warum ist es so schwer aus der Depression wieder raus zu kommen?

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7 Antworten

Es gibt unterschiediche Arten von Depressionen, es kann sein dass sie nur einmalig sind und bei anderen treten sie immer wieder auf. Ich schreibe aus eigener Erfahrung.Ich komme auch nicht davon los obwohl mehrere Psyschotherapien und auch Medikamenteneinnahmen schon seit dem Jahre 1993. Ich war mal ein ganzes Jahr beschrwerdefrei, weil ich mich neu verliebt hatte und ausgewandert bin. Jedoch traten meine Depressionen wieder auf, nach 2 Jahren erst nur ein oder zweimal im Jahr nach Stresssituationen und letztes Jahr wieder verstaerkt ebenfalls wegen jeder Menge Stress. Ich war sogar einen Monat im Krankenhaus. Ob das bei mir in den Genen liegt oder aus welchen Gruenden ich immer wieder rueckfaellig werde und wurde kann keiner so beantworten. Ich habe versucht das rausyukriegen, aber es gibt einfach keine abschliessende Erklaerung. Dies sind meine persoenlichen Erfahrungen.Wenn ich keinen Stress habe dann geht es mir gut und ich bin eine ganze Zeit beschwerdefrei. Ich wuensche Dir, dass du eines Tages auch beschwerdefrei bist und das fuer einen laengeren Zeitraum oder das sie ganz verschwinden.

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Grunsätzlich gibt es nicht "die" Depression, sondern verschiedene Formen von Depressionen. Konkret:

  • Depressive Episode. Eine depressive Episode wird auch als die klassische Depression angesehen. Der Patient ist gesund, wird krank und anschliessend wieder gesund. Für diese Patienten ist es nicht schwierig, wieder aus der Depression herauszukommen bzw. kommen sie nach einer gewissen Zeit automatisch wieder raus. Eine depressive Episode dauert im Durchschnitt 6 Monate, was jedoch nichts über den Einzelfall aussagt.
  • Rezidivierende Depression: Eine rezidivierende Depression sind immer wiederkehrende depressive Episoden. Zwischen diesen Episoden ist der Patient symptomfrei, fällt jedoch (meist nach 4-6 Jahren) immer wieder in die Depression zurück. Für diese Menschen ist es sehr schwierig aus der Depression wirklich herauszukommen, also keine Rückfälle zu erleiden. Nötig dazu ist oft eine intensive Psychotherapie oder gar die vorsorgliche Einname von Medikamenten. Die rezidivierende Depression ist die häufigste Form der Depression.
  • Chronische Depression und Dysthymie: Eine chronische Depression verläuft meist auf leichtem Niveau, jedoch begleitet von gelegentlichen Tiefschlägen. Anders als bei der rezidivierenden Depression ist der Patient nie symptomfrei. Da rauszukommen ist extrem schwierig. Oft dauert es Jahre lang (inkl. Psychotherapie und Medikamente, teilweise sogar EKT) sich aus dieser Form der Erkrankung zu befreien.
  • Psychotische Depression: Von einer psychotischen Depression spricht man, wenn zu den klassischen depressiven Symptomen noch psychotische Anzeichen wie Wahnideen hinzukommen. Dies ist sehr selten und eine äusserst schwere Form der Depression. Eine psychotische Depression kann in einer einmaligen depressiven Episode oder auch rezidivierend verlaufen.

Du siehst also, es gibt verschiedene Formen der Depression und es ist nicht bei allen gleich schwierig da rauszukommen.

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Du musst an dir Arbeiten, Schaue dir selber zu wie du auf Reize Reagierst .Und versuche einen Hilfe Plan Zu erstellen. Angst ist Menschlich und das Gehört zu dir. Tip Youtube Robert Betz

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Für manche ist es schwieriger als für andere.. kommt auf die Schwere der Krankheit an.. könnte dir ein paar persönliche Erfahrungen weitergeben

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Kommentar von P1982
17.10.2016, 17:05

Was sind denn deine erfahrungen

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Kommentar von Aenjey
17.10.2016, 17:12

ich hatte schon Depressionen.. zwar keine starken aber oft genug.. und ich war zu Stolz um mir Hilfe zu holen und mich immerwieder selber aus der Sch**** gezogen.

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Kommentar von Aenjey
17.10.2016, 17:36

Indem ich vehement dagegen angekämpft hab und mir Beschäftigungen gesucht hab die mir geholfen haben. Sport z.b. ist mega gut.. danach fühlt man sich viel ausgeglichener. Und du darfst dir selber absolut keine Vorwürfe machen, du kannst nichts dafür dass du krank bist.. das zieht einen nämlich nur runter. Hast du Freunde oder Bezugspersonen denen du dich da anvertrauen kannst ?

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Weil es oft keine rein geistige Ursache hat sondern meistens auch körperliche.

Hat halt alles irgendwelche Ursachen die nicht so leicht zu behandeln sind :/

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Weil es immerwieder Leute gibt die einen verletzten..

Es ist eine psychische Krankheit. Eine schwere Krankheit. Dafür braucht man Hilfe.

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Weil das nicht leicht ist

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