Harterkampfer am 15.07.2009 um 0:08 Uhr
Christentum und Islam kennen das Phänomen der Religionsbeleidigung. Ist das denn überhaupt möglich? Ich habe noch nie gehört, dass zum Beispiel die Relativitätstheorie beleidigt worden wäre! Oder das Grundgesetz der Bundesrepublik. Auch das Verwaltungsverfahrensgesetz kann keine Beleidigung erfahren.
Deshalb habe ich vor Physikern weniger Angst als vor Christen und Moslems.
Obwohl - ist nicht die Quantentheorie eine Beleidigung der Relativitätstheorie? Haben nicht auch hier die Dänen sich schon 1926 weit aus dem Fenster gelehnt? Darum vernichte ich Carlsberg-Bier, wann immer ich die Gelegenheit dazu habe! Einsteindulillah! Gott würfelt nicht! Abu Øl rulez!

Ich finde, das ist eine berechtigte Frage!
Wenn man z.B. einen Atheisten wegen seiner Einstellung beleidigt, und das kommt ja auch nicht selten vor, ist die Reaktion mit Sicherheit nicht so empfinglich wie bei einer Religionsbeleidigung.
Religion hat einen hohen Stellenwert und wird auf ein Podest gestellt. Das beste Beispiel hierfür ist wohl die Geschichte mit den Mohammed-Karikaturen aus Dänemark und deren Folgen...

Ich glaube, Du vergleichst hier Äpfel mit Wackersteinen. An die Relativitätstheorie oder das Grundgesetz muss man doch nicht glauben, die sind einfach Fakt. Religionen sind da natürlich empflindlicher. Und im Christentum gibt es da ja die 10 gebote, und wenn man da nicht aufpasst, hat man ja die ersten drei schon gebrochen als Ungläubiger.
Moses kommt vom Berg: "Leute, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht.
Die gute: Ich habe ihn runtergehandelt auf zehn.
Die schlechte: Ehebruch ist noch dabei..."
LOL!

Eine Religion kann man nicht beleidigen. Aber mit Angriffen gegen eine Religion trifft man direkt die Gläubigen..

Dinge, die das moralische Empfinden von Mehrheiten betreffen, können beleidigt werden. Bei der Relativitätstheorie kann's egal sein - die besteht durch sich selbst (Einstein war nur so smart, es zu erkennen). Religion ist 'ne andere Sache, das hat nicht mit Fakten zu tun, nur mit Glauben. Es ist sicher nicht okay, wenn man den Glauben anderer beleidigt, denn er gibt den Menschen was. Übertreiben kann man's aber auch, wenn man sich zu sehr im Glauben versteift, denk ich.
Harterkampfer am 15. Juli 2009 00:29 Du hast Recht, Religion ist Glaube und nicht etwa Wissen.
Der Glaube besteht aus teilweise recht abenteuerlichen Gedankenkonstrukten und daher ist sie sehr angreifbar. Offenbar sind Glaubensgebäude daher auf Selbstverteidigung und Selbstbehauptung bedacht, und entwickeln auch eine Pseudopersönlichkeit, die für Beleidigungen empfänglich ist.
Die Physik ist Wissen, sie ist nicht auf ständige Selbstbestätigung angewiesen.
Den letzten Satz habe ich nicht verstanden. Ansonsten gibt es Lännder, wo VIELE verschiedene 'Religionen' zusammen leben,.
Physiker glauben, daß das Universum zu 96% aus dunklem Zeug besteht. Nur 4% besteht aus "normaler" Materie (eine merkwürdige Auffassung von Normalität, wenn man mich fragt).
Keine hat das dunkle Zeug je gesehen, weder die dunkle Materie noch die dunkle Energie. Keiner weiß, woraus das dunkle Zeug besteht, noch, wo es herkommt.
Man weiß aber, wozu es gut ist: Die Physiker müssen daran glauben, weil sonst ihre Theorien nicht funktionieren.
Mal ehrlich: Das Konzept, die Welt zu 96% aus geheimnisvollem schwarzem Zeug bestehen zu lassen, ist nicht das, was sich der kleine Moritz unter "Wissen" vorstellt...
DerEntomologe am 15. Juli 2009 09:16 Je weiter man an die Grenzen von Physik u. Mathematik gerät, desto mehr wird Wissen zum Glauben. Die Wissenschaft klebt z.T. genauso stur an Dogmen wie eine Religion. Aber dafür trägt weder der Glaube noch die Wissenschaft Schuld - es kommt immer drauf an, was der Mensch daraus macht.
Harterkampfer am 15. Juli 2009 09:26 Diese Mengenverteilung ist mir nicht bekannt. Dennoch : ein Physiker versucht, seine Annahmen durch nachvollziehbare Berechnungen zu beweisen. In der Religion ist Nachweis verpönt, es wird der vorbehaltslose meinungsmäßige Anschluss gefordert (Glaube). Letzterer ist aber sehr brüchig und instabil, daher, nehme ich an, wird in der Religion überempfindlich auf Zweifel oder abweichende Meinungen reagiert.
Überhaupt denke ich, dass die Neigung zum Beleidigtsein stets ein Anzeichen von brüchigem Selbstbewusstsein ist. In Diktaturen oder despotischen Ideologien sind Staatsorgane, Würdenträger sehr schnell mit dem Beleidigungsvorwurf bei der Hand (Iran, China), während in gefestigteren Strukturen es völlig normal ist, Grundauffassungen und tragende Personen mit Kritik zu überziehen.
Das gilt auch für Kulturen : in traditionellen orientalischen Gesellschaften ist die selbstdynamische Stabilität um ein Vielfaches geringer als in liberalen Ländern, so dass schon bei geringen Anlässen das Drohpotential des Beleidigtseins angewandt wird.
Gritti am 16. Juli 2009 00:54 Harterkampfer, in der Religion - ich würde lieber sagen: im Glauben, brauch ich auch Argumente, die mich dazu veranlassen zu sagen: es ist nicht unvernünftig das zu glauben. Wenn ich solche Argumente habe, die vor meinem Verstand bestehen können, kann ich mich für den Glauben entscheiden. Und mein Glaube an Jesus Christus berifft mein ganzes Leben. Da ist schon wichtig, immer wieder über einzelne Glaubeswahrheiten nachzudenken.

