Warum ist gleichgeschlechtlichen Paaren Adoption in Deutschland noch untersagt?

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26 Antworten

Warum das so ist? Weil die Leute die Natur nicht begreifen. 

(Uh, jetzt greife ich ins Wespennest!)

Die Natur hat es so eingerichtet das immer und überall 5 - 10% der Menschen keine eigenen Kinder auf die Welt stellen, weil sie schwul oder lesbisch sind. Warum ist das wohl so?

Damit sie als Auffangnetz dienen, wenn den heterosexuellen Eltern von Kindern etwas zustößt. In der Natur sind keine Kinderheime vorgesehen, aber Menschen, die sich um den verlassenen oder verstoßenen Nachwuchs anderer Paare kümmern können, ohne einen eigenen vernachlässigen zu müssen.

Auch bei den Tieren funktioniert das sehr oft so: Schwule und lesbische Paare übernehmen die Brut oder die Jungen, wenn die Eltern verunglücken.

Ich bin der Meinung, das homosexuelle Paare genau wie heterosexuelle Paare ein Recht haben sollten auf die Adoption solcher Kinder. Aber ich bin generell dagegen, dass Kinder extra gezeugt werden - egal ob für heterosexuelle oder homosexuelle Paare.

Es gibt meines Erachtens kein Recht auf Kinder - das sollte aber auch für Heteros gelten. Wenn die Natur es nicht vorsieht, dass dieses Paar Kinder kriegt, dann sei es so. Sie können ja ein Kind aus dem Heim adoptieren. Aber das ist den meisten dann eben zuwenig "eigenes Kind".

Adoptionswillige Paare werden auf Herz- und Nieren geprüft und bekommen sehr oft abschlägige Entscheide. Aber ein eigenes Kind bekommen kann sonst fast jeder, egal, ob das Paar in der Lage und Willens ist, für das Kind zu sorgen oder nicht.

Bei einer Scheidungsrate von 50% wachsen schon bald die meisten Kinder im Prinzip ohne Vater (oder Mutter) auf, sie sehen den anderen Elternteil (meist den Vater) alle zwei Wochen mal am Wochenende für einige Stunden.

Dieses Argument also, dass Kinder "Vater und Mutter" brauchen ist angesichts der vielen Alleinerziehenden ein Schlag in deren Gesicht und eine grobe Missachtung der gelebten Realität.

Ja: Auch schwule und lesbische Paare sollen Kinder adoptieren dürfen, absolut. Es spricht nichts dagegen. Aber es sollen für kinderlose Paare, also weder für Heteros noch für Homosexuelle Paare Kinder extra "hergestellt" werden dürfen.

Und übrigens: Auch Einzelpersonen können theoretisch Kinder adoptieren. Und da fragt übrigens niemand nach der sexuellen Orientierung... Diese Regelung, das schwule und lesbische Paare explizit ausgeschlossen sind, ist also nochmals äußerst bedenklich.

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Kommentar von SocialistRUSSlA
21.10.2016, 20:28

Klaut der mir eiskalt die Antwort :p 

So geht's ja nicht..... 

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Kommentar von Klippdachs
22.10.2016, 07:27

Zitat: Dieses Argument also, dass Kinder "Vater und Mutter" brauchen ist angesichts der vielen Alleinerziehenden ein Schlag in deren Gesicht und eine grobe Missachtung der gelebten Realität.

Nicht das Argument "Kinder brauchen Vater und Mutter" ist ein Schlag ins Gesicht der Alleinerziehenden Mütter, sondern die Gründe, warum sie allein erziehend sind. Es gibt eine Menge trauriger Gründe dafür, der traurigste ist, dass die Mutter als Vergnügen missbraucht wurde (ob mit oder ohne Zustimmung) und die Verantwortungslosigkeit des Erzeugers, der sich danach aus dem Staub macht und sich vor seinen Pflichten drückt.

 Das ist die gelebte Realität. 

Ja: Auch schwule und lesbische Paare sollen Kinder adoptieren dürfen, absolut. Es spricht nichts dagegen.

