Frage von LuzifersBae, 2.015

Warum ist es schlimmer einen Menschen umzubringen als ein Tier?

Für mich ist jedes Lebewesen gleich wertvoll. Egal ob Mensch oder Tier, für mich macht das keinen Unterschied. In meinen Augen sind sogar Tiere wertvoller - ohne sie wären wir wahrscheinlich nicht so weit gekommen. Wir wären quasi verloren. Vor allem die Natur und die Tiere haben uns gezeigt wie gewisse Dinge funktionieren, sie haben uns doch durch ihre natürliche Fähigkeit so weit gebracht ... Also, wieso ist es nicht so schlimm wenn man einen Tier umbringt? Staatlich gesehen? Und allgemein denken viele Menschen so. Tiere umbringen OK, aber Menschen, geht überhaupt nicht! Wo ist die Logik? Möchte das Tier weniger leben als wir Menschen? Hat es ein Tier nicht verdient zu leben? Besitzt es denn weniger Gefühle, Lebenswillen als wir?

Antwort
von zippo1970, 649

Hallo!

Puuhhhh......Für dich ist es also das Selbe, ob ich deine Eltern umbringe, oder 2 Fliegen erschlage? Beziehungsweise wenn ich deinen Text richtig gelesen habe, wäre es schlimmer, die Fliegen zu töten. Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein! 

Sorry für die Überspitzung, aber letztlich läuft dein Text darauf hinaus.

Tiere sind Lebewesen wie wir. Und ich heiße es nicht gut, wie wir sie manchmal behandeln, oder zu unserem Nutzen ausbeuten. Das kann, und sollte man diskutieren, und gesellschaftliche Lösungen finden, die die Haltung von Tieren verbessert.

Aber man sollte keine Tiere, auf die Gleiche Stufe stellen, wie wir Menschen. Oder sie sogar auf eine höhere Stufe stellen. Die Natur hat sie unter uns gestellt. Wir sind die Spitze der Nahrungskette. Und wir sollten dieses Recht nutzen. Was nicht heißt, das wir es ausnutzen, oder sogar missbrauchen dürfen. 

Wir tun es leider viel zu oft. Und das müssen wir ändern. Aber wir sollten nicht von einem Extrem ins andere fallen. Denn wenn wir sie auf eine Stufe stellen, was ist denn mit den Pflanzen? Das sind doch auch Lebewesen. Warum sollten wir denen versagen, was wir den Tieren dann auch gestatten. Menschen Rechte.

Du bist jung. Und idealistisch. Das ehrt dich. Aber was deine Ideale wirklich wert sind, wirst du erst feststellen können, wenn dich das Leben auf die Probe stellt.

Und ich glaube nicht, dass du deinem eigenen Kind, ein lebensnotwendiges Medikament vorenthalten würdest, weil es tierische Bestandteile hat.

Tief im Herzen weißt du nämlich, dass ein Mensch, wenn es darauf ankommt, dann doch mehr "wert" ist, als ein Tier, oder eine Pflanze.

LG :-)

Kommentar von Imahera ,

Der  Tod meiner Eltern wäre für mich sicherlich katastrophal und schlimmer als der Tod zweier Fliegen. Aber es geht nicht um meine Empfindung sondern um die Natur. Haben die Fliegen eine gewisse Aufgabe im Ökosystem sind sie für die Natur durchaus wertvoller als der Mensch, falls dieser keine Aufgabe hat.Das ist doch eine verständliche Logik, wenn auch eine sehr grausame. Was anderes wäre es, wenn der Mensch auch wichtig für die Natur wäre,  dann wären wir mit den anderen Tieren ebenbürtig. Aber momentan leben wir gegen die Natur und zerstören sie. Es sei denn du hättest Recht damit dass die Natur uns absichtlich an die Spitze gebracht hat und sie will das so. Die wahren Absichten der Natur lassen sich nur erahnen. Das mit dem Kind frag mich lieber nicht,  die Antwort würdest du nur missverstehen. Der Mensch ist in meinen Augen nichts wert auch nicht in den 'Tiefen meines Herzens'. Ob der Mensch für die Natur was wert ist kann niemand sagen aber mehr wert als Tiere sind wir keinesfalls, höchstens ebenbu

Kommentar von zippo1970 ,

Hallo Imahera!

Ich habe dich zwar nicht persönlich angesprochen, sondern die Fragestellerin. Aber ich möchte dir, dann doch noch was sagen, nachdem ich nicht nur deinen Kommentar, sondern auch deine Antwort gelesen habe.

Du hast eine klare Meinung über den "Wert" des Lebens, und lässt dich auch nicht, von persönlichen Empfindungen beeinflussen. Ich kann das respektieren. Aber es entsetzt mich auch.

Du bewertest Leben rein nach der Nützlichkeit, für das Ökosystem. Und somit siehst du keinen "Wert" für uns Menschen, und Nutz- und Haustiere.

Ich persönlich stelle ja ein Menschenleben über alles. Für dich steht das Ökosystem über allem. Wir werden uns in unseren Meinungen, niemals annähern.

Aber du hast Recht, wenn du sagst, dass der Mensch dabei ist, die Natur, seinen Lebensraum zu zerstören. Wir Menschen werden dagegen Lösungen finden müssen, und die Art, wie wir mit unserem Planeten umgehen, ändern. Ich bin da sehr hoffnungsvoll.

Ich finde deine Ansichten schon sehr radikal. Ehrlich gesagt macht es mir Angst, wenn Menschenleben so gering geschätzt wird. 

Ich hoffe das deine radikalen, Menschen verachtenden Ansichten, hohen Idealen und einem jungen Lebensalter geschuldet sind, und du mit der Zeit dann doch noch, zu einer etwas moderateren Sichtweise, auf deine eigene Spezies kommst.

LG :-)


Kommentar von Parabrot ,

Das sehe ich alles nicht so. Es gibt kein natürliches RECHT, Tiere zu töten, wir können es einfach und tuen es. Die Natur gewährt hier aber trotzdem kein Recht, nur die Möglichkeit.

Und dass Tiere weniger wert sind als Menschen bzw. unter uns stehen würde ich so auch nicht sagen. Der Mensch nimmt dass so wahr, aber deshalb ist es ja noch nicht so. Nur weil wir Wissenschaft betreiben und große Häuser bauen können sind wir ja nicht anderen Spezies übergeordnet.

Denn jede Spezies hat Fähigkeiten die den Menschen in den Schatten stellen, zB. Hebekraft von Ameisen und ihre "Kultur" oder Geruchssinn von Hunden etc.

Kommentar von zippo1970 ,

Nun, das kann man  so sehn, oder halt anders. Ist vermutlich auch eine Frage der moralischen Bewertung. 

Aber die Tierfreunde können ja hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. In unserer Gesellschaft engagieren sich jetzt schon mehr Menschen im Tierschutzbund, als im Kinderschutzbund.

Moderne Zeiten.....

Antwort
von Undsonstso, 800
  • Wieviel Tiere hast du denn selbst schon "umgebracht" - auch indirekt.....?
  • Was ist mit Parasiten....würdest du dem Bandwurm in dir töten oder lieber beherbergen, er kann nix dafür, dass er ist, was er ist....?
  • Sind zu früh geborene Kinder schon indirekt dafür verantwortlich, dass sie für ihre unreife Lungen Medikamente (Surfactant) bekamen, dass aus Tieren gewonnen wird.....?     Oder sollen wir Frühchen lieber sterben lassen....? ( Hältst du den Kindern beim qualfvollem Sterben - ihre Lungen verkleben - die Hand...)

Es ist leicht, gegen etwas zu sein.... und es unmoralisch zu empfinden...


Kommentar von Maisbaer78 ,

Das was du aufzählst sind keine bewussten Tötungen.

Man kann ne Frage auch absichtlich falsch interpretieren, wenn einem das Thema ein mieses Gefühl gibt.

