Frage von zusammenprall1 08.06.2011

Warum kann die Zunahme der sozialen Ungerechtigkeit nicht aufgehalten werden?

  • Antwort von JoeBarke 08.06.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da musst du nicht nach USA schauen. Ist bei uns schon ähnlich. Die " Mittelschicht die es noch vor 20 Jahren gab ist fast weg. Viele Reiche und viele Arme. Der Otto-Normalverdiener der einmal im Leben ein Haus baut und eine Familie gründet gibt es fast nicht mehr. Deswegen hauen sie auch ständig das Rentenalter nach oben. Meine Prognose: Wer selbst nichts macht, damit meine ich irgendwie Geld auf die Seite schaffen, der lebt später am Existenzminimum.Wie das gehen soll weiß ich auch nicht, aber vielleicht helfen uns dann die Griechen nachdem wir sie saniert haben.

  • Antwort von johnix 09.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Zunahme der Ungerechtigkeit, kann gestoppt werden und sogar umgekehrt werden. Aber dafür müssten die Bürger verstehen, das echte Demokratie, vom Mitmachen; lebt. Da aber die jetzt "Gewählten" eher für den Kapitalismus stehen und soziale Handlungen unterbinden, ja sogar Hass in der Gesellschaft schüren; herrscht Vereinzelung. Schon ein späterer römischer Cesar, sagte; teile und herrsche. So Lange dieses Prinzip herrscht, hat soziales Handeln; keine Chance.

    Ausserdem, befinden wir uns im Krieg, z.B. mit Afghanistan. Im Krieg, werden Menschenrechte zurück geschraubt, damit die Waffenherrsteller, schön Waffen verkaufen können. Die Gesetze sorgen nur mehr dafür, das Reiche, reicher werden und Arme, werden ausgeplündert.

  • Antwort von kosy3 08.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist nicht nur in den Vereinigten Staaten so, sondern ähnliche Verhältnisse gibt es auch in Deutschland. Aber warum machst du dir Sorgen? Das war schon immer so und das wird immer so bleiben. Früher waren es die Könige und Fürsten, denen die Reichtümer des Landes gehörten und heute sind es eben Unternehmensmanager.

  • Antwort von Sajonara 09.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    In Deutschland ist der allgemeine Zustand leider schon sehr ähnlich dem in den USA. Ausserdem geht weiter zunehmend der Profit in Unternehmensgewinnen und Exportüberschüssen an der Bevölkerung vorbei und verbleibt in den wenigen, gierigen Händen der plutokratisch un d völlig undemokratisch organisierten Minderheiten, der Besitzer an Prodktionsmitteln. In Deutschland gibt es derzeit schon 835 Familien, die ein Vermögen von jeweils mehr als 100 Mio EUR auf sich vereinigen.

    Die hierzulande gemachten Gewinne und der Profit der wenigen wird zudem dadurch erzielt, das diese Gewinne aus produktivem Fortschritt auf Kosten der Löhne und Gehälter der dieser Zwangswirtschaft unterworfenen und darin arbeitenden Bevölkerung gezogen wird. Dem Gewinn aus gesteigerter Produktivität steht eine abfallende Kurve der entsprechenden, darin erzielten Löhne und Gehälter gegenüber. Prekarisierung schreite voran, real sind über 6. MIo Menschen bei uns "arbeitslos" und neue Jobs gibt es verstärkt im Niedriglohn- oder Leiharbeitsbereich in dem Menschen bisweilen für 1/3 der üblichen Tariflöhne arbeiten müssen und das in einem der reichsten Länder der Welt.

    Immer weniger Menschen werden immer vermögender und dies auch, weil die Zinsen und Gewinne bei hohem Vermögenseinsatz beständig ansteigen (wenn nichts verspekuliert wurde) Und da alle anderen Menschen in diesen Sog der ausbeutenden Verwertungswirtschaft geraten sind und keinen Halt mehr kennen und ihrerseits ebenso massiv auszubeuten, auch im Kleinen gelernt haben, beschleunigt sich diese Spirale immer weiter. Selbst in kleinen Gewerbebetrieben ,Gastronomie etc, wird einseitiger Gewinn aus der Ausbeutung der oft unterbezahlt, auch kostenlose Mehrarbeit leistenden Beschäftigten gezogen und diese teilweise grob erpresst.

