Frage von HontaYOYO, 232

Warum ist für Leute mit behandlungsbedürftigen Eßsstörungen die vegane Ernährung so attraktiv?

Gibt es Unterschiede? Interessieren sich vielmehr Magersüchtige für diese Ernährungsform oder ist veganes Essen attraktiver für Bulimie-Kranke?

Antwort
von VanyVeggie, 137

Hallo, 

das habe ich mich auch schon gefragt. Ich denke sie sehen darin eine Alternative ihre Magersucht fortzusetzen. Viele wollen ja auch durch eine vegane Ernährung abnehmen und haben vom Veganer ein generelles Bild: am Mangelerscheinung leidender abgemagerter Mensch. Was natürlich nicht zutrifft. Wissen halt die Wenigsten.

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Antwort
von Lunax00, 116

Wenn man eine essstörung hat, sucht man immer wieder ausreden etwas nicht zu essen.
Wenn man vegan lebt, fällt es erst nicht auf, wenn eine Person beim gemeinsamen Essen kaum was isst und wenn dann viel Gemüse (also etwas mit wenig Kalorien)
Außerdem ist es eine weitere Möglichkeit etwas zu kontrollieren und ganz genau zu wissen, was man isst.

Antwort
von Undsonstso, 64

Eine durchaus berechtigte Frage.... Guckt man sich hier intensiver auf gf um, wird man feststellen, dass Essgestörte gern mal ein paar Fragen stellen hinsichtlich veganer Kost.

Allerdings würde ich eher darauf tippen, dass vegane Lebensmittel (besonders die nicht so gut verwertbaren) eher ein Thema für Magersuchtkranke ist......Ob ein Bulimiekranker unterscheidet, dass rein pflanzliche Kost sich leichter erbricht, kann ich mir nicht vorstellen.

Plausibel erscheint mir auch, dass Essgestörte mit veganer Kost ein schönes Deckmäntelchen um ihre Essstörung legen können, damit niemand Außenstehendes der Grundproblematik zu nahe kommt.

User ArchEnemas Antwort drückt es bestens aus, m.E..

Kommentar von Undsonstso ,

Toll....Undsonstso kommentiert die Beiträge,die sie selbst als Fake-Troll HontaYOYO gestellt hat.....

Antwort
von tryanswer, 116

Da Personen mit Eßstörungen grundsätzlich ein Problem mit normaler Ernährung haben, suchen sie nach Alternativen. Vegane Ernährung ist nun unter allen Ernährungstrends der am meisten gehypte, damit isrt es dann auch nicht verwunderlich, daß man automatisch darauf stößt.

Antwort
von xLovelyx, 141

Es ist halt einfach ein anderes Extrem, in welchem man seine Essstörung ausleben kann. Es fühlt sich wohl einfacher an, sich nur von viel Obst und Gemüse usw zu ernähren..

Kommentar von kiniro ,

Vegane Ernährung ist mehr als Obst und Gemüse.

Kommentar von xLovelyx ,

Deswegen das usw, aber ich sehe oft, dass sich essgestörte darauf beschränken

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Echt oft ?? :)

Antwort
von adianthum, 55

Weil es eine gute Ausrede ist nicht zu essen.

Man kann sich damit rausreden warum  man gerade jetzt nichts essen will/kann, wenn man z.B. anderswo zum essen eingeladen wurde. oder wenn die Familie zum 1000x fragt, warum man nichts essen will.

Veganismus ist trotz allem noch immer akzeptierter als Magersucht. Es ruft zwar auch Unverständnis hervor, aber nicht so extrem, wie dieses sich zu Tode hungern.

Antwort
von nichosparkslove, 58

Irgendwo schneidet man ja immernoch eine Gruppe von Lebensmitteln aus seinem Leben, ja. Vegan = gesund = ich kann essen ohne riesig zuzunehmen. Indem man tierische Produkte weglässt hat man nämlich immernoch eine gewisse Kontrolle über seine Ernährung, was ja oft bei Magersucht im Mittelpunkt steht.. Außerdem sind pflanzliche Produkte meist gesünder, voluminöser und man "kann" größere Mengen davon essen... Dazu preisen berühmte Vegane Lifestyleblogger (bonnyrebecca, freelee etc.) ja immer an wie sie ihre 3500+ kcal essen und keinen Gramm Körperfett haben.. Viele sehen das als guten Kompromiss, zu essen, aber nicht die Kontrolle zu verlieren.. Es kann aber auch sein dass sie sich einfach viiiiiel mehr mit Ernährung auseinandersetzen als ein normaler Mensch, und ihnen so halt klar wird dass es besser für alles ist. Mir persönlich geht es bei Veganer Ernährung nur um die ethischen Gründe, kann garnicht abwarten aus der essstörung raus zu sein und mir beim Kochen so richtig was einfallen zu lassen & endlich mal wieder mich selbst zu bebacken und alles auszuprobieren, was ich jetzt noch nicht so 'frei' kann.