Der Glaube ist für den,der es im Herzen hat eie sehr kostbare Sache ,genau so,wie wenn du einen Menschen sehr liebst ,dann kommt einer und schimpft über das Liebste was du hast. Wie fühlst du dich dann? Genau so ist es mit dem Beleidigen einer Religion. Du beleidigst den Menschen,der daran glaubt.

Falsch, es geht darum, den Gott dieser Religion zu beleidigen. Aber meist sind es die Menschen dieser Religion, die dann beleidigt sind.

Jeder ist auf andere Art mit seinem Ego identifiziert. Und diese Identifikationen sind seine "wunden Punkte". Die werden verteidigt! So wie der eine sein Ego über Erfolg und Macht definiert, der andere indem er permanent über seine Probleme lamentiert, so gibt es auch ein religiöses (und auch spirituelles) Ego. Wunder Punkt!

man kann nur beleidigen, was bzw. wer sich beleidigt fühlt. Die Religion zu beleidigen, bedeutet demnach, deren Anhänger zu beleidigen.
Wenn der Glaube so stark und unerschütterlich wäre, wie manche Gläubigen gern versichern, würden sie sich nicht beleidigt fühlen können, sie hätten lediglich ein müdes Lächeln für den armen unwissenden übrig.
Möglicherweise sind diejenigen, die sich beleidigt fühlen sich ihrer Sache einfach nicht sicher und fühlen sich wegen ihrer Unsicherheit und potenziell falschen Einstellung - also wegen ihres Irrtums - aufgezogen und veräppelt und wer sich veräppelt fühlt ist auch beleidigt, die einen mehr die anderen weniger.
Hinzu kommt noch, wie wichtig ich mich selbst nehme und ob ich mich auch selbst mal hochnehmen kann und einen evtl. Irrtum (religiös oder nicht) zuzugeben vermag.

Nicht die Religion eines Menschen wird da beleidigt, sondern Gott, an den dieser Mensch glaubt, der ihm über alles kostbar ist. Daher trifft die Beleidigung Gottes auch den Menschen, der an ihn glaubt. Gott kann der Mensch im Grund nicht beleidigen - was können unsere Beleidigungen schon Gott anhaben?
Harterkampfer am 16. Juli 2009 11:08 Gritti, ich glaube, es ist die Eitelkeit des Gläubigen, die bis ins Mark getroffen ist! Weil das Gottesbild sich immer mit dem schächsten Teil der Persönlichkeit verbindet! Und gerade um diese Schwachstelle der Festung Persönlichkeit ist die Eitelkeit als Schutzwall aufgetürmt!

Als die Mohamed-Karikaturen so hochgepuscht wurden, hatte ich Gespräche mit vielen Muslimen, als Christ. Einer war schon als Künstler beauftragt worden, das Christentum zu beleidigen, er hat es sich danach anders überlegt. Die Juden in Israel schrieben einen Wettbewerb aus: Karikiert die Juden, gewonnen hat ein Bild einer Maschine, die Kinder oben rein steckt und unten kommt Mazze raus. Mit Humor, Gespräch und gegenseitig-Verstehen-lernen können viele von diesen Spitzen genommen werden! Ich denke, wenn ich auf Beleidigungen meines Gottes überreagiere, dann bin ich selbst sehr unsicher. Als wenn sich mein Gott nicht selber verteidigen könnte! Gott ist Richter, er braucht keine Helfer!
Harterkampfer am 15. Juli 2009 10:08 Deine Meinung gefällt mir, Aziza!

