Frage von PjotrSmeshnoy, 101

Warum ist Hillary Clinton besser als Bernie Sanders?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TanjaStauch, 31

Hillary Clinton respektiert, dass Menschen mit viel Geld bessere Menschen als solche mit wenig Geld sind.

Bernie Sanders respektiert sogar Arbeits- und Obdachlose. Er ist also Kommunist, Sozialist, Humanist oder was ähnlich perverses. Vielleicht sogar ein "anständiger Mensch".

"Anständige Menschen" können echt übel sein, weil sie Wert auf soziale Gerechtigkeit legen. So etwas kann die überkommene Gesellschaftsordnung-Ordnung völlig durcheinander bringen.

Außerdem ist Sanders Pazifist. Er hasst es, einfach mal so einen Krieg zu beginnen.

So eine Einstellung ist übel für Deutschland, weil unser Land ja auch kräftig von Rüstungsexporten lebt.

Wobei... Donald ist natürlich noch viel besser als Hillary. Er ist völlig debil und beginnt garantiert irgendwelche Kriege. Vielleicht gegen die Schweiz oder gegen Schweden, weil diese Länder schon dem Namen nach "Schurkenstaaten" ähneln.

Deutschland könnte Waffen an beide Seiten verkaufen und kräftig verdienen. Okay... natürlich verdient nicht ganz Deutschland. Die breite Masse geht - wie immer - leer aus.

Aber ich müsste ja Kommunistin, Sozialistin oder Humanistin oder was ähnlich perverses sein, wenn mich die breite Masse interessieren würde. Oder ein anständiger Mensch. Wie Bernie Sanders.

Grüße,

 Tanja

Kommentar von PjotrSmeshnoy ,

Endlich mal ne gute Antwort hier, endlich jemand der nicht neutral dasteht

Antwort
von voayager, 43

Wie kommst du eigentlich darauf, das Frau Clinton besser als Herr Sanders sei, zumal du keinerlei Beweise, keinerlei Beispiele hierfür lieferst. Daher ist deine Fragefeststellung eine bloße Behauptung !

Antwort
von earnest, 25

Die Frage enthält eine unzuässige Vorfestlegung: die Behauptung, dass Frau Clinton besser sei als Herr Sanders. Ist sie das?

Außerdem: Was ist "besser"? Wie lässt sich das feststellen?

Und schließlich: Was "schlechter" oder "besser" ist, unterliegt dem Urteil des einzelnen Menschen. 

Vielleicht kannst du die Frage umformulieren ...

Gruß, earnest

Antwort
von Stachelkaktus, 66

Schwer zu sagen, ob sie tatsächlich besser ist. Sie hat aber den unbestreitbaren Vorteil, einen in der Sache erfahrenen Ehemann im Haus zu haben, den sie im Zweifelsfall zu Rate ziehen kann. Kann auch was wert sein.

Antwort
von Pudelcolada, 43

Ist sie das denn?
Finde ich nicht.

Antwort
von Sarudolf, 58

Sie ist im politischen System der USA etablierter als Sanders.

Das kann man sowohl als gut als auch als schlecht ansehen.
Sanders wird oft als Sozialist bezeichnet (und nennt sich glaube ich auch selbst so), wäre in unserem politischen System aber eher ein gemäßigter Sozialdemokrat.

Kommentar von Cliche ,

er will einen Mindestlohn von 15 €. Für mich ist das nicht gemäßigt :D

Antwort
von MakePeaceNotWar, 34

Um es mit Bernies Worten zu sagen: Es spielt keine Rolle wer Präsident werden wird, diese Person kann Lobbyverbänden und US-Konzernen nichts entgegensetzen und ist somit nicht in der Lage der Bevölkerung zu helfen.

Kommentar von TanjaStauch ,

Da ist was dran.

Ein US-Präsident gilt als "mächtigster Mensch" der Welt.

Aber er kann nicht gegen den Kongress (Repräsentantenhaus + Senat) regieren.

Alleine kann er wenig ändern.

ABER: Er kann schon ganz alleine viel Murks verhindern, weil auch der Kongress nicht wirklich viel tun kann, falls der Präsident nicht mitzieht ("VETO !").

Ich stelle mir gerade vor, ein Abgeordneter der NRA (das ist zwar keine offizielle Partei, stellt aber trotzdem die Mehrheit im Kongress) liest irgendwo das Wort "Schweden". Da es ähnlich anfängt wie "Schurkenstaat" oder "Schwachsinn", aber - er googelt mal - nicht über große Ölreserven verfügt - schlägt er - zur Förderung der Rüstungsausgaben - einfach mal präventiv eine US-amerikanische Invasion in diesem Land vor. Um die (bestimmt) islamistische oder was auch immer Regierung dort zu bekämpfen. Und dort endlich mal etwas Freiheit und Demokratie zu verbreiten.

