Frage von jans5 01.01.2011

warum ist kiffen illegal die deutlich schädlicheren Zigaretten und der Alkohol aber nicht?

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  • Hilfreichste Antwort von TeeEi 01.01.2011

    Da hast du Gras etwas verharmlost. Ich kenne persönlich Leute, die süchtig sind und Probleme damit haben. "Gesund" ist es nicht, Gras ist und bleibt ein Droge.

    Ich stimme dir darin zu, dass Alkohol eine härtere Droge ist. Allerdings ist das Argument an sich nicht schlüssig. Dass eine Droge legal ist, rechtfertigt noch lange nicht, dass eine andere Droge auch legal sein soll.

    Ach ja, und warum Alkohol und Tabak nicht verboten sind: Kein Politiker wird gewählt, wenn er Alkohol oder Tabak verbieten will. 99% der Wähler sind nun mal Idioten, sie wollen sich lieber mit Drogen kaputt machen als gewissenhafte Politiker wählen.

  • Antwort von MrsCartman 01.01.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich möchte mal den sehen, der sich einen Joint baut und da KEINEN Tabak einbaut... :D

    Gras macht schon süchtig. Auch Kaffe macht süchtig. Der Internetanschluss kann auch süchtig machen. ALLES kann süchtig machen, muss aber nicht. Es kommt sicherlich auf das Maß an. Doch alles was man zu sich nimmt macht auf eine der unterschiedlichen Art und Weisen süchtig. Entweder körperlich oder geistig.

  • Antwort von aXXLJ 01.01.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Tatsache, dass Cannabis illegal belassen wird, liegt im noch immer weit verbreiteten Irrglauben, dass Cannabis ein "mörderisches Rauschkraut" ist. Triebfeder des Cannabis-Verbotes in den 1930er Jahren war Harry J. Anslinger http://de.wikipedia.org/wiki/HarryJ.Anslinger , der seine eigenen Karriere-Interessen und die Wirtschafts-Interessen von Freunden auf diese Weise besser durchsetzen konnte.

    Es gibt einen sehr klaren Ansatz, der die Denkweise der Prohibitionisten (= Verbotsbefürworter) mit einem Schlag zunichte macht:

    Wenn Cannabis tatsächlich eine Gefährdung für die Gesundheit darstellen würde, warum gewinnt es dann zunehmend Bedeutung in der medizinischen Verwendung? Würde man Kranken tatsächlich eine Substanz zugestehen, die sie - statt gesünder und schmerzbefreiter - noch kranker macht?

    Niemals!

    Zahlen registrierter Cannabisnutzer (zu med. Zwecken) USA: Weit über 300.000. Israel: 5000. Deutschland: (mickerige) 46, und das, obwohl Deutschland rund zehnmal mehr Einwohner als Israel hat.

    Nachdenken!

    Entkriminalisierungs-Petition unterzeichnen. (LockiDerBoss hat den Link gesetzt. Jugendliche dürfen unterzeichnen. Es besteht nicht die Gefahr, dass man damit sein "Hobby" preisgibt.)

  • Antwort von Katzevadder 01.01.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ganz einfach. Es gibt Tabak- und Alkohosteuer. Mit anderen Worten: Vater Staat verdient sehr gut damit.

  • Antwort von LordWorm 02.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Der Kifferwahn ist schuld...

    USA

    Harry J. Anslinger startete 1930 zusammen mit dem Verleger William Randolph Hearst eine landesweite Kampagne gegen die als mordende Droge dargestellte Pflanze, die nun "Marihuana" statt "Hemp" (Hanf) genannt wurde. Anslinger wechselte dafür aus dem diplomatischen Dienst auf den Posten eines Commissioners im "Bureau of Narcotics", eingesetzt vom damaligen Finanzminister Andrew Mellon, dessen angeheirateter Neffe Anslinger war.

    Andrew Mellon war damals auch Bankier und größter Geldgeber von DuPont und William Randolph Hearst, dem die Paper Manufacturing Company und mehrere Zeitungen der Yellow Press gehörten. Der Finanzminister Andre Melown stellte für die Kampagne 100.000 Dollar zu Verfügung, in einer Zeit, in der die USA sich in einer Rezessionsphase befanden. Es sollte bewiesen werden, dass Marihuana eine tödliche, zu verbietende Droge sei.

    Kritiker meinen, diese Darstellung wurde durch den damals herrschenden Rassismus unterstützt; zu dieser Zeit wurden vornehmlich Mexikaner, Farbige und Latinos mit der Droge in Zusammenhang gebracht.[16] Auch könnten wirtschaftliche Gründe für ein gefordertes Verbot eine Rolle gespielt haben, da zu der Zeit Erntemaschinen erfunden wurden, die das verarbeiten von Hanf kostengünstiger gestalteten und Hanf somit zu einer Konkurrenz für DuPont (Chemie) und Hearst (Wald und Papier) wurde.[17] Hearst druckte in seiner Boulevardpresse die Berichte und Anslinger benutzte diese in seinen Vorträgen, als zuverlässige Quellen.[18]

    Im Herbst 1937 endete der Feldzug gegen den Hanf erfolgreich mit dem Marihuana Tax Act von 1937. Dieses Steuergesetz wurde am 1. September 1937 von Präsident Roosevelt unterzeichnet. Darin wird Marihuana erstmals gesetzlich definiert und die Art der Besteuerung festgelegt.