du ich kann auch die relativitätstheorie beleidigen.. ich wette da wären manche wissenschaftler echt angepisst.. aber eine "Theorie" oder ein "Gesetz" mit einer Religion zu vergleichen macht auch nicht viel sinn oder?
warum manche menschen sich beleidigt fühlen wenn man schlecht über die religion dieser leute spricht? wie würdest du dich denn fühlen wenn jemand deine "lebensgrundsätze" kritisch in frage stellt?
Lebensgrundsaetze kann man selbstverstaendlich in Frage stellen. Wenn man die entsprechende Person aber aufgrund seiner Einstellungen als z. B. "dumm" oder "naiv" bezeichnet, dann kann das schon beleidigend sein. Aber eine Einstellung kann man nicht beleidigen.
Harterkampfer am 15. Juli 2009 00:23 Meine Lebensgrundsätze werden täglich in Frage gestellt! Manche Leute finden sie sogar abwegig. Na und? Ich halte das für normal.
Dory1 am 15. Juli 2009 00:37 @Harterkaempfer: Ich gehe mal davon aus das du nicht von Kind auf orthodox erzogen wurdest.. in manchen ländern geht es hier aber extrem zu und den menschen ist ihr glaube nunmal heilig(!)
Dory1 am 15. Juli 2009 00:40 ..und ganz ehrlich. ich raste auch schnell aus wenn jemand etwas was mir heilig ist "beleidigt".. das ist bei mir nur in diesem fall nicht zwingend religion sondern eher dinge wie zb. meine familie..
Harterkampfer am 15. Juli 2009 09:38 Hallo Dory, du machst mich auf einen wichtigen Aspekt aufmerksam : die Konstruktion des "Heiligen"!
Darüber habe ich bisher noch nicht nachgedacht, aber es wird wohl so sein, dass dieser Begriff mit dem überstilisierten und irrealen Reinheitsbegriff dazu geeignet ist, sich selbst einer irrealen Forderung zu unterwerfen (Christentum: Gott ist nur gut, ihm wird das Widersprüchliche amputiert, also kann es nur der Mensch sein, der die Widersprüche und das Leiden durch eigenes Fehlverhalten verursacht, Folge: Selbsthass). Wenn ein Mensch sich aber derartig selbst demütigt, dann ist er empört, wenn ein anderer daher kommt und sich der Demütigung verweigert! Das stellt seinen eigenen Entschluss in Frage!
Mit anderen Worten, in der Ideologie wird die eigene, verdrängte Unterwerfung verteidigt.
Das ist ein interessante Aspekt!
Dory1 am 15. Juli 2009 10:21 Es hat in meinen Augen wenig mit Selbstdemütigung zu tun. Ebensowenig halte ich "Heiliges" für ein Konstrukt (wie auch immer du das definierst). Ich bin beispielsweise in keinster Weise religiös; glaube auch nicht an "gott". Aber auch mir sind manche Dinge einfach .."heilig". Ich könnte auch sagen manche Dinge sind mir "ultimativ wichtig".. Definitionssache..
Harterkampfer am 15. Juli 2009 10:27 Es geht um Projektionen. Also um Überhöhungen, die in der Realität keinen dauerhaften Bestand haben. Es ist richtig, das muss nicht etwas Heiliges sein, es kann auch eine starke Verliebheit sein, eine Anhimmelung eines Vorbildes oder Ähnliches.
Ich sage nur, auch das "Heilige" funktioniert nach dem Prinzip der Überhöhung : Idealisierung, Schönreden und Schöndenken, Leugnung der Negativseiten, Verteidigung dieser Auffassung um jeden Preis...
Dory1 am 15. Juli 2009 10:37 Also mir kann meine Familie heilig sein, ohne das ich sie extra überhöhe oder die negativen Seiten an ihr leugne... Mir ist schon bewusst das wir in einer Welt leben die alles andere als perfekt ist - Das ist für mich kein Widerspruch.
Abgesehen davon geht es bei diesem Argument ja um etwas total reelles und nicht um Theorie wie Religion..
Naja, ich würde jemanden, der meine "Lebensgrundsätze" in Frage stellt, nicht gleich umbringen. Bei religiösen Leuten ist das mitunter anders. Insofern ist zwischen Religion und Vernunft schon ein deutlicher Unterschied.
Harterkampfer am 15. Juli 2009 10:21 Du hast Recht, Religion und Vernunft sind eigentlich Gegensätze.
Es ist lobenswert am gegenwärtigen Christentum, dass es versucht, die Vernunft zu integrieren.
Undogmatische Christen sind weniger angreifbar, als fundamentalistische oder bilbeltreue.
Sehr leicht und lustig finde ich die Diskussion mit fundamentalistischen Moslems und Christen : diese Leute treten ohne Schutz und mit dem abgewetzten Holzschwert ihrer heiligen Schriften zum Kampf an! Man kann sie mit dem superscharfen Degen des Verstandes und des Realitätsverweises zu Zahnstocherstäbschen zerlegen! Manchmal tun sie mir regelrecht leid, wenn sie sich wieder in ihren eigenen altertümlichen Argumentationsschlingen verfangen!