    Der "Club of Rome" hat schon in den 1970er Jahre in einer umfangreichen Studie zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung der Welt entsprechend nachgewiesen, das der sogn. Westen allein mit 20% der Weltbevölkerung schon damals 80% der weltweiten Ressourcen nur für seinen Profit und zu seinem Gewinn benützt und ausbeutet.

    Wie soll der Rest der Welt denn prosperieren und ein gesundes Wachstum vollziehen, wenn alle notwendigen Ressourcen abgegriffen und in einer Überproduktion der Wegwerfartikel, vom Automobil bis zu anderen Elektroartikeln und sonstigem hier benützt und überführt wird? Wir befinden uns in einem massiven und übermächtig angewachsenen, beschleunigten, progressiven Ausbeutungsprozess, der sämtliche Ressourcen, auch die die Vitalressourcen der Lebewesen darin, vernützt und dadurch die Lebensräume aller Lebenwesen verschmutzt, vergeudet, beschädigt und zerstört.

    Das derzeitige "Wirtschaftswachstum" ist zu großen Teilen auf der einseitige Vergeudung der fossilen Reserven an Erdöl und Erdgas und anderer, seltener Rohstoffe aufgebaut und darin wird weiter ein enormer Verschleiß und ein zerstörerisches Wachstum begründet. Nur ist mittlerweile der "Peak Oil" erreicht, was bedeutet das nicht noch mehr Erdöl weiterhin zur Befeuerung dieses immer noch exponentiell, ständig anwachsenden, verschwenderischen Lebensstils der MInderheit der daran ausgerichteten Menschheit im Westen möglich sein wird.

    Falls weiter global plan und ziellos vergeudet und ebenso wild behauptet wird, das sich diese durch einseitige, zersetzende Industrialisierung verursachten Schäden, nur durch noch mehr beschleunigtes Wachstum und Technisierung etwa beheben lassen, sind bald die meisten Ressorcen ausgebeutet und verschwendet und danach wird ein gewaltiges Steben der jeweiligen ausgehungerten Mesnchen und Lebewesen beginnen.

    http://www.trend.infopartisan.net/trd0611/t230611.html

  • Antwort von berkersheim 09.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die erste Frage ist: Was ist soziale Ungerechtigkeit. Es ist üblich geworden, dies nur an der Verteilung festzumachen, nicht am Beitrag oder der Erstellung. Wenn man auf die Klassiker der Wirtschaftslehre zurückgeht, z.B. auf Adam Smith, dann sprachen die nicht von sozialer Gerechtigkeit, sondern sie sprachen von Wohlstand der Nation.

    Denn die Sache ist, eine Nation ohne Wohlstand mit 'gleicher Verteilung' ist eine Gesellschaft mit gleich verteilter Armut - ist das erstrebenswert? Wenn eine Gesellschaft die Kreativen und Produktiven motiviert, Wohlstand zu erhöhen, dann haben alle mehr, wenige mehr als alle. Als Gesellschaft ist letzteres erstrebenswerter, denn trotz ungleicher Verteilung geht es in dieser Gesellschaft allen besser.

    Aus Sicht einer Gesellschaft ergeben sich zwei Forderungen:

    1) Eine Gesellschaft sollte die honorieren und motivieren, die Wohlstand schaffen.

    2) Eine Gesellschaft sollte allen immer die gleiche Chance und Motivation geben, ihre Fähigkeiten zum Wohle der Gesellschaft auszubilden und anzuwenden.

