Frage von niama, 131

Warum ist Jesus Popularität in heutiger Sicht schwer nachvollziehbar?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 11

Nehmen wir einmal an, deine Aussage stimmt - "Die Popularität Jesu ist aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbar" - dann fragt man sich natürlich, weshalb das so ist.

Wir leben in den großen Industrienationen häufig in einer extremen Ellenbogengesellschaft, wo der Einzelne seinen persönlichen Erfolg als oberste Priorität ansieht.Gesellschaftliche Anerkennung gibt es nur für nachweislich erbrachte Leistungen.

Zeit ist Geld und ständige Erreichbarkeit wird von einem aufstrebenden "Erfolgsmenschen" praktisch stillschweigend erwartet, der sich diesem Druck beugt, um möglichst schnell Karriere zu machen.

Die Bedeutung der eigenen Person wird also auf Basis materialistischer Ansichten besonders hervorgehoben und jeder denkt an seine Sicherheit, seinen Erfolg, seinen Wohlstand.

Der Gedanke an "selbstloses Handeln", etwas zu geben, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten, den eigenen Ruf durch Umgang mit gesellschaftlichen Randgruppen zu gefährden, erscheint befremdlich.

Das Wohl der Allgemeinheit über die eigenen Vorteile zu stellen, dürfte für einige Menschen ebenfalls eher fragwürdig wirken. Immerhin profitiert man von einem solchen Verhalten nicht.

In einer Mentalität, in der das "Fressen-oder-gefressen-werden" im Mittelpunkt des Haifischbeckens zu finden ist, kommt man mit solchen Vorstellungen nicht weit.

Wer sich um Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und moralische Prinzipien bemüht, anstatt durch Intrigen m Stuhl des anderen zu sägen, muss damit rechnen, selbst abgesägt zu werden.

Da sind Appelle nach Gewaltlosigkeit und Nächstenliebe, nach Vergebung und die Bereitschaft zum Opfertod, für den modernen wenig attraktiv und durchaus wenig nachvollziehbar.

Nehmen wir einmal an, deine Aussage stimmt nicht und stattdessen sagt man "Die Popularität Jesu ist aus heute noch ungebrochen" - dann fragt man sich natürlich, weshalb das so ist.

Der biblische Jesus sprach vor allem zur gesellschaftlichen Unterschicht und sozialen Randgruppen. Er nahm sich diskriminierten und stigmatisierten Personen an. Für ihn gab es keine Standesdünkel und Vorbehalte.

Auch heute noch werden Menschen benachteiligt, haben nicht Teil am Wohlstand und werden ausgegrenzt. Gerade für diese Menschen hat diese Figur nach wie vor eine ungemeine Bedeutung.

Die Aussicht, dass "die Letzten die Ersten" sein werden, die "Seligkeit der geistig Armen" und das Versprechen des Himmelsreich, dessen Tor für Materialisten so dünn ist wie "ein Nadelöhr für ein Kamel" spendet Trost und das Gefühl von höherer Gerechtigkeit.

Es gibt auch Menschen, die zuvor Teil der Wohlstandsgesellschaft und nur auf persönlichen Profit aus waren, dann jedoch nach einem tieferen Sinn ihres Lebens suchten und diesen im Vorbild Jesu fanden.

Seinen Wohlstand mit anderen zu teilen, zehntausende speisen zu können, ist für diese wohlhabenden Menschen eine sinnstiftende Tätigkeit und für sie ist die Botschaft Jesu nachvollziehbar.

Beide Standpunkte haben auf ihre Weise eine gewisse Gültigkeit - aber eine absolute Aussage über die Popularität Jesu kann meiner Ansicht nach nicht getroffen werden.

Antwort
von Bodesurry, 10

...weil die wichtigsten Voraussetzungen, um eine populäre Person zu werden, eigentlich fehlten. 

Jesus wuchs in keiner der bekannten Familien auf.

 Es gab keine mächtige Führungsperson / kein hoher Geistlicher, der sich für seine Visionen stark machte. 

Seine Ideen wurden nur von "Mund zu Mund" weitergegeben. Er selber verfasste, so weit wir heute wissen, keine Schriften (wie es zum Beispiel Luther tat). 

Nach seinem Tod am Kreuz wäre seine Bewegung, wie viele zuvor und danach, ohne "Anführer" am Ende gewesen. Ohne Auferstehung ist deshalb nicht erklärbar, wie er zur bekanntesten Persönlichkeit der Erde werden konnte und das Christentum zur Weltreligion.

