Warum ist man Links wenn man nicht Rechts ist und umgekehrt?

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14 Antworten

Weil viele Leute nur Aussagenlogik in der Schule hatten, und sich niemals mit Fuzzy beschäftigt haben.

Wenn dann noch verschiedene Aussagen mit den gängigen Junktoren kombiniert werden, dann landen wir ausschließlich "links" oder "rechts", ohne etwas dazwischen.

Für die, die in Mathematik nicht aufgepasst haben:

W(¬A) = 1 − W(A)
W(A ∧ B) = min{W(A), W(B)}
W(A ∨ B) = max{W(A), W(B)}
W(A ⇔ B) = 1 − |W(A) − W(B)|

Eigentlich naheliegend, oder?

Fazit: Die Antwort auf deine Frage ist ein mangelndes Verständnis von "Unschärfe" in unserer Gesellschaft! Es sollten sich einfach mehr Leute mit Mathematik beschäftigen. :)

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Die Unterscheidung in links und rechts wird viel zu oft gebraucht. Klar kann man sagen, dass eine Entscheidung links ist, aber eine solch einfach Unterscheidung ist viel zu stumpf und ungenau. Zudem sind links und rechts ja nur Oberbegriffe, welche noch sehr viele verschiedene Unterarten jeweils beinhalten (links: Sozialismus, Kommunismus, etc....)
Nicht-links, heißt nicht automatisch rechts, auch wenn das von der heutigen Gesellschaft häufig so verallgemeinert wird (ähnlich wie schwarz und weiß)

Ja, der Durchschnittsbürger ist leider sehr pseudo-objektiv ;)

Mfg

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Weil die meisten Menschen - ganz direkt gesagt - zu dumm oder zu faul sind, differenzierter zu denken. Die Welt nur in schwarz-weiß, richtig und falsch, links und rechts zu sehen, ist doch viel einfacher und bequemer. 

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weil links und rechts gegenteilig zueinander sind

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Kommentar von Dancegirl90
11.12.2015, 13:40

und da gibt's keine mitte?

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Man stellt sich das in ener Reihe vor, also:

Links   -   Mitte   -   Rechts

Wenn du nun selbst links bist, dann steht für dich die Mitte rechts. Wenn du selbst aber rechts bist, dann steht für dich die Mitte links. 

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Es gibt sehr wohl die politische Mitte, jedoch wird diese weniger Beachtung geschenkt. Du hast schon recht, dieses absurde schwarz-weiß Denken ist gerade in der Politik, aber auch in allen anderen Bereichen des Lebens, zu spüren. 

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Was ist deine Frage?

Es gibt halt die politische Linke und die politische Rechte. Und dazwischen, mit nicht festgelegten Grenzen, die politische Mitte.

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Kommentar von Dancegirl90
11.12.2015, 13:39

ja wenn man zum beispiel sagt, ich bin gar nicht für die pegida ich bin nicht rechts, dann wird man gleich als teilnehmer der linken bezeichnet. ebenso wenn man nicht für Die Linke ist,ist man sofort ein Nazi, Rechts und Pegidaanhänger.. man kann sich dort nirgends raus halten

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Naja das kommt daher dass man entweder etwas "recht" macht oder halt 2 linke Hände hat :) 

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Kommentar von Dancegirl90
11.12.2015, 13:40

ich mein die Parteien :

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Kommentar von 1988Ritter
11.12.2015, 13:43

:-))).......You made my day........

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Ist man weder links noch rechts, dann ist man im Allgemeinen liberal.

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Weil die Menschen gerne in Schubladen denken.

SPD = Arbeiter

CDU = Unternehmer

Grüne = Teenager und Spätpubertierer

Linke = Kommunisten

AFD = Rechtsradikale

NPD = Nazi`s

Splitterparteien = Spinner

......und jede von mir aufgeführte Kategorie ist so falsch wie nur irgendwas.

Aber so sind se halt die Leut.

Schön in die Schublade und gut ist. Dieses Schubladendenken ist schon in der Vergangenheit für so manchen Unfug verantwortlich gewesen.

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Kommentar von Dancegirl90
11.12.2015, 13:44

schrecklich..

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Kommentar von Antifascist
11.12.2015, 14:28

Und was sind dann die netten Herren und Damen von der NPD (und AfD)? Besorgte Bürger?

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Kommentar von voayager
11.12.2015, 17:06

Ritter, deine Auflistung hat einen kleinen Webfehler, die SPD ist nur bedingt die Partei der Arbeiter, - das war einmal. Die meisten Parteimitglieder sind Angestellte, von deren Wählerschaft wohl immer noch die miesten Arbeiter. Also partiell haste recht.

Es gibt jetzt viele Arbeiter, die zur "Partei der Nichwähler" übergegangen sind und es werden immer mehr.

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Stimmt doch gar nicht.

Ich wähle Die Linke , aber manch einer würde mich als Rechter bezeichnen.

Zb. Die Medien

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Man kann beides sein. Ich stimme nicht jedem Parteiprogramm voll zu.

Die Grauzone wäre die "Mitte"

Ein Autofahrer ist auch ein Fußgänger.


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"Im 19. Jahrhundert saßen im Parlament Abgeordnete konservativer Parteien rechts vom Parlamentspräsidium, Abgeordnete sozialistischer Parteien links vom Präsidium." (Politlexikon)

"Conservare" heißt "bewahren" - die Grundidee ist eigentlich, alles so zu belassen, wie es war und ist. Rechts davon gibt es Politik, die mit (auch ordnungspolitischer) Gewalt bestimmte Zustände in der Gesellschaft herbeiführen will und die Idee, "so wie es ist", als gewaltsame Ausgrenzung von allem versteht, was dem in ihrem Weltbild nicht entspricht.

Die sozialistische Grundidee ist die Veränderung der Gesellschaft im Sinne einer gerechteren Verteilung (von Gütern und Befähigungen). Ihre schrittweise Veränderung in dieser Richtung (bzw. die Versuche dazu) als demokratische Idee vor allem parlamentarisch zu vertreten, ist erklärte Sache von Sozialdemokraten und Linken. Links davon gibt es Politik, die mit (auch ordnungspolitischer) Gewalt bestimmte Zustände in der Gesellschaft herbeiführen will und die Idee einer gerechteren Verteilung auch gewaltsam gegen Repräsentanten des als ungerecht empfundenen Systems richtet.


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Kommentar von Ruehrstab
11.12.2015, 14:03

Kitzelig in diesem Zusammenhang die Positionierung der letzten FDP-Fraktion im Bundestag rechts von der CSU. :)

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Warum? 

Es ist Faulheit des Denkens.

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