    Der Begriff "Marihuana" bezeichnet danach alle Bestandteile der Pflanze Cannabis sativa, ob sie wächst oder nicht, oder auch die Saat, das extrahierte Harz aus jeglichem Teil der Pflanze, jeden Bestandteil, jegliches Produkt, Salze, Derivate, Mixturen oder Aufbereitungen einer solchen Pflanze, ihrer Saat oder des Harzes, er beinhaltet (steuerrechtlich) hingegen nicht: die vollentwickelten Pflanzenstengel, Fasern, die aus diesen Stengeln gewonnen werden, Öle oder Kuchen, die aus den Saaten oder einem anderen Bestandteil solch einer Pflanze gemacht werden, Bereitungen, Salze, Derivate, Mixturen oder Aufbereitungen von solchen ausgewachsenen Stengeln (außer des Harzes, das daraus bereitet wird), Fasern, Öl oder Kuchen, oder die sterilisierte Saat einer solchen Pflanze, welche unfähig zur Keimung ist.[19] Die Steuer betrug nun 1 Dollar pro Unze, bzw. 100 Dollar bei unregistrierten Händlern. Die Strafe bei Nichteinhaltung ging von 2000 Dollar Geldstrafe bis fünf Jahre Haft. Die Hanfbauern produzierten daraufhin illegal, was wiederum ein generelles, mit hohen Strafen verbundenes, totales Verbot zufolge hatte. Es wurden angeklagte Marihuanahändler in den USA zusätzlich der Steuerhinterziehung angeklagt. Auf Ebay sind Marihuanasteuermarken erhältlich, die dieser Steuerhinterziehung entgegenwirken sollten.[20]

    Die American Medical Association (AMA), natürlicher Gegner eines gesetzlichen Verbots, erfuhr erst zwei Tage vor der Anhörung davon, dass es sich bei der mordenden Droge Marihuana um Hanf handelte. Der AMA war es in der kurzen Zeit vor der Verabschiedung nicht mehr möglich, gegen das Gesetz zu opponieren. Als die Kommission in einer Debatte fragte, ob die AMA zu dem Inkrafttreten des Gesetzentwurfes befragt wurde, erklärte der Abgeordnete Vinson einfach, dass sie deren Einverständnis hätten.

    Deutschland

    Auf der zweiten Opiumkonferenz am 19. Februar 1925 in Genf unterzeichnete Deutschland ein überarbeitetes Abkommen aus der ersten Opiumkonferenz über den Handel mit Drogen. Es wurde am 25. September 1928 in Kraft gesetzt. Daraufhin wurden auch Drogen wie Heroin, Kokain und, auf das Drängen von Ägypten hin, auch Cannabis mit in die Liste aufgenommen und mit Opiaten gleichgestellt.

    Indien, das auch als einziges Land eine wissenschaftliche Forschung vorzeigen konnte, widersprach aus religiösen und kulturellen Gründen. Auch Deutschland sah keinen Grund, Cannabis mit aufzunehmen. Daraufhin drohte Ägypten mit Importbeschränkungen für Kokain (Merck KGaA) und Heroin (Bayer AG).[14] Bayer intervenierte bei der damaligen Regierung und diese schloss sich dann dem Verbot an. 1929 wurde ein neues Opiumgesetz verabschiedet. Cannabis wurde durch die direkte Überführung des Opiumgesetzes des Deutschen Reiches in der Fassung vom 10. Dezember 1929 (RGBl. I S. 215) in das Betäubungsmittelgesetz am 24. Dezember 1971 (BGBl. I S. 2092) illegalisiert.

    Anbau, Besitz und Weitergabe von Pflanzen oder Pflanzenteilen sind in Deutschland strafbar gemäß § 29 a Abs. 1 Nr. 1 Betäubungsmittelgesetz (siehe auch: geringe Menge). Der Konsum selbst wird im Betäubungsmittelgesetz jedoch nicht erwähnt.

    Quote: http://de.wikipedia.org/wiki/Marihuana

    Das Problem ist, dass die Zeitung mit den großen Buchstaben direkt rumbölkt, wenn jemand am BtmG was ändern möchte (Jugendverderbung...)

  • Antwort von areyoudum1 01.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Alkohol und Zigaretten gehören zur Gesellschaft. Jetzt könntest du Zigaretten & Alkohol garnichtmehr verbieten weil dann weniger Steuern reinkommen und der illegale Handel warscheinlich ehr sehr groß sein wird.

  • Antwort von MacExpert1996 01.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    JA! Genau, Gras ist gesund.

  • Antwort von rr1957 02.01.2011

    Beim Alkohol ist es einfach zu beantworten: Alkohol in Form von Wein wird für die christliche Messe benötigt, darum kann er hierzulande nicht verboten werden.

  • Antwort von LockiDerBoss 01.01.2011

    http://cannabispetition.de/ alle unterschreiben dan gibt es solche sinnlosen fragen net mehr und cannabis is keine droge

  • Antwort von RelentlessRu 01.01.2011

    Der Grund dafür das Gras hier nicht erlaubt ist, das man das leciht anbauen kann ... und so der Staat kein Geld verdient ...!!

  • Antwort von Warlordfw 01.01.2011

    Schaue mal hier:

    chanvre-info.ch/info/de/Die-Anti-Hanf-Kampagnen-der-Herren.html

    und

    alternative-drogenpolitik.de/2010/07/09/rassimus-in-der-drogenpolitik/

  • Antwort von krassschlau 01.01.2011

    frag die politiker

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