Frage von Neukaemlie, 152

Warum ist Gott tot?

Warum hat Gott zugelassen, dass mein kleiner Bruder an Neukämie gestorben ist? Kann es sein das Gott tot ist oder will er uns nur auf die Probe stellen? Ich habe jedenfalls einen riesigen Hass auf ihn!

Antwort
von nachdenklich30, 12

Das ist super traurig. Und ich weiß keine richtige Antwort.

Ich habe immer wieder mit Menschen zu tun, die gerade erfahren haben, dass ein lieber Verwandter plötzlich verstorben ist.

Spätestens seitdem kann ich nicht mehr unbefangen erzählen, dass mit Gott immer alles gut wird.

Ob Dir das hilft? Unser Leben ist und bleibt gefährdet. Von der ersten Sekunde an. Noch im Mutterleib. Es gibt keinerlei Garantie, dass nie etwas passiert. Für ungläubige Menschen nicht und für gläubige Menschen auch nicht.

Leider vergessen wir das so schnell und halten uns für irgendwie unsterblich. Das sind wir aber nicht.

Ich glaube, dass Du jetzt gerade Gott hasst, ist mehr als verständlich. Und ich glaube: Gott kann damit gut umgehen.

Wenn es Gott gibt, dann hat Dein kleiner Bruder es jetzt bei gut. Er hat jetzt keine Schmerzen mehr, kein Fieber und was sonst ihn alles gequält haben mag.

Und trotzdem hinterlässt er eine Riesenlücke. Wenn Du weinst: Jede Träne verbindet Dich über den Tod mit ihm. Der Tod ist nicht so stark, dass er diese Verbindung verhindern könnte.

Kennst Du Psalm 23?

Unser Lebensweg führt uns "über grüne Auen", aber eben auch durch "finstere Täler". Die Bibel ist da offen und ehrlich und knallhart. Das _ist_ jetzt ein "finsteres Tal". Der Psalmbeter kann auch da noch auf Gott vertrauen. Wenn Du jetzt Hass empfindest, dann ist das eine verständliche Weise, mit diesem Tal umzugehen und es zu verstehen. Was ich Dir sagen möchte: Gott hasst Dich deswegen nicht. Ich glaube auch nicht, dass er Dich prüfen will. Irgendwann werden wir es vielleicht verstehen können.

Dir und Deinen Eltern (und Geschwistern?) viel Kraft für die Zeit, die jetzt vor Euch liegt.

Antwort
von Hamburger02, 29

Die Religion baut eine Scheinwelt auf, indem sie unterstellt, es gäbe einen Gott, der uns individuell beobachtet und Freud und Leid schickt, der sich anbeten lässt und Gebete erhört und uns nach dem Tod belohnt oder bestraft. Das geht auch weit über die Vorstellung eines Schöpfergottes hinaus.

Wie das aber mit Scheinwelten und Verdrängungsmechanismen so ist, die funktionieren nur solange, wie alles glatt läuft. Sobald die Realität aber in voller Härte zuschlägt, bricht die Scheinwelt in sich zusammen. Die Realität ist leider immer stärker als die menschliche Fantasie. Da helfen dann auch keine Begründungen mehr weiter, die nur zur Aufrechterhaltung der Scheinwelt dienen sollen.

Neulich habe ich z.B. gelesen, dass sehr viele Juden durch die KZs der Nazis zu Atheisten wurden, weil ihnen klar wurde, dass es keinen helfenden Gott geben kann und wenn es ihn gäbe, dass Begriffe wie "Allmacht" und "Allgüte" völlig absurd sind.

Die Frage, warum Gott tot ist muss also so beantwortet werden, dass er nie real gelebt hat.

Antwort
von JonasG91, 34

Zu aller erst, natürlich auch mein Beileid mir tut es weh sowas zu lesen, zu hören.

Manchmal kann man persönliche leiden oder Erlebnisse nicht Erklären oder gut reden und das möchte ich auch nicht tun. Wenn hier HeymM schreibt „man sollte Niemanden verantwortlich machen, den es nicht gibt“, denke ich ist das zum Teil auch richtig, denn man sollte einfach niemanden dafür verantwortlich machen, in Fällen von Krankheit einen Schuldigen zu suchen macht kein Sinn. Dazu könnten sicher Ärzte und Biologen mehr zu sagen.

