Warum ist mein Kind so extrem heikel?

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8 Antworten

Mit dem Kind mal eine Erziehungsberatungsstelle aufzusuchen, ist nie ein Fehler.

Ich kann dich gut verstehen, denn ich war auch mal so ein Kind. Ich war, was Essen angeht, extrem heikel, eine extrem schlechte Esserin.  Das meiste Essen mochte ich nicht.  Und rappeldürr. Mein besorgter Vater hat meine Mutter mit mir bestimmt alle sechs Wochen zum Arzt gejagt, weil er überzeugt war, dass ich die Schwindsucht hätte oder bekommen würde. Wenn ich nicht vorher verhungert wäre.

Meine Eltern haben Kopfstände und Saltos gemacht, damit ich esse. Sie haben es mit Ermahnen versucht. Ich musste so lange am Mittagstisch ausharren, bis ich etwas gegessen hatte. Ich habe das Essen aber meist im Taschentuch versteckt und dann im Klo entsorgt. Sie haben mir Strafen angedroht. Ich musste mittags ins Bett, ich bekam Stubenarrest.

Wenn ich dann mal etwas gerne aß - Frikadellen z.B. -gab es dann aber prompt jeden Tag  Frikadellen, bis ich sie über hatte. Meine Mutter war dann totbeleidigt und rief: "Ich denke, du magst Frikadellen?"  Ja, aber nicht 20 mal hintereinander.

Ich habe jeden Machtkampf gewonnen. Wirklich jeden. Irgendwann einmal war allerdings Schluss damit. Ob meine Eltern sich haben beraten lassen oder ob sie schlicht erschöpft waren, weiß ich nicht. Jedenfalls haben sie aufgegeben, mich nahrungsmäßig erziehen zu wollen. Sie haben es einfach ignoriert. Iss oder stirb, war die Devise.

Und siehe da, ich begann zu essen. Als ich 13 war, aß ich alles ohne Probleme. Na gut, außer Grünkohl. Den esse ich bis heute nicht.


Ich kann dir also nur raten, dich nicht in einen Machtkampf einzulassen. (Das gilt übrigens auch für Eltern magersüchtiger Jugendlicher). Den Machtkampf verlieren die Eltern immer.  Geh mit dem Kind regelmäßig  zum Arzt, lass es untersuchen, gib ihm schlimmstenfalls noch ein Vit.Präparat, aber ansonsten: halte dich raus.  Aber erspare natürlich dem Kind nicht die natürlichen Konsequenzen des Nicht-Essens. DAs Kind bekommt die normalen Mahlzeiten wie alle anderen auch, aber nichts dazwischen. Nicht aus Strafe, sondern weil dein Haus kein Restaurant ist. Wenn das Kind um 13 Uhr nichts isst, aber um 15 Uhr ankommt und Hunger hat, dann sage ihm freundlich und ohne jegliche Moralpredigt: "Du, das tut mir leid. Aber um 18 Uhr gibt es wieder Essen. Iss doch solange einen Apfel." Keine Erwähnung des mittäglichen Nicht-Essens.  Kein; "Du hast HUnger. Tja, selbst Schuld. Hättest du... und das nächste Mal ...." Nichts dergleichen.

Ok, Süßigkeiten zwischendurch und vor allem vor den Mahlzeiten sollte man streichen.

Ansonsten ignoriere die Empfindlichkeiten. Du sollst  das heikle Benehmen einfach ignorieren.


Bei weiteren Fragen: www.bke-elternberatung.de
Ach so , noch ein Nachtrag: heute, als Erwachsene weiß ich, dass meine Mutter leider auch eine sauschlechte Köchin war.


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Kommentar von Bambi201264
08.09.2016, 14:13

Bei dem Sohn der FS geht es ja nicht nur ums Essen.

Aber diesbezüglich ist Dein Ratschlag gut. :)

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Kommentar von dasadi
08.09.2016, 14:15

Ich stimme Dir zu, mit einer Ausnahme. Essgestörte Jugendliche heilt man nicht durch Ignorieren und Gewinnen eines Machtkampfes. Man kann einen solchen Jugendlichen durch nichts heilen, außer man gibt ihn in kompetente Hände wie eine Klinik für Essgestörte oder die Jugendpsychiatrie. Man sollte sich hier also gar nicht erst auf einen Machtkampf einlassen, denn das zögert das Leiden nur hinaus.

