
das wäre Stillstand,man muss immer nach höherem streben,..

Weil es vielen immer noch zu gut geht!
Oh ja - erst wenn wir etwas verlieren, merken wir, wie wichtig es für uns war. Das kann jeder nachvollziehen, der schonmal wochenlang krank war - haben wir uns noch nach der sonst so alltäglichen Gesundheit gesehnt?
wernilein am 25. Juni 2009 07:12 @Lockenzaehler,stimmt,..erst der Verlust lässt uns Menschen den Wert erkennen,was man einst besaß,...

Eindeutig die falsche Einstellung! Also ich bin zufrieden mit meinem Leben - zumindest größtenteils!
aber eine kleiner Teil ist eben doch noch nicht ganz zufriedenstellend. Muss ja nicht gleich jeder danach streben, der erste Mensch auf dem Mars zu sein (z.B.)

Ist bei mir nicht so, was fehlt dir denn?
ich meinte es jetzt eigentlich überhaupt nicht materiell gesehen..sondern eher, dass es oft so ist, dass wenn jmd klein ist, dass er gerne größer wäre und umgekehrt..
teppichhai am 24. Juni 2009 20:15 Hm... sehe ich trotzdem anders. Nehmen wir mal an jemand ist klein aber sehr muskulös. Er ist stolz/zufrieden, daß er muskulös ist, aber er wäre auch gerne größer - aber ist er deswegen unzufrieden?
schau dir doch die ganzen Fragen die hier gestellt werden an..glaubst du die Menschen sind zufrieden mit sich? Ich würde sagen NEIN, da sie es sonst nicht nötig hätten gewisse Fragen hier zu stellen
teppichhai am 24. Juni 2009 20:30 Da hast du recht. Aber das ist nicht die Mehrheit, das wirkt nur so weil die Leute die mit sich selbst im Reinen und zufrieden sind hier einfach nicht die entsprechenden Fragen stellen.
Okay, dann bin ich ganz deiner Meinung! :-)

dann wäre das leben doch zu langweilig, finde ich persönlich.

ich weiß nicht,wie alt du bist,aber irgendwann lernt fast jeder mit dem zufrieden zu sein,was man hat,man muss sich nur mal umsehen,wie vielen es schlechter geht.
ich mein ja auch ga nicht, dass man möchte, dass es einem besser geht, sondern einfach nur etw. anderes
Vielleicht liegt es ja auch daran, dass Du es noch nicht zu schätzen weißt, was DU hast.
Ich halte es für sehr natürlich, weiter zu streben. Das eigene Streben und Verlangen kann man aber steuern. Jemand, der ständig neidisch ist, kann durch reden und nachdenken zu der Einsicht kommen, dass Neid nur traurig macht (weil man manche Dinge [größer sein] nie haben kann), aber man sich auf erreichbare Sachen konzentrieren sollte. Das stete, moderate und vernünftige Streben nach etwas, was für uns und für andere das Leben besser macht, ist nur gut und nicht das Ziel ist wichtig, sondern der Weg. (Das betrifft jetzt allerdings ideelle Ziele) Klingt abgehoben, aber wenn man eine Weile drüber nachgrübelt, stimmts.
Ich glaube, das streben nach Dingen, die man nicht haben kann, kommt daher, dass uns Werbung und Medien immerzu eine Idealwelt vorgaukeln, die wir anstreben wollen/müssen, die aber nicht existiert.
Als Ergänzung: Oftmals stellen sich viele Dinge, die man wollte, als lästig heraus, weil sie eine 2. Seite haben, an die man natürlich nicht dachte vorher. Man will ein Auto, weil das jeder hat. Hat man es aber, stellt man fest, dass man auch einen Parkplatz brauch. Sprit, eine Versicherung. Irgendwann geht was kaputt und man ärgert sich usw. - ist es das wert? Oder man will gern einen tollen Job, doch wenn man ihn hat, merkt man, dass man keine Zeit mehr hat für Hobbies, Familie, Freunde? Man sollte bei allem, was man anstrebt auch die Kehrseite sehen und abwägen, ob man nicht doch Miese macht. Dabei muss man natürlich ehrlich sein zu sich selbst. Man kann sich viel schön reden, aber das sollte man nicht tun.
Streben ist richtig, denk ich, aber über das "höhere" muss man reden. Wenn höher=mehr Geld, dann eher nein ;)