Ein Frühchen kann weder eine Entscheidung hinsichtlich seiner Medikation treffen, noch hätte es Einfluss auf die Art, wie diese entwickelt wurden.

Parasiten stellen ein Gesundheitsrisiko dar und schaden damit der eigenen Existenz.


Wann hat man je von einem Hühnerbefall im Darm gehört, oder der Verabreichung von getöteten Schweinen, um eine Lungenerkrankung zu heilen?

Kommentar von Undsonstso ,

Wortklauberei...

  • Was ist mit Schädlingen ?

Sind Kammerjäger Mörder, wenn sie Kakerlaken bekänpfen?...Kakerlaken besitzen Persöblichkeit ( http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/biologie/-/journal_content/56/12054/5692... ), es ist nicht anzunehmen, dass nur die Amerikanischen Schaben eine Persönlichkeit besitzen...

Was ist mit Lebensmittelschädlingen und Co.... Tragen Veganer die Tiere, wenn mal eingeschleppt, brav ins Freie..?

Was ist mit Kopfläusen? Ekliges Ärgernis oder riesiges Gesundheitsrisiko?

  • Was ist mit biologischen Herzklappen ? Werden seit über 26 Jahren transplantiert .... und ganz bestimmt nicht an Menschen, die ihre Aorten selbst zerstörten.

Was ist mit Wundmaden? Lieber Amputation oder nekroses Gewebe wegknappern lassen...

Was ist mit Medizin. Blutegeln , die nach Reamputationen benutzt und dann getötet werden.

Was ist mit Schlangen in pharmazeut. Schlangenfarmen.

Was ist mit Gewebetransplantation ( im übrigen kann man da zur Entnahme schon mehr als nur hirntod sein! )... Verbieten wgen des Einsatzes von Fetalem kälberserums ? Schließlich wird dieses Serum explizit von noch ungeborenen Kälberfeten gewonnen....?

Wer sind Veganer - Überinstanzen, die wichten ( für alle Menschen ) wollen, wann dasTöten von Tieren  mal schlimmer ist und wann es mal nicht wichtig ist...?

Antwort
von FluorAntimon, 116

Was ich hier teilweise zu lesen bekomme, ist wirklich erschreckend. Das kann nicht euer Ernst sein, wenn ihr behauptet, dass der Mensch eine Sonderstellung in der Natur besitzt. 

Für mich besteht kein Unterschied zwischen Bären-, Pantoffeltierchen, Würmer oder Menschen. 

Des weiteren sollten wir uns wirklich schämen, dass wir unsere vorhandene Intelligenz nicht sinnvoll und produktiv einsetzen können. Ab dem Moment, wo wir so egoistisch denken, Tierversuche zulassen, die Natur, die Wiege unserer Entwicklung und Evolution, schamlos und nur aufgrund des Kapitalismus zerstören und Kriege führen, wo wir unsere Bevölkerung dezimieren, kann unser Verhalten nicht mit dem Wort "intelligent" beschrieben werden. 

Seit 550 Mio. Jahren, wo richtige Ökosysteme vorhanden sind, alle Lebewesen im Einklang mit dem Biotop leben und ein nahezu perfektes Gleichgewicht besteht, kommt der "Homo stultus stultus " (lat. dummer dummer Mensch) und schafft es in nur 200 Jahren alles zu zerstören.

Kein Ökosystem der Welt braucht uns und da wir Teil der Natur sind, ist die logische Konsequenz, dass wir einfach nur parasitäre Organismen sind, die den ganzen Planeten befallen. Wie konnten sonst alle Ökosysteme auch ohne uns bestehen? Und als Konsumenten sind wir auch nicht zu gebrauchen! 

Die Milliarden Hühner, die wir jedes Jahr schlachten, interessieren niemanden, aber stirbt auch nur ein Mensch, ist die Welt in Aufruhr. Natürlich ist das weder beim Huhn noch beim Menschen erfreulich, aber ich will, dass euch bewusst wird, dass während ihr hier meinen Kommentar lest, gerade ungefähr 350 Kühe allein in den USA geschlachtet worden sind, und das ist beinahe jedem egal. 

Anderes Beispiel: der Handel mit Tieren. Wie kommt so etwas zu Stande? Wieso wurde Menschenhandel verboten und als Verletzung der eigenen Würde eingestuft, haben Tiere etwa auch keine Würde? 

Euer Fleisch, dass ihr jeden Tag beim Supermarkt einkauft, von dem die meisten Kinder aufgrund von mangelnder Aufklärung denken, dass es einfach wie Obst und Gemüse aus dem Boden wächst, wird auch auf brutale Art und Weise gewonnen. Gegenfrage zu all euren Äußerungen: Wie wäre es denn, wenn wir allen Frauen ihre Kinder wegnehmen würden, damit wir sie schlachten und dann mit unserer Holzkohle grillen, um diese zu essen? Fragt doch mal die Kuh, wie sie sich fühlt? Beim Menschen undenkbar, bei Tieren wider rum Routine? 

Meines Erachtens nach kommt diese Ideologie vom Gedanken, der uns von Anbeginn unseres Lebens eingepflanzt wird: Tiere sind einfältig, folgen nur ihrem Instinkt, sind nur Maschinen, die nur eines im Sinn haben: sich fortzupflanzen. Doch trifft das auch nicht bei uns zu? 

Tiere verdienen schon mehr das Leben und die Freiheit als wir. Sie sind nicht undankbar und im Gegensatz zu uns, zufrieden mit dem, was ihnen die Natur bereitstellt, doch wir, wir streben nur nach Geld, Macht, Reichtum. Und das ist der Weg ins Verderben!!!

Kommentar von Maisifiziert ,

wenn ein bär deine mutter fressen würden wolle, und du die chance hast, den bär zu töten und deine mutter zu retten, würdest du dann wirklich deine mutter sterben lassen?

Antwort
von Klebzettel, 177

Das Hauptproblem hierbei ist, das der Mensch sich quasi Auserhalb der Natur einordnet. Anders als andere Tierarten beeinflussen wir massiv unsere Umgebung.

Eine Stadt ist doch nix anderes, als eine große, von der Natur isolierte Zone. Wir Versuchen, alles in diesem Bereich zu kontrollieren. Welcher Baum wo wächst, welche Tiere dort leben dürfen.

Also, wieso ist es nicht so schlimm wenn man einen Tier umbringt? Staatlich gesehen?

Der Staat ist eine von Menschen gemachte Struktur, für die Menschen innerhalb dieses Staates. Alles, was nicht dazugehört, wird ausgegrenzt. Sieht man auch in den Nachrichten: "... 20 Tote, darunter 3 Deutsche...".

Natürlich, es ist immer tragisch, wenn Menschen sterben. Aber nur die, die zu unserer "Gruppe" oder unserem direkten Umfeld gehören, gehen uns wirklich nahe.

Wir sehen die Tiere immer eine Stufe unter uns. Wir sind ja "die Spitze der Nahrungskette".  Wenn wir ein Tier z.B. überfahen ist das ein großer Schock. Wir fahren vielleicht eine zeit lang vorsichtiger. Aber wenn es in irgendeiner Mastanlage dahinvegetiert (oft standart) regen wir uns auf und kaufen doch wieder die Bratwürste für 99ct. Es passiert ja nicht im direkten Umfeld.

Das Argument mancher, das ist für die Ernährung, das machen wir um zu überleben, kann ich in dem Fall nicht nachvollziehen. Mastanlagen brauchen wir nicht zum Leben. Fleisch vielleicht. Aber nicht diese Massen an Tierprodukten. Bestes Beispiel dafür ist wohl das Thema mit dem Milchpreis in letzter Zeit.

Wo ist die Logik?

