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Warum ist mein Johannisbeergelee nach dem Kochen erst gut geliert, aber dann wieder flüssig geworden

gefragt von MamiOggMamiOgg am 09.10.2008 um 15:12 Uhr

?? Ich hab mich an die Kochempfehlung gehalten, beim Abfüllen hat man schon gesehen, dass es toll geliert, aber nachdem es abgekühlt war, hatte ich eine halbschwabbelige Masse in den Gläsern. Was ist da passiert??


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SaschaPuma
beantwortet von SaschaPuma am 22. Oktober 2008 03:44
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Waren das gekaufte Johannisbeeren? Die neu gezüchteten Sorten, meist sehr große Beeren die fast so groß wie 1 Cent sind, haben leider ihre eigene Gelierfähigkeit eingebüßt. Mit den "Alten Sorten" aus dem eigenen Garten gelingt das Gelee sogar bei ausschliesslicher Verwendung von Einmachzucker ohne Gelierzusatz! Man sollte darauf achten möglichst kleine Beeren zu verwenden die zu ca. 20% nicht ganz reif sind, dann reicht auf 1 1/2 Liter Saft schon 1kg Gelierzucker 1:1!!! Allerdings empfehle ich hier den Gelierzucker von "Kölner Zucker" oder Dr. Oetker, die sind einfach die Besten! Viele Discounter bieten Eigenmarken an, die haben sich meiner Erfahrung nach nicht sonderlich bewährt. Für die Arbeit die man sich schon macht sollte man die 20-30Cent die der Markenzucker kostet auch investieren. Sollte das Gelee dann trotzdem nicht fest genug sein kann man es durchaus nochmal aus den Gläsern nehmen, etwas flüssiges Geliermittel dazu (Opekta), nach Anweisung nochmals kochen und in die gespülten Gläser abfüllen. Auch sehr wichtig, langsam abkühlen lassen! Die Gläser dicht aneinander stellen und mit einem dicken Küchentuch abdecken!!! Keinesfalls in den Kühlschrank oder einen kalten Ort!!!


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 9. Oktober 2008 15:13
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Vielleicht doch zu wenig Zucker? Wolltest Du es denn schnittfest?


Claudine74
beantwortet von Claudine74 am 9. Oktober 2008 15:15
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Was hast denn für Zucker genommen?? Gelierzucker?

Dann musst Dich wahrscheinlich ganz genau an die Mengenangaben und die Kochzeit halten. Zu lange kochen ist anscheinend auch nicht gut.

Auf dem, den ich benutzt habe stand, man muss den Saft mit dem Gelierzucker 4 Minuten sprudelnd kochen. Hoffe mal, das bleibt dann fest.


blumenfrau
beantwortet von blumenfrau am 9. Oktober 2008 15:16
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Moin! Was schief gegangen ist, kann ich Dir auch nicht sagen, aber ich hab' mal Traubengelee gemacht- da war's genau so- erst superfest und dann Saft pur :o) geschmeckt hat's aber trotzdem ....


MamiOgg
beantwortet von MamiOgg am 9. Oktober 2008 15:41
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@ Arwen - nö, die Zuckermenge war genau nach Vorschrift. Schnittfest muss nicht sein, aber schon so, dass man es mit dem Löffel aus dem Glas kriegt - statt mit dem Strohhalm.

@Claudine - Na klar hab ich Gelierzucker genommen. Und, wie gesagt, ich hab mich GENAU an die Angaben gehalten. Sonst wär ich ja auch nicht so ratlos ...

@blumenfrau - Danke, das beruhigt mich! :-)

Übrigens: ich hab schon jede Menge Marmelade und Gelee gekocht, wo alles geklappt hat - aber dieses Mal gings daneben. Aber geschmeckt hats auch!



Susi4
beantwortet von Susi4 am 9. Oktober 2008 18:20
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Gute Frage Es ist so wenn Früchte zu reif sind Gelieren sie nicht mehr.Auch wenn man genaue Mengen angabe hat es ist bei mir auch so gewesen und an der Arbeit genauso gleiche fall Johannisbeergelee gekocht eine Mitarbeiterin und das war flüssig kann man aber noch essen.


Frau12345
beantwortet von Frau12345 am 10. Oktober 2008 14:18
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Wenn die Früchte nicht genug Säure haben, kann es passieren, dass das Gelee nicht fest wird. Aber Johannisbeeren sollten eigentlich funktionieren, die haben wir sogar süßeren Früchten beigemischt, damit Marmelade draus wird. Da man allerdings heute immer mehr neue Sorten züchtet, hattest Du vielleicht welche, die nicht genug Säure hatten. Zur Sicherheit kannst Du vor dem Kochen Zitronensäure beifügen. Wenn er dann schnittfest wird ist es immer noch besser als dünnflüssig.


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