Antwort
von Stillla, 89

1: für Veganer ist ihre Ernährungsweise genauso 'normal', wie für Omnivore ihre 'normal' ist. Was normal ist, und was nicht, liegt immer im Auge den Betrachters, und es ist (meiner Meinung nach) diskriminierend zu sagen, vegan wäre unnormal oder unnatürlich 

2: wenn man sich mit der veganen Ernährung beschäftigt, wird deutlich, dass vegan mit zu den neutralsten Ernährungsweisen gehört- Vegan ist die Reaktion auf das extreme der Fleischindustrie

3: ich denke, dass Essgestörte (welcher Art auch immer), sich bei der veganen Ernährung "wohl" fühlen, weil sie eine gewaltfreie Art des Essens ist. Essgestörte versuche mit aller Gewalt, ab- oder zuzunehmen... Und die vegane Ernährung zeigt einen Weg auf, sich ohne Gewalt (die vom schlachten und ausnutzen der Tiere ausgeht) zu ernähren und so zu leben.

4: Leute, die essgestört sind, haben gelernt, durch ihr Verhalten Aufmerksamkeit zu bekommen, und viele wollen auch diese Aufmerksamkeit und Zustimmung:,, du bist ja so arm dran... Du tust mir so leid..." Essgestörte haben ihre Krankheit als Möglichkeit gefunden, von anderen Menschen gesehen und wahrgenommen zu werden- und die vegane Ernährung ist für viele Leute ein interessantes und heiß diskutiertes Thema... Auf diese Weise können sie essen, und bekommen trotzdem Aufmerksamkeit.

5: selbstverständlich gibt es auch viele andere Gründe für eine Essstörung. Aber einer ist sicherlich der Wunsch nach Aufmerksamkeit.

Ich hoffe, dass ich dir damit weiter helfen konnte, liebe Grüße, Stillla 

Antwort
von Undsonstso, 12

Es wäre auf alle Fälle empfehlenswert für Leute mit fetten Hintern und Zellolite.

Ein schlanker Körper ist allemal attraktiver,als ein fetter ;-)

Antwort
von DerKleineRacker, 95

Vermutlich weil mit veganer Ernährung unter anderem ein stärkeres Gefühl einhergehen kann, man habe seine Ernährung "unter Kontrolle".

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Liegt vielleicht daran, dass Veganer im Allgemeinen ihre Ernährung stärker hinterfragen und sich mehr informieren als die meisten sog. "Allesesser"...:)

Kommentar von PlueschTiger ,

Dennoch bemerkt keiner das Vegan unmöglich ist, oder ignorieren es.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Hmmm - wahrscheinlich, weil es nicht so is(s)t ? :):)

Antwort
von milamarie1996, 93

Ich war selbst Essgestört und kann aus Erfahrung sagen, dass ich meine Esstörung nicht durch irgendwelche Therapien losgeworden bin, sondern durch gesundes Essen. Ich esse so unverarbeitet wie möglich, dementsprechend sehr gesund. Mein Körper erholt sich von der Essstörung, weil man dadurch, dass man größtenteils gesundes isst, viel schnellser wieder normale Sättigungs und Hungersignale vom Körper bekommt. Man kann seinem Körper wieder vertrauen, was viele Essgestörte nicht mehr können. Man kann mit dieser Ernährung quasi nicht "fett" werden, weil man satt ist bevor man zu viel isst. Die Angst Zuzunehmen verschwindet irgendwann. Ich denke das ist es, was einen davon heilt. Nicht, weil man in ein anderes "extrem" rutscht. Das hat damit nichts zutun. Man hat unglaubliche Energie, isst endlich dass wonach der Körper wirklich verlangt und spürt wieder seine Körpersignale ;)
 

Kurz: Um aus einer Essstörung zu kommen ist es besonders wichtig, die Angst vor dem Essen zu verlieren. Mit einer gesunden! (ich spreche nicht von dem Konsum von massenweise Ersatzprodukten!!) veganen Ernährung ist es viel leichter diese Agnst loszulassen.