Eine Logik gibt es hier nicht. Es geht um soziale Strukturen, wirtschaftliche Interessen und in gewisser weise auch Selbstschutz. Abgrenzung von allem Leid, was uns nicht direkt betrifft. Würde uns jedes Leid, was durch unseren Lebensstil unnötigerweise hervorgerufen wird nahegehen, wir würden im Leben nichtmehr aufhören zu weinen.

Antwort
von VincentGdG, 234

Das nennt sich Speziesismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus) und ist eine Erfindung einer herrschenden Spezies, in diesem Fall des Menschen. Andere Spezies werden als minderwertig eingestuft, damit man sie ohne Not töten darf. Die Nazis haben mit der Begründung die Juden getötet, die Amerikaner die Schwarzen versklavt - obwohl die Opfer sogar derselben Spezies angehören, nur etwas anders aussehen. Die Menschen haben dazu den Begriff "Rasse" erfunden, um Menschen anderer Ethnien auszugrenzen.

Die Menschheit geht so weit, sogar nachweislich denkende, empfindungsfähige und selbstbewusste Tiere wie Delfine und Menschenaffen zu töten, weil sie sich nicht wehren können. Bei Hausschweinen wurde kürzlich nachgewiesen, dass sie eine Selbstkenntnis besitzen und damit geistig höher stehen als Hunde und Katzen.

Die liebsten Scifi sind mir Diejenigen, bei denen Tiere sich zusammenschließen und dann problemlos die Menschen besiegen, wie in Planet der Affen oder Phase IV.

Sollten jemals Tiere wie z.B. Ameisen oder Ratten kollektiv zusammenarbeiten und die Menschen angreifen, wären wir in kurzer Zeit verschwunden.

Antwort
von howelljenkins, 194

tiere toeten andere tiere (manchmal auch menschen), um zu essen, zur verteidigung, um deren weibchen zu begatten oder aus platznot. nur zum spass eher nicht so.

menschen toeten tiere i.d.r um zu essen, um eventuell (obwohl das auch mehr und mehr verpoent ist) fuer kleidung oder weil sie schaedlinge sind.

mal eben einen hund, eine katze, ein schwein zu toeten ist nichts, was otto normalkiller macht und es ist auch nicht mal eben so erlaubt.

bei dir klingt es, als ob menschen ueblicher weise tiere toetend umherziehen und dafuer unbehelligt blieben.

was dein "fuer mich ist jedes lebewesen gleich wertvoll" angeht: das solltest du noch mal ueberdenken. wenn fuer dich ein loewe und eine gazelle gleich wertvoll sind, wie kommst du dann damit klar, dass immer nur loewen gazellen toeten, aber nicht umgekehrt? wo ist denn da die gerechtigkeit? und wollen gazellen nicht auch leben?

und was ist mit insekten. sind auch lebewesen, auch die milben im hausstaub und die silberfischchen im bad.

dein dramatischer denkansatz in allen ehren, aber das hast du nicht zuende gedacht.

Kommentar von Grimwulf78 ,

"...bei dir klingt es, als ob menschen ueblicher weise tiere toetend umherziehen und dafuer unbehelligt blieben."

58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3 Millionen Rinder werden allein in Deutschland jährlich geschlachtet. Wenn man anderes Vieh wie Ziegen, Schafe und Gänse hinzu zählt, sind es rund 750 Millionen!!! Tiere im Jahr

https://blog.campact.de/2014/01/wir-habens-satt-750-mio-tiere-werden-pro-jahr-in...

... äääh ... ja


Kommentar von howelljenkins ,

die werden gegessen, oder nicht? gehts hier um vegetarismus oder veganismus oder was? das ist doch ein ganz anderes thema.

Kommentar von VincentGdG ,

Die Menschen müssten aber längst nicht soviel Fleisch essen, wie sie es aktuell tun. Früher gab es Sonntags Fleisch, noch früher alle paar Wochen. Wir sind mittlerweile soweit, dass wir uns technisch gesehen problemlos mit minimalem Fleischkonsum ernähren könnten, aber weder die Industrie noch die Politik oder die Konsumenten tun etwas in der Richtung.

Massentierhaltung ist wie ein Straflager, in dem die Lebewesen nur leben, um getötet zu werden. Mit Hormonen und Kraftfutter werden sie gemästet, damit sie schon nach 6 Monaten sterben können und nicht einige Jahre leben "müssen".

Der millionenfache Mord ist industrialisiert und wird hinter verschlossenen Türen betrieben. Würden diese Betriebe mitten in den Städten stehen und die Wände aus Glas bestehen, dann würden eine Menge Menschen dagegen protestieren.

So kann man aber gemütlich ignorieren, dass das Schweineschnitzel , welches vor einem liegt, noch vor kurzer Zeit zu einem empfindungsfähigen Lebewesen gehörte, dessen Spezies nachweislich ein Selbstbewusstsein besitzt und viel intelligenter als Hunde, Katzen oder Pferde ist.

Ich bin kein Vegetarier, aber versuche, bewusst und sparsam mit meinem Fleischkonsum umzugehen. Schaut euch mal die Rinderzucht in den USA an, da wird mir schlecht.

Kommentar von howelljenkins ,

du hast schon verstanden, was ich gemeint habe, oder?

die tiere, die getoetet werden, sind in erster linie fuer nahrung vorgesehen. ob man das als mensch jetzt zwingend braucht oder nicht, ist eine ganz andere diskussion.

mir ging es darum, dass keiner, der nicht psychopathisch veranlagt ist, ein wirbeltier mal eben so umbringt, weil es ihm spass macht.

das wirst du nicht bestreiten, oder?

Kommentar von VincentGdG ,

Alle Tiere gleichzusetzen, ist natürlich Blödsinn. Man muss es mindestens auf empfindungsfähige Lebewesen beschränken, und damit fallen eigentlich nur höhere Wirbeltiere ins Gewicht. Aber die sind von uns auch am meisten betroffen.

Tiere töten, um zu überleben. Menschen töten, damit sie die neuste Mode tragen können und schön geschminkt sind. Wir quälen unsere nächsten Verwandten zu Tode, um die Verträglichkeit von Kosmetik und Medizin zu testen, was mittlerweile auch anders geht, aber leider teurer ist. Bei Tieren kennen die meisten Unternehmer kein Mitleid.

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Tiere, 464

Es kommt drauf an. Wir sind Allesfresser. Töten also auch Tiere um zu überleben. Das ist nicht schlimm, das ist Natur und sogar wichtig. Aus einem anderen Grund sollte kein Tier durch unsere Hand sterben, dem stimme ich dann zu. 

Kommentar von LuzifersBae ,

'allesfresser' .. ? 

Kommentar von Ashuna ,

Das ist Korrekt, wir sind Allesfresser. -> Pflanzen und Tiere benötigen wir für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Kommentar von Gartenphilo ,

Begründe warum Natur = Gut.

Kommentar von VanyVeggie ,

Weil, die Natur auch einen Sinn hat? Die ist nicht zum Spaß da. 

Kommentar von Panazee ,

Sie ist nicht zum Spaß da. Sie ist einfach nur da. Einen Sinn hat das ganze meiner Meinung nach nicht. Was wäre denn deiner Meinung nach der Sinn?

Kommentar von VanyVeggie ,

In der Natur ergibt vieles, wenn nicht sogar alles Sinn. Das Töten - warum Tiere andere Tiere fressen soll eine Überpopulation verhindern. Wenn es keine Raubtiere mehr geben würde und wir alle vegan wären, dann wäre die Welt prall voll und es gebe nix mehr zu essen, weil die Masse dann alles weg isst und platt trampelt. 

Kommentar von DonkeyDerby ,

Nein VanyVeggie, Du gibst im nachhinein den Dingen der Natur ihren Sinn. Auch Ökotope ohne Raubtiere können funktionieren, z.B. auf Cousin Island. Und wenn kein Futter mehr da ist, wird halt verhungert, das trifft auf Pflanzen- und Fleischfresser gleichermaßen zu.