Beleidigen kann man wohl Menschen, die eine bestimmte Überzeugung haben, aber nicht eine Religion.
Wenn ich daran denke, wie oft Jesus und die Apostel beleidigt worden sind, aber sie waren eigenartiger Weise nicht beleidigt.
Wenn jemand einen anderen wegen seine Glaubens beleidigt, dann ist er in meinen Augen ein armer Mensch.
Denn man muß sich ja fragen: Warum macht er das?
Weshalb greift er den anderen wegen seines Glaubens an?
Wir brauchen doch nur in das GF Forum hineinsehen und können life miterleben wie manche Teilnehmer gläubigen Menschen angreifen u. sie beleidigen.
Als gläubiger Mensch kann man nur dem Beispiel Jesu folgen und Gott bitten: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."
Wenn jemand wegen seines Glaubens einen anderen ermordet, dann ist er in meinen Augen ein armer Mensch.
Denn man muß sich ja fragen: Warum macht er das?
Weshalb greift er den anderen wegen seines Glaubens an?
Die einen glauben an nichts: sie schreiben Bücher wie Salman Rushdie oder zeichnen Karikaturen wie die dänischen Zeichner. Die anderen sind ihnen moralisch überlegen: Sie haben einen Glauben, zünden Bomben und steuern Jumbojets in Hochhäuser.
Welche sind jetzt die guten und welche die bösen?
Hmmm...schwer zu sagen...
Harterkampfer am 15. Juli 2009 10:03 Hmmm..., vielleicht müssen wir in die Heiligen Schriften schauen : was steht in der Bibel? Ach ja, hier : "erschlagt sie mit dem scharfen Schwert..." Und im Koran : "Macht sie nieder, die Ungläubigen..."
Alles klar, jetzt wissen wir, wer böse ist und wer gut!
Beachte bitte den Hintergrund worum es hier geht.
Es wird immer wieder übersehen, dass es sich um das Gerichtshandeln Gottes geht.
Die Strafe ist keine Willkür, sondern gründet sich auf die Gerechtigkeit, deren Grundlage das Gesetz ist.
Je nach höhe des Unrechts kommt es auch heute zur Gerichtsverhandlung, in der das Ausmaß des begangenen Unrechts untersucht wird.
Man spricht deshalb vom Untersuchungsgericht.
Auf Grund des Gesetzesbruches kommt es zum Urteil und zur Bestrafung. Auf diese Weise wird die Gerechtigkeit in einem Staat aufrecht erhalten.
Dasselbe war auch in der alttestamentlichen Zeit der Fall.
Menschen wurden auf Grund ihrer Übertretungen zur Verantwortung gezogen und bestraft.
Für welche Übertretungen die Menschen mit dem Tode bestraft wurden kannst Du in der THORA nachlesen.
Deshalb hat das nichts mit willkürlichen Bestrafungen, sondern mit dem gerechten Gerichtshandeln Gottes zu tun, das sich auf seine Ordnung gründet. Vergl. Sündenfall, Strafe/Tod.
Gott hat alle Lebewesen auf der Erde ermordet bis auf zwei von jeder Art.
Gott bittet Abraham, seinen Sohn Isaak zu ermorden. Als dieser dazu bereit ist, schickt ihm Gott nicht etwa das Jugendamt auf den Hals und steckt ihn in die Klapse, sondern macht ihn zum Stammvater seines Volkes.
Das ist eine seltsame Vorstellung von Gerechtigkeit. Ich würde von diesem Gott keinen Gebrauchtwagen kaufen.
Vordergründig scheinst Du recht zu haben, aber der tiefe Zusammenhang weist uns beim Opfer des Abrahams bereits auf den Sohn Gottes hin.
Gott hat seinen Sohn als OPFER für die MENSCHHEIT gebracht, damit sie nicht für ihre Übertretung bestraft werden müssen.
Was Gott dem Abraham erspart hat, das war Gott bereit für uns zu tun.
Leider gibst Du sehr schnell ein Urteil ab ohne wirklich den ERLÖSUNGSPLAN GOTTES verstanden zu haben. Das soll kein Vorwurf sein, sondern nur den wahren Sachverhalt bewußt machen.
Würde Gott bei Dir auch so schnell mit seinem Urteil sein, dann wärst Du schon längst tot.
Er hat im Gegenteil Geduld mit jedem Menschen und will ihn vor den Folgen der Sünden bewahren.
Gott schenkt Dir nicht ein gebrauchtes Leben, das nur von kurzer Dauer ist,sondern das ewige Leben.
Denke einmal über Deine Chance nach, die Dir Gott gibt, dann wirst Du nicht weiterhin der Meinung sein, dass Gott verrückte Dinge verlangt, sondern immer das WOHL des Menschen im Auge hat.
Aber darüber hinaus können wir nicht erwarten von den Folgen der Sünde bewahrt zu werden, wenn wir gleichzeitig seine Hilfe ablehnen.
Hätte Gott von Anfang an eine vernünftige Welt geschaffen, bräuchte er keinen Erlösungsplan.