Aber wie oft werden Menschen wieder gesund ohne dass irgendjemand Gott dafür dankt? Wie oft überleben Menschen Unfälle? und wie oft werden Unfälle und Katastrophen vermieden ohne dass wir es richtig realisieren? Warum fragen Menschen nicht warum sie so viel Geld haben so viel zu Essen? Warum stellt man erst die Frage nach Gott wenn man Menschen verliert oder schlimme Dinge passieren? …Ich hoffe ich werde nicht zu philosophisch…

Als Christ muss ich (auch wenn die Atheisten unter euch ab hier nicht weiterlesen…) jedoch noch einen Fakt anfügen, für diejenigen, die meinen, dass die Bibel voller Widersprüche sei, denn es ist nicht richtig die Existenz Gottes aufgrund von persönlichen Schicksalsschlägen anzuzweifeln, denn in der Bibel hat uns Gott nicht einmal versprochen ein leidensfreies Leben zu haben sondern eher an mehreren deutlich gemacht, dass wir kein leichtes Leben haben werden. Bezieht sich vor allem auf die, die eben an ihn glauben. Schlussfolgernd wäre es eher ein Widerspruch, hätten wir alle ein leidensfreies Leben.

Nicht desto trotz: Menschlich gesehen ist es unvorstellbar traurig Angehörige zu verlieren. Wenn du (Neukaemlie) aber wirklich an einen Gott glaubst, dem du versuchst die Schuld zu geben, glaubst du sicherlich auch an den Himmel wo dein kleiner Bruder nämlich auf euch warten wird.

Gruß Jonas

Antwort
von GWIFACH, 35

Niemand weiß warum und wenn jemand geboren wird, warum manche Menschen anderen helfen, andere aber anderen schaden und wir können uns nicht aussuchen, wann wir die Erde verlassen.

Egal ob sich jemand als gläubig oder Atheist bezeichnet - es gibt etwas, das diese Welt erschaffen hat, die wiederum in einer anderen erschaffenen Welt zu finden ist und diese ebenfalls irgenwo beheimatet ist.........u.s.w.  Für das menschliche Gehirn derzeit nicht vorstellbar.

Es gibt sicherlich für alles einen Sinn, den wir mit unserem Denken nicht begreifen können. Manchmal erkennen wir ihn sogar lange Zeit nach einem Ereignis: Wenn z.B. jemand eine Arbeitsstelle verliert, nur dadurch aber zu einem Beruf gelangt, der seinen eigentlichen Neigungen entspricht.

Auch gibt es das Naturgesetz, dass Energie nicht verschwindet, sondern lediglich umgewandelt wird. Daher werden Menschen auch als "Energiewesen" bezeichnet, deren Geist+Seele das eigentliche Wesen ausmachen. Auch die "Macht der Gedanken" ist damit erklärbar. Wenn du z.B. jetzt gerade an eine Freundin aus deiner Klasse denkst, taucht in deinem Geist ein Bild von ihr auf, das mit deinen Erinnerungen an sie gekoppelt ist die du tatsächlich jetzt fühlst- exakt das gleiche passiert, wenn du an deinen Bruder denkst, obwohl dieser für dich nicht mehr greifbar ist. Er ist also "da" - nur in anderer Form - das ist das Geheimnis des Lebens.

So wie du dir dein Leben "denkst" lässt es sich auch gestalten. Deshalb mach dir möglichst viele gute Gedanken, dann strahlst du das auch aus und es geht dir tatsächlich gut.


Antwort
von Jonnymur, 35

Das tut mir Leid für dich.

Glaubst du an Gott, so kannst du gleichfalls an den Himmel glauben. Dein Bruder wäre entsprechend nicht endgültig gestorben, sondern würde dort weiterleben, an einem besseren Ort als auf Erden. Für dich ist es dann natürlich eine Probe. Doch für deinen Bruder bedeutet der Tod auf Erden keinen Nachteil, sondern dass Gott weiß, der Junge hat seine Bestimmung in unserer Welt erfüllt und darf zurück zum Herrn.

Alles Gute.

Antwort
von RudolfFischer, 44

Herzliches Beileid zum Tod deines Bruders!

Sein Tod ist ein Beispiel dafür, dass wir Leid erfahren, das wir uns nicht erklären können. Deine Trauer ist verständlich und berechtigt, zeigt, dass du deinen Bruder geliebt hast. Nimm dir Zeit für die Trauer, bis du den Verlust verarbeitet hast.