Antwort
von Schokolinda, 63

ist sie das? würdest du bitte quellen für deine behauptung angeben.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Muss er nicht - es reicht, dass wir wissen, wer er ist und welches Ziel er hier verfolgt...:)

Antwort
von kiniro, 61

Nicht jeder, der sich vegan ernährt, hat eine Essstörung.

Umgekehrt gibt es auch "Allesesser" unter den Essgestörten.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Wer will das hier wissen ? :):)

Expertenantwort
von ArchEnema, Community-Experte für Ernährung, 79

Das Verhalten Magersüchtiger ist geprägt von Kontrollstreben. Sehr oft nimmt das auch den Charakter einer Zwangsstörung an. Außerdem suchen sie ständig nach "Ausreden", irgendwas nicht essen zu müssen - Veganismus als vmtl. strengste unter den halbwegs verbreiteten Ernährungsformen kommt da wie gerufen. Eine Steigerung davon wäre roh-vegane Ernährung - da kannste ja fast gar nix mehr essen.

Weiterhin ist der liebste Zeitvertreib der Magersüchtigen, andere (v.a. Familienmitglieder) gegeneinander auszuspielen, Zwietracht zu säen. Da passt es auch ganz vorzüglich, wenn man Vorwürfe wegen "Tierleid" etc. instrumentalisieren kann.

Bulimie ist im Gegensatz zu Anorexie ja vornehmlich geprägt von Fressanfällen (also episodischer Kontrollverlust statt Kontrollzwang). Das passt irgendwie nicht so recht zu veganer Ernährung. So fasst man in der veganen "Community" auch keinen Fuß, sondern wird wohl eher ausgeschimpft. Insofern würde ich sagen, dass Veganismus vom Profil her eher zu Magersucht passt, mit Bulimie hingegen eher kollidiert.

(Ausnahmen bestätigen die Regel, und der Übergang von Bulimie zu Anorexie ist fließend.)

Kommentar von kiniro ,

Du denkst also, es wäre kein Überfressen mit veganer Ernährung möglich?
Ich zähle mal auf, was es da so zu essen gibt:

  • Reis
  • Nudeln
  • Kartoffeln
  • Graupen
  • Gerste
  • Hirse
  • Hülsenfrüchte
  • Avocado
  • Obst
  • Gemüse
  • Pflanzensahne
  • Nüsse
  • Samen
  • Kerne
  • Öle
  • süße Aufstriche
  • Brot / Brötchen

Dann die ganzen Gerichte in vegan

  • Pizza
  • Nudelauflauf
  • Bratkartoffeln
  • Reispfanne mit Kokosmilch

und zig Sachen mehr

Doch - mehr essen als gut tut, geht auch in vegan.

Kommentar von ArchEnema ,

Du denkst also, es wäre kein Überfressen mit veganer Ernährung möglich?

Wie kommst du darauf? Nein.

Ich denke vielmehr, dass Magersüchtige den Veganismus gerne instrumentalisieren. Quasi als Ausrede und um ihrem Umfeld Vorwürfe machen zu können (vgl. food shaming). Also Magersucht -> Veganismus, aber nicht Magersucht <- Veganismus. So rum war ja auch die Eingangsfrage gestellt!

Und Bulimie -> Veganismus funktioniert m.E. nicht besonders gut. Taugt nicht als Ausrede (das tote Tier auszukotzen hilft dem Tier auch nicht mehr) und das Food Shaming betreiben Bulimiker auch kaum (außer bei sich selbst, im Geheimen).

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Ich lebe nun schon lange vegan mit hohem Rohkostanteil, aber für mich war es nicht die Bohne bzw. eine Sekunde lang "streng" - ganz im Gegenteil...!

Keine Ahnung, wie man auf sowas Hanebüchenes kommt...:)

Vielleicht, weil man keine oder zumindest nicht allzuviel Ahnung hat von dieser wunderbaren Lebensweise...?

Aber Hallo: Es leben die Vorurteile - und das anscheinend nicht mal schlecht ! :)

Kommentar von ArchEnema ,

Vielleicht, weil man keine oder zumindest nicht allzuviel Ahnung hat von dieser wunderbaren Lebensweise...?