Antwort
von RudolfFischer, 43

Ist sie gar nicht, wenn man sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt.

Gemeint ist ja wohl seine damalige Popularität ...

Das Judentum sah sich damals unter dem politischen und wirtschaftlichen Druck des Römischen Reiches. Die Juden, stolz auf ihre Traditionen, kamen sich wie der letzte Dreck vor. Trotzdem behandelten sie auch ihre eigenen Unterschichten wie den letzten Dreck.

Sowohl für diejenigen, die die Befreiung vom römischen Joch erwarteten, als auch für die Benachteiligten in der Gesellschaft (Arme, Frauen, Sklaven, Bettler, H*ren, Kollaborateure wie Zöllner, usw.) hatte Jesus eine völlig neue Botschaft: In Gottes Reich seid ihr alle etwas wert, und Gottes Reich steht vor der Tür.

Da er konsequent das lebte, was er predigte, und großen Einfluss auf die Menschen hatte, die ihm glaubten, war er eben populär. Selbst wenn man annimmt, dass ein Teil der "Wunder" sich nicht so abgespielt haben, wie es die Bibel schildert.

Es gab viele jüdische Wanderprediger, aber niemand verkündete das Prinzip der Liebe wie Jesus. Bei anderen stand offenbar mehr Macht, Geld oder einfach Hass auf die Römer im Vordergrund. Das haben die Menschen gespürt, auch wenn viele von ihnen in Jesus auch lediglich den neuen König der Juden missverstanden.

Insgesamt ist aus heutiger Sicht seine damalige Popularität also sehr wohl nachvollziehbar. Man lese dazu einige der Jesusbücher, die von Nichtchristen geschrieben worden sind, um sich davon zu überzeugen, dass das nicht nur aus christlicher Sicht so ist.

Antwort
von feinerle, 16

Was für eine Popularität?

Da war einer, der ist umhergezogen und hat was von sich gegeben.

Nunja, das gabs damals an jeder Ecke. Alle möglichen Leute stellten sich als Retter oder Messias oder Erlöser oder sonstwas dar und klopften wilde Sprüche.

Der hatte wohl ein paar Anhänger, das hatten andere auch, nur stellt man das heute so hin, als wäre das quatitativ oder qualitativ was absolut  besonderes gewesen und gar Länderübergreifend alles verzückt gewesen, wenn der irgendwo mal eine Rede gehalten hat.

Der von diesem Wanderprediger ausgehende, kleine judäische Fischerclub hatte nur das Glück, dass genau dieser geschickt in eine Machtlücke stoßen konnte, den ein aus Dekadenz und Misswirtschaft zusammenfallendes römisches Reich hinterlassen hat, dessen ideologische Infrastruktur übernehmen und benutzen konnte und einigen Machthabern den Kopf verdrehen oder von diesen als praktisches Lenkistrument für die breite Masse benutzt werden konnte, sonst wurde da heute kein Hahn mehr danach krähen und es hätte diese Bewegung genauso getroffen wie alle anderen, sie wären in Vergessenheit geraten.

Das ganze hat nichts mit (nachträglich behaupteter) Popularität dessen zu tun, dessen Name da verwendet wurde, sondern mit geschicktem Marketing - so geschickt, dass man davor, nicht von den Inhalten sondern von der reinen Verbreitung und Verwendung gar Respekt haben kann, als Musterbeispiel dafür, wie man aus einer kleinen Geschichte durch geschickte Manipulation ein Riesending machen kann.

Kommentar von Mbartho ,

So unwichtig, dass wir diverse hohe Feiertage im Jahr haben durch ihn und unsere Zeitrechnung auf ihm beruht. :)

Runterspielen nützt nichts mein Freund. Er war und ist: Gott!

Kommentar von feinerle ,

Wenn Du den letzten Satz bitte empirisch / faktisch aus unabhängiger Forschung und Drittquellen belegen würdest, denn ohne dies ist das und alles andere leider nur Hintergrundrauschen.

Kommentar von Bodesurry ,

feinerle - Glaubst Du das wirklich. dass die bekannteste Person, die es je auf dieser Erde gegeben hat, "nur" durch geschicktes Marketing, ohne wirkliche Inhalte, dazu gekommen ist. 

Deine Argumentation tönt so gut, dass sie zwingend an jedem Marketing-Kurs, den ich besuchte habe, hätte als leuchtendes Beispiel aufgezeigt werden müssen. 

Kommentar von feinerle ,

Ganz schlecht dargestellt.