Es spricht eine Menge dagegen und ich bin froh, dass der Gesetzgeber das auch so sieht. 

Bei einer Scheidungsrate von 50% wachsen schon bald die meisten Kinder im Prinzip ohne Vater (oder Mutter) auf, ...

Das ist kein Argument. Man kann keine Forderungen stellen mit dem Hinweis, woanders klappt es ja auch nicht. Das ist genau genommen eine Eingeständnis,

In der Frage heißt es: Es wäre schön, wenn meine Eltern ihre Enkel noch kennen lernen könnten.

Ich glaube, die Eltern würden sich über einen "echten" Enkel mehr freuen, wenn die Kinder auch die Eltern wären. 

Es wird immer die Frage kommen: wer sind die wirklichen Eltern? Spätestens dann, wann das Kind erwachsen wird. "Warum haben sie mich abgegeben, wollten sie mich nicht" usw. Das gilt für alle adoptiere Kinder, egal, wo sie aufwachsen. Mein Vater war nicht homosexuell, meinen Halbbruder hat er adoptiert. Es gab immer deswegen Schwierigkeiten. Mein Bruder wurde schließlich psychisch schwer krank.  

In der heutigen Zeit gibt es viele Probleme, die sich Eltern entgegenstellen. Die Folgen davon sind deutlich zu sehen. Wer schon mal mit Kindern gearbeitet hat und sieht, wie sie sich in der heutigen Zeit entwickeln und ihre Erziehung "genießen" weiß, was ich meine. Das muss man nicht noch zwangsweise steigern. 











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Puh, das halte ich für ein schwieriges Thema, da bin ich persönlich sehr Zwiegespalten... :( zum einen bin auch absolut für die Gleichberechtigung im Sinne der Aufklärung und des Humanismus und jeder sollte das Recht haben "nach seiner facon glücklich zu werden".

Kinder sind aber schutzbedürftig, sie können noch nicht unterscheiden, was für sie das beste ist und ihnen wird dann unter Umständen etwas vorgelebt, dass sie gar nicht möchten, aber keine andere Wahl haben...

Andererseits werden Kinder ja auch getauft und bekommen eine Religion vorgesetzt, mit der sich sich evtl. gar nicht identifizieren können...

Es gibt ja bereits "Feldstudien" bzw. Beispiele zu dem Thema und im Grunde haben sich die Kinder ganz normal entwickelt und auch ein sehr differenziertes Bild zur Homosexualität gezeigt, bzw. sind es deswegen nicht selbst automatisch geworden... aber ich nehme mal an, diese Kinder werden eine sehr harte Schulzeit durchleben...

Und natürlich ist es gegen die biologische/natürliche Veranlagung des Menschen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft Nachwuchs zeugen zu können... die Natur hat sich ein anderes Prinzip ausgedacht... wobei es auch a-sexuelle Fortpflanzung gibt, wenn ich mich nicht täusche...

Außerdem lebt der Mensch schon seit langer Zeit nicht mehr im Einklang mit der Natur, sondern hat sich darüber hinaus weiterentwickelt...

Also ich finde viele Argumente um es rational für mich zu legitimieren, trotzdem habe ich ein komisches Gefühl bei dem Gedanken wenn es zum normalen Alltag gehören würde :(

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Kommentar von audi88
21.10.2016, 15:52

das nenne ich eine tolerante antwort. nicht schwarz und nicht weiss

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Kommentar von shadowhunter109
03.11.2016, 18:47

es fühlt sich komisch an, weil es eben für viele nicht zum gewöhnlichen Alltag gehört;3 

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Welche Pappnase weigert sich da dagegen? 

Es sind ganze Parteien, die sich weigern. In dieser Reihenfolge: CSU, CDU, Teile der SPD (hier vor allem durch Gleichgültigkeit) ... und AfD, NPD

Die einzigen Parteien im Bereich der "erreichbaren Legislative" (also Parteien, die eine Chance haben, entsprechende Gesetze zu machen), die sich positiv dazu stellen, sind die LINKEN und (noch) die GRÜNEN. (Wie lange die GRÜNEN sich noch so eindeutig positionieren, ist ungewiss. Der "Rechts-Ruck" der Partei hin zu "konservativen Werten" ist schon ziemlich weit fortgeschritten.)

