Frage von Flashmoe 24.03.2011

warum ist metall immer kaelter als die umgebung?

  • Hilfreichste Antwort von Bujin 24.03.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Schonmal drüber nachgedacht das die Luft etwa 20°C hat und dein Körper 37,5°C? Luft ist ein schlechter Wärme Leiter (Er isoliert sogar) deshalb merken wir die Luftkälte eigentlich nur wenn sie recht feucht ist. Die Heizung ist genauso warm/kalt wie die sie umgebende Luft nur ist eben die Wärmeleitfähigkeit sehr hoch.

  • Antwort von Iran666 24.03.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Leg mal ein Stk. Metall in die Sonne. Ich glaube kaum das du es dann noch anfassen kannst.

  • Antwort von knox21 24.03.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ist das Metall wiklich kälter? Oder fühlt es sich nur kälter an, weil es deine Körperwärme schnell weiterleiten kann?

  • Antwort von Tigrillo 24.03.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn Metall immer kälter wäre, könnte man daraus ein Perpetuum Mobile bauen! Physikalisch gesehen kommen zwei Eigenschaften ins Spiel: Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität. Je grösser, umso SCHNELLER und umso MEHR kann Wärme geleitet werden. Die Antwort, die du prämiiert hast, ist mehrfach ungenügend. Du findest halbschlaue Leute schlau, wie schlau bist du selbst?

  • Antwort von GoaSkin 24.03.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Metall ist nicht immer kälter als die Umgebung. Im Sommer kann man sich z.B. leicht an einer Gurtschnalle im Auto verbrennen, jedoch nicht so leicht am Stoff des Sitzes.

    Die Wärmeleitfähigkeit verschiedener Materialien ist einfach nur unterschiedlich. D.h. die Dauer, die ein Material benötigt, um sich einer geänderten Temperatur anzupassen. 

  • Antwort von Commodore64 24.03.2011

    Im bei Zimmertemperatur (20°C) hat die Hautoberfläche nur etwa 32°C und verliert nur wenig Wärmeenergie. Das empfinden wir als "neutral" weil wir daran gewöhnt sind.

    Fasst man metall oder andere gute Wärmeleiter mit 20°C an, wird der Haut viel Wärme entzogen, die Hauttemperatur geht runter. Diese abkühlung der Haut empfinden wir als "Kalt". Physikalisch gesehen gibt es keine Kälte, nur mehr oder weniger Wärme.

    Fasst man Styropor an, so isoliert das Material die Haut von der Luft. Die Haut kann jetzt beinahe auf Körpertemperatur aufheizen was man dann als "Warm" empfindet.

  • Antwort von shinjemmm 24.03.2011

    Durch die höhere Wärmeleifähigkeit von Metall, wird durch das Metall deinen Fingern mehr Wärme entzogen als bei Holz. Dadurch entsteht dieses Kältegefühl. Umgekehrt, ein brennendes Stück Holz kannst du in der Hand halten, eine Metallstange wo ein Ende Im Feuer liegt erwärmt sich so schnell, das du sie nicht lange in der Hand hältst.

  • Antwort von DonDanbury 24.03.2011

    zunächst einmal: es gibt keine "kälte". um es einfach zu halten, es gibt nur sowas wie wärmeenergie. je mehr energie, desto wärmer; je weniger, desto kälter.

    es erscheint dir vielleicht dass die ausgeschaltete heizung kälter ist als die umgebungsluft. dies täuscht, sie müssten nämlich eigentlich die selbe temperatur haben, wenn sie lang genug einander ausgesetzt waren (thermisches gleichgewicht). metalle sind aber sehr gute wärmeleiter. die wärme aus deiner hand wird schnell abgeführt, sodass deine hand schnell kalt wird, sobald du die heizung anfasst!

  • Antwort von sclaw 24.03.2011

    Ist sie nicht, halt mal ein Thermometer dran.

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