Frage von jans5,

warum ist kiffen illegal die deutlich schädlicheren Zigaretten und der Alkohol aber nicht?

Zigaretten sind wissenschaftlich bewiesen hundert mal schädlicher weil da Nikotin drin ist. Von Zigaretten wird man ja auch süchtig von Gras aber nicht. Gras ist auch viel gesünder als Alkohol. Und die Ausrede das Gras die Kriminalidät steigert ist ja wirklich peinlich weil der Alkohol deutlich mehr schaden anrichtet, geschweige den Autounfällen und den Alkoholvergiftungen. Von einer Überdosis Gras hab ich hingegen noch nie gehört.`

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Hilfreichste Antwort von TeeEi,

Da hast du Gras etwas verharmlost. Ich kenne persönlich Leute, die süchtig sind und Probleme damit haben. "Gesund" ist es nicht, Gras ist und bleibt ein Droge.

Ich stimme dir darin zu, dass Alkohol eine härtere Droge ist. Allerdings ist das Argument an sich nicht schlüssig. Dass eine Droge legal ist, rechtfertigt noch lange nicht, dass eine andere Droge auch legal sein soll.

Ach ja, und warum Alkohol und Tabak nicht verboten sind: Kein Politiker wird gewählt, wenn er Alkohol oder Tabak verbieten will. 99% der Wähler sind nun mal Idioten, sie wollen sich lieber mit Drogen kaputt machen als gewissenhafte Politiker wählen.

Kommentar von pacalypse,

Ach so, gewissenhaft bedeutet für dich den Schwarzmarkt und die gesundheitliche Gefährdung durch Streckmittel zu unterstützen.

Kommentar von TeeEi,

Nach diesem Argument kannst du gleich alle Drogen legalisieren, also auch Heroin und Kokain. Das ist für mich kein starkes Argument.

Kommentar von pacalypse,

Ja dieser Meinung bin ich. Für mich gibt es keine besseren oder schlechteren Drogen. Nur der richtige Umgang schützt uns vor Gefahren und nicht die Bevormundung. Nur weil du ein Problem hast und wahrscheinlich abstinent lebst, heißt das lange nicht, dass jeder diesen Lebensstil übernehmen soll.

Nebenbei ist Heroin weniger schädlich als Alkohol, das Straßenheroin ist gestreckt ohne Ende. Deine Aussage ist das Ergebnis der tollen Aufklärung

Kommentar von TeeEi,

Dennoch halte ich es für sinnvoll, Heroin zu verbieten, wobei gleichzeitig flexible Hilfe für Süchtige gewährleistet werden soll.

Wenn ich direkt bin: Meiner Meinung nach sind Menschen viel zu dumm. Wenn man alle Drogen legalisiert, wird es mehr Drogentote geben als wenn sie verboten sind.

Kommentar von pacalypse,

Bist du dir sicher?

Vorhin habe ich geschrieben der richtige Umgang schützt uns, Verbote hingegen haben keine positive Auswirkung. Droge bekommt man immer noch, sogar 13 Jährige können sich Drogen besorgen. Menschen sind nicht dumm nur weil sie einen Rausch wollen, das ist dumm und intolerant von dir sowas zu sagen. Mit deinen Verboten löst du keine Probleme, sondern schiebst sie von dir weg. Aus den Augen, aus dem Sinn, nicht wahr?

Kommentar von TeeEi,

Verbote alleine reichen nicht und ersetzen keine Aufklärung. Aber ich bin der Meinung, dass Verbote ihren Sinn haben.

Es stimmt zwar, dass 13jährige sich theoretisch Drogen besorgen können. Aber de facto ist es so, dass die meisten 13jährigen in Deutschland keinen Kontakt zu Heroin haben und auch gar nicht erst Gedanken über den richtigen Umgang damit machen. Und das finde ich auch gut so.

Und ich denke eben, wenn ich alle Drogen legalisiere und nur auf den "richtigen Umgang" damit plädiere (was meiner Meinung nach lächerlich ist. Heroin gehört außer in medizinischer Anwendung zerstört.), werden mehr Jugendliche überhaupt erst den Kontakt mit harten Drogen haben, und es wird Süchtige und Tote geben. Der Staat hat die Aufgabe, die Menschen zu schützen, deshalb halte ich es für absolut unverantwortlich, Drogen einfach so zu erlauben.

Ach ja, ich stehe weiterhin zu meiner Meinung: Menschen sind eben dumm, wenn sie einen Rausch wollen auf Kosten ihrer Gesundheit. Das sind dämliche Idioten.