Aber irgendein Politiker hat da ja anscheinend etwas dagegen, und deshalb wird Tausenden eine Familiengründung untersagt. Warum?!

Weil es sich um reaktionäre und konservative Menschen handelt, deren Weltbild noch von anno dunnemals stammt. Und wie Darwin schon wusste: "Meinungen werden nicht geändert. Sie sterben aus."

Pikant: Unter den AfD-, CDU- und CSU-Wählern ist auch ein ziemlich großer Haufen Homosexueller, wie ich dir aus meinem Freundes- und Bekannten-Kreis berichten darf.

Solange das so ist, wird die Politik wenig Veranlassung sehen, die Rechte Homosexueller zu stärken...

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Von einem angehenden (männlichen) Grundschullehrer habe ich erfahren, dass es in Grundschulen ein massives Problem gibt:

Aufgrund der Tatsache, dass in Deutschland fast nur Frauen den Beruf der Grundschullehrerin und der Erzieherin ergreifen, kann man inzwischen Entwicklungsstörungen bei Kindern beobachten, weil diese den Tag über nur mit einem Geschlecht erwachsener Menschen zu tun haben.

"Entwicklungsstörungen" sind im Endeffekt nichts anderes als eine besondere Form psychischer Krankheiten.

Ich weiß nicht, ob diese Aussage des Lehramtsstudenten stimmt; wenn sie aber stimmt, kannst du dir ausmalen, was das für ein Kind bedeutet, das von einem gleichgeschlechtlichen Paar adoptiert wird.

der halben Welt hinterher ist!

Sollte es die entsprechenden Auswirkungen tatsächlich geben, bin ich mal ganz froh darüber, dass im Gegensatz zur "halben Welt" das Wohl des Kindes bei einer Adoption mehr zählt als der Wunsch des Paares, das ein Kind haben will.

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Kommentar von Susanne88
22.10.2016, 17:56

"... dass in Deutschland fast nur Frauen den Beruf der Grundschullehrerin und der Erzieherin ergreifen, kann man inzwischen Entwicklungsstörungen bei Kindern beobachten..."

Wenn das stimmt, würde das dafür sprechen, dass lesbische Paare keine Kinder haben sollen, ähnlich kritisch ist es wohl dann bei alleinerziehenden Frauen zu sehen.
Homosexuelle Männerpaare dagegen müssten dann bevorzugt werden!

Grundsätzlich zählt in DE bei Adoptionen immer das Wohl des Kindes mehr als der Kindeswunsch von adoptivwilligen Paaren.

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Grund: Aktuelle Regierungspartei

In Deutschland haben wir eine sehr offene gesellschaftliche Haltung. Eine Mehrheit der Bundesbürger ist für die Öffnung der der Ehe für Gleichgeschlechtliche Paare (was in DE leider immer noch nicht der Fall ist). Selbiges gilt für ein einhergehendes volles Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare.

Allerdings stellt sich vor allem die Union (CDU/CSU) klar gegen die Öffnung der Ehe sowie einem Adoptionsrecht für Homosexuelle Paare. Dies könnte sich jedoch womöglich bei einer Rot-Rot-Grünen Koalition 2017 ändern denn abgesehen von CDU/CSU, NPD und AfD sind die meisten Parteien LGBTQ+ "freundlich".

Es ist sehr schade das die Union bis heute an ihren veralteten Christlichen  Werten festhält und damit verursacht das Deutschland sich als einziges Westeuropäisches Land so quer stellt (denn sogar das Erzkatholische Irland hatt die Ehe geöffnet!).

Lg, Anduri87

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Willkommen in Deutschland! Hier steht die Intoleranz nur zwischen den Zeilen...

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Ich weiß jedenfalls was mal die FDP gesagt hat. Diese denken, dass wenn ein gleichgeschlechtliches Paar ein Kind adoptiert, das Kind dann auch homosexuell wird.