    Gelingt das, wird der Wohlstand der Gesellschaft als ganzer steigen. Der Wohlstand aller, die am Wohl aller aktiv mitwirken, wird steigen, wenn auch unterschiedlich. Es wird in einer Gesellschaft immer Menschen geben, die ihr Leben warum auch immer nicht meistern können. Eine soziale Gesellschaft wird ihre Lebensgrundlage sichern aber immer darauf achten, dass der letzte, der zum Wohl der Gesellschaft beiträgt nicht schlechter gestellt ist wie derjenige, der sozial abgesichert wird. Eine Gesellschaft wird darauf achten, dass die Kinder unabhängig von der sozialen Stellung der Eltern, Möglichkeiten bekommen, ihre Begabung zu nutzen. Hier ist ein Konflikt mit dem Recht von Eltern zu lösen. Es würde im härtesten Fall bedeuten, dass man unfähigen Eltern die Kinder zum Wohl der Kinder wegnehmen müsste, doch das ist eine schwierige Entscheidung. Gundlage dieses Gesellschaftsmodells ist das Menschenbild, dass Menschen unterschiedliche Begabungen und Einsatzfreude haben und unterschiedlich zum Wohl aller beitragen. Über längere Zeit wird sich zwar eine sozial schiefe Gesellschaft herausbilden, die sich jedoch von Generation zu Gerneration umschichtet, wenn die Gesellschaft es hinbekommt, Kinder ohne Ansehen der sozialen Grundlagen zu fördern. Die 'Armen' dieser Gesellschaft werden aber immer reicher sein als 'Arme' in Gesellschaften, in denen das Gesamtwohl nicht das Ziel ist.

    Die Marxche Theorie und alle 'linken' Nachfolgetheorien gehen von einem anderen Menschenbild aus. Sie postulieren, dass alle Menschen gleich begabt, gleich engagiert und gleich fähig sind. Dazu sollte jeder seine eigenen Erfahrungen abfragen, ob er das z.B. aus der Schule so bestätigt findet. Der Versuch in den sozialistischen Ländern mit dieser Prämisse größeren Reichtum zu schaffen als in kapitalistischen Ländern, ist klärglich gescheitert. Im Gegenteil: Nach dem Ende der Sowjetunion kann ein extremer Verfall der Gesellschaft in extrem arm und extrem reich festgestellt werden. Während der größte Teil der ehemaligen Volkseigentumsbesitzer bitterarm sind, ist Russland das Land, in dem die Millionäre am schnellsten zunehmen, danach folgt China. D.h. unter der Decke einer Scheingleichheit haben sich einige sehr wohl bessere Startlöcher für das absehbare Ende des Sozialismus und der Ideologie von der großen Gleichheit gegraben. Und nicht selten haben sie sich als Parteifunktionäre getarnt, die am morgen noch sozialistische Sprüche der Gleichheit ertönen ließen und am Abend bereits nachgezählt haben, was sie sich alles an Land ziehen konnten.

    Ich bin für das zuerst beschriebene Gesellschaftsmodell und das Ziel des größten Wohlstands für alle. Ob unsere Politiker es schaffen, alle damit verbundenen Anforderungen und Probleme gut zu lösen, wird auch davon abhängen, welche Politiker wir wählen. Es ist kein guter Zustand, dass sich Leute über die Unfähigkeit von Politikern beschweren, die nicht mal wissen, wer z.Zt. Gesundheitsminister ist. Sprich: Ein unfähiges Volk hat unfähige Politiker und nur die reine Sehnsucht nach Gerechtigkeit reicht nicht aus, etwas Ordentliches gesellschaftlich zu organisieren.

  • Antwort von Callavera 08.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Heutzutage haben Staaten sehr wenig Mittel and der Hand um eine gerechte Umverteilung von oben nach unten zu steuern. Ein Grund dafür ist die globale Mobilität des Kapitals. Wenn man etwa die Supereichen besteuern wollte, könnten sie ihr Vermögen einfach wo anders hin transferieren und sei es nur die Schweiz. Stattdessen hat man in den letzten 20 Jahren eine Umverteilung von der Mitte nach Unten gemacht, so dass die Mittelschicht unter den Belastungen langsam aufgerieben wird. Den sozialen Frieden versucht man durch viele Tricks zu halten, sei es durch eine höhere Verschuldung die nur die nachfolgenden Generationen belastet oder durch andere Scharmützel wie die neulich wieder ausgebrochene Integrationsdebatte. In den USA hatte man zusätzlich noch die Angst vor dem Terror den man instrumentalisieren konnte um die Armen bei der Stange zu halten.

    Was die politische Majorität angeht ändert das nicht viel. Immerhin haben 14,6% 2009 die FDP gewählt, eine Partei die selbst mitten in der Finanzkrise gegen stärkere Bankenregulierung argumentiert hat. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen das 14,6% der Wähler bei dieser Wahl Bankmanager waren. Diese Entwicklung wird sich auch ohne weiteres fortsetzen da Gier ja heutzutage salonfähig geworden ist. Und wenn das Fass zum überlaufen voll ist findet sich bestimmt eine Bevölkerungsgruppe die man zum Sündenbock machen kann. Heute würde ich sagen liegen dabei die Muslime ganz vorn im Rennen aber das kann sich nächstes Jahr ja noch ändern.

