Warum ist Homosexuallität eine Sünde?

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12 Antworten

Warum ist Homosexuallität eine Sünde?

Ist es gar nicht. Menschen die das behaupten sind für mich kranke Menschen, die noch im Mittelalter leben!

Was spricht gegen zwei Menschen die sich lieben aber den gleichen Geschlecht haben?

Gar nichts! Null komma gar nichts. Einige hängen sich Ketten an die Nippel, andere tragen beim Akt gerne Stiefel, andere fahren auf Latex ab. Und wieder andere mögen das gleiche Geschlecht. Das kann einem anderen doch völlig egal sein welche sexuellen Vorlieben jemand hat. Nur weil ich mir keine Ketten an die Brüste klemme und nicht mit dem gleichen Geschlecht schlafe, heißt das nicht, das andere Menschen vielleicht nicht diese Vorliebe haben. Lass sie doch!

Was ist daran sündhaft und warum werden sie so mit missachtet? 

Gar nichts! Nur einige Christen scheinen da noch total im Mittelalter festzuhängen und nicht verstanden zu haben, dass wir bereits mit einer 20 in der Jahreszahl beginnen!

Was könnte Gott gegen Homosexuallität haben?

Gott gibt es nicht. Gott ist eine vom Menschen erfundene Märchenfigur. Daher lautet die richtige Frage: Was haben Menschen gegen Homosexualität?

Es gibt Länder, da werden sie dafür mit dem Leben bestraft. 

Ganz genau! Das sind im übrigen die gleichen Länder, wo teilweise auch der Atheismus verboten ist. Vor allem im arabischen raum sehr verbreitet. Teilweise mit der Todesstrafe.

Wer Homosexualität für eine Sünde hält ist ethisch betrachtet einfach nur menschenverachtend.

Ich hoffe ich konnte helfen!

Ich verabschiede mich mit heterosexuellen Grüßen
Omni

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Jahrtausendelang hatten die Menschen nichts gegen Homosexuelle, noch nicht einmal der Islam:

Nach Aussage des Islamwissenschaftlers Thomas Bauer ist der Islam mehr als tausend Jahre lang tolerant mit homosexuellen Menschen umgegangen. Bauer betont, dass sich in der arabisch-islamischen Kulturgeschichte zwischen 800 und 1800 „keine Spur von Homophobie“ feststellen lasse.[1] Aus der islamischen Literatur sind zahlreiche homoerotische Gedichte überliefert. Laut Bauer habe erst im 19. Jahrhundert der Westen im Zuge der Kolonialisierung den „Kampf gegen den unordentlichen Sex“ im Nahen Osten eingeführt. Vor dem Jahr 1979 sei in tausend Jahren kein Fall im islamischen Nahen Osten und Nordafrika bekannt, in dem ein Mann aufgrund von einvernehmlichem Sex mit einem anderen Mann strafrechtlich angeklagt worden sei.

https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_im_Islam

Schon merkwürdig, dass heute in einigen muslimischen Ländern homosexuelle Handlungen mit dem Tod bestraft werden.

Die Kirchen des Christentums waren da weit weniger tolerant:

Ist das Praktizieren von Homosexualität eine Sünde? Die Bibel sagt in 3. Mose 18, 22 (Simon): „Du sollst nicht einem Manne beiwohnen, wie man einer Frau beiwohnt; es ist ein Greuel.“

Kann ein praktizierender Homosexueller das Reich Gottes ererben? Die Bibel sagt in 1. Korinther 6, 9: „Oder wißt ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Laßt euch nicht irreführen! Weder der Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben.“

Ist das Praktizieren von Homosexualität eine Sünde? Die Bibel sagt in 3. Mose 18, 22 (Simon): „Du sollst nicht einem Manne beiwohnen, wie man einer Frau beiwohnt; es ist ein Greuel.“

Kann ein praktizierender Homosexueller das Reich Gottes ererben? Die Bibel sagt in 1. Korinther 6, 9: „Oder wißt ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Laßt euch nicht irreführen! Weder der Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben.“

http://www.bibleinfo.com/de/topics/homosexualit%C3%A4t

Die nächste Merkwürdigkeit: Wie viele Pfarrer sind offen oder verdeckt homosexuell - oder als Steigerung pädosexuell?

Meine Meinung: Wenn es einen Gott gäbe, hat er die Menschen so erschaffen, wie sie sind. Ich glaube, dass die Sexualität des Menschen genetisch festgelegt ist. Niemand wird homo- oder heterosexuell "gemacht". Was maßen sich einige an, die "von Gott, Allah oder Odin (...) gegebene" Sexualität zu verurteilen?

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Du hast mit deiner Begründung der Frage schon das Richtige geschrieben. Homosexualität ist keine Sünde und kann auch keine sein, da Gott selbst diese Menschen so geschaffen hat wie sie sind und ihnen auch ihre Gefühle gegeben hat.

