Warum kann ich mich nicht für eine Entscheiden?

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7 Antworten

Es gibt viele mögliche Ursprünge für sowas. Gerade bei solchen Themen sind die Gründe so individuell wie der Mensch selbst. Es gibt aber ein paar "gängige" Thesen, die nicht stimmen müssen aber vielleicht lohnt sich das hinterfragen dennoch - möglich ist es, dass man sich auch in solchen Beschreibungen selbst erkennt.

Das Gefühl das Interesse zu verlieren und wieder auf Distanz zu gehen ist manchmal ein Schutzreflex.

Bestätigung, Zuneigung und das Gefühl geliebt zu werden ist ein schönes und nahezu jeder möchte diese Gefühle auch erfahren dürfen - gerne auch mehr als nur einmal im Leben. 

Der Schritt in eine Beziehung ist jedoch noch einmal ein anderer. In einer Beziehung herrschen diese Gefühle zwar weiterhin, jedoch geht mit einer Beziehung noch mehr einher als "nur" die Bestätigung und Zuneigung. Geht man eine Beziehung ein, so steht man, wenn man es einmal visualisiert, sehr schönem aber auch zerbrechlichem. Die ersten Verlustängste machen sich breit, sobald der erste Streit oder auch "Eifersüchteleien" sich anbahnen. 

An dieser Stelle greift bei manchen ein Schutzreflex. 

Die Angst vor Zurückweisung, Verlust und "Liebeskummer" schreckt jeden ab aber manchmal arbeitet der Kopf schon präventiv und blockiert jede Möglichkeit sich in eine Situation zu begeben, in der diese Gefühle aufkommen könnten. So ist man zwar geschützt vor diesen Situationen, allerdings verschließt sich damit auch jede Möglichkeit eine Beziehung einzugehen. 

Neben dem Selbstschutz, steht manchmal auch nur der Wunsch nach im Vordergrund positive Resonanzen zu erzeugen. Das Ziel ist hierbei gar nicht in eine Beziehung zu gehen, sondern schlicht sich nur die Bestätigung zu holen, dass man diese eingehen könnte - sofern man das denn auch wollte.

An dieser Stelle steht der Selbstwert und das Selbstbewusstsein im Fokus.

Gerade diese beiden Aspekte fehlen meist beziehungsweise "stehen auf wackligen Beinen". Um diesen Selbstwert aufzubauen, holt man sich die Bestätigung von seinem Umfeld. Zu beobachten ist das auch bei den Menschen, die sich primär über Materielles definieren beziehungsweise über die "neidvollen Blicke" des Umfelds. Ähnlich funktioniert es hier auch. Man beweist sich selbst etwas und genießt den "Ego-Push" durch die positive Aufmerksamkeit.

Um etwas dagegen zu tun, ist eines wichtig - Selbstreflexion. 

Sich selbst zu hinterfragen warum man sich so verhält und auch einen genauen Blick darauf zu werfen, was in diesen Situation, wenn du einem Menschen näher kommst, mit dir passiert.

Welche Gedanken habe ich?

Habe ich Ängste?

Was gibt mir diese Situation gerade?

Warum tue ich das eigentlich (also mich an jemanden "ran machen")?

Das könnten Fragen sein, die du dir stellen könntest. Schlussendlich musst du dir selbst bewusst machen, was mit dir passiert und warum. Diese Antwort ist an der Stelle nicht mehr als der Versuch einen Impuls zu geben - die Antwort am Ende, kannst du dir nur selbst geben, denn niemand hier kann in deinen Kopf blicken.

Ich hoffe sehr das du die Antwort findest die du suchst und vielleicht doch noch dein Glück mit einer Frau machst.

Liebe Grüße.

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Dann vorläufig keine dann verletzt du keine und kannst dich in Ruhe entscheiden. Mach ne Liste was du mit welcher gemeinsam hast

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Erstens kannst nur du dir selbst helfen, denn in dir alleine steckt die Wurzel allen Übels, würde ich jetzt gerne schmunzelnd sagen.
Nee jetzt mal im Ernst zuerst betrifft vieles den Umgang mit dir selbst!

Genauer gesagt, hast du doch schon zwei Beziehungen, nur du hast noch nicht genau verstanden welche das sind. Zuerst ist es die Beziehung zu dir selbst, darauf folgt unmittelbar deine Beziehung zu deinem Leben, deinem Lebensstil, allen deinen persönlichen Mustern, Angewohnheiten, Vorlieben, Abneigungen, Vorurteile, Einstellungen usw usw.