Erst danach bist du wahrscheinlich anderen Argumenten zugänglich, die dich vom Hass gegen Gott abhalten. Gott steht so hoch über uns, dass wir nicht mit ihm rechten können, weil wir seine Pläne nicht durchschauen. Wenn der Tod Jesu einen Sinn hatte, dann hat auch der Tod deines Bruders einen Sinn, obwohl wir bei beiden Todesfällen zunächst hilflos und ratlos da stehen.

Vielleicht hilft es dir auch, dir vor Augen zu halten, dass aus der Sicht der Ewigkeit das irdische Leben im Vergleich nur eine vorübergehende Episode ist. Wohl wichtig, damit du deine Liebe zu deinem Bruder hier auf der Erde erfahren konntest und in deiner Trauer noch erfahren kannst; wichtig auch für deinen Bruder, der aus dem Jenseits mitbekommt, wie sehr du ihn liebst und seine Trennung von ihm betrauerst.  

Nachdem auch du einmal gestorben sein wirst, wirst du mit deinem Bruder auf immer vereint sein. Noch einmal: dieser Trost wird jetzt noch nicht zu dir durchdringen, und er soll dir auch nicht das Recht einschränken, um deinen Bruder trauern zu dürfen. Wenn du es kannst, horche darauf, ob Gott dir etwas sagt. Hass führt nur einseitig in die Auswegslosigkeit und erschwert es, Gottes Angebot von Hilfe wahrzunehmen.

Antwort
von DerBuddha, 16

eine märchenfigur kann nichts zulassen und ist auch somit für nichts verantwortlich.............!!!!

wen du hass auf etwas haben willst, dann musst du die natur selbst hassen, denn die natur ist für ALLES verantwortlich...............sie hat nämlich nur ein gesetz und dass heisst:

leben, ausbreiten und überleben um JEDEN preis und so ist es schon seit milliarden von jahren und so wird es auch weitere milliarden jahre weitergehen............. selbst die schlimmsten viren und bakterien sind dabei inbegriffen, denn sie wollen auch überleben und sich ausbreiten und nutzen dann sogar menschen als wirte und oft werden diese wirte dann auch getötet, je nachdem was für bakterien und viren dann im wirt existieren....... oder im falle von krebs sogar als mutation dann schaden verursachen........... krebs ist schon uralt und existierte sogar VOR dem jetzigen menschen, hat also auch nichts mit irgendwelchen geistwesen zu tun..........:)

der tod deiens bruders ist für dich ein riesenverlust, aber wie schon geschrieben, für diesen verlust ist keine märchenfigur verantwortlich sondern einfach nur die natur selbst.................:)

trotzdem alles liebe von mir und viel glück für dich und deine familie..........:)

Antwort
von Suboptimierer, 71

Wenn du deswegen Gott hasst, hättest du ihn schon längst hassen müssen, denn dein Bruder ist nicht der erste Mensch auf dieser Welt, den Gott hätte sterben lassen.

Dein Hass wird zu nichts führen, es sei denn, dich befriedigt es, einen Sündenbock zu haben.

Um deinen Bruder tut es mir für dich leid.

Antwort
von MFOK14, 2

Vertraue Gott! Dein Bruder ist jetzt mit Sicherheit an einem besseren Ort. Ich denke , dass dein Bruder ein guter Mensch war. Er ist jetzt im Himmel

Antwort
von Philipp59, 6

Hallo Neukaemlie,

ich kann Deine Gefühle sehr gut verstehen; ich habe auch schon eine meiner Schwestern vorzeitig durch den Tod verloren. Der Tod ist wirklich etwas ganz Schreckliches! Da Gott allmächtig ist, liegt es nahe zu fragen, warum er den Tod einer geliebten Person nicht verhindert hat. Trifft aber Gott wirklich eine Schuld?

Ich habe vor vielen Jahren angefangen, mich etwas näher mit der Bibel zu beschäftigen. Ich fand u.a. auch Antworten auf die Frage, warum Gott Leid und Böses zulässt. Eines wurde mir jedoch schnell klar: Gott will uns durch das Leid weder prüfen, noch ist er einfach nur ein teilnahmsloser Beobachter des Geschehens. Und eines tut er niemals: Er verursacht nicht irgend etwas Schlechtes! Es bleibt aber die Frage, warum er nicht eingreift, um all das schlimme Leid auf der Erde zu verhindern.

