Warum ist jeder in Mathe schlecht?

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11 Antworten

Hallo,

Deutsch und Englisch sind Fächer, in denen man sich irgendwie herauswinden kann, auch wenn man keine großen Kenntnisse hat.

In Mathe geht das nicht. Wenn Dir hier die Grundlagen und das Wissen fehlen, hilft Dir nichts. Mathe ist eben kein 'Laberfach'.

Herzliche Grüße,

Willy

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Kommentar von Willy1729
30.09.2016, 15:07

Vielen Dank für den Stern.

Willy

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Eine wesentliche Ursache sind die vielen schlechten Mathelehrer.
Die bemühen sich nicht genug, den Stoff so rüberzubringen, dass die Kinder es verstehen und dass sie den Sinn erkennen, wozu das alles gut ist.
Viele Mathe-Lehrer produzieren Mathe-Frust statt Mathe-Begeisterung :-(

Die Ursache liegt meiner Meinung nach bereits im Mathe-Lehramt-Studium. Das ist so schwierig und anspruchsvoll, fast genau wie ein normales Mathe-Studium. Die wenigen, die das Studium schaffen, das sind eher die Theoretiker und die "denken" auf so hohem Niveau; denen fehlt das Verständnis dafür, wo Kinder Probleme haben könnten, Mathe zu begreifen und wie man es ihnen einfach erklären könnte.

Das ist sehr bedauerlich, denn Mathe ist so ein faszinierendes Fach! Und in fast allen Berufen oder Studiengängen sind gute Mathe-Kenntnisse hilfreich, oft sind sie sogar unverzichtbar!

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Weil es falsch gelehrt wird. Es gibt Beispiele, da lernen Neun- bis Zwölfjährige die komplette Arithmetik (Lehre vom Rechnen mit Zahlen und Buchstaben)
in wenigen Wochen, wofür Schüler an gewöhnliche Schulen im Durchschnitt sechs Jahre zu brauchen. Das liegt aber nicht an den Schülern, sondern an den Lehrmethoden.

Das geht schon damit los, dass Schüler mit dem Stoff konfrontiert werden, obwohl sie sich nicht dafür interessieren. Mathe ist, warum auch immer, ein Angstfach.

Gruß Matti

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Mathe ist ein Fach wo viel logisches denken gefordert ist und alles irgendwie aufeinander aufbaut. Wenn du da die Grundlagen nicht verstehst hast du ein Problem. Zudem gehört zu Mathe viel Übung dazu. Immer wieder den selben aufgabentyp rechnen bis man es kann und schnell genug ist (in Prüfungen hat man nicht ewig Zeit).

Fächer wie deutsch oder englisch bauen eher auf viel Auswendiglernen auf. Man muss es nicht verstehen, man muss es nur können.

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Weil Deutsch und Englisch ähnlich sind. Man muss Rechtschreibung usw. Lernen und da ist das bei beiden relativ gleich. Und Mathe ist ein Fach für sich. Ich hingegen nin mega gut in Mathe. Aber Englisch kann ich wirklich garnicht.
LG Tim774.

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Weil Mathe für einige sehr komplex/schwierig zu verstehen ist

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Kommentar von JapaneseGeneral
29.09.2016, 14:10

Netter Trollversuch, der zu einem zu einfachen fatalistischen Weltbild führt. Mathematik(beziehungsweise Rechnen) ist im wesentlichen eine Sache der Übung. Mein Chemielehrer hat gesagt Mathematik könnte man prinzipiell auch einem Affen beibringen, wenn man nur lange genug mit ihm übt. Mir persönlich hat es immer am meisten geholfen das Schema zu verstehen, nach dem gerechnet wird. Die Tatsache, dass du den Eindruck hast, dass sehr viele Menschen schlecht in Mathe sind wird vermutlich unter anderem durch die Medien ausgelöst. Menschen die Medien machen sind oft sehr sprachbegabt und weniger auf der mathematischen Seite. Daher erzählen sie besonders oft von ihnen weil jeder Autor meist doch sehr subjektiv schreibt. Ich kenne viele Menschen, die auch sagen würden, dass ihnen deutsch nicht so liegt (ich schließe mich ein). Zudem ist es bei Mathe wichtiger als in anderen Fächern dem Unterricht zu folgen, dessen Qualität schwankt natürlich auch abhängig vom Lehrpersonal.

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Ich will  mal vervollständigen, was JapaneseGeneral auf Frage6666's Antwort kommentiert hat:

Mathematik besteht aus 2 Teilen: Übung und Kreativität.

Das ständige Üben verschafft Sicherheit. Die Menge an Wissen zu einem bestimmten Inhalt hängt nur davon ab, wie viele Beispiele du kennst. Je mehr Beispiele du kennst, desto sicherer bist du in diesem Thema und desto fundierter wird dein Wissen sein. Nicht umsonst ist es eine bewehrte Lehrmethode, beispielsweise bei der Einführung von Variablen. ("... X kann 1 sein, es kann 2 sein, es kann 54 sein, es kann 3,97 sein, usw...) Anhand dieser Verdeutlichung bekommt man sehr schnell ein Verständnis von Variablen. Also nochmal: Üben, üben, üben und ein Grund-Repertoire an Beispielen.

Das zweite: Kreativität

Sobald du genug Übung in einem Thema hast, musst du kreativ werden. Lösungen zu hinterfragen ist eines der erfolgreichsten Lehrkonzepte in der Mathematik. ("Kann man das nicht auch anders machen?..."). Kreativität festigt dein Wissen über Inhalte fundamental. Dies ist auch der Bereich, indem oftmals gesagt wird: "Mathe ist Logik und Logik muss man können" - Nein, das muss man nicht können. Man kann es sich antrainieren. Zuerst wird ein Konzept mit Beispielen geübt, bis man es verinnerlicht hat, dann wird kreativ versucht, ein ähnliches Problem zu lösen. So wird "logisches Verständnis" aufgebaut.

Warum ist Mathe also schwer?

Weil Mathe genau diese beiden Felder vereint.

Es reicht nicht, Themen auswendig zu lernen, indem man ständig Beispiele übt. Es ist notwendig aber es reicht nicht. Genauso reicht es nicht, wenn man versucht, ein Problem kreativ zu lösen, ohne genügend Beispiele zu kennen, mit denen du deine Kreativität untermauern kannst.

Dies fällt vielen Menschen schwer. Neben der reinen "Schwierigkeit" kommt hinzu, dass Problemfelder nicht früh erkannt werden, weswegen Schüler schlechte Noten haben. 

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Kommt drauf an wo du es betrachtest. In Hauptschulen würde ich nicht sagen das da die Mathe Brains rumlaufen. Guckst du dir ein Technisches Gymnasium an sieht die Anzahl schon anders aus

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Das liegt daran, dass sich viele gerne ihre Hausaufgaben vorrechnen lassen.

Ganze Deutsch- oder Englischhausaufgaben kann man sich hier nicht erledigen lassen. ;P

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Englisch und Deutsch ist nur auswendig lernen. In der Mathematik muss man logisch denken; und das können viele halt nicht :p

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Kommentar von coding24
29.09.2016, 14:06

Mathematik ist relativ wenig "denken". Mathematik ist vor allem Algorithmen anwenden - gerade in der Schule also ganz langweiliges, stupides Schritt-für-Schritt-abklappern einer "Anleitung".

Damit ist Mathematik also nicht komplex, sondern kompliziert ;)

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Mathe? Mathematik ist wie erste Liebe, die kann man nicht vergessen :)

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