  • Antwort von Wolff966 08.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    In D ist es genauso und die Regierungen vetreten die Interessen dieser Clique.Auch in D,egal ob CDU/CSU und FDP oder SPD/Grüne.Eigentlich alles ein und dassselbe Gesindel.http://www.youtube.com/watch?v=qz2Xt3NAPQU (5.42 min,anschaulich erklärt)

  • Antwort von giggakalli 12.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Alles eine Frage des Willens - die weitere Entwicklung wird in einer Demokratie so nicht ewig funktionieren.

    Das augenblickliche Problem der Überschuldung hat ja gerade in der Problematik der Ungleichverteilung seine Ursache;an der Basis fehlt es an Einkommen zur Nachfragefinanzierung,wodurch die Nachfrage zwangsläufig "auf Pump" finanziert werden muß.

    was früher die Arbeitseinkommen von millionen von Konsumenten waren,sind heute die Kapitalerträge der genannten 1%.

    daher wird die Entwicklung zurück in mittelalterliche Strukturen kaum ewig so weitergehen können;das System frisst seine Kunden.

    ... und früher oder später wird man wohl die Kapitalerträge sozialisieren (zunächst hoch besteuern und mit Sozialabgaben versehen, dann über eine Deckelung der Erbschaftsmasse),damit die Kapitalerträge nicht mehr über den Weg des Kredits nachfragewirksam werden,sondern über den Weg eines durch die Kapitalerträge finanzierten, bedingungslosen Grundeinkommens nachfragewirksam wird.

    dann kämen wir auch weg von der Eigentumsgesellschaft - und hin zu einer Leistungsgesellschaft.

  • Antwort von bitbuerster 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Viele qualitative Antworten hast Du ja schon bekommen; wenn Dich das Thema auch quantitativ näher interessiert, dann empehle ich Dir den Link hier: http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/meudalismus.htm

    Viel Spaß beim Gruseln!

  • Antwort von jolieoupas 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ich halte diesen prozess fuer so gut wie irreversible.

    die banken haben die weichen gestellt, die politiker die gesetze abgesegnet..

    diesen zustand kann ich schlecht in einen aufsatz packen! ich empfehle allen diesen wichtigen film, reportage anzusehen.da ist alles wunderbar erklaert!

    der film heist "LET'S MAKE MONEY"

    der regisseur , oesterreicher , heistERICH WAGENHOFER

    den gibt es auch in teilen auf youtube!der film ist auf deutsch , teilweise english.er hat sehr beeindruckt!lief vor einiger zeit um 23:00 im ersten!

    schade, dass er nicht taeglich gezeigt wird!b.

  • Antwort von Praline 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Da ist keiner daran interessiert. Wer denn auch? Nicht mal die Kirche. Dann hätten sie ja nichts mehr zu predigen. Es macht sich doch schön von Armut und den Folgeerscheinungen zu quaken. Das zieht doch immer. Die Gerechtigkeit kommt erst im Himmel. Ist doch gut. Viele glauben daran und gehen deshald in die Kirche, um neue Varianten zu hören, wie schön das Leben im Himmel ist und Gottes Gnade. Die Politiker aller Colleur leben doch auch davon, so amüsieren sich die Leute aus der FDP über die römischen Eskapaden. Hauptsache sie haben ihre Taschen voll ohne Ende. Sollen doch erstmal hingucken und analysieren aus welcher Ecke sie selbst kommen, z. B. MonChiChi Rößler. Da haben sie so viel zu tun. Sie wollen keine Verbesserung der sozialen Lage der Menschen, sie wollen nur ihre Kröpfe füllen. Die anderen Parteien sind auch nicht daran interessiert, soziale Verbesserungen durchzuführen. Eher machen sie sich lustig über die schlimmen Verhältnisse der armen Menschen in Deutschland! Und die Linken - was kann man da erwarten? N i c h t s ! Siehe Ernst, er fährt einen Sozial-Porsche und besitzt Immobilien ohne Ende. Der macht nichts für die Armen, eher das Gegenteil. Die Lötzsch will Kommunismus und quakt und quakt darüber bis Gysi ihr das "Maul" darüber verboten hat. Jetzt beschäftigt sie sich mit lächerlichen Dingen von Freiheit und Demokratie. So ein Gewäsch macht die Armen und Alten auch nicht satt. Keiner macht was! Sie quatschen und quatschen und feiern nur Papiersiege, nichts anderes. Den ganzen Tag EHEC- Geprassel, was soll das? Die vom Robert- Koch- Institut hätte ich schon längst zum Teufel gejagt mit ihrem Gequake dazu. Und Atomkraftwerke stilllegen - was für ein Geprassel? Was machen die Franzosen? Die Tschechen? Die Schweden? Die lachen sich alle krank über Germany. Das sind ihre Themen, aber nicht die soziale Lage. Hartz IV - Gequake im allerlächerlichsten Sinne von der hübschen Ursula!