Der Schlüsselsatz in Deinem Kommentar lautet: "Glaubst Du das wirklich"

Glaubst..... also raten, annehmen. Was wer glaubt, ist völlig unerheblich, man weiß (im Sinne von empirisch) oder weiß nicht. Nur aufgrund eines solchen Faktes lässt sich eine fundierte Entscheidung treffen.

Wenn jemand mit genau diesem Satz kommt, ist stets was faul.

Nur wenn man glaubt, der Mond sei aus Käse, ist der das noch lange nicht.

Was die angeblich doch ach so wirklichen Inhalte angeht, da möchte ich einen Fachmann zitieren.

Einen Menschen, der der Nachfolgeorganisation des judäischen Fischerclubs vorstand, einen Papst.

Genauer gesagt Papst Pius II. -der gesagt hat:

"Uns und den unsrigen ist das Märchen vom Jesus zum Segen geworden".

Klare Aussage von einem, der das sicherlich besser weiß mit einem Inhalt, welcher tief blicken lässt.

Also sind wir doch wieder beim Marketing.


Antwort
von latricolore, 29

Ist sie das denn?

Wenn man sich die damalige Zeit anschaut, dann ist seine Popularität doch eher gut nachvollziehbar, denn es war schon ein sehr neuer, sehr "moderner" Gedanke, alle Menschen als gleichermaßen wertvoll anzusehen.

Dass das den Oberen nicht schmeckte, ist ebenso nachvollziehbar - noch heute will niemand seine Privilegien abgeben.
Umso mehr Anklang fand er aber im Volk, selbst wenn dessen "Besserstellung" erst im Jenseits erfolgen sollte.

Antwort
von matmatmat, 42

Ist sie das? Ein gegen die Gesellschaft rebellierender Spinner der mit seiner Bande junger Männer das land unsicher macht? Der hätte heute beim IS oder bei der AfD und im Internet sicher ein par gute Freunde gefunden.

Kommentar von danhof ,

Wenn man nicht wirklich weiß, wovon man spricht, sollte man sich besser zurückhalten.

Kommentar von matmatmat ,

Warum sagst Du dann was?

Kommentar von hummel3 ,

@matmatmat

Ich glaube du vergreifst dich im Ton, sowohl was deinen Vergleich in der Antwort betrifft, als auch deinen Kommentar an "danhof"!

Nur weil man im Netz so schön anonym ist, muss man noch lange nicht eine Art Grundrespekt ablegen.  

Gruß hummel3

Kommentar von matmatmat ,

Wenn danhof irgend welche Argumente gebracht hätte, statt anzugreifen das ich etwas nicht weiß... Ich bin nicht allwissend, mir ist das bewußt, aber danhof hätte ja wengistens in seiner eigenen Allwissenheit und Überheblichkeit sagen können, was ich nicht weiß? Oder irgend ein Agrument bringen können statt mich so anzugreifen? Dann hätte ich auch anders geantwortet.

Was ist an meinem Vergleich in der Antwort auf die Frage so falsch? Außer das es nicht ok ist, sagst du nicht was nicht ok ist. Super Diskussions-Stil! Ich verstehe nicht, wo da das Problem ist? Ich rate mal, da Du es mir nicht sagen willst: Weil eine wirre, mit einfachen Antworten angeblich die Welt rettende Ideologie mit einer anderen verglichen wird?

Anonymität? Das ist die gleiche Antwort die man von mir auch in der Fußgängerzone bei einer Umfrage bekäme. Ich bin hier nicht anonym, einige Leute haben - um weiter zu Diskutieren - auch schon meine dienstliche Telefonnummer bekommen...

Kommentar von latricolore ,

Was ist an meinem Vergleich in der Antwort auf die Frage so falsch?

Die Inhalte!!

Du kannst doch nicht Jesus' Ideen gleichsetzen mit denen der AfD, und schon gar nicht mit denen des IS.

Kommentar von matmatmat ,

So weit ab sind die Handlungen nicht: Mit seiner Bande zusammen die Geldhändler mit Geißeln vor den Tempel treiben wird aus der Sicht der Bänker damals sicher auch als "terrorismus" eingestuft worden sein.

Inhaltlich sind die Überschneidungen nicht vollständig, die Wahl der Mittel unterscheidet sich (teilweise) erheblich. Dennoch sind es ganz einfache, kurzsichtige Ideen die zur Lösung komplexer Probleme verlockend sind, aber nicht funktionieren. Alle drei verorten irgend wo "das böse", das "an allem Schuld ist" und bieten eine Erlösung an, wenn man sich nur an ihre Ideen und regeln hält. Wenn man das nicht tu, geht es in die Hölle. Christliches Abendland und alles wird gut...

