Frage von Powerbass 31.07.2011

warum kann ein Mensch so Intelligent sein , aber eine Menschenmasse so dumm?

  • Antwort von Melanie19880203 01.08.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das liegt nicht an der Intelligenz (Fähigkeit Probleme zu erkennen und zu lösen), sondern an dem eingeschränkten Bewusstsein von egoistischen und arroganten Menschen. Durch Arroganz und Egoismus schränkt man sein Bewusstsein ein und man limitiert die Aufnahme von Erkenntnis.

    Das die Menschheit mit hoher Geschwindigkeit auf eine globale Katastrophe rast erkennen ja nur diejenigen die auch die Konsequenzen wahrnehmen wollen. Eines der unbeliebten Konsequenzen ist es, den Energieverbrauch drastisch zu reduzieren, was bedeuten würde, wir müssten auf einen Großteil der Industrie verzichten (80% der Abgase stammen von der Industrie und nicht von den Automobilen, wie uns immer die Medien und die Regierungen glauben lassen wollen, damit sie noch mehr Steuern einheimsen können).

    Übrigens ist der Klimawandel nicht nur hier auf unserem Planeten zu erkennen, sondern auch auf den anderen Planeten unseres Sonnensystems. Dort steigt die Temperatur auch stetig an. Die Ursache am Klimawandel ist somit nicht nur die Umweltverschmutzung, sondern auch die Sonne. Auch das ist etwas was viele nicht anerkennen wollen, trotz der Beweise. Denn die am meisten egoistischen Menschen sind diejenigen die Macht besitzen wollen, Regierungsleute, Militär, Elitäre Globalisten usw. Die wissen doch schon längst das dieses System zu Ende geht und versuchen jetzt verzweifelt irgendwie die Kontrolle zu bewahren, schaffen es aber nicht und das führt zu immer mehr verzweifelteren Maßnahmen.

  • Antwort von justschroeder 31.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist seit langem mal wieder eine wirklich gute, aber auch total schwierige Frage, die ich mir stelle, seit ich Men in Black (Teil 1) gesehen habe. Dort wird diese Frage nämlich auch aufgeworfen.

    Was ich an dieser Frage so interessant finde, ist die Tatsache, dass sie für mich kontraintuitiv ist. D.h. ich würde zunächst eigentlich erstmal denken, dass ein Mensch eher dazu neigt, egoistisch zu sein, panisch zu reagieren, ignorant zu sein und sich nur auf das nächste und ihn Betreffende konzentrieren kann. Dementsprechend fände ich es viel einleuchtender, davon auszugehen, dass viele Menschen sich eher auf Meinungen verpflichten können. Immerhin klappt das ja mit der Moral, der Mode oder den Wissenschaften ganz gut. Viele Menschen schaffen es, sich in vernünftiger Weise zu einigen.

    Und dann kommt deine Frage und stellt etwas sehr Richtiges fest. So vernünftig der Mensch oder die Menschheit insgesamt auch zu sein scheint, sie löst offenkundig nicht ihre wirklichen Probleme, sondern verschärft sie eher noch.

    Meine Vermutung ist folgende - und ich muss aber vorausschicken, dass ich nicht das Gefühl habe, dass sich diese Frage wirklich befriedigend beantworten lässt: Nicht nur der einzelne Mensch ist ein Meister der Selbsttäuschung, sondern ich vermute, dass es bei größeren Gruppen und ganzen Völkern ähnlich ist. Ein blödes Beispiel, weil mir kein besseres einfällt: Es gibt technische Entwicklungen, die wahrscheinlich nie den erhofften Erfolg haben werden, wie z.B. so mancher Teilchenbeschleuniger. In der Schweiz steht einer, der jährlich Milliarden verschlingt, ohne dass er der Menschheit diese Investitionen je zurückgeben wird. Dennoch haben viele Menschen unwahrscheinliche Kräfte der Vernunft aufgebracht um diese Investition zu rechtfertigen. Was sich hier aber u.U. nur durchgesetzt hat, ist das stille und unausgesprochene Einverständnis der Entwickler und Betreiber darüber, dass dieses Riesenspielzeug eine Menge Spaß verspricht.

    Ähnlich scheint es sich mit der Herstellung von Waffen zu verhalten. Ich glaube nicht, dass es den Interessenten wirklich um Verteidigung und Sicherheit geht, wenn sie die Notwendigkeit von Waffen und einer Armee verteidigen, sondern auch hier sind sich die (meistens) Männer darüber einig und es scheint eine Menge an Faszination im "Spiel" zu sein. Bezeichnender Weise muss man für weniger technische Fragen viel mehr Argumentationskraft aufbringen und das mit wesentlich weniger Aussicht auf Erfolg, wie z.B. wenn es darum geht, die Notwendigkeit von Entwicklungshilfe gegen den Bedarf an Waffen stark zu machen.

    Ich finde es unheimlich, aber ich habe das Gefühl, dass, immer wenn es um kollektive Unvernunft geht, es die verspielten und unvernünftigen Kinder in uns oder auch die unberechenbaren Bestien in uns es sind, die über den Scheinweg der Vernunft eine Einigung erzielen ... ähnlich wie Goethe es den Mephisto schon zu Gott hat sagen lassen: "Er nennts Vernunft und brauchts allein um tierischer als jedes Tier zu sein."

    Tschuldige, wenn die Antwort so lang geworden ist, aber irgendwie ist das ein brennendes Thema, das die Menschheit viel zu sehr ausspart ...