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Kommentar von Halbammi
22.10.2016, 09:00

Auweia, und irgendwann in der steinzeit ist ja auch mal eine WUrst geplatzt...

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Kommentar von AvoidYesterday
26.10.2016, 15:58

Wenn das so sehr an den Eltern liegt, warum sind dann auch Kinder von homophoben Eltern manchmal schwul? Das macht überhaupt keinen Sinn.

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Ich persönlich bin gegen eine Adoptionsrecht für eingetragenen Partnerschaften, ich persönlich bin aber für eine Öffnung der Ehe auch für Homosexuelle, mit allen Rechten und Pflichten die damit einhergehen, also auch mit einem Adoptionsrecht.

Denn es gibt Heute keinen Rationalen Grund mehr gegen eine solche Öffnung der Ehe zu sein. Denn Studien belegen das es Kinder die in Homosexuellen Partnerschaften aufwachsen nicht schlechter geht als solchen die in "normalen Haushalten" aufwachsen.

Die Öffnung der Ehe befürworte ich ausserdem, da die Ehe als solche inzwischen nicht mehr nur eine Zweckbündnis zum Kinder kriegen ist sondern einen ganz andern Stellenwert in der Gesellschaft  inne hat, was schon daran ersichtlich ist das eine grosser Teil der Ehen in Deutschland bereits Heute Kinderlos bleibt.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2153/umfrage/anzahl-der-ehepaare-mit-und-ohne-kinder-in-deutschland-seit-1996/

http://www.huffingtonpost.de/2015/07/14/so-sehr-schaden-homosexuelle-eltern-ihren-kindern-wirklich\_n\_7790932.html

Zur aktuellen Lage, das Adoptionsrecht für Homosexuelle wurde bisher nur nicht eingeführt weil die grösste Regierungspartei einige sehr konservative Politiker und auch Wähler hat. Dieser Konservatismus ist aber nicht wirklich rational zu begründen, zumindest nicht in dieser Thematik.  

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ich sehe das genauso .. 

Allerdings hat (noch) in den Regierungsparteien eine konservative Mehrheit das Sagen. Diskutiert wird das heftig und wird sicher bei Änderungen das Verfassungsgericht beschäftigen -- weil die Gegner sicher alles versuchen, liberalere Regelungen zu torpedieren ... 

Artikel 3 

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. 
Das vermisse ich die sexuelle Orientierung als Diskrimierungs-Tatbestand .. daher wird argumentiert, dass hier keine Gleichstellung nach GG zwingend erforderlich ist. 1950 war das wohl eher undenkbar, der alte §175 hat die Diskriminerung damals  sogar im Strafgesetz festgeschrieben. Zeiten ändern sich ... 

Artikel 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

Das wird von viele so interpretiert, dass eben die Ehe zwischen Mann und Frau doch eine besondere Rolle spielen soll.

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Kommentar von AvoidYesterday
21.10.2016, 15:02

Was ist mit den Kindern, die misshandelt werden? Sind diese ach so wohltätigen Konservativen dafür denn völlig blind?

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Es ist nicht "irgendein Politiker" der was dagegen hat, sondern die Mehrheit der Volksvertreter, die durch unser Volk gewählt wurden.

Ich verstehe grade nicht was das mit deinen Eltern und "Enkelkennenlernen" zu tun hat.

Ich persönlich bin mir nicht ganz sicher ob ich es gut fände zwei daddys zu haben.

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Kommentar von AvoidYesterday
21.10.2016, 14:59

Das hat auf die Weise etwas damit zu tun, dass ich Homosexuell bin und meine Eltern sich über Enkel freuen würden? Und ich und meine künftige Lebensgefährtin eventuell auch mal Kinder haben wöllten?

Ja, aber du bist ja auch nicht daran gewöhnt. Zwei gleichgeschlechtliche Eltern zu haben, ist doch auf jeden Fall mal besser, als ne Mutter und ein Vater, die einen schlagen und misshandeln, oder??