Ich bin einmal auf einen Text in der Bibel gestoßen, der zeigt, dass sich bereits Menschen zu biblischer Zeit fragten, warum Gott das Böse zulässt. Es geht um den Propheten Habakuk, der Gott einst fragte: "Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? [Wie lange] werde ich zu dir [wegen der] Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? Warum läßt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und [warum] sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und [warum] entsteht Gezänk, und [warum] wird Streit geführt?" (Habakuk, Kapitel 1, Vers 2, 3). Dass Gott diesem treuen Mann wegen seiner Fragen nie Vorwürfe gemacht hat, zeigt, dass er sehr gut versteht, wenn auch uns diese Frage beschäftigt. Es ist ihm auch nicht egal, dass heutzutage soviel Leid geschieht. Woher weiß man das?

Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo Gott mit Blick auf sein in Ägypten leidendes Volk sagt: "Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden." Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir so leiden wie Du gerade jetzt?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“   Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘  “   Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.   Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen, damit sich seine falschen Behauptungen letztendlich als falsch herausstellen würden. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht. Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, da du meine Trübsal gesehen hast; du hast gewusst von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

Ja, es wird ein völlig neues Zeitalter anbrechen, das im letzten Teil der Bibel, der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Dann wird auch die schon seit langem geäußerte Bitte aus dem "Vater-unser" erfüllt werden, die da lautet: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10). Wenn Gottes Wille auf der ganzen Erde geschehen wird, dann wird es überhaupt kein Leid mehr geben und das für immer! In dieser Zeit wird auch Gott die Toten wieder zum Leben zurückbringen und zwar durch die Auferstehung (siehe Johannes 5:28,29). Dann wird es möglich sein, dass wir wieder mit all unseren lieben Angehörigen und Freunden vereint sein werden. Ist das nicht großartig?

LG Philipp

Kommentar von Zicke52 ,

@Philipp59: 

Was "euch werden die Augen geöffnet" und "sie würden wie Gott werden, erkennend Gut und Böse" betrifft, hat die Schlange keineswegs gelogen, denn was die Erkenntnis betrifft, wurden Adam und Eva tatsächlich gottgleich. Das hat Gott selbst bestätigt, indem er sie in Panik aus dem Paradies warf, "denn wenn sie auch noch vom Baum des Lebens essen, werden sie sein wie unsereins". Es fehlte ihnen also nur noch das ewige Leben, um wie Gott zu sein, hinsichtlich Erkenntnis waren sie es schon. Die Schlange hat nur in diesem einen Punkt gelogen: "Ihr werdet nicht sterben."

Was nun die "bestimmte Zeit" betrifft, die Gott braucht, um zu beweisen, dass der Teufel gelogen hat: das ist aber ganz schön lang. Wenn er es in einem Zeitraum zwischen 4 Millionen und 200.000 Jahren nicht geschafft hat (je nachdem, ob man sich auf den Anfang der Entwicklung der Menschheit bezieht oder auf die Entstehung des modernen Homo Sapiens), dann wird das wohl nichts mehr. Es sind ja nun wirklich genug Menschen gestorben, um zu beweisen, dass der Teufel log, als er zu Adam und Eva sagte "ihr werdet nicht sterben".

Antwort
von nowka20, 6

drin kleiner bruder sollte nur die erde "streifen", um das gefühl in seiner geistigen heimat auszuwerten

Antwort
von matmatmat, 17

Gott ist tot, weil die Menschen aufgehört haben an diese Erfindung zu glauben...

Antwort
von Andrastor, 18

Mein Beilied.

Gott gibt es nicht und es hat ihn nie gegeben.

Er ist nichts weiter als eine Erfindung von bronzezeitlichen Schaf- und Ziegenhirten, welche weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

oder will er uns nur auf die Probe stellen?

Selbst wenn es Gott gäbe, hätte er als allwissendes Wesen nicht nötig Menschen zu prüfen. Warum jemanden testen, wenn man das Ergebnis des Tests bereits kennt bevor der Test begonnen hat?

Ich habe jedenfalls einen riesigen Hass auf ihn!

Das musst du nicht, denn du hasst eine fiktive Figur. Wenn es dir hilft deinen Schmerz zu verarbeiten, dann hasse ihn weiter, aber denk daran dass Gott nicht real ist und nie real war, lass deinen Hass nicht von Gott auf andere übergreifen!

