Frage von Stefan0016, 80

Warum ist unser soziales Leben so unfair und dreckig gemein?

Warum ist unser soziales Leben so unfair und dreckig gemein? - Während die einen Männer ihr Liebesglück irgendwo da draußen auf Anhieb finden und kennen lernen, suchen wiederum andere noch in der zweiten Lebenshälfte nach einer Partnerin. Viele Männer haben es mit der Partnersuche auch schon innerlich aufgegeben, haben nicht mehr den Mut je noch mal auf eine Frau zu zugehen, vor lauter Frustration und Enttäuschung. Denn in den meisten Fällen sind sie von der Frauenwelt nur anhand ihren äußeren Merkmalen abgelehnt worden. Unvorstellbar dieses Leid der Ablehnung und des sozialen Verlustes in sich zu tragen, während dessen sie von glücklichen Paaren umgeben sind.

Antwort
von oelbart, 5

Ich hab vor einiger Zeit noch ähnlich gedacht. Anfang 20, noch nie eine Beziehung gehabt und irgendwie auch keine Aussicht darauf.

Ich kann nicht genau sagen, was bei mir den Ausschlag gegeben hat. Ich hab irgendwann in der Zeit mal den Roman "Macho Man" von Netenjakob gelesen, in dem es um einen Versager geht, der neues Selbstbewusstsein bekommt. Ziemlich peinlicher Roman eigentlich, aber hatte nichts zu verlieren und hab einfach mal angefangen, wie der Typ im Roman erstmal Augenkontakt zu suchen. Ab und an kriegt man ein Lächeln zurück, und das boosted das Selbstbewusstsein schon ganz schön.

Gleichzeitig hab ich Gruppen gesucht, um einfach mal ein bisschen den Freundeskreis auszuweiten (in meinem Fall waren das studentische Gruppen, kann aber alles mögliche sein). Gar nicht mit dem Ziel, da jetzt die Frau meines Lebens kennenzulernen, sondern einfach, um mal zu gucken, wer sich da so rumtreibt. Und irgendwann wurde dann aus einem netten Gespräch (völlig ohne Hintergedanken) ein Kaffee, dann ein Bier, und irgendwann ein Kuss. 

Ich bin alles andere als ein Guru oder ein "wie reiße ich Frauen auf"-Lehrer. Meine Erfahrung der letzten Jahre ist nur: Wichtig ist, dass man irgendwie aus seinen festgefahrenen Verhaltensweisen rauskommt: Die haben sich nicht bewährt, man weiß das, und versucht es doch immer wieder.

Und ja, es kostet Mut. Man kommt sich bescheuert vor, macht sich angreifbar und oft genug funktioniert es nicht - na und? Als Du laufen gelernt hast, bist Du auch 100 Mal auf die Schnauze geflogen. Wenn Du damals nicht wieder aufgestanden wärst, würdest Du heute noch krabbeln.

Antwort
von Akka2323, 42

Man kann auch allein ohne Partner glücklich leben. Ich kenne einige, die gut zurechtkommen. Wer sich deswegen Stress macht, wird es nie schaffen.

Antwort
von turnmami, 28

Was ist daran unfair und gemein, dass sich manche Paare finden und andere halt keinen Partner haben. 

Jeder ist seines Glückes Schmied. Nicht immer die Fehler bei anderen suchen!

Antwort
von Lalabre, 27

Ich würde nicht sagen das es dreckig und Gemein ist. Ich bin mit meinem Ehemann seit 4,5 jahren verheiratet. Dennoch gibt es sehr viele Frauen die oberflächlich sind. Jedenfalls du oder andere sind an den falschen Orten. Wie wäre es mit einem Party besuch in deinem Alter, oder gehst in ruigere Vierteln. In der Stadt, so meine Erfahrung kommt es auf das Auftretten, Ausstrahlung und den Beruf, - am Schluss den Charakter an. Wenn ich in einer Bar bin lasse ich mich zwar auf ein Gespräch ein, aber sobald ich merke die Person will mer weise ich sie ab.

Antwort
von aribaole, 16

Wenn man schon mit dem Gedanken losgeht, den Partner/in für's Leben zu finden, wird es nur zu max. 5% klappen. Der Versuch ist dann zum Scheitern verurteilt.😈

Antwort
von DieKatzeMitHut, 31

Das Problem ist, dass gerade diese total verzweifelten Menschen, die allein ist, selten versuchen aktiv etwas daran zu ändern indem sie sich mal selbst reflektieren.

Stattdessen wird lieber vorschnell von den bösen Frauen gesprochen, die arrogant sind und sich ja nur auf Oberflächlichkeiten einlassen - wahlweise Aussehen, sozialen Status, Geld, Autos.

Dabei vergessen viele aber, dass Heidi Klum nunmal nicht einfach an ihrer Tür klingeln und um einen Heiratsantrag bitten wird - das tut die Traumfrau bei niemandem, auch nicht bei denen, die augenscheinlich "jede" kriegen.

Und gern wird auch ignoriert, dass man selbst zwar auf Oberflächlichkeit schimpft, man das graue Mäuschen von nebenan aber auch nicht anschaut.

Kommentar von oelbart ,

Schön, dass Du als Beispiel gleich mit "Heidi Klum" anfängst ;)

Kommentar von DieKatzeMitHut ,

Wieso?

Kommentar von oelbart ,

Naja, in Verbindung mit dem "grauen Mäußchen", dass derjenige nicht sieht. Erinnert mich zu gut an die Art von Kerlen, die nur Augen für den Typ "Model" haben, irgendwie davon ausgehen, dass die Dame den ersten (und zweiten, und dritten) Schritt macht und dann völlig beleidigt sind, wenn das nicht passiert. Gleichzeitig sehen sie die Chancen, die sie bei weniger auffälligen Frauen hätten, überhaupt nicht.

Aber ganz klar: Die Frauen sind oberflächlich und gemein.

Antwort
von muschmuschiii, 14

wieso sprichst du von "unserem sozialen Leben", wenn du doch nur deine eigene Existenz meinst?

Mit so einer Einstellung treibst du mühelos jede Frau in die Flucht ...... und wo steht geschrieben, dass du quasi einen "Anspruch" auf eine Partnerin hast? Man kann auch als Single ein sehr befriedigendes und interessantes Leben führen mit einem großen Bekanntenkreis.

Lerne dich erst einmal selber zu lieben .... und schau nicht immer nur neidisch und missgünstig auf andere Männer! 

Antwort
von noname68, 31

auch wenn es verständlich ist, übertrage nicht deine persönlichen probleme als allgemeinthese für die übrige welt.

vor kurzem hat hier jemand genau das gegenteil gepostet. wem soll man denn glauben, wer recht hat?

Antwort
von idolith, 16

wieso implizierst du "partnerschaft gleich  alleiniges glück"?

diese gleichung wird nicht aufgehen

Antwort
von Shadaya, 22

Bist du vielleicht über dich selbst frustriert weil du bisher noch niemanden gefunden hast oder bist du einfach nur eifersüchtig auf Menschen die es geschafft haben?

Wo liegt das Problem genau bei dir?

Antwort
von Kodringer, 32

Weil es natürliche Selektion gibt. Die Leute wollen nur das schönste.

Antwort
von exolord, 35

das liegt im Auge des Betrachters 

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