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Ich bin dafür, dass das verboten bleibt. Der Grund ist der selbe, wie die hundert Jahre davor... Stell dir mal vor dein Kind ist der Schule und "Mama" kommt zur Schule, mit Papa. Das Kind wird es dann nicht mehr so leicht in der Schule haben und das ist nur ein Beispiel.

warum Deutschland in dieser Hinsicht der halben Welt hinterher ist

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a2/World_same-sex_adoption_laws.svg

Halbe Welt? Es sind glaube ich 7 Länder auf der Welt (außerhalb von Europa) und nicht einmal 50% in der EU. Die Homoehe bringen die meisten auch nur undemokratisch durch, da die Mehrheit selbst hier dagegen ist.

Ich hab kein Problem, wenn sich Männer lieben, halte es nicht für richtig aber ist deren Ding. Die Kinder sollten aber da nicht mit reingezogen werden.

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Kommentar von HirnvomHimmel
21.10.2016, 17:26

Achso, wenn Kinder in der Schule gemobbt werden, verbietet man nicht Mobbing, sondern Adoption für Homosexuelle?

Man könnte auch Ausländer verbieten, weil sie von Nazis verhauen werden.

Oder Handtaschen, weil sie so leicht geklaut werden

Oder Fußgänger, weil sie von Autos überfahren werden.

Böse, böse Welt.

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Welche Pappnase weigert sich da dagegen?

Die Pappnase ganz vorne bei der CDU.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/adoptionsrecht-fuer-homosexuelle-merkel-loest-welle-der-empoerung-aus-a-921484.html

Wird Zeit das Frau Merkel das Kanzleramt verlässt. Ihre antiqierten Ansichten bzgl. Adopotionsrecht für Homosexuellen Paaren sind einfach nur dämlich.

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Kommentar von AvoidYesterday
21.10.2016, 14:56

ach gottchen, das ist doch ernsthaft unmöglich!!! Als ob die denkt, dass es den Kindern bei missbrauchenden (AAAAAAABER heterosexuellen) Eltern besser geht!!!

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ICH BIN FÜR TOLERANZ um das mal vorab zu sagen.

Ich lehne ein Adoptionsrecht für Homo Ehen generell ab, bin aber für gewisse Ausnahmen.

Ich finde es sollte auch die Meinung des Adoptierten Kindes berücksichtigt werden. Wer weis wie ein kleines Baby über unsere Gesellschaft denkt und welche politische Meinung er hat? es ist einem kleinen Kind oder Baby, welches (in Zukunft) gegen Homo-Ehen ist und dies nicht toleriert, nicht zumutbar mit einer solchen Entscheidung (Homo Eltern) leben zu müssen. Und das ist intolerant und sollte auch Verboten bleiben.

Wenn ein Mensch jedoch in einem Alter ist, in welchem er seine politische und gesellschaftliche Meinung bilden kann und Homo-Ehen / Adoptionen akzeptiert / toleriert, dann finde ich ist es in Ordnung wenn ein Homo-Paar diesen Menschen adoptiert.

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Kommentar von Ironik
21.10.2016, 15:45

eine sehr interessante antwort aus der sicht habe ich das noch nie gesehen

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Kommentar von audi88
21.10.2016, 15:53

auch hier ein danke an die tolerante antwort die nicht schwarz/weiss ist

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Kommentar von Vortragshalter
21.10.2016, 18:46

Das geht dann aber letztendlich an der Intention vorbei.
Homosexuelle wollen genau so gleichgestellt werden wie Heterosexuelle. Also wenn schon sollte man das bei den Heteros genau so machen.

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So, nachdem hier einige Antworten gegeben wurden, will ich einmal offen meinen christlichen Glauben bekennen und Anstoß an der Gemeinschaft erregen - wie Paulus den christlichen Glauben als Ärgernis, bzw. Anstoß bezeichnet. 