Und das Ertränken nahezu aller von ihm geschaffenen Menschen und sonstigen Lebewesen - soll so jemand ein Vorbild für unsere Jugend sein?
Nein, ich glaube, Gott wird lernen müssen, ohne mich auszukommen.
Und wenn sein ach so sanftmütiger Sohn sagt: "Und ihre Kinder will ich töten, und alle Gemeinden werden erkennen, daß ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht" dann soll der sich bitte auch von meiner Familie fernhalten.
Erstens: Gott hat die Welt gut geschaffen. Nur der Mensch hat sein Vertrauen zu Gott aufgegeben und seine Ordnung missachtet.
Niemand kann das Unrecht ohne Folgen lassen, deshalb wurden die Menschen dem Tod unterworfen.
Zweitens: Genauso war die Sintflut kein Akt der Willkür, sondern die Folge eines negativen Verhalten des Menschen. Die Ungerechtigkeit hat so zugenommen, dass Gott eingreifen musste. Das kannst Du in 1. Mose 6 nachlesen.
Drittens: Die Menschen, die sich in einer ausweglosen Lage befinden, haben die Hilfe durch Christus erhalten.
Die verloren gegangene Gerechtigkeit und der Verlust des ewigen Lebens sollen die Menschen durch Christus wieder bekommen.
Gott hat alles getan, um den Menschen aus ihrer Lage zu befreien.
Es liegt allein an uns seine Hilfe im Vertrauen anzunehmen.
Wenn Du Dir aber nicht helfen lassen willst, dann ist es Deine Entscheidung. Aber die Chance hast Du !!
Harterkampfer am 16. Juli 2009 15:09 Evangelista : "Erstens: Gott hat die Welt gut geschaffen. Nur der Mensch hat sein Vertrauen zu Gott aufgegeben und seine Ordnung missachtet."
Dieser Versuch, Gott rein zu waschen, beansprucht etwa 93% der religiösen Bemühungen!
Ich meine, eindeutig zu viel Arbeitsaufwand, nur um etwas Offensichtliches zu leugnen! Lieber mit einem Gott Freiden schließen, der auch ein Halunke ist!
Harterkampfer am 16. Juli 2009 11:00 "Nein, ich glaube, Gott wird lernen müssen, ohne mich auszukommen."
Heffenberg! Es wird einsam um Gott : ich bin ihm auch schon von der Fahne gegangen!
Gritti am 16. Juli 2009 01:08 Jesus hat uns aber gesagt, dass wir auch unsere Feinde lieben sollen, und er hat es auch selber getan. Er meinte dabei natürlich nicht, wir sollten lieben, was sie uns antun, sondern wir sollten sie lieben, weil sie im Grunde arme Menschen sind. Und wenn wir sie lieben, dann wünschen wir ihnen Gutes, und dann haben sie auch eine Chance zur Besserung.
Harterkampfer am 17. Juli 2009 09:56 Hallo Gritti, komischerweise verstehe ich das Gebot der "Feindesliebe" vollkommen, obwohl ich sonst allergisch gegen alle angeblichen Gottesgebote bin. Und das kommt so : Wenn man sieht, wie die Menschen im Sinne und im Auftrage einer Schöpfung handeln, sieht man ihren Antrieb nicht in der Person sondern in der Schöpfung! Verstehst du was ich meine? Nicht die Person ist fehlbar und böse und sonst was, nein, es kommt in seinem Handeln und Denken lediglich die Widersprüchlichekeit der Schöpfung zum Ausdruck!
Stell dir vor, die ganze Existenz ist eine Theateraufführung. Der Regisseur beauftragt einige Personen mit der Wahrnehmung der Schurkenrollen. Diese Darsteller sind doch nicht irgendwelche gemeinen Kerle, nur weil die im Auftrag des Schöpfers sich auf der Bühne wie Schurken benehmen!
Der Schöpfer ist Schurke und Freund in einem. Offenbar ist er so gestrickt, dass er beide Seiten ausleben muss - darin ähneln wir ihm wiederum!
Und deswegen ist der christliche Ansatz eigentlich Gottes Natur entgegengesetzt : Wenn du die sogenannten Übeltäter und Gottlosen in Gottes Namen bessern willst, dann versuchst du Gott die Möglichkeit der Entfaltung seiner eigenen gemeinen Seiten zu entziehen!
Der einzige Aspekt, den ich im Umgang mit gemeinen Menschen gelten lassen, ist, dass sie uns, Menschen nerven! Und da nehmen wir Gott den Stab aus der Hand und versuchen die Entfaltung des Üblen aus Gottes Hand einzudämmen. So greifen wir in die Schöpfung Gottes ein, um sie zu verbessern!
Natürlich ist das Unsinn, man kann auch eine Religion nicht beleidigen.
Aber weil schon die Physik genannt wurde, darf ich Einstein zitieren, der sagte, er sei sich nur über zwei Dinge sicher,
erstens über die Unendlichkeit des Alls und zweitens über die der menschlichen Dummheit, allerdings fügte er dann noch hinzu, über ersteres sei er sich doch nicht mehr so sicher.

