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Warum ist Vegetarisches im Reformhaus so immens teuer, obwohl oft weniger Arbeitsgänge

gefragt von caspihausercaspihauser am 01.02.2008 um 12:35 Uhr

...obwohl die Arbeitsgänge bei einigen der dortigen Lebensmittel geringer an Zahl sind, auch keine teuren Zusatzstoffe dazu kamen?

Dadurch werden Menschen, die Frau Merkel zuliebe schlank bleiben wollen - oder die Tiere besser achten wollen, unnötig verprellt.

Ist hier etwa ein geldgieriges Männigdemente am Werke?


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Minax
beantwortet von Minax am 1. Februar 2008 12:53
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Das liegt zum einen daran, dass Produkte aus dem Reformhaus (Neuform-Siegel) meistens auch alle das BIO-Siegel tragen. Und die Kriterien eines bilogisch hergestellten Produktes dürften bekannt sein.

Auch wenn ein Reformhausprodukt kein Bio-Siegel zusätzlich trägt, ist es dennoch auf die Stufe eines biologisch hergestellten Produktes zu stellen, da das Bio-Siegel erst durch die Gründung des Reformhauses/ Reformhausprodukten entstand.

Als Künast vor einigen Jahren das Bio-Siegel einführte, traf es die Reformhäuser hart, denn die Beantragung des Bio-Siegels kostet viel Zeit, Bürokratie und somit Geld.

Man kann also sagen: Teurer, da 1. eine ökologische und qualitativ hochwertige Herstellung (auch ohne Zusatzstoffe etc.), zudem direkte Handelswege (Einkauf direkt im Ursprungsland) und faire Vertragsbedingungen garantiert werden, und 2. wird nicht in Massen produziert bzw. das Angebot und die Nachfrage natürlich nicht in dem Rahmen, wie wir es von Discountern kennen, gegeben ist.


solf1
beantwortet von solf1 am 1. Februar 2008 12:39
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Da spielt der Markt mit seinen Gesetzmässigkeiten! Wenn viel nachgefragt wird von einer Ware, wird sie günstiger! Da es nur sehr wenige Vegetarier gibt welche nachfragen, ist die Ware eben teurer! Ohne staatliche Eingriffe, kannst du diesem "Gesetz" nicht begegnen. Gruss Solf


JakobsEltern
beantwortet von JakobsEltern am 1. Februar 2008 12:38
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Vielleicht weil es weitaus weniger Abnehmer gibt, als für "normale" Produkte.

Leider. Aber es werden immer mehr, glaube ich.

Kommentar von Simple_avatar4smallcaspihauser am 1. Februar 2008 12:42

Nicht verkehrt, aber wenn man die Preise so hoch hält, werden es nie mehr Abnehmer werden, da die Einsicht, vegetarisch ((wenigstens zeitweise)) zu leben, sich eher in Jahrtausenden erst durchsetzen wird. Man muss also besser einen offensiven Preiskampf durchführen, mit einigen Preisschlagern bspw.

Kommentar von Ccd99138ae5b3812d913f91fa3c75c2csmallJakobsEltern am 1. Februar 2008 12:47

Natürlich ist das Angebot im Moment noch viel zu klein und die Preise zu hoch, aber ich denke es hat sich in den letzten Jahren viel getan zum Thema bewusst ernähren und ich glaube der Trend wird anhalten. Ich lebe im Moment Vegan. Glaub mal, ich finde noch weniger und zahle noch mehr!

:-)


Indy72
beantwortet von Indy72 am 1. Februar 2008 12:42
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Angebot und Nachfrage! Warum sollst du etwas für 1 Euro verkaufen, wenn du es auch für 2 € verkaufen kannst? Außerdem kann man auf dieser Ware eher sitzen bleiben.

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 1. Februar 2008 12:56

Deine letzte (rhetorische) Frage meinst du aber nicht ernst, oder? ;)

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 1. Februar 2008 13:02

Es ist doch auch eine Antwort auf die Frage, oder?

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 1. Februar 2008 13:17

Natürlich ist es (d)eine Antwort, aber es las sich recht höhnisch (in meinen Augen). Als wären gerade diese Anbieter (Reformhaus, Bioladen etc.) so geldgierig, kriminell und menschenverachtend, wie viele Dicounter (Bsp. Lidl, Aldi & Co.). Wenn man dort mal hinter die Fassaden schaut, wird man erfahren, durch wie viel "Menschenblut" die Albrecht-Brüder zu ihrem Vermögen gekommen sind. :-/

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 1. Februar 2008 13:25

Auch ein reformahsu will von etwas leben. Die Bezahlung der Mitarbneiter ist in den meisten Fällen auch nicht besser als bei den Discountern. Ein Bombengeschäft ist es ja nicht. Also jederCent zählt! Zufälligerweise kenne ich mich in dieser Branche aus. Da wird auch niemand was geschenkt!


berthold11
beantwortet von berthold11 am 1. Februar 2008 12:51
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Ich bin zwar kein Landwirt, aber ich bin sicher das die Herstellung dieser Lebensmittel nicht kostengünstiger ist: - Kein oder alternatives Düngen- niedrigerer Ertrag, - Keine Chemie für Pflanzenschutz- mehr Handarbeit - Ständige Qualitätskontrolle, auch im Prozess der Herstellung - Keine Konservierungstoffe, also bei manchen Produkten kürzere Haltbarkeit - Produkte in Reformhäuser decken bislang nur den Bedarf einer kleineren Nische


bafti14
beantwortet von bafti14 am 1. Februar 2008 12:41
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Die sind warscheinlich nicht einer Preibindung Verpflichtet,Auserdem ist der Einkauf teurer.

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 1. Februar 2008 12:57

Eine Preisbindung gibt es bei Nahrungs-/Lebensmitteln nicht. :)


johmarc
beantwortet von johmarc am 1. Februar 2008 12:47
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Sie liegen genau richtig mit Ihrer Aussage...


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