Nun, ich bin gegen die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare. Zunächst, weil jedes Kind ein Recht auf Vater und Mutter hat. Bei homosexuellen Beziehungen wird dieses Recht bewusst verwehrt. Das Kind wird um das Wissen um seinen zweigeschlechtlichen Ursprung betrogen. Vater und Mutter bringen verschiedene Güter in die Erziehung des Kindes. Somit ist das Kind in seinen Entwicklungsmöglichkeiten benachteiligt. Wenn ein Kind allein erzogen wird, kann es den Verlust des anderen Elternteils betrauern. Bei homosexuellen Paaren kann das Kind den Verlust nicht betrauern. Für das Mädchen ist der Vater das wichtigste Rollenvorbild dafür, was es selbst einmal von einem Mann erwarten kann. 

Des weiteren ist Deutschland ein Land, dessen Grundprinzipien auf der christlichen Ethik basieren. Und die christlichen Werte lehnen eben homosexuelle Handlungen ab. Somit stellt sich die Frage nach dem Adoptionsrecht für Homosexuelle erst gar nicht.

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Kommentar von Belruh
21.10.2016, 21:27

Jetzt sag ich dir mal etwas. Viele Schwule haben einen Hang zum Weiblichen, dies soll da heißen, Schwule können sowohl gute Väter als auch gute Mütter sein. Es hört sich vielleicht so an als sei es jenseits deiner Vorstellung, aber ich meine diese Behauptung ernst! Auch wenn unsere Moral auf dem Christentum beruht, heißt dies nicht, dass man es nicht ändern könnte wenn es machbar und menschlich ist. Was ich auch sehe, ist, dass Kinder eine/zwei Vertrauensperson(en) brauchen welche sie mit Liebe, Nahrung und Zuneigung versorgen, mit welchen sie reden können und bei denen sie Zuflucht suchen können, ist es nicht dies was Kinder am dringensten brauchen? Schau mal, es gibt soviele Waisenkinder. Wäre es da nicht besser wenn sie wenigsten zwei Väter/Mütter haben, als Das gesamtes Leben gar keine Eltern zu haben? Wie leer muss ein Leben sein, wenn man niemanden hat bei dem man Zuflucht suchen kann, wenn man niedergeschmettert ist? Ist Elternlosigkeit tatsächlich mit eurer biblischen Lehre vereinbar? Na gut, bei eurem Elohim würde es mich nicht wundern wenn er so etwas begrüßen würde.

Denke nochmal über meine dir gestellten Fragen nach bevor du antwortest!!!

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Kommentar von juergen63225
21.10.2016, 23:22

Das ist Deine Meinung .. die ich respektiere, auch wenn sie nicht mit unserem Grundgesetz konform geht. 

Ich lese im GG nichts von einer "christlichen" Ausrichtung unseres Staates. Abgesehen davon dass die Ablehnung der Homosexualität keineswegs von allen Christen so gesehen wird. 

Dein letzter Absatz .. wenn das von unserer Regierung oder vom Parlament so gehen würde, dann würde ich sagen ... "das ist nicht mein Land" !

(Ich bin übrigens deutscher, hetero, katholisch getauft und schon lange vor Eintritt einer Steuerpflicht aus dem Verein ausgetreten)

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Kommentar von Saturnknight
22.10.2016, 04:16

Nun, ich bin gegen die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare.
Zunächst, weil jedes Kind ein Recht auf Vater und Mutter hat. Bei
homosexuellen Beziehungen wird dieses Recht bewusst verwehrt. Das Kind wird um das Wissen um seinen zweigeschlechtlichen Ursprung betrogen.

Aha, dann stell dir mal vor: eine lesbische Frau wird ungewollt (durch Vergewaltigung) schwanger. Sie behält das Kind (Abtreibung ist ja laut der christlichen Lehre Mord). Diese Lesbe lebt aber mit einer anderen Frau in einer paarähnlichen Beziehung zusammen. 

Also, was soll die machen? Doch abtreiben? Das Kind (wohlgemerkt, ihr leibliches) abgeben? Sich einen Mann suchen, für den sie aber nichts empfindet?