  • Antwort von nikolaushaus 31.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der IQ einer Menschengruppe beträgt immer nur den IQ des am wenigsten intelligentesten Mitglieds der Gruppe geteilt durch die Anzahl der Mitglieder der Gruppe. - Terry Pratchett- (Wenn ich mich nicht sehr irre)

  • Antwort von TundraLdbz 31.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist keine Dummheit.Höchstens Egoismus.

  • Antwort von Cheriee22 01.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Im Moment weiß der Mensch so viel wie nie, und gleich doch so wenig wie nie. Es gibt soviel Wissen, wie noch nie zuvor und es wird immer mehr. Der einzelne Mensch weiß viel mehr als vor 100 Jahren und doch kann er nie alles wissen. Es gibt immer mehr Probleme, immer mehr Lösungswege. Niemand kann alles richtig machen.

  • Antwort von Martin2012 31.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo. Was denkt blos der andere, wenn ich mache! Dies ist eines der Grundübel der Gruppendynamik (dummheit). Lg. Martin.

  • Antwort von jiggles 31.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das liegt daran, dass nicht jeder Mensch den gleichen Einfluss auf das Weltgeschehen hat. Natürlich ist es so, dass jeder im Kleinen und bei sich selbst anfangen kann, indem er Energie einspart, auf unnötige Autofahrten verzichtet, seinen Müll recycelt, etc. Aber leider ist es so, dass die internationalen Entscheidungen, die Industrie etwa als größten Verbraucher und Produzenten von umweltschädlichen Stoffen betreffend, nicht vom einzelnen Menschen, der zwar kapiert hat, dass und warum es den Klimawandel gibt und wie man Besserung erreichen könnte, sondern von wirtschafts- und gewinnorientierten Regierungen und Konzernbossen getroffen werden. Somit kann zwar der "Normalbürger" im Einzelnen verstehen, doch wird er mangels Einfluß kaum in der Lage sein, das "Große Ganze" zu ändern. Allerdings wäre es auch hier wieder von Vorteil, wenn sich viele Einzelpersonen engagieren würden. Man siehe Stuttgart 21 oder den Atomausstieg: Es kann die Regierung zumindest zum Zögern gebracht werden, wenn der Protest nur konsequent genug ist. Auf lange Sicht geht es den Regierungsparteien aber auch hier nur um Wählerstimmen und nicht um Ideale.

  • Antwort von aptem 31.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das ist schlichtweg falsch. Wenn die Masse aus hochintelligenten Menschen allein bestehen würde würde sie auch anders handeln.

  • Antwort von Traenenseele 29.08.2011

    "Ein Mensch kapiert das wir was gegen den Klimawandel usw tun müssen aber viele Menschen sind so dumm und machen einfach weiter als wer nichts gewesen , wie kommt es dazu?"

    Nunja, ich nenne das soziale Faulheit. Ein einzelner alleine denkt sich, dass er selbst nicht viel ausrichten kann und verlässt sich daher auf andere Menschen.

    Und ich bin der Meinung, dass die Sache mit der Klimaerwärmung nur erlogen ist. Es geht doch immer nur darum neue Produkte (zb Elektroautos) an Geistig-blinde Menschen zu verkaufen.

  • Antwort von sk1982 01.08.2011

    schau dir doch unsere politiker an: gefälschte doktortitel, marionetten von lobbyistengruppen, mehr lügen als wahre aussagen etc. wie willst du da intelligente entscheidungen erwarten?

    ich sag immer: "ich könnte nie in die politik gehen, dazu fehlt mir die kriminelle energie" ;)

    wenn wir es mal schaffen "volksvertreter" in die politik zu bekommen anstatt "volksverarscher" oder "lobbyvertreter", dann wäre auch ein sinnvoller umgang mit problemen wie klimawandel etc möglich.

  • Antwort von Marcus99 31.07.2011

    Das ist nur was ihr glaubt.

    Ich behaupte einfach mal, wir sind alle keine großen Lichter. Es sind nicht immer die Anderen, die dumm sind. Vielleicht bemerkt man nur oft genug nicht, dass in Wirklichkeit manche Menschen sehr intelligent handeln - nur weil man selbst es nicht begreift, nennt man es dann dumm.

    Nur ein Beispiel (zwar unpolitisch, aber da musste ich wirklich schmunzeln): Ich habe auf einer Schachseite in einem Chat mitgelesen, die Weltmeisterschaft wurde live übertragen. Mir ist aufgefallen, dass nur die schwachen Spieler sich abfällig über die Züge der Meister äußern, die besseren Spieler können die Züge aber halbwegs nachvollziehen und beschweren sich nicht nach jedem Zug, dass die WM-Kanditaten ständig so blöde Züge machen und man es selbst besser weiß.

    Angenommen man würde jemandem hier im Thread die Macht über die Welt in die Hände legen: Ich hätte wirklich Angst um den nächsten Tag.

  • Antwort von msbrown 31.07.2011

    Also die Gruppe von Menschen setzt sich ja schließlich auch zusammen aus ein paar Menschen, die genauso schlau sind, wie dieser eine Mensch.

    Nur denkt jeder, dass der andere blöd ist und so kommt es nie dazu, dass man sich mal zusammentut. Nein, jeder macht allein weiter. Und jeder denkt, dass er der einzige ist. Und falls sich mal Menschen zusammentun, um bsp etwas gegen den Klimawandel zu tun, dass widersetzt sich der größere Teil der Menschheit und die anderen haben wieder verloren. Obwohl sie ihrer meinung nach Recht gehabt hätten.

    Aber wer hat denn schon Recht und wer nicht?

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