Kommentar von pacalypse,

Leider gibt es nicht viele Möglichkeiten einen Rausch zu bekommen ohne gesundheitliche Nachteile.

Und ich frage dich noch einmal, bist du dir sicher? Gibt es nicht schon Drogentote?

Wie schon gesagt verschieben deine Verbote die Probleme nur. Super jetzt gibt es in den Vorstädten zwar weniger Drogen, dafür haben die Menschen die in armen Vierteln wohnen alles aufgedrückt bekommen. Ist ja auch klar, wenn Deutschland von Reichen regiert wird.

Ich plädiere nicht nur auf einen richtigen Umgang, sondern auch auf richtige Aufklärung. Wer kann heutzutage schon mit seinen Eltern normal über Drogen reden, da gibts immer nur Sprüche wie, daran gehen Menschen kaputt. Ja das kann passieren, muss aber nicht. Denn wenn man das Geld sinnvoll investiert in Aufklärung etc. kann man das Risiko erheblich senken. Und ich bin mir sicher, dass kein Herointoter sich zuvor richtig mit dieser Droge auseinander gesetzt hat.

Außerdem solltest du aufhören so zu tun als wärst was besseres, nur weil du denkst, du nimmst keine Drogen. Da liegst du falsch, heute kann man Drogen nicht entkommen, wenn du keinen Kaffee trinkst, dann nimmst du eben Medikamente.

Nicht jeder Mensch der mal ein Bier oder einen Joint raucht ist gleich ein dummer, minderwertiger Mensch. Denk mal darüber nach.

Kommentar von TeeEi,

Ich habe vom Anfang an weder etwas gegen richtigen Umgang noch gegen richtige Aufklärung geschrieben. Aber das ist für mich keinen Grund, Verbote aufzuheben und alles zu legalisieren. Die demographischen Probleme hin und her, es ist eine Tatsache, dass es gegen Tabak- und Alkoholkonsum hilft, dass nicht jeder 12Jährige Zigaretten und Alkohol kaufen kann. Natürlich kann es immer noch vorkommen, aber das relativiert die Wirkung der Verbote nicht.

Wen ich Kaffee oder Medikamente nehme, rechtfertigt noch keinen Konsum von Heroin. Das ist eine falsche Argumentation.

Ich habe nicht von minderwertigen Menschen geschrieben. Aber jeder, der Bier trinkt oder Joint raucht, begeht eine Dummheit. Keine große, aber dennoch eine Dummheit.

Und bei Heroin gehören die Leute für mich ganz klar in Kategorie Idioten, denen man helfen muss. Es gibt da keine richtigen Umgang. Jeder nur eine funktionierende Gehirnzelle hat und sich informiert hat, soll gar kein Heroin nehmen.

Antwort von MrsCartman,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich möchte mal den sehen, der sich einen Joint baut und da KEINEN Tabak einbaut... :D

Gras macht schon süchtig. Auch Kaffe macht süchtig. Der Internetanschluss kann auch süchtig machen. ALLES kann süchtig machen, muss aber nicht. Es kommt sicherlich auf das Maß an. Doch alles was man zu sich nimmt macht auf eine der unterschiedlichen Art und Weisen süchtig. Entweder körperlich oder geistig.

Kommentar von LockiDerBoss,

ich hau kein tabak rein

Kommentar von Warlordfw,

Tabak untermischen ist doch ohnehin nur eine schreckliche Angewohnheit vorallem hier in Deutschland. Es sollte wenn, dann definitiv pur geraucht werden.

Kommentar von MrsCartman,

Oder gar nicht ;=)

Kommentar von Pitschi18,

Nicht rauchen, nehmt den Vaporizer! :D

Antwort von aXXLJ,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Tatsache, dass Cannabis illegal belassen wird, liegt im noch immer weit verbreiteten Irrglauben, dass Cannabis ein "mörderisches Rauschkraut" ist. Triebfeder des Cannabis-Verbotes in den 1930er Jahren war Harry J. Anslinger http://de.wikipedia.org/wiki/HarryJ.Anslinger , der seine eigenen Karriere-Interessen und die Wirtschafts-Interessen von Freunden auf diese Weise besser durchsetzen konnte.

Es gibt einen sehr klaren Ansatz, der die Denkweise der Prohibitionisten (= Verbotsbefürworter) mit einem Schlag zunichte macht:

Wenn Cannabis tatsächlich eine Gefährdung für die Gesundheit darstellen würde, warum gewinnt es dann zunehmend Bedeutung in der medizinischen Verwendung? Würde man Kranken tatsächlich eine Substanz zugestehen, die sie - statt gesünder und schmerzbefreiter - noch kranker macht?