Wenn ein Kind allein erzogen wird, kann es den Verlust des anderen Elternteils betrauern. Bei homosexuellen Paaren kann das Kind den Verlust nicht betrauern. Für das Mädchen ist der Vater das wichtigste Rollenvorbild dafür, was es selbst einmal von einem Mann erwarten kann. 

Aha, und wie soll das Kind etwas betrauern, was es nicht kennt? Wenn eines der Elternteile schon vor oder kurz nach der Geburt stirbt?

Und da du den Vater erwähnst: was ist mit einem Vater, der seine Kinder schlägt und mißhandelt? Ich  kenne mehrere Fälle, bei denen Töchter unter grausamen Vätern zu leiden hatten, inklusive Schläge und Demütigungen. Und die Mütter können oder wollen nicht einschreiten. Was glaubst du, wie gut sind solche Väter als Vorbild? Da wäre es für ein Kind besser, es würde bei einem homosexuellen Paar aufwachsen, daß es besser behandelt. Und glaub mir, bei einer Adoption wird genau geguckt, ob die Eltern tauglich sind, bevor sie ein Kind adoptieren dürfen.

Des weiteren ist Deutschland ein Land, dessen Grundprinzipien auf der christlichen Ethik basieren.

In Deutschland gilt die Trennung von Staat und Kirche. Nur wird das oft nicht durchgeführt.

Und wie definierst du die christliche Ethik? Wenn man mal das alte Testament mit dem neuen Testament vergleicht gibt es da einige Unterschiede. (Rachegott, Auge um Auge, etc.)

Außerdem: vor ca. 400 Jahren hat Galileo Galilei gesagt, daß die Erde sich um die Sonne dreht und widersprach damit der Kirche. Sie haben ihn verurteilt. Erst 1992 wurde er rehabilitiert. Es dauerte also bis Ende des 20. Jahrhunderts, bis die Kirche sagte, daß Galilei recht hatte ...

Und was ist mit all den unschuldigen Frauen, die als Hexen lebendig verbrannt wurden? Wo war da die christliche Ethik?

Außerdem basiert die ganze christliche Ethik ja auf dem, was MENSCHEN vor langer Zeit aufgeschrieben haben. Dazu kommt noch das Wort "Glaube". Zu mir hat mal jemand gesagt: Glauben heißt "nicht wissen".

Und die christlichen Werte lehnen eben homosexuelle Handlungen ab.

Und was ist mit den Geistlichen, die homosexuelle Handlungen vornehmen, teilweise an Kindern und Jugendlichen?

Du und deine Einstellung zeigen, warum so viele Leute schlecht über die Kirche reden. Der denkende Mensch ändert seine Meinung und hält sich nicht an uralten Texten fest.

Als letzter Punkt: ich bin mir sicher, du denkst bei christlicher Ethik an so was wie Nächstenliebe. Aber was ist mit der Nächstenliebe gegenüber von Homosexuellen? Die wollen einfach nur daß, was viele andere Menschen ohne Probleme sein können: Eltern sein.

Du redest so, als würde jedes Kind, daß bei homosexuellen Eltern aufwächst später mal gestört sein. Und woher hast du dieses Wissen?

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Kommentar von shadowhunter109
03.11.2016, 18:53

Jedes Kind hat ein Recht auf homosexuelle Eltern!

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ich finde es persöhnlich für mich richtig das es verboten ist u solte auch so bleiben hab nichts gegen schwule u lesben aber irgentwo mus auch mal gut sein kinder solten normal aufwachsen dürfen

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Kommentar von AvoidYesterday
21.10.2016, 15:00

Nichts gegen dich und deine Meinung, aber viele Kinder werden von ihren Eltern geschlagen und misshandelt, im schlimmsten Fall sogar vergewaltigt. Glaubst du nicht, dass es ihnen bei zwei Liebenden Müttern oder Vätern besser ginge?