Wir wüssten nicht, wie man eine Religion beleidigen könnte, wenn sie in der Wahrheit ist. Da die meisten Religionen nicht in der Wahrheit sind, empfinden sie es als eine Beleidigung, wenn man ihnen nicht zustimmt, und ihnen aufzeigt, wo die Religion an der Wahrheit vorbeigeht. GALLARIAOY
Nowka am 2. Dezember 2009 23:50 die vertreter jeder religion glauben: SIE SEIEN IN DER WAHRHEIT!

eine religion spricht immer zu den gefühlen. wer die aber beleidigt, trifft den entsprechenden menschen ins mark. da kann dieser dann böse werden.
in der naturwissenschaft spricht alles zum denken und nicht zu den gefühlen. wird das denken angegriffen, so macht daqs nicht, denn jeder soll doch SEINE EIGENE MEINUNG haben!

Das Dogma einer Religion in den Schmutz zu ziehen ist schon eine Beleidigung. Es ist ja auch möglich, dich zu beleidigen. Warum also auch nicht eine Religion?
Nicht direkt die Religion, eher der Religionsangehörige wird beleidigt, wenn man seine Religion ins Lächerliche und Negative zieht. Und das, weil sich dieser Mensch mit seinen Religionsinhalten verbunden fühlt, emotional verbunden fühlt!
Anhänger einer wissenschaftlichen Theorie kann man ebenfalls beleidigen und empören, wenn diese mit emotionaler Verbundenheit erfüllt sind.
(Mal abgesehen davon, dass einige Theorien in der Schule schon als unantastbar gelehrt werden und als erwiesenes Faktum gehandhabt werden, was der Bezeichnung "Theorie" allerdings widerspricht! - meine Meinung)

Alle Religionen behaupten bzw. beweisen, dass sie von Gott kommen bzw. von Gott inspiriert wurden. Von dem einen Gott so unterschiedliche Religionen?? Unglaublich. Ich bin sicher, dass die damals Herrschenden, die das Sagen und Schreiben hatten, ihre eigenen Gebote machten und diese mit den göttlichen Geboten mixten. Das würde auch die vielen Untaten bei den Religionen erklären. Die Beleidigungen der Religösen wird dadurch provoziert, dass sie i h r e Religion durch Behauptungen und Kleidung und andere Signale rausstellen, dass sie die Besseren sind.

Das Grundgesetz darf in Deutschland in gewissen Bereichen nicht in Frage gestellt werden - man darf zum Beispiel keine Abschaffung der Demokratie fordern. Warum? Weil wir dann bald wieder einen "starken Mann" hätten, der uns früher oder später in die Misere reiten wird. Es könnte aber theoretisch, wenn auch nicht sehr wahrscheinlich eine Reihe von weisen und guten Herrschern geben, die das Land effektiv regieren - der Punkt ist, die Demolratie ist mit großer Wahrscheinlichkeit die beste Staatsform, aber nicht 100%tig sicher - damit wir sie erhalten, stellen wir also alle Forderungen nach ihrer Abschaffung unter Strafe, weil wir schlechte Erfahrungen mit geringen Wahrscheinlichkeiten gemacht haben - weil wir glauben, alles andere wäre schlimmer.
Ähnlich liegt der Fall bei der Religion. Jesus und Buddha zum Beispiel haben sich aus Beleidigungen nicht viel gemacht, weil sie sich ihrer Sache sehr sicher waren - aber überall da, wo eine Restunsicherheit vorhanden ist, egal ob Ideologie oder Religion, da ist auch eine erhöhte Empfindlichkeit, die mit Worten getroffen werden kann.
Bei der wissenschaftlichen Theorie kann der Fall aber anders gelagert sein - dort beleidigt man dann die Intelligenz des Erfinders, wenn man seine Theorie Mit aus seiner Sicht möglicherweise kruden Argumenten in Frage stellt - dieses Phänomen ist menschlich und kann überall auftreten.
In einem Satz: Sprache und Formeln können nicht beleidigt werden - aber Menschen können sich beleidigt fühlen. Und wennn dieses Gefühl aus einer Entwertung eines Ideals besteht (im Gegensatz zur Beleidigung eines Menschen durch die Entwertung seiner selbst), dann vermute ich durch Unsicherheit und/oder Uneissenheit verursachte Sensibilität.
Razon am 15. Juli 2009 01:33 Edit:
Bei einer wissenschaftlichen Theorie ist der Fall nicht anders gelagert, sondern sein wahrer Charakter tritt deutlicher hervor. Da muss ich meinen Gedanken korrigieren.
Harterkampfer am 15. Juli 2009 10:06 Die von dir geschilderte Abschaffung der Demokratie ist nicht eine Beleidigung sondern ein politischer oder militärischer Umsturz.
Beleidigung beinhaltet die Empfindung, aufgrund einer Meinungsäußerung verletzt worden zu sein.
Razon am 15. Juli 2009 14:28 Ich wollte auf den Unsicherheitsfaktor hinaus, der gegeben sein muss, damit jemand sich durch eine Beleidigung überhaupt treffen lassen kann...Und darin gleichen sich alle drei Bereiche, weil alle auf Menschen zurück gehen, die unsicher sein können...Das war eigentlich mein zentraler Punkt. Von Außen gesehen ist eine Äußerung gegen die Demokratie von einer Beleidigung verschieden. Aus meinem Blickwinkel hingegen nicht, da beide solche gerne verboten sehen würden. Hätte die Kirche die Macht, würde sie jegliche Äußerung gegen die Religion unter Strafe stellen.