Kommentar von VincentGdG ,

Die "Natur" kann natürlich keinen Sinn haben, weil sie nicht von einem Sinngeber gebaut wurde, sondern sich aus Gegebenheiten entwickelt hat. Es ist ein recht gut ausbalanciertes System, welches ohne äußere Eingriffe gut zurecht kommt. Leider ist mit dem Menschen die erste Spezies auf den Plan getreten, die wie ein Krebsgeschwür arbeitet und dabei leider sehr effizient ist.

Der Mensch zerstört riesige Naturflächen aus allen möglichen egoistischen Gründen, und das meist auf Dauer. Dass wir aber bisher noch nicht ohne Natur leben können, ist den meisten egal - weil sie damit Geld verdienen oder billige Produkte haben wollen.

Andererseits schleppen Menschen ortsfremde Spezies ein, die ansässige Spezies oft ausrotten oder erfinden so schöne Dinge wie Killerbienen.

In der Natur zu leben, ist für Menschen aber nicht wirklich gesund.

Kommentar von Panazee ,

Du verwechselst hier meiner Meinung nach "die Natur ist ein System, das (relativ) gut funktioniert" mit "die Natur ist ein System, hinter dem ein tieferer Sinn steckt".

Antwort
von Woropa, 350

Gesetzlich werden Tiere sogar als Sache angesehen und nicht als Lebewesen. 

Wahrscheinlich weiss man zu wenig über die Gefühle von Tieren bzw. ob sie überhaupt welche haben. Und Tiere werden ja manchmal auch von anderen Tieren gefressen oder getötet. Oder sie werden von einem Auto überfahren oder so.  Vielleicht sehen viele Leute das deshalb als nicht so schlimm an, wenn jemand ein Tier tötet.

Wenn ein Mensch ermordet wird, gibt es immer Leute die um ihn trauern: seine Familie, seine Freunde, seine Mitschüler oder Arbeitskollegen. Man tut also praktisch nicht nur demjenigen, den man tötet, etwas Schlimmes an, sondern auch seinen Angehören, Freunden usw.  Das ist ein Schock, den sie vielleicht nie überwinden werden. Ob eine Tiermutter auch unglücklich ist, wenn ihr Junges getötet wurde, darüber weiss man kaum etwas.

Antwort
von anotherstupid, 70

Das frage ich mich auch immer.
Nach dem Gesetz sind Menschen "wichtiger", aber das ist eben das Gesetz der Menschen.
Ich denke, jeder entscheidet selbst, wie er dazu steht. Es gibt Menschen, die es nicht schlimmer betrachten, ein Tier zu töten, meiner Meinung nach sind solche Menschen kaltherzig.
Ich meine, ich bin auch kein Vegetarier oder Veganer, aber es gibt auch viele Tiere die nicht einmal zum Essen getötet werden, sondern einfach zum Spaß.
Es wurde beispielsweise ein Hund in meiner Umgebung getötet, aber die Polizei hat nichts gemacht, da Tiere laut Gesetz "Gegenstände" sind. Ziemlich ungerecht.
Meiner Meinung nach sind alle Lebewesen, Menschen und Tiere, man sollte nicht töten, wenn es nicht sein muss.
Viele denken, es ist unmenschlich zu sagen, dass ein Tier genau so viel wert ist, da Menschen eben unsere Artgenossen sind, aber es ist nicht zu viel verlangt, auch Lebewesen zu lieben, die uns nicht ähnlich sind, oder?

Antwort
von ThePsilosopher, 220

Die Frage nach dem "warum" ist schon ziemlich hoch gegriffen. Die Frage nach dem "ob" ist meiner Meinung nach um einiges interessanter. Doch das soll hier mal keine Rolle spielen.

Vielen Menschen ist es in der Tat egal, wenn andere sterben. Das ist kein Vorwurf. Laufen in Massen zu Primark und H&M. "Ich kann ja nichts dafür, wenn einige Menschen bei der Produktion umkommen, ich habe sie ja nicht getötet."

Sonst gäbe es einfach viel zu viel Stress im Kopf. Letztendlich bliebe einem Menschen, besonders hier, in der "westlichen Welt", nur noch eine ziemlich extreme radikale Änderung seiner Lebensweise oder Suizid.

Lebewesen sterben einfach aus dummen Gründen für Menschen. Reiner Profit, Gier. Oft kein Streben nach Fortschritt. Laborversuche mit Kosmetik... Medizin nur, wenn man sie eventuell gut verkaufen kann. Produktion ohne Rücksicht auf Verluste. Das finde ich schlimm.

Antwort
von Jutz53, 48

Wie gehen wir mit dem Tieren denn in dieser Welt um ?? Ich bin auch der Meinung das man es auf einer Stufe stellen sollte. Tiere haben die gleichen Schmerzen wie Menschen. Wenn man sich ein Tier anschafft reden wir doch von einem Familienmitglied. Und das ist auch so.

Antwort
von Grimwulf78, 86

Übrigens: Die Buddhisten sehen es ähnlich wie Du. Sie geben sich beispielsweise Mühe beim Laufen über Rasen (natürlich Barfuss) nicht zu viele Kleinlebewesen zu zertreten. 

Da der Tod aber Teil des Kreislaufs ist, gilt es nicht als schlechtes Karma wenn Du eben doch auf'n Käfer trittst, so lange Du die Absicht hattest es zu vermeiden.

Ich bin auch dringend dafür, die Schlachthöfe aus dem Umland in die Städte zurückzuholen und mindestens einen Schlachthofbesuch in der Grundschule oder besser im Vorschulalter zur Pflicht zu machen! Wer Fleisch isst, sollte meiner Meinung nach auch in der Lage sein bei der Hinrichtung eines Tieres dabei zu sein und von DEMSELBEN Tier anschließend ein Steak o.ä. zu essen.

Lecker Hamburger futtern und dann "oooh die armen Tiere!" jammern wenn Berichte über Viehtransporte im Fernsehen kommen geht gar nicht!!!! Das ist Doppelmoral at it's best!!

Versteh mich richtig: Ich hab nix gegen Fleischkonsum, nur gegen Gehirnwäsche und Heuchelei.  

Es MUSS einfach sichergestellt werden, dass grad die jungen Konsumenten von Beginn an eine Verbindung herstellen zwischen Fleisch und toten Tieren. Klingt so logisch ist aber so dermaßen nicht gegeben!

Danach soll bitte jeder selbst entscheiden. Aber dass die leckere Bärchenwurst aus den Schlachtabfällen von 23 Rindern besteht will dann immer keiner hören. Heuchelei bis zum erbrechen!!!

P.S.: Ich esse Fleisch aber ich nehm auch ne Kuh aus wenn's die Situation erfordert.

Antwort
von Panazee, 664

Die Tiere, die wir töten dienen uns als Nahrung. Das haben unsere affenähnlichen Vorfahren schon gemacht, als wir noch gar keine Homo Sapiens waren. Kein Mensch tötet einen anderen Menschen um ihn zu essen (außer welche mit massiven psychischen Störungen). Da spielen niedere Motive eine Rolle. Das ist der große Unterschied.

Es gibt sogar Theorien, die besagen, dass wir nur deswegen ein so großes und komplexes Gehirn entwickeln konnten, weil wir Tiere gegessen haben. Ein Gehirn wie wir es besitzen benötigt extrem viel Energie. Heutzutage kann man in einen Supermarkt gehen und Obst, Getreide, Gemüse, etc. kaufen soviel man will. Man kann diesen Energiebedarf mit rein pflanzlichen Nahrungsmitteln decken. Zu der Zeit als unser Gehirn sich massiv weiter entwickelt hat, gab es diese Möglichkeit nicht. Da gab es keine Landwirtschaft. Da konnte man das essen was man so gefunden hat und das wäre nicht ausreichend gewesen um unser Gehirn zu versorgen. Das Gehirn macht nur 2% unserer Körpermasse aus, aber benötigt mehr als die Hälfte der durch Nahrung zugeführten Energie.