Niemals!

Zahlen registrierter Cannabisnutzer (zu med. Zwecken) USA: Weit über 300.000. Israel: 5000. Deutschland: (mickerige) 46, und das, obwohl Deutschland rund zehnmal mehr Einwohner als Israel hat.

Nachdenken!

Entkriminalisierungs-Petition unterzeichnen. (LockiDerBoss hat den Link gesetzt. Jugendliche dürfen unterzeichnen. Es besteht nicht die Gefahr, dass man damit sein "Hobby" preisgibt.)

Antwort von Katzevadder,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ganz einfach. Es gibt Tabak- und Alkohosteuer. Mit anderen Worten: Vater Staat verdient sehr gut damit.

Kommentar von LockiDerBoss,

mit der grass steuer würden die sich dumm verdienen. denk mal nach

Antwort von LordWorm,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Der Kifferwahn ist schuld...

USA

Harry J. Anslinger startete 1930 zusammen mit dem Verleger William Randolph Hearst eine landesweite Kampagne gegen die als mordende Droge dargestellte Pflanze, die nun "Marihuana" statt "Hemp" (Hanf) genannt wurde. Anslinger wechselte dafür aus dem diplomatischen Dienst auf den Posten eines Commissioners im "Bureau of Narcotics", eingesetzt vom damaligen Finanzminister Andrew Mellon, dessen angeheirateter Neffe Anslinger war.

Andrew Mellon war damals auch Bankier und größter Geldgeber von DuPont und William Randolph Hearst, dem die Paper Manufacturing Company und mehrere Zeitungen der Yellow Press gehörten. Der Finanzminister Andre Melown stellte für die Kampagne 100.000 Dollar zu Verfügung, in einer Zeit, in der die USA sich in einer Rezessionsphase befanden. Es sollte bewiesen werden, dass Marihuana eine tödliche, zu verbietende Droge sei.

Kritiker meinen, diese Darstellung wurde durch den damals herrschenden Rassismus unterstützt; zu dieser Zeit wurden vornehmlich Mexikaner, Farbige und Latinos mit der Droge in Zusammenhang gebracht.[16] Auch könnten wirtschaftliche Gründe für ein gefordertes Verbot eine Rolle gespielt haben, da zu der Zeit Erntemaschinen erfunden wurden, die das verarbeiten von Hanf kostengünstiger gestalteten und Hanf somit zu einer Konkurrenz für DuPont (Chemie) und Hearst (Wald und Papier) wurde.[17] Hearst druckte in seiner Boulevardpresse die Berichte und Anslinger benutzte diese in seinen Vorträgen, als zuverlässige Quellen.[18]

Im Herbst 1937 endete der Feldzug gegen den Hanf erfolgreich mit dem Marihuana Tax Act von 1937. Dieses Steuergesetz wurde am 1. September 1937 von Präsident Roosevelt unterzeichnet. Darin wird Marihuana erstmals gesetzlich definiert und die Art der Besteuerung festgelegt.

Der Begriff "Marihuana" bezeichnet danach alle Bestandteile der Pflanze Cannabis sativa, ob sie wächst oder nicht, oder auch die Saat, das extrahierte Harz aus jeglichem Teil der Pflanze, jeden Bestandteil, jegliches Produkt, Salze, Derivate, Mixturen oder Aufbereitungen einer solchen Pflanze, ihrer Saat oder des Harzes, er beinhaltet (steuerrechtlich) hingegen nicht: die vollentwickelten Pflanzenstengel, Fasern, die aus diesen Stengeln gewonnen werden, Öle oder Kuchen, die aus den Saaten oder einem anderen Bestandteil solch einer Pflanze gemacht werden, Bereitungen, Salze, Derivate, Mixturen oder Aufbereitungen von solchen ausgewachsenen Stengeln (außer des Harzes, das daraus bereitet wird), Fasern, Öl oder Kuchen, oder die sterilisierte Saat einer solchen Pflanze, welche unfähig zur Keimung ist.[19] Die Steuer betrug nun 1 Dollar pro Unze, bzw. 100 Dollar bei unregistrierten Händlern. Die Strafe bei Nichteinhaltung ging von 2000 Dollar Geldstrafe bis fünf Jahre Haft. Die Hanfbauern produzierten daraufhin illegal, was wiederum ein generelles, mit hohen Strafen verbundenes, totales Verbot zufolge hatte. Es wurden angeklagte Marihuanahändler in den USA zusätzlich der Steuerhinterziehung angeklagt. Auf Ebay sind Marihuanasteuermarken erhältlich, die dieser Steuerhinterziehung entgegenwirken sollten.[20]

Die American Medical Association (AMA), natürlicher Gegner eines gesetzlichen Verbots, erfuhr erst zwei Tage vor der Anhörung davon, dass es sich bei der mordenden Droge Marihuana um Hanf handelte. Der AMA war es in der kurzen Zeit vor der Verabschiedung nicht mehr möglich, gegen das Gesetz zu opponieren. Als die Kommission in einer Debatte fragte, ob die AMA zu dem Inkrafttreten des Gesetzentwurfes befragt wurde, erklärte der Abgeordnete Vinson einfach, dass sie deren Einverständnis hätten.