Alles kannst du hinterfragen und kritisieren, doch religion darf nicht hinterfragt werden und muss von jedem gelaubt werden oder wie???
Du hast voellig Recht. Man kann nicht eine Theorie beleidigen. Deine Beispiele sind vollkommen richtig. Auch die Evolutionsbiologie (-theorie) kann man ja nicht beleidigen. Insbesondere die Muselmane betrachten allerdings Kommentare zu deren Propheten "Mohamed" als Beleidigung desselben. Ich denke, die heutigen Christen sind toleranter. Wenn jemand Gott verleugnet, oder Jesus als nicht existent ansieht ist das desjenigen Angelegenheit und ich betrachte das dann nicht als beleidigend. Sagt allerdings jemand zu mir - als Person - ich waere dumm soetwas zu glauben, dann koennte ich (??) beleidigt sein. Aber nicht der Glaube oder die Theorie.

kann man sicher nicht
es gibt keine götter... ist das eine beleidigung ?...
nein, nur meine ansicht

Wenn sie in der Wahrheit ist, kann man sie, die Religion, nicht beleidigen, weil sie über den menschlichen Sprüchen steht. GALLARIAOY
Nowka am 11. Dezember 2009 19:51 das ist richtig.
aber sage da mal denen, die beleidigt sind (die schalten ihren verstand aus, denn sonst könnten sie ja nicht beleidigt sein).

Beleidigen kann man nur einen Menschen,der eine bestimmte Einstellung zu seinem Glauben und zu seiner Weltanschauung hat.ICh wünsche dir,daß wir alle gemeinsam beten können und voneinander lernen,was Nächstenliebe,Toleranz und Geduld betrifft.Würden die Menschen das beherzigen,gäbe es auch sicher weniger Kriege im "Namen Gottes/Allahs".Pierrot
Im Grunde genommen kann man jeden und alles Beleidigen. Wenn man von Religionsbeleidigung spricht dann ist wohl eher damit gemeint das sich die Glaubensanhänger durch bestimmte Aussagen anderer Menschen beleidigt fühlen. Und ich kann nur jedem davon abraten andere Menschen in ihrem Glauben zu verletzen. Man sollte den Glauben anderer vielmehr verstehen und akzeptieren lernen und seinem Gegenüber auch ruhig mal die eigenen Glaubensgrundsätze vermitteln um sich mit einander austauschen zu können. Aber immer darauf achten, das es nicht zu einem Streit ausartet.