Wenn wir also in der Vergangenheit keine Tier gegessen hätten, dann wärst du gar nicht schlau genug um hier eine Frage stellen zu können. Ach was, es gäbe gar kein "Hier".

Kommentar von Grimwulf78 ,

Der Grund für unseren Vorsprung bei der Hirnentwicklung ist viel einfacher:

Der Frontallappen (Denkzentrum) entwickelt sich bei fast allen Tieren im Mutterleib. (Die meisten Tiere wissen von Geburt an wie man läuft, vor Feinden flieht oder Nahrung findet)

Da wir begonnen haben aufrecht zu laufen wurde das Becken schmaler und der Kopf passte bei der Geburt nicht mehr durch.

Effekt: Wir kommen unfertig zur Welt. Anstatt in der reizarmen Umgebung der Gebärmutter entwickelt sich unser Frontalkortex unter voller Reizbeeinflussung der Umwelt. Das ist bei uns einzigartig und höchstwahrscheinlich der Grund dafür dass wir so "anders" sind als die anderen Säuger.

Kommentar von Panazee ,

Mir ging es gar nicht um den Grund unserer Gehirnentwicklung, sondern um die Voraussetzungen, dass sie überhaupt möglich ist.

Unser Gehirn benötigt Unmengen Energie und die müssen zugeführt werden.

Das ist wie wenn ich sage, dass wir eine gigantische Menge Energie benötigen um eine Rakete ins Weltall zu schießen. Das wäre mit einer handvoll Schwarzpulver nicht möglich. Um diese Feststellung zu treffen muss ich nicht wissen wie eine Rakete funktioniert und wie sie entwickelt wurde.

Kommentar von VincentGdG ,

Wir haben kein so großes Gehirn, weil unsere Vorfahren einfach nur Fleisch gegessen haben, sondern weil sie es gebraten und dann gegessen haben. Klingt witzig, ist aber so. Beim Braten entstehen Umwandlungsprozesse, die das Verdauen anschließend sehr viel energieschonender ermöglichen. Deswegen konnte unser Gehirn größer werden, unser Magen jedoch relativ klein bleiben. Durch Evolution wurde es so groß, dass Menschen meist nur unter großen Schmerzen gebären können. Größer ging dann irgendwann nicht mehr, selbst nicht mit "faltbarem" Schädel und Frühgeburt - was wir eigentlich alle sind.

Antwort
von Haldor, 52

Das rührt noch daher, dass man früher annahm, die Tiere wären seelenlose Automaten (Descartes z.B., übrigens ähnlich auch die Kirche). Außerdem wird das Tier als Individuum von der Natur als ziemlich wertlos angesehen; man sieht es daran, dass Massen von Tieren als Beutetiere gelten. Die Natur sorgt für reichlich Nachwuchs, da sie die Tiere mit starkem Fortpflanzungstrieb ausstattet (z.B. Mäuse und Kaninchen). Der Mensch guckt das der Natur ab und geht - vor allem mit den typischen Beutetieren - ziemlich rücksichtslos um. Schließlich sind wir hier, in Europa, keine Jainisten, die sogar den Mücken das Leben retten. Mal ehrlich: was soll man machen, wenn die Mühlmäuse allen meinen edlen Pflanzen im Garten den Garaus machen und sich obendrein stark vermehren. Da ist es wirklich nicht angebracht, Tränen über den Tod eines Mäusleins zu vergießen. Von den Schweinen will ich erst gar nicht reden. Mit tun diese Viecher auch leid, wenn sie auf manchen Rastplätzen aus großen Tiertransportern heraus jämmerlich kreischen. Es gibt leider nur folgende Möglichkeiten: die Tiere artgerecht behandeln, gegen das lange Transportieren der Nutztiere zum Schlachthof politische Maßnahmen ergreifen und das Töten der Tiere (Schlachten) schmerzlos durchführen; auch sollte man den Schweinen und Kühen z.B. auf dem Weg zum Schlachthof möglichst Leid ersparen (aber das zu fordern ist das eine, die kostenintensive Durchführung das andere!).


Antwort
von Grimwulf78, 81

Du hast vollkommen recht aber lass mich mal ein wenig zynisch werden, denn anders ist die Wahrheit nicht zu ertragen...

Wir haben uns in der Nahrungskette nach oben gemetzelt. Fast alle Raubtiere die uns gefährlich werden können sind so gut wie ausgerottet und der Sieger macht die Regeln. Übrigens haben wir Europäer es mit jeder anderen Menschenrasse genauso gemacht, nach dem Motto: Die sind anders, also sind sie keine Menschen. Die Ureinwohner der afrikanischen, amerikanischen oder asiatischen Kolonien wurden schlechter behandelt als Vieh.

Eine profit- und nutzenbasierte Gesellschaftsform wie die Unsere hat da ganz klare Vorgaben:

  • Warum soll ich aufwändigen Respekt betreiben, wenn ich die Macht habe mir einfach zu nehmen was ich will?
  • Warum soll ich diskutieren, wenn ich die Macht habe zu erzwingen?
  • Warum soll ich arbeiten, wenn ich auch arbeiten lassen kann... ?

Je weniger Mitglieder Dein Elite-Club der Evolutionsgewinner hat, desto mehr gibt's pro Kopf. Und wer in den Club der Respekt-würdigen Lebewesen rein darf entscheiden nun mal die Club-Mitglieder und die teilen nicht gern.


Antwort
von Deamonia, 267

Also zunächst einmal ist es ganz natürlich, die eigene Art zuerst zu versorgen, daher ist es zunächst einmal (Für die meisten Säugetiere zumindest) unnatürlich innerhalb der eigenen Art zu töten. Manche Männchen kämpfen zwar u.U. bis zum Tod, das sind aber eher die Ausnahmen. 

Du sagst Tiere sind wertvoller? Dann beantworte mir mal bitte, wie du auf folgende Situation reagieren würdest: 

Ein Haus brennt, du stehst in einem Langen Flur, hinter dir ist der Ausgang.
Links am Ende des  langen Flurs liegt ein menschliches Baby, und rechts am ende des langen Flurs liegt ein Welpe.

Die Zeit reicht nur um einen zu retten, was machst du? 

Rettest du das Tier, und lässt das Menschenbaby sterben, oder rettest du das Menschenbaby und lässt den Welpen sterben?

Außerdem: Stell dir vor, Tiere töten würde genauso bestraft wie Menschen töten, dann dürften wir NICHTS mehr. 

Klingt jetzt extrem, aber so ist es. Es dürfte kein Baum mehr gefällt werden, nichts mehr angebaut werden, ja wir dürften Grünflächen nicht einmal mehr betreten, weil wir mit jedem Schritt mehrere Insekten töten würden. 

So zu denken ist übrigens rein Menschlich, ein Löwe macht sich keine Gedanken um die Gazelle die er reißt. Dieser Menschliche Gedanke entspringt dem heutigen Wohlstand. Wir MÜSSEN nicht mehr zwingend (große Tiere) töten, um zu überleben, wir haben keine echten "Überlebensprobleme", daher können wir uns solche Luxusgedanken leisten. 

Übrigens, in armen Ländern ist Nutzvieh teilweise wirklich mehr wert als Menschen. Da wird eher das zwölfte Kind verhungert gelassen, und dafür die einzige Milchkuh durchgebracht, da sie für den Unterhalt der Familie sorgt.

Kommentar von Gartenphilo ,

Außerdem: Stell dir vor, Tiere töten würde genauso bestraft wie Menschen töten, dann dürften wir NICHTS mehr 

Ich darf immer noch Glücksspiele spielen oder vor Gericht schweigen.

