Die Vergangenheit holt mich immer wieder ein, warum ist es für mich so schwer viel mehr an das Vorne, ans Jetzt und die Zukunft zu Denken und Meistern anstatt immer wieder zurück zuschauen? Gibt es Tipps und Ratschläge wie man sich da steuern kann?

Schreib Dinge aus deiner Vergangenheit, von denen du loslassen willst, auf Kärtchen. Such dir einen geeigneten Ort und verbrenne diese Kärtchen, ganz bewusst mit dem Gedanken daran, dass nun endlich die Zeit fürs loslassen gekommen ist. Schreib dir auf, welche Dinge für deine Zukunft wichtig sind, Wünsche Träume, Dinge die du erreichen willst und babb sie dir an den Kühlschrank. Oder bastel dir nen Album mit Bildern von.. was weiß ich, Urlaubszielen. Loslassen musst du halt alleine, aber du musst bereit dazu sein.
Ich finde ,das es keine Schande ist, wenn man alleine nicht zurecht kommt, sich professionelle Hilfe zu holen.Z:b. bei einem Psychotherapeuten oder Psychologen

So was muss man verarbeiten können. Bist Du jedoch selbst nicht in der Lage, es alleine zu schaffen, dann brauchst Du Hilfe.

Die Grundlagen für das Hinter-Sich-Lassen müssen stimmen. Kannst Du heute sagen, dass Du mit Deinen Handlungen in der Vergangenheit soweit abgeschlossen hast, dass Du sie entweder akzeptieren oder als unumkehrbar geschehen ansehen kannst? Oder sind noch "Rechnungen" offen, sodass Du etwas wiedergutzumachen, anzuklagen oder einzufordern hast? Komm mit Dir selbst ins Reine, dann kannst Du auch Vergangenes vergangen sein lassen. Kein Mensch ist perfekt, jeder macht Fehler, das Leben ist nicht immer gerecht, das sind Binsenwahrheiten, die trotzdem stimmen. Verwende Energie auf die Bewältigung Deiner Vergangenheit, es kann auch weh tun. Und dann, wenn Du es allein nicht schaffst, kannst Du Dich an andere Menschen um Hilfe wenden.
Ich meine es jetzt nicht als Scherz. Bitte nicht denken es wäre ein Scherz. Gehe zum Psychologen!

...weil das Vergangene immer zu einem gehört und zu einem großen Anteil auch bestimmt, was und wie man heute ist.
Hilfreich ist manchmal, sich das allzu "tiefe" und intensive Denken in diese Richtung zu "verbieten", regelrecht. Nicht immer dem nachzugeben und dran hängen zu bleiben.
Ähnliches gilt für den "Blick nach vorn". Auch mit dem nämlich tut man sich nicht immer einen Gefallen. Das Jetzt zählt.
Hört sich leicht an - und ist es im Grunde auch; wäre es nicht manchmal so schwierig... ;-)
Klasse Idee!