Deutschland

Auf der zweiten Opiumkonferenz am 19. Februar 1925 in Genf unterzeichnete Deutschland ein überarbeitetes Abkommen aus der ersten Opiumkonferenz über den Handel mit Drogen. Es wurde am 25. September 1928 in Kraft gesetzt. Daraufhin wurden auch Drogen wie Heroin, Kokain und, auf das Drängen von Ägypten hin, auch Cannabis mit in die Liste aufgenommen und mit Opiaten gleichgestellt.

Indien, das auch als einziges Land eine wissenschaftliche Forschung vorzeigen konnte, widersprach aus religiösen und kulturellen Gründen. Auch Deutschland sah keinen Grund, Cannabis mit aufzunehmen. Daraufhin drohte Ägypten mit Importbeschränkungen für Kokain (Merck KGaA) und Heroin (Bayer AG).[14] Bayer intervenierte bei der damaligen Regierung und diese schloss sich dann dem Verbot an. 1929 wurde ein neues Opiumgesetz verabschiedet. Cannabis wurde durch die direkte Überführung des Opiumgesetzes des Deutschen Reiches in der Fassung vom 10. Dezember 1929 (RGBl. I S. 215) in das Betäubungsmittelgesetz am 24. Dezember 1971 (BGBl. I S. 2092) illegalisiert.

Anbau, Besitz und Weitergabe von Pflanzen oder Pflanzenteilen sind in Deutschland strafbar gemäß § 29 a Abs. 1 Nr. 1 Betäubungsmittelgesetz (siehe auch: geringe Menge). Der Konsum selbst wird im Betäubungsmittelgesetz jedoch nicht erwähnt.

Quote: http://de.wikipedia.org/wiki/Marihuana

Das Problem ist, dass die Zeitung mit den großen Buchstaben direkt rumbölkt, wenn jemand am BtmG was ändern möchte (Jugendverderbung...)

Kommentar von jans5,

ach bitte,, was solln dieses Video ??

Kommentar von LordWorm,

Es zeigt, wie krass damals der Feldzug gegen Cannabis ausgeprägt war (und heute noch teilwese ist)... klar, ist zu lang...

Antwort von areyoudum1,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Alkohol und Zigaretten gehören zur Gesellschaft. Jetzt könntest du Zigaretten & Alkohol garnichtmehr verbieten weil dann weniger Steuern reinkommen und der illegale Handel warscheinlich ehr sehr groß sein wird.

Antwort von MacExpert1996,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

JA! Genau, Gras ist gesund.

Kommentar von jans5,

Sicher gesünder als Nikotin und Alkohol

Kommentar von MacExpert1996,

Ja, THC ist gesund.

Kommentar von pacalypse,

Dann halt weniger schädlich, völlig egal welchen Ausdruck man benutzt. Schreib lieber eine ansrändige Antwort, statt hier mit sinnlosen Kommentaren Punkte zu sammeln

Antwort von rr1957,

Beim Alkohol ist es einfach zu beantworten: Alkohol in Form von Wein wird für die christliche Messe benötigt, darum kann er hierzulande nicht verboten werden.

Antwort von LockiDerBoss,

http://cannabispetition.de/ alle unterschreiben dan gibt es solche sinnlosen fragen net mehr und cannabis is keine droge

Kommentar von Apostat,

Die Petition will lediglich die Entkriminalisierung erreichen.

Cannabis würde weiterhin illegal bleiben... Cannabis ist an sich zwar keine Droge, doch sind es die Blüten der Cannabispflanze.

Antwort von RelentlessRu,

Der Grund dafür das Gras hier nicht erlaubt ist, das man das leciht anbauen kann ... und so der Staat kein Geld verdient ...!!

Antwort von Warlordfw,

Schaue mal hier:

chanvre-info.ch/info/de/Die-Anti-Hanf-Kampagnen-der-Herren.html

und

alternative-drogenpolitik.de/2010/07/09/rassimus-in-der-drogenpolitik/

Antwort von krassschlau,

frag die politiker

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