Antwort
von HeymM, 57

Hasse nicht was es nicht gibt. Es gibt keinen Gott, den wir für die Ereignisse auf der Erde und für unser Handeln verantwortlich machen können.

Nenne es Schicksal.

Kommentar von Neukaemlie ,

Es gab ihn, wer hat den Urknall gemacht ("es werde Licht") und die Evolution gesteuert und den Menschen erschaffen? Aber wo ist er hin? Warum hat er uns im Stich gelassen?

Kommentar von HeymM ,

Hahaha, war klar das die Frage: "Was war vor dem Urknall?" kommen musste.

Dann muss auch die Frage gestattet sein: "Wer hat Gott erschaffen?" Die Antwort, die ich von Gläubigen immer zu hören bekomme ist: "Gott hat es schon immer gegeben!"

Wenn ich das höre, ist das Gespräch für mich beendet.

Kommentar von MoBruinne ,

sehr schön - dann beende das Gespräch doch auch einfach und schreib hier nicht Sachen hin, die mit der Frage nix zu tun haben...

Kommentar von HeymM ,

Meine Antwort hatte sehr wohl etwas mit Deiner Frage zu tun.

Es kann keiner tot sein, den es nicht gibt.

Da ich nicht an Gott glaube, kann ich nur diese Antwort geben.

Kommentar von alexander329 ,

Das versteh ich nicht HeymM.

Der Urknall hat ja einen Anfang bzw. ist er der Anfang der Ausbreitung des Universums. Gott existiert aber ewig. Wann soll denn die Ewigkeit begonnen haben?

Kommentar von HeymM ,

Ja klar, Gläubige machen es sich immer einfach und geben Totschlagargumente zu ihren Besten um die Existenz Gottes zu rechtfertigen.

Warum soll Gott ewig existieren? Wer sagt das es einen Gott überhaupt gibt? Und warum soll Gott der Anfang sein und nicht der Urknall? Das der Urknall möglicherweise existiert hat und der auch der Anfang war, beweist uns die Existenz des Universums. Dafür gibt es unzählige theoretische Ansätze und physikalische, mathematische Berechnungen.

Welche Ansätze für die "ewige Existenz" Gottes bietest Du? Die Bibel?

Fakt ist das es nicht einmal annähernd eine nachvollziehbare Erklärung für Gott gibt, während die Wissenschaft Fakten schafft und diese auch erklären und darlegen kann.

Der Beweis der Gläubigen ist die Bibel und deren Glauben.

Verstehe mich nicht falsch. Ich habe nichts gegen Gläubige. Es ist vollkommen okay an etwas zu glauben. Aber es bleibt auch "nur" ein Glaube.

Kommentar von alexander329 ,

Es ging mir nur um die Logik. Natürlich kann man an Gott glauben oder nicht - das akzeptiere ich.

Die Frage, was vor dem Urknall war bzw. wer oder was ihn ausgelöst hat, muss doch erlaubt sein.

Und die Antwort auf die Frage, wer Gott erschaffen hat, ist nunmal bei Gläubigen - er lebt außerhalb der materiellen Welt und somit des Zeitkontinuums - lebt also in der Ewigkeit. 

Das ist für mich alles logisch - deshalb mein Einwand.

PS: Gottes Existenz oder Nichtexistenz kann natürlich niemand beweisen - nicht mit menschlichen Mitteln.

Kommentar von HeymM ,

Da es weder Zeit noch Raum vor einem Urknall gegeben haben soll, gab es auch keine Logik.

Es ist natürlich schlecht oder gar nicht vorstellbar, dass es vor dem Urknall nichts gegeben hat. Das alles aus dem Nichts entstanden sein soll.

Und doch halten es einige Wissenschaftler für möglich.

Andere verwerfen die These das alles aus dem Nichts entstanden sein soll.

Es gibt Ansätze, das unsere gesamte Existenz auf Aminosäuren beruht, welche in der Ursuppe enthalten gewesen sein soll.

Wen man über solche Themen redet, muss man auch quer- und irrational denken können.

Die Wissenschaft ist noch lange nicht am Ende. Es gibt noch viel zu enträtseln.

Kommentar von matmatmat ,

Niemand hat die Evolution gesteuert. Das ist ziemlich unnötig, die funktioniert auch so. Falls sie jemand gesteuert hat, hat er beim langsamen Züchten der Menschen ziemliche Fehler gemacht...

