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Warum ist Scientology so gefährlich?

gefragt von Sammelsurium am 21.01.2008 um 15:33 Uhr

Kann mir jemand in ein, zwei Sätzen erklären warum die Sekte sogar vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Was macht die so gefährlich?


Reply


gri1su
beantwortet von gri1su am 21. Januar 2008 15:42
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Weil das unter dem Deckmantel der "Kirche" eine Organisation mit kriminellem Hintergrund ist, deren Hauptzweck darin besteht, die Welt zu Ihren Bedingungen zu ändern. Brechen des eigenen Willens, Hörigkeit, Ausbeutung, Gehirnwäsche, um nur einige Punkte zu nennen.

Kommentar von Simple_avatar10smallradar74 am 21. Januar 2008 16:12

Welche Religion macht das nicht? Jede Religion will am liebsten die einzigste sein.

Kommentar von 1fbd04cbe07943860c54a31479062621smallMaienblume am 21. Januar 2008 19:23

@Radar: Bitte vergleiche nicht die Methoden der Kirchen mit denen von Scientology! Die Sekte geht viel brachialer vor im Erzeugen psychischer Abhängigkeit!

Und wer ausgetreten ist, wird schickaniert & bedroht.


vampire
beantwortet von vampire am 21. Januar 2008 15:37
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Weil die unter dem Deckmäntelchen der Religion Gehirnwäsche betreiben.


AliPeter
beantwortet von AliPeter am 21. Januar 2008 15:38
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Kommentar von 95c4a024bd262f242db42665ed8842dcsmallbommel65 am 21. Januar 2008 17:31

Guter Link, DH!


manu1979
beantwortet von manu1979 am 21. Januar 2008 15:42
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Schau dir doch mal den Film mit Tom Cruise an, der derzeit im Netz kursiert. Ich finde diesen Typen und die ganze Organisation krank!!!


anonym
beantwortet von Kaldex am 21. Januar 2008 15:59
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Ich bin kein Freund irgendeiner Religion; aber es ist komisch, daß immer wieder nur sog. Sekten wie die SK ins Visier genommen werden. Ob die "alteingesessenen" Sekten (pardon, die dürfen sich Kirchen nennen) soviel besser sind? Der Papst sähe es sicher auch gern, die Welt "zu ihren (kath.) Bedingungen" (Zitat gri1su) zu ändern. Du solltest die Anderen nicht unterschätzen ...




Kommentar von A36f28281f18de3e7ee664778c22739esmallAliPeter am 21. Januar 2008 16:44

Aber man muss da glaub ich doch einen Unterschied machen. Erstens zieht sie dir nicht das ganze Geld aus der Tasche und zweitens betreibt eine "seriöse" Kirche keine Gehirnwäsche, außer natürlich das sie dir ihren Glauben näher bringen will. Aber bist du schon einmal in der Kirche 10 Stunden lang von der einen Mauer zur anderen geschickt worden und das ohne Grund und hast 10 Stunden lang die Frage "Schwimmen Fische?" über dich ergehen lassen müssen?

Kommentar von Kaldex am 21. Januar 2008 19:55

Was für Kujonierungen da im Einzelnen laufen, weiß ich nicht. Aber ich hab mal vor 18 Jahren von nem Schweizer Brieffreund den guten Satz zu hören bekommen: "... die kath. Kirche hatte auch 2000 Jahre Zeit, die Leute zu verarschen und muß daher (weil sie etabliert ist) auch finanziell nicht mehr so gierig sein ..." Außerdem brauchst Du nur in die Geschichte zu gucken: als Hexenverbrennungen und Selbstgeißelungen noch en vogue waren - waren das KEINE einer Gehirnwäsche (nenne es wegen mir anders: Massenwahn) unterzogenen Menschen? A propos Geißelungen: konnte man gerade vor 2 tagen wieder anläßlich eines Festes in irgend nem schiitischen Wallfahrtsort im Irak im TV sehen. Aber die jeweils ETABLIERTEN haben es natürlich leicht, sich selbst als die Besten und Rationalsten darzustellen und seien sie noch so durchgeknallt. Ich habe dieses Dianetik-Buch gelesen und konnte mit den zum Teil banalen Themen nix anfangen. Und es ist NICHT verboten, Scientologe zu sein. Islamisten halte ich für weit gefährlicher ....


Rolf u. Högemann
beantwortet von Rolf u. Högemann am 21. Januar 2008 19:03
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Hier Auszüge aus dem heutigen Artikel: Warum ist Scientology eigentlich so gefährlich? Von H.-J. VEHLEWALD

Hamburg – Hollywood-Star Tom Cruise und seine Werbung für Scientology – warum regen sich alle so über die Psycho-Sekte auf?