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Kommentar von wastedlive
08.09.2016, 16:06

Es kann aber zu einer essstörung entwickeln. Du weisst auch nicht wir lange das kind schon in dieser phase rein gewickelt ist. Erst 2 minate? Oder schhon jahren? Alles was ein gestörtes verhältnis zum essen ist, es auf dauer eine essstörung. Ich würde es nicht als essstörung nennen, wenn er 1. nur heickel wäre und normale begründungne hätte wie ,,tomate schmeckz mir einfach nicht" aber nicht auf einmal von jetzt auf gleich schmeckt es ihm nicht mehr weil er eine spinne im tomatenbusch gesehen hat.
Es wäre was anderes wenn er entweder schon von anfang an tomate nicht gerne mochte und boch viele andere sachen, oder sie langsam nicjt mehr gerne hat, als von jetzt auf gleich nur weil eine spinne auf einer tomate war oder weil ein Hase ein geschäft auf dem Sofa gemacht hat oder weil ein Himbeer verschimmelt ist.

Allerdings denke ich, in diesem fall, falls es keine essstörung ist, dass es AUCH ein Zwangsgedanke sein kann. Das er nur dinge isst oder auf dingen sitzt woner weiss, da ist sauber oder nichts eckliges passiert ist.

Es ist schwer zu sagen wie, was, wo, da wir erstens das kind nicht gut genug kennen, die situation auch nicht kennen, und auch nicht genau wiessen wie das kind allgemein lebt, also ob es noch weitere gestörte verhaltensweise hat oder ob es ein gesundes kind ist welches mit dem essen ein wenig probleme hat/heickel ist und kein Traumatisches erlebnis hat. Du würdest vielleicht noch eher sagen, wenn die mutter sagen würde, er wird seid seiner kindheit gemobbt und hat ein traumatisches erlebnis hinter sich, dass es sich um eine baldige essstörung handeln könnte.

Zudem finde ich gewisse diskusionen wie , nein so ist es nicht er testet nur seine grenzen oder , neine er leidet an einer essstörung sinnlos. Letztendlich weiss die mutter nach gewissen antworten besser bescheid und ein psychologe, ernährungsberaterin oder eine erziehungsberaterin her holen oder alles mögliche ausprobieren schadet nie. Es ist nichts verloren gegangen, wenn man zu einem psychologen geht, und er sagt, nein mir scheint der junge gesund zu sein, versuchen sie ihm einfach zeit zu lassen. Dann weiss man wo man ist und das man keine sorgen machen muss. Hingegen wenn man nicht geht dann könnte man was ,,verlieren" weil angenommen das kind ist wirklich in einer essstörung verwickelt kann man jetzt noch früh genug handeln. Und somit hat das kind und die mutter und die ganze familie später um einiges leichter als jetzt schon gleich als aussenstehende sagen er hätte keine essstörung. Man solle, gerade weil man das kind und die familie nicht kennt auch mal alles in betracht nehmen.

So mehr sag ich nun nicht möchte keine weiteren antworten auf unnötige diskusionen geben.

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Dein Kind ist deshalb so extrem "heikel", weil Du es ihm durchgehen lässt.

Sprich mit Deinem Sohn über die üblen Dinge des Lebens: Tod, Krankheit, Fäulnis, Schrunden, Narben, Dreck, Kot, Urin, Schimmelpilze und so weiter und so fort.

Mache ihm klar, dass es ohne Tod kein Leben, ohne Schimmelpilze kein Penicillin, ohne Krankheit keine Gesundheit gibt.

Mit neun Jahren ist er schon längst alt genug, um zu kapieren, dass das Leben kein Ponyhof ist. Fragt sich, ob Du als Mutter das hinkriegst. Manche sind ja solche Glucken und wollen ihrem Kind das "Kindsein" nicht verderben, aber meistens würden sie eh nur offene Türen einrennen.

Kinder sind nicht blöde, und wenn er noch neun Jahre lebt, ist er schon volljährig, wahlberechtigt und voll strafmündig.

Der Vater sollte natürlich auch seinen Teil zur Aufklärung beitragen.

Und das Söhnchen muss auch nicht zum Psychodoc, einfache "Schocktherapie" (Es gibt Krankheiten! Und Kot! Usw.!) reicht.

Viel Erfolg!

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Kommentar von Dahika
08.09.2016, 13:56

dein Ratschlag erinnert mich an die Aussprüche meines Vaters: man muss eben auch etwas essen, dass einem nicht so gut schmeckt. Weil es gesund ist.

Das ganze Appellieren, und Reden und Predigen hat alles nichts genützt.  Das Verhalten des Kindes sollte schlicht ignoriert werden. Es befindet sich im Machtkampf. Wenn das Kind sich nicht auf das Sofa setzen will, bleibt es halt stehen. So what.

Raus aus dem Machtkampf ist die Devise.

