Warum ist weiß eigentlich weiß und ein Spiegel spiegelig?

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6 Antworten

Weißes Papier zum Beispiel (und viele andere weiße Sachen) ist eine Aufschichtung von durchsichtigen Nichtmetallen (Metalle hingegen reflektieren das Licht bei glatten Oberflächen). Eine hauchdünne Schicht Papier ist durchsichtig (genau wie Zucker, Salz, etc.)  Papier besteht nun aus aus mehreren dieser Schichten. In jeder Schicht wird das Licht gebrochen und verlässt nach einigen Brechungen das Papier wieder, natürlich überall in verschiedenen Richtungen, daher ist es kein Spiegel.

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Wegen seiner Oberfläche die so "glatt" ist, dass das Licht nicht gebrochen sondern Parallel wieder reflektiert wird und zudem nichts absorbiert. Wenn man ein Spiegel aufraut wird er Grün.

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Kommentar von taxon
09.08.2016, 20:29

Auch ein Spiegel absorbiert

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Die weiße Fläche reflektiert das einfallende Licht in alle Richtungen entsprechend den Zufälligkeiten ihrer Oberfläche. Der Spiegel reflektiert das Licht aufgrund seiner glatten Oberfläche nach den Gesetzen der Strahlungsoptik.

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Kommentar von tommy4gsus
10.08.2016, 11:35

Endlich mal ne gescheite Antwort. *stöhn*

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Das liegt an der Oberfläche. Die Oberfläche eines Stoffes die wir als weiß sehen absorbiert alle Farben außer Weiß diese Farbe wird dann reflektiert, eine Oberfläche die wir Rot wahrnehmen alle Farben außer Rot usw. Ein Spiegel hingegen ist nahezu komplett Glatt und reflektiert daher sämtliche Farben und absorbiert keine einzige Farbe. So kommt der spiegelnde Effekt zustande

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Kommentar von Raketenfritze
10.08.2016, 05:48

Ganz im Gegenteil absorbiert eine Oberfläche, die wir als weiß wahrnehmen nur sehr wenig Licht, sondern reflektiert einen großen Teil. Im weißen Licht sind alle Farben enthalten, das sieht man aber erst, wenn es irgendwo gebrochen wird, beispielsweise an Regentropfen (oder auch einem Prisma), das Ergebnis ist dann ein Regenbogen.

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Kommentar von tommy4gsus
10.08.2016, 11:32

Wow. Das sind ja völlig neue physikalische Erkenntnisse. So hab ich das noch nie gehört! :-D

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Eine ausführliche Antwort genau darauf habe ich einmal hier verfasst:

http://www.keinsteins-kiste.ch/farben-licht-und-glanz-warum-die-welt-uns-bunt-erscheint/

Kurzum ist "weiss" der Eindruck, den uns ein Gemisch von sichtbaren Lichtwellen aller möglichen Wellenlängen vermittelt.

Spiegel wären darüber hinaus schwarz und würden keinen "Spiegelglanz" zeigen (d.h. sie würden jegliches sichtbares Licht absorbieren), wenn eine Metalloberfläche

a) nicht in der Lage wäre, Lichtquanten ebenso leicht wieder abzugeben, wie sie sie absorbiert (das beruht auf dem "besonderen" Aufbau der Elektronenhülle eines "Verbands" von Metallatomen)

b) nicht so glatt wäre, dass darauf fallendes Licht, das dank a reflektiert wird, die Oberfläche genauso geordnet verlässt, wie es darauf getroffen ist.

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Kommentar von tommy4gsus
10.08.2016, 11:37

?!? was für Zeug hast Du denn geraucht?? Hauptsache kompliziert...!

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Kommentar von Purnetic
10.08.2016, 23:19

Jup genau, nur das Spiegelglas grün ist.

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Eine weiße Oberfläche reflektiert das Licht diffus.

Eine solche Oberfläche ist nicht so glatt wie bei einem Spiegel, sondern etwas rauh.

Daher werden nicht alle Lichtstrahlen mit Einfallswinkel=Ausfallswinkel reflektiert wie bei einem Spiegel. Stattdessen sind die Ausfallswinkel zufällig verteilt, weil sie ja davon abhängen, wo auf der rauhen Oberfläche die Lichtstrahlen gerade aufgetroffen sind.

Die zufällig diffus reflektierten Strahlen haben daher keine Bildinformation mehr und so erscheint die Oberfläche weiß. Deswegen erscheint auch Milch weiß oder Wolken. Die bestehen aus winzigen Tröpfchen, an denen das Licht diffus reflektiert wird.

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