut. Wenn diese nicht hilft, dann versuche einen anderen Therapeuten zu bekommen - oder: Es gibt auch die Möglichkeit für ein paar Wochen in eine Klinik zu gehen. Ich kann das UKM in Münster sehr empfehlen. Dort werden in sechs bis zwölf Woche wirklich alle Dinge heraus gekitzelt und besprochen ... - WENN Du es auch tatsächlich möchtest. 

Sprich mal Deinen Arzt bzw. Therapeuten darauf an. Gerade bei den Worten, die Du so schreibst, würden die Fachleute sehen, wo sie ansetzen können, um Dir zu helfen. 

Wäre dies eine Option ?? - Du solltest wirklich in eine Umgebung kommen, in der Du gestärkt wirst. Dauerhaft. Und alles andere folgt daraus von ganz alleine.

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Kommentar von MrWatson84
01.11.2016, 20:38

Hallo, erst mal danke ich dir für deine Antwort:
Ja das mit der eigenen Wohnung, die Gedanken habe ich oft.
Meine Probleme sind halt auch dieses angstzustände. Manche würden sagen: verdammt stell dich nicht an, du bist ein Mann. Aber das ist leichter gesagt als getan. Bei meiner Therapeutin habe ich das Gefühl, sie nimmt mir das nicht ab, meine Probleme. Entweder bekomme ich es nicht richtig rüber. Für sie klingen die Dinge immer als seien es keine Probleme. Mich Bewxhäftigt das aber alles jeden Tag.
Wenn ich mir vorstelle wie lange das alles schon geht und ich komme auf keine grünen Zweig mit mir.
Ich fühle mich für das selbständige Leben überfordert. Wurde ich zu behütet aufgezogen?
Ich habe eine Maske auf und das sehen viel nicht. Nach außen wirke ich harmlos und lieb. In mir drinne denke ich was ganz anderes. Ich fühle mich auch schnell angegriffen. Auch wenn andere eine andere Meinung über etwas haben und immer recht behalten wollen. Das macht mich wütend.

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