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nöö  dein sohn hat nichts mit  der  psyche  ,wie kommst du denn auf  sowas ?--  denk mal über dein eigenes handeln   nach--

wenn ich  schimmlige himbeeren  sehe, vergeht mir auch de r appetit auf  himbeeren  und warum bietest du ihm  sauer gewordenen kartoffelsalat an -- ? DUUU hast was mit der psyche  nicht  dein sohn , dein sohn  hat eine ganz natrürliche abwehr entwickelt , weil  seine mutter wohl nicht in der lage ist   auf  sauberkeit zu achten , bevor sie  ihrem sohn was  vorsetzt--

und ganz im ernst--  warum müssen kaninchen  auf dem sofa  rumhoppeln??  sie kommen kaum  von allein dort runter  ,wenn sie mal müssen-- die tiere sind stubenrein ,wenn man ihnen eine  katzenstreukiste  hinstellt  ,wenn sie  auf dem sofa gekackt haben  würde ich mich da auch nicht mehr gern draufsezten ,vermutlich machen sie  es öfter  und das sofa  sieht dementsprechend aus -- dein sohn hat ein  besonders empfinden entwickelt aus schutz..vor solchen tatsachen .

du machst dir gedanken , ob deinhündchen  wohl sterben wird, weile s ein  butterbrot  mit  kase und salami gefressen hat   , kümmere dich besser um die verpflegung  deines sohnes , dann kanner auch wieder vertrauen haben und ißt alles  ,was du ihm anbietest.

  kommt jezt viel ein bischen hart rüber ,aber denk mal drüber nach !

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Solche Phasen können vorkommen.

Mein Sohn aß beispielsweise eine Zeitlang nichts, was rot war: Erdbeeren, Himbeeren, Tomaten, Radieschen. Heute isst er alles.

Meine Tochter aß, seitdem sie feste Nahrung bekam, kein "festes" Fleisch (Rinderbraten usw.) Da habe ich eben alles Fleischerne aus Gehacktem gemacht - und siehe da, es wurde gegessen. Heute ist sie Schnitzel, Steaks und vieles mehr.

Ich hab da gar keine Druck gemacht und es einfach immer wieder angeboten.

Wenn ein Kind Hunger hat, isst es von ganz allein.


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Kommentar von dasadi
08.09.2016, 14:23

Mein Sohn aß nichts was Grün war, heute ist er 24 und tastet sich an alles ran, auch an veganes Essen. Meine Tochter hatte Bulimie und aß fast ALLES. Es gab Phasen mit nur Obst, Phasen mit nur Ei....das kann ich endlos fortführen. Bei diesem Kind hier tippe ich nicht auf eine Esstörung, sondern tatsächlich auf übertriebene Essensaufmerksamkeit der Eltern. Eltern bekommen irrsinnig schnell Schuldgefühle und Selbstzweifel, die manches Kind gern ausnutzt. Hier hilft nur ein entspanntes Verhalten und unauffälliges Beobachten. Ich denke auch, das gibt sich von selbst.

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Kommentar von wastedlive
08.09.2016, 16:22

Kann aber auch eine essstörung sein. Ich hatte ebides als kind. Ich mochte dies und jenes nicht, ass dann wieder völlig normal und gesund und mochte sogar sachen, die uch davor hässlich fand, und heute leide ich an magersucht. Es kann alles sein, es kann aber auch nur etwas sein. Lieber man betrachtet einmal mehr was als einmal weniger. Nur weil bei euren kindern alles gut verlief, heisst es nicht, das es bei ihm auch so sein kann. Wiederum, nur weil es bei mir zu einer Magersucht im erwachsenen leben entwickelte heisst es nicht, das es bei ihm auch so sein muss.

Entweder er wird später alles essen, oder er wird von seinem typ her immer ein heckler typ sein aber isst ansonsten normal, oder er kann eine essstörung entwickeln. Ich finde es einfach nicht so gut, wenn man nicht alles in betracht sieht, und der mutter nicht rät lieber einmal zu viel als zu wenig zur kontrolle bei einem osychologen geht.

Irgendwann liest ihr in 10 Jahren vielleicht eine frage ,,wie kann ich meinem sohn beinder genesung von magersucht unterstützen"

Ich will damit jetzt net sagen ihr habt nicht recht, ich will nur, dass sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig alles in betracht sieht und mal bei einem osychologen vorbei schaut als das der sohn in 3 jahren letztendlich wirklich erkrankt ist.

