Ein Freund von mir arbeitet freiberuflich für eine Firma. Man sagt ihm jetzt, dass es schwierig werden könnte, wenn er nur für diese Firma arbeitet, denn dann spricht man von Scheinselbständigkeit. Was steckt dahinter und warum ist das nicht zulässig?
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Das ist aus dem einfachen Grunde problematisch, weil sich mit dieser Methode Firmen vor ihrer Verantwortung drücken, Sozialabgaben zu entrichten.
Zum anderen ist dieses Arbeitsverhältnis in der Regel so konstruiert, dass der Mitarbeiter kein weiteres Arbeitsverhältnis mehr eingehen kann/darf und damit seine Selbständigkeit nur eine Farce ist.

Dahinter steckt die Tendenz vieler Großunternehmen, Arbeitskraft dadurch auszubeuten und Schutzvorschriften zu umgehen, daß sie Leute, die eigentlich wie Arbeitnehmer arbeiten, formal als Subunternehmer beauftragen. Um dies zu verhindern, wurde der Komplex dergestalt geregelt, daß solche Arten von Scheinselbständigkeit unterbunden werden sollen.
Fast jede Regelung hat aber auch ungewollte Nebenwirkungen. Eine davon ist, daß echte Selbständige, die im wesentlichen nur einen Hauptkunden haben, miterfasst werden können.

Er kann sich ja noch ne weitere Firma als Kunde zulegen und schon ist er das Problem los.

Vielleicht kann dir der Link deine Frage beantworten http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/themen/arbeitsrecht/scheinselbstaendigkei...

Ist das Thema nicht inzwischen von der Ich-AG aufgefressen worden? Und wie Grisu schon sagte: auch andere Kunden zulegen, ist eh nicht gut nur auf einem Bein zu stehen, wenn ein Auftraggeber weg ist, dann ist Sense.