Kommentar von KaeteK ,

Gott lässt sich nicht spotten - auch du wirst eines Tages vor deinem Richter stehen und ob du dann deinen Mund noch so groß aufreißt, bezweifle ich nicht nur - ich weiß es! Deine Unwissenheit wird ich nicht schützen.. denn jeder hier in unserem Land hat Zugang zu Gottes Wort. Gott wird auch dir keinen Stein geben, wenn du um Brot bittest.

Galater 4 7Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten

Kommentar von matmatmat ,

Danke. Solange nur Gott was unternimmt, kann ich sehr gut damit Leben. Was mich stört ist wenn Menschen meinen gegen andere Menschen vorgehen zu müssen, weil ihr Gott es nicht drauf hat.

Kommentar von latricolore ,

Lies meine Antwort, da muss ich mich nicht wiederholen.

Kommentar von nachdenklich30 ,

Das Morden und Vergewaltigen und den Kulturfrevel des IS mit der Tempelaustreibung durch Jesus zu vergleichen, verhöhnt alle Opfer des IS.

Jesus hat keine Geiseln gekommen, um mit ihnen Lösegeld zu erpressen, er hat keine Geiseln enthauptet.

Er hat nicht anderen das Leben genommen, um die Welt zu verbessern, sondern er hat sein Leben als Zeichen der Liebe gegeben.

Ich finde, für Deine absurden Behauptungen solltest Du Dich hier entschuldigen.

Kommentar von matmatmat ,

Hast Du die Antwort eigentlich gelesen? Ich hab doch geschrieben, das sich die Mittel mit denen die Leute vorgegangen sind erheblich unterscheiden, damit genau solche Anschuldigungen nicht kommen.

Es geht um die Idee - die auch der IS hat - das schon alles gut wird wenn man nur "einfache, lineare Lösung hier einsetzen" macht. Das ist die Sache, die Anziehungskraft von AfD, IS, Motoradgangsterbanden und die meisten Religionen ausmacht. Einfache Regeln, einfache Lösungen für komplexe Problem und ein Heilsversprechen das dann alle Brüder sind und es allen gut geht.

Und nur in diesem Punkt habe ich das ganze verglichen. Falls Du dagegen Argumente hast, bring die, aber greif mich hier nicht für was an, daß ich nicht gesagt habe...

Antwort
von danhof, 36

Jesus ist auch heute noch sehr populär.

Seine Popularität ist meines Erachtens sehr gut nachvollziehbar. Die Menschen staunen über sein selbstloses Leben, seine bedingungslose Liebe und seine Botschaft, die im Grunde total einfach ist. Und sie fragen sich, ob und wie es möglich sein kann, ein Leben zu führen wie Jesus es tat bzw. für gut befindet.

Milliarden Menschen auf der Erde interessieren sich für seine Aussaggen und versuchen zumindest, ihm ähnlicher zu werden.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Das hast du sehr schön gesagt 

Antwort
von Mbartho, 44

Die Leute vergessen gern...

Zum Beispiel das unsere Zeitrechnung auf einer Person basiert :-) der größten Person, die jemals gelebt hat...

Kommentar von matmatmat ,

Mit unserem Kalender hat das heute nur noch bedingt zu tun, Unser Kalender hat ein "Jahr 0", im christlichen Kalender endet 1 vor Christus und es beginnt 1 nach Christus (zu einem Zeitpunkt, der höchstwahrscheinlich nicht der Geburt der historischen Figur entspricht). Auch "vor Christus" wird nicht mehr verwendet, sondern einfach eine Jahreszahl mit Vorzeichen. Siehe: EN 28601:1992

Die größte Person die je gelebt hat war wahrscheinlich Robert Wadlow.

Kommentar von Mbartho ,

Danke für diese Beschreibung, die genau das Bild widerspiegelt was sich die Menschen von Christus immer mehr machen.

Es nützt aber nichts. Der "christliche" Kalender ist UNSER Kalender der westlichen Welt. Es ist CHRISTUS, der geboren wurde und die ganze Welt auf den Kopf gestellt hat.

Er ist keine historische Figur wie jede anderen, sondern ER IST GOTT!

Es mag für dich bequemer zu sein, es einfach als eine historische ungewisse Tatsache abzutun, weil du dann es in eine Schublade stecken kannst.

ABER ES nutzt nichts! Er ist Gott und du wirst ihm Rechenschaft ablegen müssen!