Ich wünsche für sie aber nichts mehr, dass ihr recht habt, und er gesund ist und nur ausprobieren will oder seine macken hat, dennoch ihr kennt die ganze familiäre geschicht enicht und würdet anders antworten wenn die mutter vielleicht sagen würde er hätte schon einen haufen schlimmes erlebt. Dann würdet ihr eher auf eine esstörung und kontrolle über das essen tippen.

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Kommentar von wastedlive
08.09.2016, 19:38

Unwahrscheinlich? Ich kenne kinder KINDER mit esstörungen. Also nix unwahrscheinlich. Es KÖNNTE sein muss aber nicht. Nein kritisieren tut ihr mich nicht, aber ihr bzw. du verstehst mein ding meine ansichten meine meinung nicht und ich habe das gefühl alle müssen deiner meinung sein. Ich versteh nicht, warum du denkst sehr unwahrscheinlich. Es könnte genau einer dieser kinder sein, welches eine essstörung hat. Könnte aber auch sein das es nicht hat. Manchmal finde ich es sehr schade für die mutter, da sie dann vielleicht nicht auf nummer sicher geht. Und eh, bei einerm psychologen sage ich nicht, das sie nur 2 mal hingehen. Er wird sicher mehrere sitzungen brauchen (kenne ich von mir) aber auch bei jedem kleinen problem kann ein psychologe tipp geben. Also es würde nix verloren gehen, auch wenn er keine essstörung hat, könnte der psychologe der mutter sagen worauf sie achten sollte, was gut wäre und so. Genauso auch jemand anderes die/der erfahrung hat.

So ich reg mich nicht länger auf hoffe ich triff nichtmehr auf sowas zu und beantworte nun auch nichts mehr :)

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Du solltest dir alles aufschreiben und diese Notizen mit zum Besuch beim Psychologen nehmen. Weil irgendwann ist es auch für deinen Sohn nicht mehr angenehm und er quält sich nur noch durchs Leben, weil er sich vor allem ekelt.

Ich hoffe, dass ihr eine Therapie bekommt für ihn. Solltest auch sehr schnell reagieren jetzt

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Ich würde das so hinnehmen. Aber ich würde ihm keinerlei Extrawurst braten. Es gibt zu essen, was es zu essen gibt. Punkt. Wer es nicht mag, kann sich ein Brot schmieren und dazu setzen. Will er nicht mehr auf die Couch - ok, dann soll er eben auf dem Boden sitzen. Wird ihm vermutlich recht bald unbequem.


Vor allen Dingen, immer so unaufgeregt wie nur möglich darauf reagieren. Du willst nicht? Ok. Tagesordnung. Nicht schimpfen, nicht betteln. Lass ihn mal. Es ist noch kein Kind am gedeckten Tisch verhungert und wie auch andere schon geschrieben haben - bei einem Machtspiel kannst du nur verlieren.


In einer Familie kann man es ohnehin nie allen gleichzeitig recht machen. Ich koche zB reihum mal die Lieblingsgerichte aller. Wer das dann nicht mag muss da eben durch oder ein Brot essen.


Nimm den Druck raus - vor allem auch für dich selber - und ihm die Sonderstatusrolle. Das tut niemandem gut.


Alles Gute!


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Ich fände es wichtig, dass du zu einem psychologen gehst. Ich denke hier kann dir niemand 100% sagen was los ist.

Ich war früher auch ein heickles kind, auch heute noch doch heute habe ich Magersucht.

Ich würde dies schnellst möglich behandeln lassen.

Alles gute dabei

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Kommentar von dasadi
08.09.2016, 14:32

Wenn Du magersüchtig bist, weißt Du, dass diese Krankheit eine Suchtkrankheit ist und kein erpresserisches Trotzverhalten eines Kindes, das ständig seine Grenzen austesten muss. Diese störrische Verhalten bei Kindern ist überhaupt nicht ungewöhnlich und muss nicht automatische psychologisch behandelt werden. Eher sollte die Mutter sich Hilfe für ihre Selbstzweifel holen. Eine Magersucht in dem Alter entwickelt sich nicht durch Ablehnung bestimmter Lebensmittel. Und ein 9-jähriger hat noch keine Schönheitsideale diesbezüglich. Wie oben schon geschrieben, hat mein Sohn auch viele Lebensmittel abgelehnt, heute isst er so gut wie alles. Meine bulimische Tochter dagegen hat früher alles gegessen und wurde trotzdem krank. Die Ursachen für Esstörungen liegen in ganz anderen Bereichen, das weißt Du doch selbst auch, oder ?

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Kommentar von wastedlive
08.09.2016, 15:44

Äm. Ich habe nicht gesagt, das er auch magersucht entwickeln könnte. Aber ich hatte als kind amagersucht. Magersucht muss nicht immer den Hintergrund gedanke haben, schön zu sein.