ZDF-Historien-Experte Prof. Guido Knopp sieht sogar Parallelen zur berüchtigten Sportpalast-Rede von Hitlers Propaganda-Chef Joseph Goebbels (BILD am Sonntag).

BILD fragte Deutschlands bekannteste Expertin und Buchautorin Ursula Caberta („Schwarzbuch Scientology“): Ist Scientology wirklich so gefährlich?

„Ja!“, meint Caberta, die sich seit 15 Jahren mit der Sekte befasst. „Die Scientologen sind eine verfassungsfeindliche Organisation, ein totalitäres System mit dem Ziel, eine neue Gesellschaft zu errichten, auch in Deutschland!“

• Wie geht Scientology vor?

Unter dem Deckmantel von „Religion“ und „Kirche“ lockt Scientology Menschen in vermeintlich seriöse Beratungsgespräche – „Auditings“, „Psychotests“.

• Was ist daran so schlimm?

Kritiker sagen, bei diesen Tests sei das Ergebnis längst vorgegeben. Sektenexpertin Caberta: „Jeder Getestete entdeckt einen ‚Ruinpunkt‘ in seiner Seele, braucht ‚dringend‘ die Hilfe von Scientology. Für die anschließenden ‚Kurse‘ verlangt die Organisation dann Tausende Euro. Die Opfer werden zu Rädchen im Getriebe von Scientology. Viele trennen sich vom bisherigen Leben. Es kommt zu furchtbaren Tragödien, die ganze Familien zerstören.“

• Wie viele Mitglieder hat Scientology?

Genaue Zahlen gibt es nicht. Scientology spricht von „Millionen“ (Caberta: „Stark zu bezweifeln!“). Verfassungsschützer gehen von 8000 bis 12 000 Mitgliedern in Deutschland aus.

• Wieso gilt Scientology als verfassungsfeindlich?

Ursula Caberta: „Scientology teilt die Menschheit in zwei ‚Arten‘: Scientologen und Nicht-Scientologen (auch als ‚rohes Fleisch‘ bezeichnet), die betrogen und bestohlen werden dürfen. Ziel ist, diese menschenverachtende Ideologie in jedem Staat der Welt zu verbreiten. Danach darf sich ein Land als ‚clear‘, als ‚gesäubert‘ bezeichnen. So sagt es auch Tom Cruise in seiner Video-Rede: ‚Lasst uns die Welt säubern!‘ Diese Ideologie ist das Gegenteil von Freiheit und Demokratie!“

• Welche Rolle spielen Stars wie Tom Cruise für Scientology?

Sie sollen Scientology als sympathisch, weltoffen darstellen. Caberta: „Tom Cruise hat die Aufgabe, den Türöffner in Politik und Kultur zu spielen und den ‚Satan‘ Scientology als harmloses Engelchen zu tarnen. Darüber müssen wir aufklären.“

http://kuerzer.de/yjxAiPi0f

Kommentar von 1fbd04cbe07943860c54a31479062621smallMaienblume am 21. Januar 2008 19:26

Hier hättest Du gleich ein Dutzend Däumchen verdient... seeehr fleißig!

Kommentar von Simple_avatar5smallschlossgeist am 24. Januar 2008 18:55

Eine frühere Kollegin hat für Scientologie absolut alles alles aufgegeben: Familie, Freunde, Arbeit, einfach alles. Kritische Bemerkungen wehrte sie ab mit der Äußerung, man würde ihr nicht "gönnen", daß es ihr jetzt supergut ginge. Absolut krank!


tradaix
beantwortet von tradaix am 21. Januar 2008 15:50
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Kinder von Berliner Scientology-Chefin flüchten | von Andrea Rungg (Berlin) FTD.de 01.08.2007

(...) Scientology bezeichnet sich selbst als Kirche und kämpft vor Gerichten um die Anerkennung. Sektenexperten nennen sie hingegen eine pseudoreligiöse Wirtschaftsorganisation. Aussteiger klagten häufig über rüde Methoden und forderten hohe Geldbeträge zurück. (...)

http://kuerzer.de/gXVfRoUlL

Kommentar von E61863272918e1e458b9f0a6dd959f8dsmalltradaix am 21. Januar 2008 17:10

FTD-Thema: Tom Cruise als Goebbels der Scientologen (Video)

http://ftd.de/_components/mediaplayer/player.html?id=305993


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