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Kommentar von howelljenkins
22.10.2016, 00:37

"normal aufwachsen" klingt immer so, als ob es da ein strickmuster gaebe, dem 80% oder so der familien entsprechen und aus dem lauter muntere, gelungene kinder hervorgehen, die wissen, was sie wollen, gut in der schule sind und dann auch wieder tolle intakte familien gruenden.

das ist doch totaler unsinn. normal aufwachsen gibt es nicht. es leben so viele kinder in unausgewogenen familiensituationen, in pflegefamilien, dann wieder im heim, betreutem wohnen, bei grosseltern oder geschwistern.

allein nur hier auf dieser plattform kannst du jeden tag von den "normal aufgewachsenen" lesen, wie emotional verkrueppelt die sind etc.

es spielt in diesem szenario UEBERHAUPT KEINE rolle, welche sexualitaet und welches geschlecht eltern haben. denn das gute alte "vater, mutter, kind" spiel wird in deutschland schon lange nicht mehr gespielt.

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Bei einer Lebenspartnerschaft ist die Adoption sehr wohl erlaubt. 

Rein rechtlich ist es so, dass 1 Elternteil das Kind adoptiert und der andere Lebenspartner nicht automatisch Elternteil des Kindes wird. Jedoch ist eine sukzessive Zweitadoption möglich, sodass rechtlich beide Lebenspartner Elternteile des Kindes werden. 

Unterschiede gibt es meines Wissen z. B. nur in den Niederlanden oder Frankreich, wo beide Lebenspartner sofort 1 Kind adoptieren und beide als Eltern gelten.

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Ich bin auch eine Pappnase und verstehe nicht, weshalb einige sich über Grundgesetze der Psychologie hinwegsetzen müssen. Ich habe mir als KInd immer einen Vater und eine Mutter gewünscht. Was meinen zwei Mütter oder zwei Väter dem Kind Gutes tun zu können?

Schlimm genug, wenn in Katastrophenfällen oder nach Kriegszeiten nur noch ein Elternteil da ist. Das muß man doch nicht noch gesetzlich feiern.

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Kommentar von AvoidYesterday
21.10.2016, 16:44

Einerseits hast du da gewissermaßen einen Punkt, andererseits kann man den Verlust eines Elternteiles nicht mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften vergleichen. Aber wenn du das schon wie ein fehlendes Elternteil hinstellst, gibt es viele Alleinerziehende, deren Kind auch ohne Vater (oder Mutter) glücklich aufwachsen kann.
Außerdem kenne ich selbst ein Mädchen, welche zwei Väter hat. Sie stammt aus der ersten Ehe (mit einer Frau) ihres einen Vaters, aber der ist schon mit ihrem anderen Vater zusammen gewesen, seit sie 2 war. Und sie hat damit keinerlei Probleme.

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Kommentar von Empylice
21.10.2016, 23:10

Ein Wort: WAS???

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Halben Welt nein sicher nicht nur den USA und ein paar anderen Ländern

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Alpha-Mutter, Beta-Mutter, Alpha Vater, Beta-Vater, an wen wendet sich eigentlich das Kind, bzw. die Kinder in emotionaler Hinsicht. Stabilisierend im Sinne einer eindeutigen Orientierung ist das ja nun nicht gerade. Irrnis und Wirrnis sowie Pendeleien wohl die Folge. Kind: " an wen wende ich mich nun eigentlich?"

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Kommentar von AvoidYesterday
21.10.2016, 16:34

Besser, als von heterosexuellen Eltern misshandelt zu werden.

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Kommentar von Vortragshalter
21.10.2016, 20:46

http://www.zeit.de/online/2009/31/regenbogen-familie

Probleme, in die Rolle ihres eigenen Geschlechts zu finden, haben die Kinder auch nicht. Denn die Regenbogeneltern setzten sich sehr bewusst damit auseinander und sorgten auch dafür, dass ihr Kind Bezugspersonen des jeweils anderen Geschlechts habe.

Wo ist das Problem?

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Wegen der antiken biblischen Moralvorstellung, welche in unserem Wertesystem und Grundgesetz verkankert ist.

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Kommentar von shadowhunter109
03.11.2016, 18:52

es ist aber so gewesen das in der Antike es sogar mehr toleriert wurde xD

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