Zudem hab ich nur gewarnt, da ich nicht weiss, was das kind ansonsten für probleme hat, oder ob es ganz gesund ist und einfach so seine macken hat. Ich kenne auch leute die total heickel sind mit 18 oder 19 Jahren und dennoch nicht magersüchtig sind.

Ich habe auch gar kicht gesagt, dass er danach in die Magersucht kommt. Und überhaupt bei jungs ist die wahrscheinlichkeit kleiner als bei mädchen weil mädels eher davon betroffen sind.

Ich hatte die zeit auch noch nicht wirklich ausführlich was dazu schreiben. Wenn man zum psychologen geht, heisst es nicht, dass das kind krank ist. Ich war mit 9 jahren auch beim psychologen obwohl man was anderes testen wollte. Aber ein psychologe. Oder eine ernährungsberaterin kann mit dem Kind genäuer an das Thema essen ran. Es ist nämlich nicht nur Heickel sein. Wie die mutter auch schreibt, sagt er immer wenn ein himbeer verschimmelt ist für den rest des Jahres, dass er die nicht mehr gerne hat. Das ist mehr ider weniger nicht normal. Sieht man ein bisschen ein verbrenntes pommes, sagt man doch aich nicht, das die pommes nun alle hässlich sind. So klingt es aber beim Kind. Und da muss man dem Kind halt gut erklären, das nicht immer alles super gut ist, und er es einfach bei seite tun kann, und das nächste himbeer gut ist.

Ich könnte da schon helfen, weil ich genauso war. Und sogar noch teilweise schlimmer, weil ich nur das gegessen habe was meine mutter gekocht hat, und selbst wenn sie mal statt erbsen brokkolie rein getan hat, hab ich gesagt, dass ich das nicht gern habe. Obwohl ich erbsen und brokkolie mochte. Beides. Und das thema wurde bei mir dann angegangen und ich habe es besiegt und hatte einige nahrungsmittel, die ich davor nicht gerne mochte auf einmal gerne, aber dann rutschte ich in die magersucht. Und das hatte nix damit zu tun, das ich was nicht mochte, aber auch nicht damit, dass ich abnehmen wollte.

Magersucht hat nicht immer damit zu tun, das man abnehmen will, ich kenne einige, die eine super Kindheit hatten super mit eltern klar kommen und trotzdem magersucht haben ich kenne einige die auch magersucht haben und sagen, dass sie sich gar nicht dick fühlten und die magersucht einfacch kam wie bei mir.

Das kann bei ihm auch sein, dass er irgendwann nichtmal mehr nahrung anfassen will. Und dann sich nur noch von bestimmten nahrungsmitteln ernährt und wehe es ist was anderes, er mags es dann nicht essen. Ich habe viele berichte und dokus gesehen in denen schon kleine 4 oder 7 jährige kinder an einer essstörung betriffen sind. Ein 5 Jähriger junge ernährte sich nur von Limonade (trinken) und katchup (essen) er nahm immer weiter ab und weiter und man sag seine rippen und wie dünn und zerbrechlich er war.
Also doch, es gibt auch kinder unter 9 jahren die an einer essstörung leiden wie ich damals genau mit 9 jahren.

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Ein klassischer Fall von absoluter Verhätschelung. Sofern diese Ablehnung nicht von einer organisch bedingten Krankheit bedingt ist (klingt nicht so, ich meine z.B. Allergien), solltest Du ganz konsequent sein und nicht mehr soviel nachfragen! Wenn der Herr Sohn etwas nicht isst, bittesehr, dann hat er ja offensichtlich keinen Hunger und braucht auch nichts.

Dass Dinge verdorben sein können, wird er lernen müssen.

Spätestens, wenn der Magen knurrt, wird sich einiges regeln. Das größte Problem ist Deine unsinnige Rücksicht, die immer weiter ausgenutzt wird. Sei konsequent, Du machst die Regeln, sonst keiner, sonst ziehst Du Dir ein Problem groß, welches nur sehr schwer wider zu reparieren ist.

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Kommentar von DelilahGirl
08.09.2016, 13:15

Wenn man keine Ahnung hat sollte man sich nicht einmischen. Ich habe ein Ähnliches problem und es macht mir keinen Spaß das zu tun. Ich kann halt nicht anders und bin definitiv nicht verhätschelt.

Du kommst mir eher selber sehr arrogant vor. Du weißt nicht warum das Kind das tut also ist er verwöhnt? Haste wohl selber früher sowas gemacht ne?

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