Kommentar von Deamonia ,

Aber wie kommst du zum Gericht ohne vtl eine Ameise oder ein noch kleineres Insekt zu zertreten?

Bei den Glücksspielen ist das Problem ähnlich: Online geht nicht, weil für die Stromerzeugung Tiere sterben müssten (Egal ob durch Staudämme, oder Sonnenkollektoren, wo auch Tiere und Insekten beim Bau/Betrieb sterben) oder durch konventionelle Energie.

Also müsstest du dich live mit Leuten treffen, dabei würden aber wieder Tiere sterben.

Ach und schlafen geht natürlich auch nicht einfach so, man könnte eine Mücke erschlagen, oder eine Milbe einatmen.

;P

Antwort
von Gartenphilo, 214

Interessante Gegenfrage: Wenn das Töten von Tieren und Menschen gleich schlimm ist, findest du dann auch das Töten von Pilzen, Pflanzen, Insekten, Bakterien und Viren gleich schlimm? Um unterscheiden zu können, muss man gewisse Kriterien zu Grunde legen. Die meisten werden sagen, dass Menschen ein Bewusstsein haben, einen Sinn für die Zukunft, sie hinterfragen Schmerz und reflektieren über erlittene Grausamkeit. Das im Unterschied zu Tieren, bei denen natürlich auch Schmerz vorkommt, aber beispielsweise kein Bedauern über verpasste Gelegenheiten o.ä. 

Nun ja, aber das ist ein Thema für ein Philosophie-Seminar.

Antwort
von Michi199812345, 28

hi! ich bin in der 11 klasse eines gymnasiums und habe powi als lk...ist einfach zu erklären...im gesetzbuch (weiß gerade nicht den artikel) werden tiere als sache bezeichnet in jeglicher hinsicht. und mit einer sache kann man tun und lassen was man möchte, also wird das bei tieren nicht so eng gesehen.

Antwort
von DreiGegengifts, 108

Warum ist es schlimmer einen Menschen umzubringen als ein Tier?

  • Wegen des gemeinsamen sozialen Verbundes (menschliche Gesellschaften bilden eine Gemeinschaft mit bestimmten Pflichten und Rechten - das wiederum benötigt bestimmte Gesetzmäßigkeiten, auf die man sich verlassen können muss)
  • Wegen den Komplexitätsunterschieden
  • Wegen den Unterschieden in der Fähigkeit zur Schmerzerfahrung
Antwort
von MarkSchoen, 247

Versuche mal eine andere Lösung. Biologisch gesehen entsprechen wir den Säugertieren. Und die gleiche Tierart bringt sich in aller Regel nicht um. Außnahmen würden das nur bestätigen.

Deine Frage hat aber ein gutes Motiv!!!


Kommentar von Grimwulf78 ,

Doch. Tun sie häufiger. Meist geht's um Macht und Weibchen. Wie bei uns ;)

Antwort
von DerChacker, 46

das ist nicht schlimmer, das ist meiner meinung nach das selbe maß an tragik. der gesetzgeber hat hier vermutlich eine klarer staffelung der wertzumessung gezogen, da der mensch mit seinem höheren intellekt diesen planeten klar dominiert und es so menschen sind, die unsere werte, unsere gesellschaft und alles andere des gemeinsamen miteinander gestalten und schaffen.

dazu kommt, das dem verlust eines menschen sofort kosten und materielle, wie aber auch rein finanzielle verluste, einbußen etc. gegenübergestellt werden können, die sich je nach mensch ganz erheblich auf andere menschen auswirken können.

menschen empfinden für menschen idR mehr liebe als für tiere, daher ist die tatsache dass ein mensch es fertig bringt einen anderen menschen zu töten weit aus schlimmer zu sehen, wobei ich mich hier für meinen teil nur auf die sichtweise der gesetzgebung und logik beziehe.

ohilisophisch, moralisch und ethnisch könnte man an diesen argumenten jeweils eine endlosdiskussion aufmachen, aber ich denke, dass ich hier ein paar stichhaltige punkte verdeutlichen konnte, weshalb man durchaus die sichtweise der justiz vertreten könnte.

man könnte allerdings ebenso wie in amerika nun umgekehrt argumentieren und sagen wer einem wehrlosen und unschuldigen geschöpf etwas antun kann, kann das auch erst recht mit menschen. daher könnte man es 1:1 aufwiegen und wie ich sagen, dass beides gleich schlimm ist, diesen schritt muss unser land wohl noch gehen, aber ich denke das wir gut chancen haben, dass er früher oder später gegangen wird.

Antwort
von ShinyShadow, 245

Weil den meisten Lebewesen die eigene Art wichtiger ist als andere... ist bei Tieren auch nicht anders.

Versteh mich nicht falsch... Ich bin auch gegen sinnloses Morden, egal von wem. Aber so denken nunmal die meisten, inklusive mir.

Mal kurz zwei Gegenfragen als Denkanstoß:

-Tötest du Spinnen, Fliegen, Silberfischchen, Mücken,... wenn sie dich nerven? Wenn ja: Sind diese Tiere weniger Wert als ein Hund? Wenn nein, was machst du stattdessen damit?

-Wenn ein Mensch mit einer Pistole vor dir stehen würde, die er abwechselnd auf einen Menschen und eine Maus richtet und sagen würde: "Entscheide, wen ich töte, sonst sterben beide!!" würdest du dann nicht ganz selbstverständlich den Menschen am Leben lassen?

Kommentar von LuzifersBae ,

Ich töte keine Insekten. Das ich große Angst hab stimmt schon, aber das ist bei mir eher psychisch bedingt und ich werde schnell paranoid. Aber schmerzen hinzufügen mache ich nicht. Ich bin religiös (Muslima) eigentlich hat das nichts damit zutun, aber bei uns heißt es sogar das man nicht mal eine Ameise mit den Füßen töten soll, weil es auch ein Lebewesen ist, genau so wie du und ich. Egal wie klein, wie schwach und wie 'unwichtig' es für dich auch erscheint, für Gott hat das alles nichts zu bedeuten. Es ist im Endeffekt immer noch ein Leben, was Gott gibt und Gott nimmt. Naja, lassen wir das mal mit Religion jetzt, will keine Diskussionen hier haben :D

Kommentar von Bswss ,

WAS`??? Muslime töten keine Tiere???? Hast Du mal die bestialische Schlachtung eines Schafs gesehen?

Kommentar von KittyCat2909 ,

Ich töte keine Insekten.

Unbewusst hast du das mit Sicherheit zuhauf gemacht und wenn du darüber nachdenken würdest, dass du unbeusst eins getötet hast- machst du es damit auch 'bewusst'. Sonst müsstest du keinen Schritt mnehr raus geheen- da du ja evt eins töten könntest. ;)

Kommentar von AppleTea ,

Bei Muslimen muss das Fleisch sogar Halal sein oder? Heißt, das Tier wird sogar geschächtet.. und wenn das kein Leid ist, weiß ichs auch nicht

Kommentar von LuzifersBae ,

Ja aber davor werden gewisse Duas gemacht, damit das Tier sich nicht unwohl fühlt. Außerdem, wenn du das Messer vor die Augen eines Tieres hältst, so begehst du eine große Sünde. Denn du machst ihn Angst. Du tust in dem Moment als wärst du etwas besonderes. Bitte redet nicht wenn ihr keine Ahnung habt, diese Geschichten gehen viel viel tiefer als ihr denkt. Man muss das so schnell wie möglich beenden, damit das Tier so wenig wie möglich leidet. Würde es in unserer Religion sowas wie 'Tiere opfern' nicht geben, würden wir jetzt wahrscheinlich eher Menschen opfern, aber wie gesagt informiert euch darüber besser bevor ihr so laut spricht. 