Nur weil ich deinen himmelhoch jauchzenden Enthusiasmus nicht teile muss ich ja nicht automatisch ein Volldepp sein, oder? o.O

Off Topic. :)

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Nicht mein Problem, dass du dich hier gleich dermaßen persönlich angegriffen fühlst - ich hab das in keinem Wort impliziert...

Himmelhoch-jauchzend fühle ich mich nur manchmal, aber nicht ständig... Wie kommst du darauf ? :)

Kommentar von ArchEnema ,

Na weil "wunderbar" alles andere als sachlich klingt. Und weil du nach jedem Satz so freundlich lächelst. ;-))

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Letzteres liegt daran, dass ich generell ein freundlicher und aufgeschlossener Mensch bin und bleibe - auch wenn die Vorurteile mancher Mitmenschen bzgl. veganer Ernährung zuweilen Grund genug wären, mich zum fiktiv-verbitterten und verbiesterten Paradebeispiel des Veganers mutieren zu lassen...:)

Werden übrigens die wenigsten Veganer im realen Leben - allen Vorurteilen zum Trotz ! :)

Ja, ich finde mein Leben in der Tat "wunder"bar (im wahrsten Wortsinn) - auch, wenn du das nicht nachvollziehen kannst !

Kommentar von ArchEnema ,

OK, du empfindest vegane Ernährung also nicht als "strenges" Ernährungskonzept. Liegt wohl am Maßstab. Nach meinem Maßstab ist es eben doch streng.

Das war ja dein einziger Kritikpunkt. Der Rest ("Hanebüchenes", "nicht allzuviel Ahnung", "Vorurteile") betrifft mich irgendwie gar nicht. Und hat auch mit Magersucht irgendwie nix zu tun. ;-))

Antwort
von wickedsick05, 49

das liegt an den Medien. Das Bild was propagiert wird ist:

Fleisch = enthällt Fett

Fett = dick werden

das ist die Mainstreammeinung aller essgestörten. Vegan ist HCLF also viele Kohlenhydrate und wenig Fett. Das passt dann eben ins Weltbild wenig Fett = abnehmen. Daher ist Vegan so attraktiv für Essgestörte man kann zudem seine essstörung mit "Vegan" tarnen.

Es bietet auch eine Heimstatt für Orthorektiker

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/orthorexie-betroffene-warum-ich-aufhoe...

Schöngeredet wird es meist dass der Verzicht kein Verzicht ist sondern ein zuwachs an "Lebensfreude" oder "Gesundheit"


Wahrhaft Gläubige verzichten gern auf irdische Genüsse, weil im Jenseits dann ja der gerechte Lohn für alle Entsagungen gezahlt wird. Je standhafter man der Sünde widersteht, desto leichter werden angeblich die Zumutungen des Alltags. Der versprochene „Zuwachs an Lebensfreude“ ähnelt allerdings dem der Zeugen Jehovas, die sich darauf freuen, nach dem Weltuntergang ganz groß rauszukommen.



Manche Novizen mögen sich noch fragen, ob es der
Gesundheit zuträglich sein kann, alle „offensichtlichen Tierprodukte“
von heute auf morgen wegzulassen. Doch wer schon bei solchen
Kinkerlitzchen schwächelt, gilt in veganen Kreisen als Totalversager.
Denn der Verzicht auf all diese Produkte ist nach Ansicht der
fortgeschrittenen Adepten in Wirklichkeit ein Zuwachs an Lebensfreude.
Dass ein Verzicht kein Verzicht sei, sondern dessen Gegenteil, gehört zu den vielen Kapriolen veganer Logik.

http://www.berliner-zeitung.de/22396672


Wer sich davon öffentlich abwendet erhällt teils todesdrohungen und beleidigungen der radikalisierten extremisten wie in manchen Religionen auch...

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42324/1.html

Bulimie passt aber nicht ins Konzept

Antwort
von Honeysuckle08, 46

Ich würde sagen: Keines von beidem !

"Attraktiv" ist es vielmehr für Antiveganer, einmal mehr eine vermeintliche Kerbe gefunden zu haben, in die sie schlagen können im hehren Kampf gegen den  verhassten Veganismus...

Demnach stellt sich eher die Frage, was oder wer hier "behandlungsbedürftig" ist...:)

Antwort
von eostre, 70

Nenne doch mal schnell die Quelle, in der das ermittelt wurde. 

Ich selbst kenne etwa 100 veganer persönlich und da ist keiner essgestört.

Ist das in deinem Umfeld anders oder hast gar du als bekennender veganer einen latenten Hang dazu? 