Solche US-PolitikerInnen gibt es. Einer von dieser Sorte wird sogar Präsidentschafts-Kandidat. Was sogar den nicht völlig hohlen Mitgliedern seiner eigenen Partei extrem peinlich ist.

Also: Jemand schlägt das im Kongress vor. Die NRA (National Rifle Association) findet das gut. Weil man dann dazu wieder Rifles und andere Waffen verkaufen kann. An beide Seiten.

Wer im Kongress dagegen stimmt, kann sich sicher sein, dass er im nächsten Wahlkampf seinen wichtigsten Sponsor verliert, deshalb die Wahl verliert und danach wohl wieder richtig arbeiten muss (wenn er seinen Lebensstandard halten will).

Also beschließt der Kongress die Invasion Schwedens.

Und genau jetzt wird der US-Präsident zum mächtigsten Menschen der Welt. Er kann einverstanden sein. Oder den Schwachsinn verhindern.

Ich hoffe mal für Schweden (oder ein beliebiges anderes Land), es ist dann Bernie Sanders, der diese Entscheidung zu treffen hat.

Andere Themen, bei denen ein intelligentes Veto die Welt retten könnte, sind die Umweltpolitik. Trump lehnt den Klimawandel schon deshalb ab, weil die meisten "Intellektuellen" daran glauben.

Also Typen, die ihren Intellekt nutzen. Statt ihr Kapital. Weil sie davon nicht genug haben. Völlig unamerikanische Spinner also. Trump würde so etwas nie tun!.

Bei Hillary bin ich mir nicht sicher. Sie ist nicht schwachsinnig. Aber sie klingt, als wollte sie unbedingt beweisen, dass sie auch als Frau voll auf Mann machen kann. Und da höre ich hin und wieder "Rambo" als ihr großes Vorbild heraus.

Grüße,

Tanja

Kommentar von MakePeaceNotWar ,

Den Klimawandel zu beweisen ist leicht. Den Klimawandel auf den Menschen zu schieben, um CO2-Steuern zu verlangen und ein Energiemonopol errichten bei dem alle "alten" Energien mit neuem Ökostrom ersetzt wird ist etwas anderes und erfordert Weitsicht, auf die Bernie Sanders sicherlich auch gekommen ist, jedoch nicht ganz so publik macht wie Trump. Bernie weiß ebenso, wie korrupt die Politik der USA ist, wie Trump.

Ergänzend zu deiner Info, warum der Klimawandel nicht menschengemacht sein kann:


Entomologen (Insektenkundler) haben errechnet, daß allein die Insekten (weit über 60 % aller beschriebenen Tierarten sind Insekten), das 70 bis 100fache der gesamten anthropogenen (menschengemachten) Kohlendioxid-Emission
ausstoßen – nicht nur der natürlich-physiologischen, sondern auch der künstlich-industriellen!

72 % der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Die Ozeane speichern mit weitem Abstand das meiste CO2 auf der Erde. (Auf ein CO2-Molekül in der Atmosphäre kommen 50 CO2-Moleküle in den Ozeanen. In den Ozeanen ist mehr Gas gelöst, als
sich in der Atmosphäre befindet; und nahe der Meeres-Oberfläche ist mehr Wärme-Energie gespeichert als im Luft-„Ozean“ insgesamt.) Kaltes Wasser kann mehr CO2 aufnehmen und halten als warmes Wasser. Es gibt aber keine genauen wissenschaftlichen Studien darüber, wie viel CO2 die Meere abgeben,wenn sie sich erwärmen.

Wasserdampf ist mit Abstand das stärkste Treibhausgas und mit einem Anteil auf den Treibhauseffekt von 60-70%, während Methan ca. 20% ausmacht, doch der Wasserdampf wird in aktuellen Studien zum menschengemachten Klimawandel in Bezug auf CO2
überhaupt nicht berücksichtigt.

Ursache und Wirkung werden vertauscht: die Zunahme des CO2 ist nicht die Ursache, sondern die Folge des Treibhaus-Effektes und der Klima-Erwärmung, da wärmere Meere – obendrein mit einer Verzögerung von 600 bis 800 Jahren! – vermehrt gespeichertes CO2 abgeben und ein wärmeres Klima zugleich eine Zunahme der Vegetation bewirkt. Kohlendioxid entsteht wiederum bei jeder Oxidation (Verbrennung) kohlenstoffhaltigen (organischen / pflanzlichen Materials.

Summa summarum sind 3% aller CO2-Emmissionen menschengemacht.

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