Ich atme durch das Loch in das ich mir Wasser schütte, mein Vergnügungsparkt benutzt das gleiche Gelände wie die Kläranlage und dann kommen noch so miese Sachen wie Leukämie, Parasiten und Viren dazu. Falls Du in Kontakt mit dem "Designer" stehst richte ihm/ihr/es bitte aus, das er da eine komplette Mangelkonstruktion abgeliefert hat und bitte nen vernünftigen Körper nachliefern soll wenn er nicht mehr betrunken ist...

Kommentar von HeymM ,

Nein es gibt ihn nicht. Er hat auch nicht den Urknall geschehen lassen. Er war nicht, ist nicht und wird niemals sein. Der Urknall, wenn es ihn denn gegeben hat, war ein physikalisches Ereignis, an dem kein Gott beteiligt war.

Kommentar von Hartos ,

Vielleicht sitzt er bei dir im Keller und trinkt Apfelschorle guck doch mal nach🍻😂

Kommentar von MoBruinne ,

wenn dein Bruder gestorben ist mach ich dir den Vorschlag auch. Ist dann recht, oder?

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Kommentar von matmatmat ,

Was müßte denn passieren, daß Du es nicht tust, wie könnte ein Beweis aussehen der dich überzeugt?

Antwort
von alexander329, 9

Hasse Gott nicht. Genau das will Gott nicht. Deinem kleinen Bruder wird es jetzt gut gehen. Vielleicht wollte Gott, dass du über dein Leben nachdenkst?

Wir fragen doch oft, ob es nicht besser wäre, in einer Welt ohne Schmerz, ohne Lähmungen, ohne Tränen, ohne Behinderte, ohne Blut, ohne Rollstuhl zu leben. Um uns herum versuchen die Menschen alles Leidvolle auszumerzen. Sie bringen z.B. Ungeborene um, wenn sie behindert sind. Man will eine Welt ohne Tränen, ohne Schmerz.

Die Heilige Schrift macht uns deutlich, dass ohne Schmerz, Tränen und Tod die Welt viel abstoßender sein würde. Vor allem wäre der Mensch weitaus schlimmer, wenn nicht sogar teuflisch, jedefalls vollkommen egoistisch. Niemand würde dann sein Mitleid brauchen, seine Liebe wünschen. 

Interessant ist das Zeugnis einer Familie mit einem behindertem Kind. Das Kind fordert die Liebe der ganzen Familie heraus. Erstaunlich ist, welche Liebe sich da auch bei den Geschwistern entfaltet. Wäre das behinderte Kind nicht, hätten sich die hohen Werte im Menschen überhaupt nicht entwickelt. Alle wären auf sich selbst zurückgefallen.

Gott hätte zahllose Möglichkeiten, eine andere Welt ohne all dieses Leid zu schaffen. Er ist der Gott des Unmöglichen. Die Sünde hat das Leiden in die Welt gebracht und Gott hat es zugelassen. Da er die unendliche Liebe ist, muss er der Menschheit damit etwas Gutes tun wollen, etwas, das Wichtigeres im Menschen wachsen lässt.

Man bedenke, was für eine Menschheit das geworden wäre, die vielleicht Gott nicht mehr erkannt hätte, wenn die Menschen nur noch Leidenschaften, aber keine Liebe mehr hätten entwickeln können. Die Menschheit ohne leidende Menschen wäre dann eine Katastrophe, wäre wie ein kalter Ofen, an dem jeder frieren müsste. Dann vegetieren wir nur sinnlos bis zum Tod dahin.

Die Macht des Bösen lässt Gott nur zu, weil er die Liebe ist.

Hans Buob
„Gott wo warst du?“

Antwort
von fricktorel, 3

Unser ewige Gott hat zugelassen, dass "Sein Sohn" für unsere Sünden (Röm.3,23) starb (Röm.6,23).

Wenn dein kleiner Bruder Ihm (nach seiner Auferstehung - Offb.20,5) glaubt, wird er sogar ewiges Leben bekommen können (1.Joh.5,13; Offb.20,12).

"Hass" bleibt bei dem "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) zurück, der ins Gefängnis kommt (Offb.20,2).



Antwort
von MoBruinne, 23

Mein Beileid zum Verlust deines Bruders... schrecklich, einen geliebten Menschen zu verlieren. Ich kann sehr gut verstehen, dass du Gott anklagst und nicht verstehst, wie Er sowas zulassen kann. Würde mir sicherlich genauso gehen.