Außerdem wird das geschlachtete Fleisch meistens eher gespendet, bzw an den Nachbarn usw weitergegeben. Man soll das Fleisch nicht alles für sich behalten, sowas macht man meist, um das Fleisch an sich an Bedürftige zu spenden. Man selbst bekommt nur einen kleinen Teil des Fleischs. 

Natürlich will ich nicht bestätigen dass das etwas gutes ist, ich bin auch hier dagegen, aber ich weiß genau das ich nicht viel gegen solche Dinge unternehmen kann. Genau so wie bei Fleisch essende Menschen. Ich kann nur argumentieren - das wars dann auch. Manche akzeptieren meine Meinung, manche kritisieren mich gleich - ist jedem selbst überlassen, Hauptsache die Wahrheiten werden ausgesprochen.

Kommentar von ShinyShadow ,

Würde es in unserer Religion sowas wie 'Tiere opfern' nicht geben, würden wir jetzt wahrscheinlich eher Menschen opfern,

Wäre doch ok, oder nicht?! Darum gehts doch in der Ausgangsfrage... Dass deiner Meinung nach Tiere und Menschen auf der gleichen Ebene stehen?

Ansonsten haben wir ja hier schon den Knackpunkt, an dem du dir selbst widersprichst ;)

Kommentar von LuzifersBae ,

@ShinyShadow, es waren nur Fakten, keine Meinung von mir! 

Mir würde das nichts ausmachen. Es wäre für mich das selbe, wie du ja schon selber sagst. Also widerspreche ich mich hier nicht! ;) ich bin aber trotzdem dafür das kein Lebewesen auf dieser Erde umgebracht wird, deshalb werde ich niemals Tiere opfern für meine Religion, das ist absurd. 

wenn ein Mensch hilflos wimmelt und einen anfleht das man ihn nicht umbringen soll, kann ich dir ebenfalls versichern das allein in den Augen des Tieres mindestens so viel Leid steckt. Nur weil ein Lebewesen nicht deine Sprache sprechen kann, leidet er nicht weniger, oder verdient es weniger zu leben. Versteht das mal endlich. 

Kommentar von Jutz53 ,

Ja du hast recht aber leider verstehen die  Menschen das nicht. .Bei uns in Park liegen Fleischstücke .mit Rasierklingen drin. Das ist unsere heutige Zeit. 

Kommentar von Maisifiziert ,

laber nix, wenn du keine ahnung hast....

weisst du, wie sehr ein tier mit aufgeschnittener kehle noch leidet, wie es verblutet und röchelt?

Kommentar von Maisifiziert ,

es würde dir also nichts ausmachen, deinen vater zu schlachten?

Kommentar von Bswss ,

Hier schlägt die Logik Purzelbäume.

Kommentar von AppleTea ,

@Luzifer, Was sind "Duas"? Und was hilft das dem Tier, wenn ihm dann die Kehle aufgeschnitten wird? Ist es dann betäubt?

Kommentar von Maisbaer78 ,

Wenn ein Mensch mit einer Pistole vor dir stehen würde, die er
abwechselnd auf einen Menschen und eine Maus richtet und sagen würde:
"Entscheide, wen ich töte, sonst sterben beide!!"

Diese "Entscheide dich jetzt"-Argumentation funktioniert sowieso nur, weil der Mensch eben grausam ist. Kein Tier würde ein anderes vor die Wahl stellen, entscheide dich jetzt, eins von deiner Art oder das von einer anderen.

Für Tiere gehts ums Überleben, für uns Menschen nur um Spaß und Luxus.

Wenn Parasiten, Raubtiere oder Insekten mich bedrängen, würde ich mich auch mit aller Kraft dagegen wehren. Bei Insekten versuche ich schon, nicht unnötig zu töten, aber das klappt natürlich nicht immer, sticht mich eine Mücke, hat sie unter Umständen Ihr Leben verwirkt.

Bist du schon mal von Schweinen umschwirrt und gestochen worden? Hattest du schonmal lebendige Schafe im Darm die deine Gesundheit gefährdeten? Hat ein Rind dir nachgestellt und wollte dich für ein paar Kilo Fleisch umbringen?

Ein Schwein, Rind, Huhn, Schaf hat niemals dein Leben bedroht oder deinen Lebensraum eingeschränkt. Trotzdem töten wir 800 Mio davon jedes Jahr, nur um Fleisch essen zu können.

Du sprichst von Parasiten und Mücken und einer Situation in der entschieden werden muss, wessen Leben man rettet. Verhältnismäßigkeit ist grad nicht hoch im Kurs, oder?

Kommentar von KittyCat2909 ,

Kein Tier würde ein anderes vor die Wahl stellen, entscheide dich jetzt, eins von deiner Art oder das von einer anderen.

Selbstverständlich ist das Jeden Tag der Fall. Tiere handeln aus 'niederen' Gründen- sie folgen ihren Instinkten und entscheiden sich immer damit auch für die eigene Art.

Ob ein Tier wirklich 'besser' wäre, wenn es das Wissen der Menschheit hätte ist müssig - evt wäre sie noch viel grausamer und die Natur würde schneller vernichtet, oder sie wären 'klüger' und würden sofern sie könnten- mehr für die Natur tun und evt sich selbst einschränken. Wer will das wissen- wie es wäre, wenn....

Kommentar von ShinyShadow ,

Für Tiere gehts ums Überleben, für uns Menschen nur um Spaß und Luxus.

Ich glaub, ich leih dir mal meine Katze aus... Der gehts beim Töten 0 ums überleben, sondern ganz allein um den Spaß... Wenn die ne Fliege sieht, wird gespielt... Fliege aus der Luft runter schlagen, sie zappeln lassen, wenn sie fliehen will, holt sie sie wieder, dann reißt sie ihr zwischendrin mal nen Flügel raus, Fliege rennt weg, Katze holt sie wieder... Und das geht so lang, bis die Fliege nicht mehr fliehen kann... Dann lässt man sie zappelnd liegen und irgendwann verreckt sie elendig...

So viel zum Thema Tiere machen sowas nicht aus Spaß...

Diese "Entscheide dich jetzt"-Argumentation funktioniert sowieso nur,
weil der Mensch eben grausam ist. Kein Tier würde ein anderes vor die Wahl stellen, entscheide dich jetzt, eins von deiner Art oder das von einer anderen.

Das war ja auch nur ein Gedankenspiel, um der Fragestellerin aufzuzeigen, dass im Falle eines Falles die Tiere für sie auch nicht gleichberechtigt wären... Ich hab noch nie erlebt, dass ein Mensch so ne Wahl zu treffen hatte...  Da kann mir nämlich jeder sagen, was er will.. Fast jeder Mensch würde sich für seine Art entscheiden

Du sprichst von Parasiten und Mücken und einer Situation in der entschieden werden muss, wessen Leben man rettet. Verhältnismäßigkeit ist grad nicht hoch im Kurs, oder?

Was hat jetzt das mit Verhältnismäßigkeit zu tun? Das waren 2 total verschiedene Argumentationen.

Bei der einen Aussage vergleiche ich den "Wert" des Menschen mit dem eines Tiers, wenns drauf ankommt...

Beim anderen Fall vergleiche ich Tiere mit anderen Tieren... Denn bei den meisten beinhaltet "Tierschutz" nur bestimmte Tiere... Hunde, Katzen,... evtl. noch die Nutztiere wie Rinder usw.... Aber Wenn man schon anfängt von Gleichberechtigung zu reden, muss man da auch ALLE Tiere mit einbeziehen...

Antwort
von AppleTea, 255

Für die meisten Menschen und unser Rechtssystem sind Menschen eben wertvoller als Tiere. Wären Delfine an der Macht, wären für sie wahrscheinlich auch in erster Linie andere Delfine wertvoll und erst danach kämen die anderen Tiere. Die eigene Rasse steht immer an erster Stelle

Kommentar von LuzifersBae ,

Das wissen wir nicht. Aber ich bin mir sicher, würden wir mal die Waffen und den ganzen Zeug weglassen die uns 'beschützen', würden diese Tiere endlich mal erkennen was für Kräfte sie selbst besitzen, könnten sie die Menschheit locker auslöschen. Sollte es mal drauf ankommen natürlich. 