Kommentar von matmatmat ,

Beweise für die Existenz Gottes: Null. Da brauchen wir nicht über Beweise das Jesus zu dem Verein der Götter gehört anfangen zu reden. Bis da hin: Glaub was Du möchtest, ich denke was Sinn macht.

Antwort
von hummel3, 29

Ich weiß nicht welcher Zweifler oder Kritiker dir deine Meinung in der Frage "eingeredet" hat. - Ich kann jedenfalls nichts "schwer nachvollziehbares" in der Popularität von Jesus Christus entdecken, außer seiner für unsere egoistische Zeit besonders selbstlosen und aufopfernden Lebensart.

Antwort
von AntwortMarkus, 32

Ist sie meiner Meinung nach nicht.

Antwort
von Rationales, 17

Die Frage ist sehr unklar gestellt - wer findet ihn wann populär...

Nach Jesus Tod wurde unter kräftiger Mithilfe der Römer (Paulus) aus der Wanderprediger-Saga eine Sklavenreligion geformt, die bei den Urchristen populär wurde.

Durch massivste Unterstützung von Kaiser Konstantin wurde schließlich eine Großreligion daraus. Richtig "populär" war dann dieses Konstrukt, das eine Kungelei von Staat und Kirche darstellte, nicht mehr (Ketzer- und Hexenverfolgung...). Aber durch die massive Staatsmacht und Kirchengewalt wurde die Religion dem Volk eingeknüppelt.

Seit dem 20. Jhdt. zieht sich der Staat aus der Religion zurück und kritische Bücher über den Jesuswahn werden nicht mehr verhindert.

Seitdem verliert der wunderliche Bettelschauspieler immer mehr an Anhängern. Immer mehr Menschen begreifen, daß da kein Christusgotterlöser am Werk war sondern ein simples Menschlein mit Religionstick, ein uneheliches Kind, dem ein anständiger Beruf verwehrt war.

Antwort
von Lexa1, 61

Weil die meisten Menschen heute aufgeklärter sind. Das werden vermeintliche Wunder erklärbar.

Kommentar von niama ,

Vielen Dank :)

Kommentar von meinerede ,

Jesus ist längst  nicht allein wegen seiner vollbrachten Wunder berühmt geworden!

Kommentar von Lexa1 ,

nicht nur wegen seiner Wunder, aber man sollte die damalige Zeit sehen und die unaufgeklärtheit der Menschen und da kommt einer und predigt Sachen, von den man damals noch nichts gehört hatte. Vor Allem kümmerte sich jemand um Ihr Wohl. Das gab es so noch nicht.

Kommentar von KaeteK ,

Du hälst die Menschheit heute wohl für schlau? Dann schau dich mal um, was sie mit ihrem Fortschritt alles angerichtet haben - Ich nenne das nicht fortschrittlich...Kriege wohin man sieht, Unruhen, Gewalt, Hunger und Armut wohin das Auge sieht. Selbst die Natur wurde dabei nicht verschont..Einfach mal mehr nachdenken ...dann kommst du von alleine drauf, wo der Fehler deiner Aussage liegt. lg

Kommentar von matmatmat ,

Es fallen aber auch heute noch (leider) Menschen auf solche Wunder und einfache Heilsbotschaften rein. Das geht von AfD bis Homöopathie...

Kommentar von Lexa1 ,

Bei Homöopathie wäre ich vorsichtig, aber bei der AfD gebe ich dir recht.

Kommentar von matmatmat ,

Über Homöopathie und das Heilsversprechen Hahnemanns können wir ja gern in einer neuen Frage reden? :-D

Kommentar von KaeteK ,

Dann fang mal an die Wunder zu erkären...In ein paar Wochen komme ich nachlesen....Gib mir Bescheid, wenn du fertig bist.

Antwort
von nachdenklich30, 3

Wenn in den USA jemand wie Trump (der für Hass und Ausgrenzung und Willkür und vieles Unangenehme mehr steht) bei der Hälfte der Bevölkerung dermaßen populär werden konnte, dass sie ihn zum Prädidenten wählte, warum soll es schwer nachvollziehbar sein, dass jemand wie Jesus für eine Botschaft der Nächstenliebe und der Güte Gottes und des friedlichen Zusammenlebens aller Menschen auch ein hohes Maß an Popularität erreichen konnte?

Antwort
von Schnoofy, 28

Warum schwer nachvollziehbar.

Vermeintliche Heilbringer erreichen auch heute noch eine logisch kaum zu erklärende Popularität.

Man denke nur an die angeblich so einfachen Lösungen der Afd.

 

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