thebrain am 13.08.2007 um 13:24 Uhr
Manchmal wunder ich mich. Viele Leute wollen meine Freunde sein, doch alle diese Leute nehm ich als selbstverständlich hin. Hingegen kenne ich viele Leute die ich gerne als Freunde hätte und ärger mich dass sie kein Interesse daran haben. Geht euch das auch so und warum ist das so?

Nö, geht mir nicht so. Und was Dich umtreibt, dürfte der gute alte Jagdinstinkt sein. Was Dir in den Schoss fällt, ist langweilig. Reizvoll wird für Dich erst, was sich von Dir wegbewegt. So einfach ist das. :o)

The grass is always greener over there....
Ich denke, dass es völlig normal ist, das zu wollen, was nicht einfach zu haben ist. Gerade für den männlichen Jäger und Sammler :-)
Dazu gehört auch: Mitleid bekommst Du geschenkt, Ansehen musst Du Dir verdienen - wenn diese Herr-(oder Damen-)schaften Dich nicht zum Freund wollen: Don't give a shit - vielleicht sind sie es gar nicht wert? Bewahre Dir die Freunde, die sich als solche für Dich bewiesen haben.
das liegt in der natur des menschen, man will immer grad das, was schwer oder gar nicht zu bekommen ist.
aber, hat man es dann erstmal, ist es nicht mehr so interessant.
und man strebt wieder neues an.

Vermutlich ist es der Reiz des Unbekannten und Neuen, des Noch-Entdeckens. Wenn das dann alles zum Alltag geworden und damit ein bisschen "abgenudelt" ist, wird's selbstverständlich und gehört nicht mehr in die Kategorie "Interessantes". Aber ich hoffe für Dich, dass Du Dich auf Deine Freunde verlassen kannst, wenn Du sie brauchst, und das ist sehr viel, wenn nicht sogar mehr wert.
Weil das leicht erreichbare nicht interessant genug ist.

Bin mir selber gelegentlich auch der liebste Freund - und das kann schon beruhigen ;o)