Ich verstehe einfach nicht woher wir das ganze Selbstbewusstsein nehmen, als wären wir Könige. Dabei sind wir doch genau das selbe, ohne Tiere wären wir verloren (nein damit meine ich nicht den Fleischkonsum). Ohne die Natur würden wir nicht mal am Leben sein, allein ein Baum gibt uns Menschen leben, Sauerstoff. 

Kommentar von Manuel129 ,

haha.. oh man

Kommentar von AppleTea ,

Nein, wir wissen es nicht, deshalb sagte ich auch "wahrscheinlich". Und die Waffen sind eben ein Teil von uns.. unsere Intelligenz hat uns ermöglicht, alle möglichen Dinge zu erfinden. Das unterscheidet uns von den anderen Tieren und macht uns tatsächlich zu den "Königen". Wir wissen nicht, wie das Leben sonst wäre.. ob es überhaupt noch Menschen gäbe, wenn wir keine Werkzeuge hätten erfinden können. Große Macht = Große Verantwortung.. nur die Menschheit hat das mit der Verantwortung noch nicht so ganz verstanden.

Kommentar von AppleTea ,

Und weiter..? Entweder ganz oder gar nicht @Manuel

Antwort
von SomewhereInTime, 267

Der Grund dafür ist, dass wir auch Menschen sind. Es ist oft so, dass wir uns um die Lebewesen, denen wir Menschen näher sind, mehr kümmern. Du kümmerst dich doch auch erst um deine Familie als um einen fremden. 

Dann wurde von uns Menschen festgelegt, dass es eine Straftat ist einen anderen Menschen umzubringen. Es ist aber keine Straftat, wenn ein wildes Tier einen Menschen umbringt. Kommt das Tier dafür in das Gefängnis? Es gehört zu unseren Gesetzeswidrigkeiten. Tiere gehören nicht in unsere Gesellschaft, verfolgen weder unsere Regeln, sie sind nicht auf der selben Intelligentsstufe wie die Menschen. Wenn sie es wären, würde man sie auch anders behandeln denke ich. 

Antwort
von GsengteSau, 28

wir sind die höchste rasse auf der erde und können somit tun was wir wollen mit den tieren. immerhin zeigt ein raubtier seiner beute in der wildnis auch keine gnade.

linker idealismus ist sowieso unsinnig

Antwort
von glama2000, 38

Es ist eigentlich nicht ok Tier zu töten, aber wie Menschen haben uns das angeeignet. Es liegt in unser Kultur! Mensch und Tier sind eigentlich gleich, aber der Mensch sagt schon seit mehreren Jahren, dass sie besser sein, das stimmt aber nicht! Ich würde sagen man kann nicht viel dagegen tun, vielleicht kannst du deine Familie mit guten Argumenten davon zu über zeugen das Tier genau so gut, wie Menschen sind.

Antwort
von VoidLord, 47

zu erst einmal haben menschen mehr und vorallem komplexere gefühle als alle anderen spezien  auf der welt was daran liegt das die gehirne von menschen einfach deutlich komplexer sind als die anderer tiere.

nun zur frage: warum empfindet man es schlimer wenn exemplare der eigenen spezies getötet werden? das liegt daran das es eine art erhaltungs-trib gibt der dafür da ist die menschliche rasse zu erhalten. wenn es diesen nicht geben würde würden sich menschen überal gegenseitig umbringen und dann essen dadurch würde die menschheit sehr schnell aussterben und durch den felenden eingrif in einigen gebieten würde das globale öko-system kolabieren. zudem ist es von der natur so vorgesehen das man exemplare der anderen spezien tötet um sein eigenes überleben zu sichern.

sogesehen sind die menschen die momentan wertvolste spezies da wir die dominante spezies sind und in so vielen gegenden ein eingreifen von uns von nöten ist damit das öko-systen nicht kolabiert.

wir sind alle nur lebewesen und jede spezies hat das recht die eigene spezies zu bevorzugen. sowie bären andere bären den rehen beforzugen.

Antwort
von FrankCZa, 296

Es ist nicht "schlimmer" einen Menschen umzubringen, allerdings ist es gesetzlich so geregelt worden dass man keine Menschen töten darf um gegenseitiges Auslöschen zu verhindern.

Wenn man sozial zusammenleben will ist das eigentlich klar, aber da es manche Menschen nen Dreck interessiert braucht man eben Gesetze die so etwas regeln. Und Tiere werden eben meistens als Nutztiere angesehen und nicht als gleichberechtigte Lebewesen, weshalb dort das ganze lockerer gespannt ist.

Das ist die Logik hinter den Gesetzen, hat weniger was damit zu tun was denn Wert ist zu leben und was nicht...

Und wenn du es ganz genau nimmst sind auch Menschen Tiere, nur eben mit Verstand.

Antwort
von Maisbaer78, 126

Das liegt zum einen an der Erziehung. Wenn man von Kindesbeinen an lernt, dass das "Tiere-Töten" ein gesellschaftlich akzeptiertes, sogar gefordertes Handeln darstellt, ist es schwer, später moralische Bedenken dem gegenüber zu entwickeln.

Weiterhin sehen die meisten Ihren persönlichen Vorteil gefährdet, wenn Sie Tieren Ihr Leben lassen.

Die einen wollen zb. nicht auf den Geschmack von Fleisch verzichten, die anderen nicht auf Ihren Verdienst, den Sie für die Tötung oder die Beihilfe dazu erlangen.

Würden Tiere wie gleichberechtigte Lebewesen behandelt, müsste eine ganze Industrie dicht machen, und das geht in einer Gesellschaft wie der unseren ja nun mal gar nicht.

Wir würden auch Menschen töten, wenn damit genug Profit zu machen wäre. :( Das klingt hart, ist aber nunmal so. Gewinn über allem.

Ich bin ganz deiner Meinung. Allerdings können Leute, die das Schlachten und Töten von Tieren, sei es zur Ernährung, "Forschung" oder aus Spass (Jagd) immer vorbringen, dass es in der Natur auch so läuft. Eine Art tötet die andere.

Jedoch sind die Verhältnismäßigkeiten völlig anders und auch die Notwendigkeiten dafür sind für uns nicht gegeben.

Eine gute Frage von dir, leider wirds wieder Krieg geben anstatt Erklärungen.

Kommentar von AppleTea ,

Ein Wunder, dass ein gewisser Herr sich noch gar nicht zu Wort gemeldet hat. Vielleicht hat ers nun aufgegeben :)

Kommentar von Maisbaer78 ,

Hat er doch, wurde nur wieder gelöscht glaub ich.

Kommentar von AppleTea ,

Seit einigen Tagen kam nichts mehr.. vielleicht ist er auch im Urlaub. Freut mich übrigens, von dir zu lesen :)

Kommentar von Maisbaer78 ,

Ja freu mich auch dich hier zu sehen. Ich bin mir aber sicher, dass er hier schon gepostet hat. Hatte auch einen Hinweis auf eine entfernte Meldung bekommen.

Kommentar von AppleTea ,

Wie auch immer.. vermissen tu ich hier keinen Beitrag. ;)

Antwort
von TylerDurden11, 260

Das ist eine moralische Frage. Die jeder für sich selbst beantworten muss. Unsere Moralverstellungen sind ähnlich, aber nicht identisch. Diebstahl finden die meisten Menschen moralisch verwerflich. Aber eben auch nicht alle. 

Unsere Gesetze basieren auf unseren moralischen Grundsätzen. Aber da diese eben nicht gleich sind, wird es immer wieder Gesetzte geben die manche Menschen in Ordnung finden und andere moralisch bedenklich. 

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