Frage von Fufaev, 43

Warum ist selbst bei etlichen Minusgraden ein Meer / See erst nach längerer Zeit zugefroren?

Bei Minusgraden wird Wasser doch zu Eis

Antwort
von AnglerAut, 28

Anomalie des Wassers. Wasser ist am schwersten bei 4°, also sinkt erst einmal alles kalte Wasser nach unten und neue wärmere Schichten kommen nach oben. Damit muss dann erst der gesamte See / das ganze Meer durchgehend auf nahezu 4° abkühlen, bevor es an der Oberfläche gefriert. Dafür muss es schon sehr lange kalt sein.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Das ist halbrichtig.

Dese Anomalie gilt nur für Süßwasser.
Meerwasser hat die größte Dichte am Schmelzpunkt, ca. −1,9 °C.

Antwort
von dompfeifer, 11

Wenn der Wind die Luft einer Region innerhalb von Stunden austauscht, kann dort die Lufttemperatur plötzlich um 10°C oder mehr abfallen. Das Seewasser wird dabei nicht ausgetauscht. Das braucht vielleicht Tage oder Wochen zur Abkühlung. Die Luft wurde nicht langsam abgekühlt, sondern schnell ausgetauscht!

Antwort
von NDDT1, 32

Salz setzt den Gefrierpunkt herab und die Wäremkapazität von Wasser ist relativ hoch (d.h. es braucht viel kalte Luft um es runterzukühlen).

Antwort
von ThomasJNewton, 7

Definiere "etliche" und "länger"!

Wenn ein Gewässer gut vorgekühlt ist, reichen einige Stunden mäßigen Frosts.

Antwort
von duckman, 25

Das Wasser an der Oberfläche hat wegen Sonneneinstrahlung usw. eine andere Temp. als das Wasser das z.B. 5 Meter tief ist.

Außerdem kommt es auch stark auf die Bewegungen wie z.B. wellen an.

Auch ob es z.B. ein ruhiger See ist, oder ein Fluss der sich ständig bewegt.

Antwort
von brido, 25

Zuerst die äußeren Schichten, dann immer mehr nach innen. 

Antwort
von GodlikeGaren, 28

weil muss erst umgebungstemperatur annehmen unzo

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