Wenn nun zwei dieser Menschen sich in herzlicher Zuneigung und Liebe angetan sind und ihr Leben gemeinsam verbringen wollen, dann ist es nur gut und richtig, dass diese Partnerschaft in unserem Land auf einen rechtlichen Boden gestellt werden kann und wenn diese Menschen als Christen ihr gemeinsames Leben unter den Segen Gottes stellen wollen, dann ist es Gott-sei-dank schon in fünf evangelischen Landeskirchen möglich.

Leider gibt es immer noch Menschen, die meinen, Homosexuelle seien krank und könnten von dieser "Krankheit" geheilt werden. Aber nach und nach wird sich auch dieses Denken verlieren und auch Länder, bei denen Homosexualität noch bestraft wird, werden hoffentlich bald der Vergangenheit angehören.

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   hallo SanfteBrise, ich habe dir mal eine Antwort von mir vom 19.09.2016 hier rein kopiert; insbesondere die Meinung der EKD zum Thema : Homosexuelle Liebe (das Heft von 1992 der evangelischen Kirche) ... sie ist absolut zutreffend für deine Frage hier...liebe Grüße aus Köln                                                                                                                       Katholische Kirche / Homosexualität?

Antwort

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19.09.2016

·

9

lieber Niklaasz, ich finde verschiedene Antworten hier -
auch die vom Experten - je, nur mit Hinweisen/Zitaten nicht sooo
hilfreich für dich; es sollte doch besser jeder mehr mit seinen eigenen
Worten, hier zu Beiträgen, also mit seiner eigenen Meinung verbunden...
einbringen... meine Meinung...; richtig ist, daß viele Kirchen/Gemeinden/Gläubige...., egal wlecher Glaubensrichtung sie angehören : kath. Kirche - die für dich hier relevante -, die Freikirchen, wie z.B. Baptisten, Pfingstler und noch schlimmer homophob, die Zeugen Jehowas, unsere Homosexualität als Sünde, vor allem - ausgelebte - beezichnen und beziehen sich auf die Bibel;

...ich nenne diejenigen ALLE, die so aus der Bibel zitieren: Bibelableser,
sie nehmen das für bare Münze, was vor 2000 Jahren -  davor und danach
im Buch - der Bücher steht; aber wir leben jetzt, liebe Gläubige, sage
ich da immer (also, wenn ich allgemein hier schreibe, ist es immer für
die katholische Kirche zutreffend, lieber Niklaasz), die kath.Kirche - vor allem in der Basis - ist mittlerweile aber auch (genau wie z.T. bei Baptisten) im JETZT
angekommen, daß sie Homosexuelle akzeptieren und respektieren...werden
aber öfter von ihren Kirchenoberen zurückgepfiffen, nach dem Motto : homosexuelle Liebe ist und bleibt Sünde, Steinzeitglauben...;

...nehmen wir mal die Alt-Kath.-Kirche, so sehen wir doch in
der Gegenwart, daß es auch Gläubige gibt, die Homosexuelle voll und ganz
akzeptieren; noch weiter in vielen Bereichen ist die evangelische Kirche (EKD),
die sogar lesbische und schwule Pfarrerinnen und Pfarrer beschäftigen,
die auch als Paar Frau und Frau, sowie Mann und Mann eine Pfarrerei
betreiben; ja sogar Bischöfinnen und Bischöfe sind unter uns
Homosexuellen in der EKD geliebte Gläubige - das ist in der katholischen Kirche undenkbar - ;
insofern sind allen voran (bei uns hier in D) die EKD größtenteils in
der Gegenwart angekommen; dazu braucht die kath. Kirch u.a. noch
unzählige Jahre, bis sie das verstanden haben;

...ich zitiere immer wieder gerne das Heftchen der EKD: Homosexuelle Liebe (s.a.Foto) der evang. Kirche im Rheinland Landessynode 1992; es ist das Arbeitspapier für rheinische Geminden und Kirchenkreise; woraus hervorgeht, daß man die Bibel - auf die heutige Zeit - also das Geschriebene bezogen...auch anders verstehen muß, eben...daß homosexuelle Liebe eine Art der Liebe ist und nicht Sünde, wie es die kath. Kirche u.a. bezeichnet;
also summa summarum: die katholische Kirche u.a. vertreten noch zum
Großteil diese veraltete Ansicht; befragt man hingegen jüngere Gläubige,
auch junge Katholiken, so ist die Meinung sehr oft eine andere, nämlich für : homosexuelle Liebe...liebe Grüße aus Köln

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Hallo,

in manchen Ländern werden Homosexuelle von Menschen bestraft.

Die Leute werden nicht von einem Gott gestraft!

Dem imaginären Freund ist das vollkommen wumpe. Ebenso ist es dem sogenannten Gott egal, wenn in seinem Gotteshaus die Decke einstürzt und hunderte Gläubige erschlagen werden oder beim Umkreisen von einem schwarzen Block zu Tode getrampelt werden.

Gott ist eine menschliche Erfindung, damit gewise Leute, andere Leute im Griff haben und die se nach deren Pfeife tanzen

Denn die Existenz Gottes ist nicht erwiesen

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Kommentar von MarkusGenervt
05.11.2016, 13:53

Definiere "Existenz".