Ich lese aus deiner anderen Antwort, dass du im Grund genommen schon glaubst, dass es Gott gibt.

Deshalb meine beste Antwort: frag Ihn, schrei Ihn an... das hält Gott nämlich aus. Solltest du in der Bibel lesen, dann lies mal in den Psalmen. Da gab es Menschen in ähnlichen Situationen, die Gott nicht mehr verstanden haben. Vielleicht hilft dir das irgendwie.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. Und Menschen, die dich jetzt begleiten in der Trauer.

Kommentar von HeymM ,

Vielleicht wäre es besser zu akzeptieren, das es keinen Gott gibt.

Dann bräuchte man keinen mehr zur Verantwortung zu ziehen oder zu hassen, oder mit Fragen zu bombardieren auf denen man keine Antwort erhält.

Kommentar von MoBruinne ,

Oder du akzeptierst einfach, DASS es Ihn gibt und dass Er sehr wohl antwortet.

Machst du nicht? Nein? Naja - ich umgekehrt auch nicht.
UND - es ist auch nicht zielführend bei der Frage. Einfach die Frage beantworten und nicht überall grundsätzlich die eigene Meinung druntertippen.

Kommentar von matmatmat ,

Wenn Du wirklich Stimmen hörst, geh doch bitte mal zum Arzt, das kann ein Zeichen gefährlicher Erkrankungen sein die unbehandelt nicht besser werden.

Kommentar von MoBruinne ,

völlig OT... ich sag doch: einfach die Frage beantworten. Um deinen oder meinen Gesundheitszustand geht es hier nicht

Kommentar von HeymM ,

Ich habe die Frage beantwortet. Es gibt keinen Gott. Ergo kann dieser auch nicht tot sein.

Die Frage ist völlig irrelevant. Da der Beweis für Gott nie erbracht wurde und auch nicht erbracht werden kann. Daher kann ich die Frage nur so beantworten.

Antwort
von reziprok26, 9

Wenn Gott direkt helfen würde, dann wären die Menschen Marionetten und hätten keinen freien Willen mehr

Kommentar von DerBuddha ,

den freien wille hat sowieso niemand..........:)

wenn du meinst, dass jeder einen freien wille hat, dann erkläre doch mal, warum alle menschen irgendwann mal zu opfern werden, egal in welcher hinsicht?.......NIEMAND will opfer sein oder werden, muss aber dann mit den folgen leben, wenn er/sie zu opfern wird............ beispiel unfall, egal welcher art, ob durch fahrzeuge, naturkatastrophen oder auf arbeit usw............ glaubst du wirklich, dass ein unfallopfer, das im rollstuhl sitzt, einen freien wille hat?............. oder die eltern, die angehörigen, die dann mit den folgen leben müssen?.........

der freie wille ist ein ammenmärchen, genauso wie die religionen mit ihren märchenfiguren.............

wer das anders sieht, sollte dass mal den millionen eltern auf dieser welt erklären, deren kinder jeden tag missbraucht werden/wurden...........denn diese kinder hatten auch nie einen freien wille, sie wurden/werden einfach missbraucht.............

und wenn man es auf die spitze treiben will, müsste man also behaupten, dass ein freier wille NUR bei tätern existieren würde..........aber NIE bei opfern...........

Antwort
von DelilahGirl, 22

Warum suchst du jjetzt einen Schuldigen für das Schicksal deines Bruders? Statt froh zu sein ihn für eine Weile gehabt zu haben. Klar tut es weh, ihn zu verlieren aber warum Hass?

Antwort
von lazyjo, 41

Werde dch Atheist. Genau solche geschilderten Dinge haben mich das auch werden lassen !

Kommentar von MoBruinne ,

das tut mir leid. "Solche Dinge" haben mich näher zu Gott geführt. Da sieht man mal, wie unterschiedlich das sein kann.

Kommentar von lazyjo ,

Sicherlich, jeder Mensch sieht so etwas mit anderen Augen und zieht nicht immer die gleichen Schlüsse daraus.

Antwort
von comhb3mpqy, 19

Hallo,

mein Beileid. Du kannst Dich mit der Frage beschäftigen, warum es Leid gibt. Auch kannst Du mit einem Pfarrer darüber reden.

Ich glaube, dass es Gott gibt, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

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