...obwohl die Arbeitsgänge bei einigen der dortigen Lebensmittel geringer an Zahl sind, auch keine teuren Zusatzstoffe dazu kamen?
Dadurch werden Menschen, die Frau Merkel zuliebe schlank bleiben wollen - oder die Tiere besser achten wollen, unnötig verprellt.
Ist hier etwa ein geldgieriges Männigdemente am Werke?

Das liegt zum einen daran, dass Produkte aus dem Reformhaus (Neuform-Siegel) meistens auch alle das BIO-Siegel tragen. Und die Kriterien eines bilogisch hergestellten Produktes dürften bekannt sein.
Auch wenn ein Reformhausprodukt kein Bio-Siegel zusätzlich trägt, ist es dennoch auf die Stufe eines biologisch hergestellten Produktes zu stellen, da das Bio-Siegel erst durch die Gründung des Reformhauses/ Reformhausprodukten entstand.
Als Künast vor einigen Jahren das Bio-Siegel einführte, traf es die Reformhäuser hart, denn die Beantragung des Bio-Siegels kostet viel Zeit, Bürokratie und somit Geld.
Man kann also sagen: Teurer, da 1. eine ökologische und qualitativ hochwertige Herstellung (auch ohne Zusatzstoffe etc.), zudem direkte Handelswege (Einkauf direkt im Ursprungsland) und faire Vertragsbedingungen garantiert werden, und 2. wird nicht in Massen produziert bzw. das Angebot und die Nachfrage natürlich nicht in dem Rahmen, wie wir es von Discountern kennen, gegeben ist.

Da spielt der Markt mit seinen Gesetzmässigkeiten! Wenn viel nachgefragt wird von einer Ware, wird sie günstiger! Da es nur sehr wenige Vegetarier gibt welche nachfragen, ist die Ware eben teurer! Ohne staatliche Eingriffe, kannst du diesem "Gesetz" nicht begegnen. Gruss Solf

Vielleicht weil es weitaus weniger Abnehmer gibt, als für "normale" Produkte.
Leider. Aber es werden immer mehr, glaube ich.
Nicht verkehrt, aber wenn man die Preise so hoch hält, werden es nie mehr Abnehmer werden, da die Einsicht, vegetarisch ((wenigstens zeitweise)) zu leben, sich eher in Jahrtausenden erst durchsetzen wird. Man muss also besser einen offensiven Preiskampf durchführen, mit einigen Preisschlagern bspw.
JakobsEltern am 1. Februar 2008 12:47 Natürlich ist das Angebot im Moment noch viel zu klein und die Preise zu hoch, aber ich denke es hat sich in den letzten Jahren viel getan zum Thema bewusst ernähren und ich glaube der Trend wird anhalten. Ich lebe im Moment Vegan. Glaub mal, ich finde noch weniger und zahle noch mehr!
:-)

Angebot und Nachfrage! Warum sollst du etwas für 1 Euro verkaufen, wenn du es auch für 2 € verkaufen kannst? Außerdem kann man auf dieser Ware eher sitzen bleiben.
Minax am 1. Februar 2008 12:56 Deine letzte (rhetorische) Frage meinst du aber nicht ernst, oder? ;)
Indy72 am 1. Februar 2008 13:02 Es ist doch auch eine Antwort auf die Frage, oder?
Minax am 1. Februar 2008 13:17 Natürlich ist es (d)eine Antwort, aber es las sich recht höhnisch (in meinen Augen). Als wären gerade diese Anbieter (Reformhaus, Bioladen etc.) so geldgierig, kriminell und menschenverachtend, wie viele Dicounter (Bsp. Lidl, Aldi & Co.). Wenn man dort mal hinter die Fassaden schaut, wird man erfahren, durch wie viel "Menschenblut" die Albrecht-Brüder zu ihrem Vermögen gekommen sind. :-/
Indy72 am 1. Februar 2008 13:25 Auch ein reformahsu will von etwas leben. Die Bezahlung der Mitarbneiter ist in den meisten Fällen auch nicht besser als bei den Discountern. Ein Bombengeschäft ist es ja nicht. Also jederCent zählt! Zufälligerweise kenne ich mich in dieser Branche aus. Da wird auch niemand was geschenkt!

Ich bin zwar kein Landwirt, aber ich bin sicher das die Herstellung dieser Lebensmittel nicht kostengünstiger ist: - Kein oder alternatives Düngen- niedrigerer Ertrag, - Keine Chemie für Pflanzenschutz- mehr Handarbeit - Ständige Qualitätskontrolle, auch im Prozess der Herstellung - Keine Konservierungstoffe, also bei manchen Produkten kürzere Haltbarkeit - Produkte in Reformhäuser decken bislang nur den Bedarf einer kleineren Nische