  • Antwort von helisua66 09.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo, Joebarke!

    Das war schon im antiken Griechenland so und wird sich auch prinzipiell nie ändern, weil es sich bei dem Gegensatz um ein archetypisches Prinzip handelt. Es ist der ständige Gegensatz von Konzentration und Dekonzentration, den es auch schon in der Biologie bei den Zellstrukturen gibt. Siehe dazu folgenden Essay, der das näher erörtert:

    http://ouroboros-forum.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5...:konzentration-und-dekonzentration&catid=42:thema-kultur&Itemid=72

    In der Wirtschaft stellt sich das als Konzentration von Geld und Macht dar, ohne die eine vertikale Gesellschaft gar nicht existieren kann, die aber auch für den Einzelnen ein hohes Suchtpotential hat: wer schon hat, will immer mehr. Außerdem wirken auch massenpsychologische Faktoren mit, die vielleicht das merkwürdige Phänomen erklären, warum selbst bei uns die Linkspartei nicht über die 10%-Hürde kommt.

  • Antwort von coeleste 13.06.2011

    weil wir weitermachen mit einem zutiefst maroden geld - und wirtschaftssystem

    gier / profit-denken

    kein teilen

    ausbeutung

    besser sein statt teamarbeit

    lies mal s.gesell: natürliche wirtschaftsordnung online: http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/

  • Antwort von Dichterseele 10.06.2011

    Wer sagt das denn???

    Das Zunehmen sozialer Ungerechtigkeiten ist eien Folge des Kapitalismus - der führt sich irgendwann genauso ad absurdum, wie der real existierende Sozialismus, den man wohl eher als Staatskapitalismus bezeichnen kann.

    Wenn man in der Gesellschaft was ändern will, muss man sich dafür engagieren - man muss nur wissen, wie...

    Falschen Denkweisen kann man aber nur bessere Gedankengänge entgegensetzen.

    Ideologische Gegner zu vernichten, bringt keinen Fortschritt, denn damit ist ihre Geisteshaltung noch nicht widerlegt.

  • Antwort von hell11 09.06.2011

    DER KAPITALIST, kann am Tag auch nicht mehr als ein Kilo Lebensmittel verzehren, allerdings eher Steaks als Sülze. Der Kapitalist schafft in der Regel 12 bis 15 Stunden und er wäre kein Kapitalist, wenn er nicht seine Einnahmen, sein Kapital wieder in neue Fabriken, in neue Arbeitsplätze investieren würde, ein Kapitalist ist der Antriebsmotor der Wirtschaft. Der Kommunismus und Sozialismus hat ja überhaupt nicht funktioniert, also ihr Mekerer und Nörgeler warum schafft e ihr es denn nicht auch Kapitalist zu werden.

  • Antwort von Aurel8317648 09.06.2011

    Woher willst du wissen, dass sie nicht aufgehalten werden kann?

  • Antwort von dompfeifer 08.06.2011

    Die Politiker haben ganz andere Sorgen. Mit Programmen zur Einkommensnivellierung könnten die keine Wählerstimmen einfangen. Die Wähler verdienen ohnehin immer das, was sie wählen.

  • Antwort von compaq 08.06.2011

    hi zusammenprall. alle menschen sind gleich, nur die reichen sind etwas gleicher!miki thodorakis...

  • Antwort von emaxba123 08.06.2011

    DAS hat ja Karl Marx haarscharf nachgewiesen, warum es so kommen muss.

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