Wenn du dir Gedanken um einen deiner Freunde machst, dann bitte besucht eine ernährungsberatung. 

Kommentar von nichosparkslove ,

Andersrum, nimmt man 100 Essgestörte sind oder werden davon in ihrem Verlauf mindestens 30 Vegan. Auf Instagram kann man das ganz schön nachvollziehen.

Kommentar von eostre ,

Bitte verlinke doch die offizielle Quelle dazu. 

Kommentar von ArchEnema ,

Compared to controls, individuals with an eating disorder history were significantly more likely to ever have been vegetarian (52% vs. 12%), to be currently vegetarian (24% vs. 6%), and to be primarily motivated by weight-related reasons (42% vs. 0%). (...) Most perceived that their vegetarianism was related to their eating disorder (68%) and emerged after its onset.

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3402905/

Passt nicht 100%ig, aber "gut genug"...

Kommentar von eostre ,

Danke für die mühe aber zur oberen Aussage passt diese Quelle so gar nicht. 

Kommentar von ArchEnema ,

Ist ja auch nicht die ominöse Quelle. Aber ein Beleg, der die Grundaussage sehr wohl stützt: Für Essgestörte hat Veganismus einen besonderen Reiz.

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Klar - nämlich dann, wenn man besondere Vorbehalte gegen Veganer hat - warum auch immer...:)

Kommentar von PlueschTiger ,

Müsst ihr alles in einen Vegan - Allesesser Krieg machen. Könnt ihr nicht ein mal bei einer Frage Unterstellungen und der gleichen lassen?

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Warum "ihr" ??

Wenn ein Antiveganer so weit geht, dass er sich neben diversen eigenen Accounts einen gesperrten (warum wohl ?) Veganeraccount krallt, diesen ein wenig aufpimpt und dann weiter mit unverhohlener Häme gegen Veganer agitiert, haben Veganer wohl alles Recht der Welt, gegen dieses Niveau anzugehen - meinst du nicht ?


Kommentar von PlueschTiger ,

Bei Trollen würde man dir hier sagen, ignoriert sie. Mag sein das seine Wortwahl alles andere als nett ist, doch Veganer sind Leider nicht besser. Zudem solltest du von dem reden, den ich denke haben Veganer selbst schuld das er so schreibt, was denkst du wohl warum er schon den X-ten Account hat? Weil er immer wieder aus Hass oder was auch immer, wegen irgendwas von der Gegenseite gemeldet wird und irgendwann gesperrt, das macht doch erst Feinde und bestärkt ihn in seinem Standpunkt. So gesehen schaffen sich Veganer ihren Feind selber. Ich selbst erlebe es gelegentlich das manche sogar neutrale dinge bei Veganer Fragen angreifen.

Kommentar von ArchEnema ,

Waaat?! Für Leute mit "Problemen" hat Alkohol auch einen besonderen Reiz. Um das zu erkennen muss ich aber keine Vorbehalte gegen alkoholische Getränke haben. Oder Probleme. Sondern einfach nur hingucken.

Könnt ihr nicht mal bei der Sache bleiben? Und nicht Argumentationsrichtungen einfach umdrehen? Niemand sagt dass Veganismus eine Ess-Störung ist oder verursacht. Sondern dass Essgestörte öfter vegan (bzw. vegetarisch) sind als Nicht-Essgestörte. Und das wurde ja sogar in der genannten Studie gezeigt.

Kommentar von eostre ,

Zur Erläuterung ist es hilfreich hontayoyo s Beiträge zu verfolgen, diese sind fast ausschließlich zur antivegane Stimmungsmache erstellt.  

Da ist man als alteingesessener user bei  so einer Frage schon eher skeptisch und hinterfragt eventuell einmal mehr als bei anderen. 

Kommentar von eostre ,

Da stimme ich dir nach deinen anderen, wunderbar dargelegten Ausführungen sogar zu. 

Antwort
von derMannohnePlan, 68

Weil sie meißt narzisstisch veranlagt sind. Das ist ein Teil des Krankheitsbildes.

Sie sind in der Anahme was besseres zu sein. Etwas besonderes. Was besseres in dieser und für diese Welt.

Wenn man es aber ernst nimmt, den Hintergrund durchschaut, sind echte Veganer in der Tat was besonderes.

Sie haben das Leid der Welt erkannt.

Ich selber esse Fleisch. Aber nur in sehr gering gehaltener Menge.

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