0

Daran ist nichts verwerflich und schon gar keine Sünde.

Die Leute, die Menschen auf Grund ihrer Gesinnung einsperren oder töten, sollten von "Gott" gehasst werden.

Du kannst nichts dafür, wenn du jemanden liebst, der das gleiche Geschlecht hat.
Schön und gut wenn einige Menschen das nicht gut finden, aber das gibt ihnen lange nicht das Recht, andere zu verurteilen.

Da kann ich diese Menschen genauso gut verurteilen, weil mir ihr Charakter nicht gefällt.

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Weil Gott es gesagt hat. ER bestimmt was Sünde ist und was nicht. Und nicht wir.

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Weil es ein Führer-Mensch so bestimmt hat und weil die anderen Menschen eben in ihr Hirn tätowiert haben: "Führer, geh voran, wir folgen Dir!"

Schwarz oder weiß, homo oder hetero, böse oder gut.

Dualität ist weniger schwer sich zu merken, als Trinität oder noch mehr Optionen. Menschen neigen daher zur Verallgemeinerung und Vereinfachung und Dummheit.

Ich muss zugeben, dass ich beim Anblick würgen muss, aber ich muss es mir ja nicht anschauen. Das wäre auch eine Option. Außerdem habe ich viele Freunde und jeder soll da "zwitschern", wo er glücklich ist. Auch das ist eine Option.

Entweder oder ist einfach zu einfach.

Übrigens, wer andere Menschen als Sünder beschimpft und ausgrenzt und bestraft, tut dies immer aus Hass und der ist wirklich eine Todsünde!

Hier ist Dein Glashaus und hier ist Dein Stein. Es ist Deine Entscheidung, Prediger.

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sie werden mit dem Leben bestraft?

du meinst mit dem Tod?

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Kommentar von MarkusGenervt
05.11.2016, 13:55

ROFL !!! – Gröhl – Lach – Japs! – (:'-D

Das hab ich gar nicht gesehen!

Böses Faul! Ganz böse!

2

Liebe ist immer auch mit Verantwortung und Treue verbunden und oft genug auch mit Verzicht. Menschen halten oft etwas für Liebe, was in Wirklichkeit  nur sexuelles Begehren ist, was ständig wechselnde Partnerschaften zeigen.  Wahre Liebe dagegen ist mehr als Sexualität und deshalb nicht weniger beglückend.

Man muss nicht die Liebe Gottes bemühen, um gelebte Homosexualität zu rechtfertigen. Jesus Christus nimmt nicht ausdrücklich Stellung zur Homosexualität. Seine klare und positive Bewertung der Ehe und der darin vollzogenen sexuellen Hingabe ist aber von Bedeutung (vgl. Mt 19,3-12). Dies schließt die Anerkennung der gottgewollten Polarität von Mann und Frau ein, zu der eine homosexuelle Haltung und  Praxis in Widerspruch steht. Indem Jesus die Ehe auf das Geheimnis des Anfangs – den Schöpfungsplan Gottes – zurückführt, zeigt er einschlußweise auch, dass alles, was im Widerspruch zur rechten Sicht der Ehe und ihrem aus der gegenseitigen Liebe und Treue kommenden Vollzug steht, gegen diese Schöpfungsordnung Gottes gerichtet ist.

Menschen gesetzlich wegen ihrer anderen Ausrichtung zu bestrafen, ist sicher nicht zu akzeptieren und auch nicht im Sinne Gottes. In unserem Land werden Homosexuelle nicht missachtet, sondern eher jene, die es wagen, ein sexuelles Ausleben dieser Neigung als nicht gottgewollt zu bezeichnen.

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Kommentar von christ1235
06.11.2016, 20:03

so super erklärt!! es freut mich das es noch einige Menschen gibt die die Bibel als Autorität sehen

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Ich denke es geht da um dieses uralte Bild:

Mann+Frau=Kind

Alles andere ist abnormal,unnütz,komisch.

Die Menschen damals haben das sicher noch extremer gedacht.

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Ich spreche jetzt das Christentum an. Dort wird ja viel Wert auf den Glauben etc. gelegt.

Spricht man das Thema dort Wiedergeburt an, dann ist es im heutigen Christentum klar, obwohl früher vor Konstantinopel im Christentum an Wiedergeburt geglaubt wurde.

Demnach hat die Seele an und für sich kein Geschlecht, also dürfte es demnach auch egal sein ob zwei Männer zusammen sind oder nicht.

Die Kirche dürfte diese Tatsache wohl im Laufe der Zeit vergessen haben.

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Kommentar von Raubkatze45
05.11.2016, 17:17

auch im frühen Christentum wurde nicht an Wiedergeburt geglaubt. Jesus Christus hat das nie gelehrt und es widerspricht seiner Botschaft.

Der Mensch besteht aus Leib und Seele. Dass aber Sexualität im Diesseits nur mit einer geschlechtslosen Seele gelebt wird, ist ja was ganz Neues.

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