Frage von jumplikeahorse, 135

Warum ist mein Nachbar nicht in der Psychiatrie?

Ich erzähle euch ein bisschen von ihm, bitte sagt nicht, dass das fake ist oder so. Er ist ca 50. Wir wohnen ca 2Jahre neben ihm und seiner Familie

1) Er hat eine sexuelle Neigung zu Kindern und hst sich schon sn ein paar vergangen (nicht vergewaltigt, aber Kinder in die Umkleide gezogen und sie gezwungen sich auszuziehen und hat sich dabei einen runtergeholt) Er hat auch zwei Kinder (eines 7 und eines 23) und diese hat er (damals) motiviert sich auszuziehen und wenn sie es nicht gemacht haben hat er sie geschlagen.

2) Er hat sein Kind umgebracht. Sein damaliges Kind hatte irgendeinen Hirnschaden und das hat er bei einem Anfall so heftig geschüttelt nis es schlussendlich starb. Manche sagen das war nicht wirklich umbringen, aber für mich ist das jemanden umbringen. Da kam er für sechs Monate ins Gefängniss.

3)Er hat seine Frau schon öfter geschlagen und ein paar mal auch krankenhausreif grschlagen. Einmal hat die Suppe nicht gepasst und er hat sie krankenhausreif geschlagen. Das Krankenhaus wollte Anzeige erstatten nurdie Frau meinte, sie habe ihn zu viel provoziert und dann gab es keine Anzeige.

4) Früher wohnte neben uns eine Frau mit zwei Kindern. Der Nachbar wollte sich auch an denen vergehen, aber die Frau kam darauf und seitdem hat der Streit von denen angefangen. Er hat sie (auch wie sie schwanger war) geschlagen bis sie bewusstlos war, hat ihr Auto regelmäßig kaputt gemacht, hat vor ihrer Haustüre hingeschi**en, Morddrohungen vergeben, gegen ihr Auto uriniert und vieles mehr. Die Kinder haben auch panische Angst von ihm (sind jetzt 5 und 8), weil sie auch zusammengeschlagen worden sind.

Jetzt fangt der Streit mit uns an, da meine Mutter nicht wollte, dass ihr Kind in der gleichen Sternsingergruppe ist wie meine Schwester. Die Tochter nervt meine kleine Schwester nämlich und meine kleime Schwester traut sich nichts zu sagen. Der Nachbar wurde böse und schrie mich zusammen. Seitdem hat der Streit angefangen. Er hat unsere Wäsche mit dem Draht von dem Gerüst runtergerissen und das Jugendamt auf uns gehetzt hat. Er sagt seiner Tochter an was sie tun soll (zb meiner kleinen Schwester sagen, dass wir ausziehen sollen sonst passiert noch was und wenn sie meine Mutter sieht soll sir loslaufen) und das tut sie auch. Sie drehen es aber um und sagen dem Jugendamt, dass wir das tun. Am Donnerstag ist ein Termin beim Jugendamt und da wird er auch seine Angsthsltung einnehmen (Hände zwischen Oberschenkel und geduckte Haltung) da er ja auvh geschrieben hat dass er angst hat. Die Haltung hat er immer gemacht, vor Gericht und vorm Jugendamt und immer haben die anderen das geglaubt. Er ist im Opferschutzgesetz(österreich) und somit nicht schuldfähig (wegen dieser sexuellen Neigung) und da frage ich mich warum er dann nicht wenigstens in die Psychiatrie kommt, weil er kann alles mit uns tun und kommt nicht ins Gefängniss oder so. Die Ärzte in der Psychiatrie müssten das ja auch mitbekommen, aber warum kommt er nicht rein? Er will im Moment.....

Antwort
von klausjosef1955, 33

Gibt es da ein massives Alkoholproblem? Dann hätte man eine Handhabe - vielleicht.

Ansonsten meine ich, dass da kein Problem für die Psychiatrie im engeren Sinne ist. Das ist ein Fall für die Anwendung des Strafgesetzbuchs. Der Mann hat vielleicht eine Persönlichkeitsstörung, aber ob eine Therapie davon möglich ist, weiß ich nicht, bezweifle es sehr. Voraussetzung wären wohl Krankheitseinsicht und Freiwilligkeit. Es ist ja wohl auch bisher keine Therapie angeordnet worden, vielmehr kam der Mann ins Gefängnis.

Vielleicht wird der Mann irgendwann in eine Psychiatrie eingewiesen werden - de facto zur Verwahrung. Dazu muss aber erst wieder eine Straftat erfolgen, die nachgewiesen werden muss und zu einer Verurteilung führen muss.

Ernst gemeinte Frage: Könnt Ihr wegziehen?

Ansonsten empfehle ich , sich Rat bei Fachleuten einzuholen, bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, bei Opferverbänden, beim Kinderschutzbund usw.

Kommentar von jumplikeahorse ,

Alkoholproblem gibts nicht mehr und wegziehen können wir nicht.

Antwort
von jumplikeahorse, 74

... meine Katzen umbringen (lockt sie auf die Hauptstraße und so), weil er weiß dass die Katzen uns viel bedeuten. Ich werde sie aber drinnen behalten und mit der Katzenkeine mit denen rausgehen.

Antwort
von 2951413, 31

Wenn es finanziell irgdwie möglich ist, würde ich zu einem Umzug raten. Wenn sich so eine Person mal auf einen eingeschossen hat, gibt es kaum eine Chance. Meines Wissens nach gibt es Zwangseinweisungen für Volljährige nur bei Selbstgefährdung, für alles andere bräuchte es zuerst ein Gerichtsverfahren. Möglicherweise kann man Zivilrechtlich was machen, aber da kommts leider drauf an wer sich den besseren Anwalt leisten kann.

Kommentar von jumplikeahorse ,

Meine Eltern sind dafür zu stur.

Antwort
von Ontario, 7

Im Grunde muss immer erst etwas passieren, bevor man Amtshilfe in Anspruch nehmen kann. Das ist leider so. In so einem Fall hilft eben nur, dass man sich entsprechende Notizen macht und Vorfälle dokumentiert, am besten dafür auch Zeugen hat, die das bestätigen. Ich würde dann immer wieder Anzeigen erstatten. Da er sich aber im Opferschutzgesetz befindet, ist das Problem gegen ihn vorzugehen, gross. Nur, so er gemeingefährlich wird, er unberechenbar wird, andere nicht nur bedroht sondern auch angreift, dann könnte aus meiner Sicht Handlungsbedarf bestehen. 

Antwort
von klausjosef1955, 16

Wenn Du nicht wegziehen kannst, ist das eine schwierige Situation. Ich weiß keinen Rat. Ich empfehle, sich Rat vor Ort zu holen, wie gesagt.

Antwort
von Edii1D, 35

Vielleicht hilft da nur noch: selber anzeigen. Zeig ihn an (aufgrund aller Dinge die du hier genannt hast) und erklär der Polizei dass der Mann professionelle Hilfe braucht. Wenn du Glück hast, nehmen sie dich ernst und stellen dem Mann ein paar Fragen.

Kommentar von jumplikeahorse ,

Haben wir, bringt sich aber nix.

Kommentar von Socat5 ,

Also sagen die dann, tut uns leid aber den müssen Sie machen lassen, wir können nichts tun?

Kommentar von jumplikeahorse ,

Sie sagen sie können nichts tun.

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