Niemand anderes schafft an dir selbst, nur du, du selbst.
Also, wie realistisch gehst du mit dir selbst um, mit deinem eigenen Leben?

Kannst du das immer so ideal gestalten, oder anders gefragt, wüsstest du überhaupt was realistisch wäre, was irrational? Kannst du vor dir, deinem Leben davon laufen? Willst du bald nichts mehr von dir selbst wissen?

Hättest du nicht die Neugier, was aus dir werden könnte, wenn du sehr viele Möglichkeiten hättest, dich selbst positiv zu beeinflussen? Entwickelst du solche Möglichkeiten?

Wieso kannst du nicht neugierig sein wie du und eine Frau sich gemeinsam entwickeln könnten, wenn ihr Beide sinngemäß ein geschicktes Händchen hättet? Wäre es für dich unmöglich, an eine Frau zu geraten die ein geschicktes Händchen hat?

Kennst doch den Spruch, hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine erfolgreiche Frau. Oder ist Frau Merkel mit einem Müllwagenfahrer verheiratet?

Entschuldigt diesen Vergleich, ich wollte damit nichts negatives sagen, eher, er muss ein Mann sein, wenn er seine Frau so gewähren lässt usw.

Tja, wenn du jetzt schon so manche Probleme mit dir selbst hast, wie willst du dann später ein Vorbild oder guter Vater für deine, euere Kinder sein?

Komme mal endlich zurück in die reale Welt. Da kannst du dir auch nicht immer die Rosinen raus picken. Warum versuchst du das in Beziehungen, das ist so unrealistisch.

Ich sage dir, meine Beziehungen waren lange Zeit sehr gut, weil wir beide es so wollten und beide ein gutes Händchen hatten. Irgendwann hatte es sich mit den guten Händchen, man trennte sich. In meiner Erinnerung blieben aber die Vorteile, die guten Gemeinsamkeiten. Das konnte ich doch selbst beeinflussen, musste es nur wollen und die richtigen Betrachtungen anstellen.

In dem Zusammenhang noch was wichtiges.
Alles auf der Welt hat gleichzeitig und ohne Ausnahmen Vorteile und Nachteile.
Werde dir dessen bewusster!

Es liegt immer nur an der jeweiligen subjektiven Betrachtungsweise, ob bevorzugt die Vorteile oder die Nachteile gesehen werden, gesehen werden wollen.

Was du derzeit willst, im Zusammenhang mit vorgenanntem kannst du wohl selbst gut genug erkennen. Oder?


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Vielleicht ist es einfach noch zu früh, und du kannst (noch) keine feste Beziehung eingehen, weil du keine Verantwortung übernehmen willst. Das ist ok. 

Oder die Ursache liegt darin, dass du nicht nochmals enttäuscht werden willst (wie in der 10. Klasse)? In diesem Fall solltest du vielleicht die damalige Enttäuschung abhacken, das war ja eine pubertäre Geschichte die halt zum erwachsen werden gehört, und dich wieder öffnen. Ich weiss, Nähe zuzulassen macht gleichzeitig auch verletzlich, aber keine Nähe zuzulassen macht dich auf die Dauer einsam und kalt. 

Weiss jetzt nicht, ob dir das hilft, jedenfalls hoffe ich dass du wie auch immer weiterkommst mit deiner Entscheidungsfrage.

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Dann hast du noch nicht die richtige gefunden. Die anderen magst du vllt und findest die nett aber für Liebe reicht es halt noch nicht. Das ist auch nicht schlimm.

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Da fehlt einfach die Liebe und die kann man nicht erzwingen. Warts ab, irgendwann kommt eine, bei der du keine Zweifel hast, an der du nicht das Interesse verlierst und die du nie wieder hergeben möchtest ;)

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Du könntest sie erstmal nur um Freundschaft bitten, wenn das für dich passt. Wenn sie dem zustimmt kannst du sie in Ruhe kennenlernen und dir so ein Bild machen. Vielleicht gehst du es einfach auch viel zu schnell an. Man merkt, dass du doch wie eigentlich jeder Mensch den Wunsch nach Liebe und Akzeptanz hast.

 Hast du vielleicht auch Probleme dich selber wirklich zu lieben (nicht im narzisstischen Sinne)? 

Wie gesagt, wenn du eine Person wirklich nett findest und lerne sie langsam kennen und ziehe auch mal nur eine Freundschaft in Betracht. Du solltest auch anfangen, dich selber wirklich zu lieben und nicht nur nach Liebe durch andere suchen.

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