manche repräsentanten einer religion identifizieren sich mit der religion. folglich fühlen SIE sich beleidigt und die religion.
Ich habe nicht die vielen vorstehenden Antworten gelesen, moechte aber trotzdem meinen Senf dazu geben.
Ich denke nicht, dass man ein Abstraktum beleidigen kann. Man kann nur Menschen beleidigen, weil nur die ein Ehrgefuehl haben - was ja Voraussetzung fuer eine Beleidigung ist.
Es gibt aber natuerlich Menschen, die beleidigt sind, wenn man etwas gegen ihre Religion sagt. Das ist verstaendlich, denn diese Glaeubigen haben sich die Aussagen ihrer Religion zu eigen gemacht. Indem man also etwas Abwertendes ueber ihr Wertsystem sagt, wertet man ihre Handlungen ab. Dabei aber von einer Beleidigung der Religion selbst zu sprechen halte ich fuer ein sprachliches Misgeschick.
Die Religion ist eine rein menschliche Sache, daher ist dies möglich. Menschen können beleidigt werden, aber nicht Gott, und daher gibt es auch keine Gotteslästerung, hat es nie gegeben, wie gesagt man kann Gott nie und niemals verletzen, denn Gott steht über alles und allem was ist.
Alleyne am 4. August 2009 13:22 na Gott sei dank
Beleidigt kann nur sein, wer etwas persönlich nimmt. Das wird im Falle der Relativitätstheorie oder des Verwaltungsverfahrensgesetzes nur sehr bedingt vorkommen. Dagegen dürften an unserem demokratischen, die Wahrung der Menschenwürde ganz obenan stellenden Grundgesetz schon etliche Leute ("Verfassungspatrioten") mit ihrem Herzblut hängen und empfindlich auf Spott reagieren, indem sie zum Beispiel mit einiger Leidenschaft dagegenhalten. Erst recht sind religiöse Überzeugungen eine Herzensangelegenheit. Der Vergleichspunkt ist hier weniger eine wissenschaftliche Theorie, sondern eher ein Familienverbund, d.h. ein emotional stark besetztes Gemeinschaftsgefühl, an welchem zumindest ein Großteil der Selbstachtung hängen kann. Deshalb ist ein kritischer Dialog in Sachen Religion zwischen Gläubigen und Ungläubigen oder Andersgläubigen nicht ausgeschlossen. Aber was spricht eigentlich dagegen, in einer solchen Auseinandersetzung - notfalls einseitig - auf Hohn, Häme und Zynismus zu verzichten?
Unter Religion verstehe ich hier übrigens nicht die eine oder andere Institution, sondern eine Grundstellung von Menschen zu den Fragen ihres Lebens.
Harterkampfer am 16. Juli 2009 11:06 Leo, es ist wirklich schwer, angesichts der Schilderung von solchen Vorstellungen wie jungfräuliche Geburt, dem "Sühnetod" des Jesus von Nazareth, der Konstruktion des Teufels, der Demutsforderung ernst zu bleiben, diese höflich zu quittieren und dabei keine Mine zu verziehen!
Ohne spirituellen Zugang zu solchen biblischen Motiven kann man sie meist nur für Unsinn halten, ähnlich wie moderne Gedichte meist als wirres Zeug empfunden werden, wenn es beim Betrachter an poetischem Sinn mangelt.
Harterkampfer am 17. Juli 2009 15:32 Spiritualität ist keine Verpflichtung, abwegige oder offensichtlich kulturell überholte Dinge zu akzeptieren!
Spiritualität ist jedenfalls eine geistige Aktivität, die sich nicht auf das Beurteilen oder Verurteilen von welchen Dingen auch immer verlegt und festgelegt hat - eben ein anderer Zugang zu allem. Dazu freilich ist niemand verpflichtet, höchstens eingeladen.
Zusatzfrage: Was spielt es übrigens für eine Rolle, ob Dinge heute "kulturell überholt" sind und "abwegig" erscheinen oder erst später?
das grundgesetz der bundesrepublik ist auch keine religion :)
Ist aber in diesem Zusammenhang durchaus mit der Bibel bzw. dem Koran zu vergleichen. Halt menschliche Gesetze.
Harterkampfer am 15. Juli 2009 09:50 Richtig : früher hieß es Religion, und nahm das gesamte Wissen der umherziehenden Nomadenstämme auf. Dadurch ist zu erklären, dass in den sogenannten Heiligen Schriften auch Regeln zum Ackerbau und zur Sozialgesetzgebung enthalten sind. Zur Erzielung einer höheren Autorität werden diese Vorschriften dem jeweiligen Gott direkt in den Mund gelegt. Nur so lässt sich erklären, dass heute nicht mehr nachvollziehbare Lebensmittelhygiene-Vorschriften, wie das jüdische Verbot der Mischung von Milch und Fleisch, Teil der Religion geworden ist!
Heute ist die Situation klarer, die Gesetzte und Vorschriften haben sich von den Religionen emanzipiert, sie werden aktuell gehalten (die Gesetze nämlich; die Religionen sind geblieben und versuchen sich auf eigene Faust durchzuschlagen).
Daher ist es genau richtig, die Umgangsformen mit Gesetzen und Religionen miteinander zu vergleichen!
Hosiana! Heffenberg, du hast mich bekehrt! Ich Verblendeter, warum habe ich nicht schon früher die Wahrheit erkannt : es ist etwas faul im Staate Dänemark! Wir müssen in den Heiligen Krieg ziehen gegen die Beleidiger der deutschen Relativitätstheorie (was...? Einstein ein Schweizer...? Ach, lass mich mit diesen lästigen Details!)! Lasst uns dem Rate unseres Propheten Heffenberg folgen und in perfider Weise die ungläubigen Dänen austrocknen! Vernichten wir also das heidnische Carlsbergbier massenhaft!
Denn siehe, ich verkünde Dir weitere Details:
Einstein war als Sohn schwäbischer Eltern in Ulm geboren und in München aufgewachsen und wurde nur zur Wehrdienstvermeidung Schweizer, die Kopenhagener Schandinterpretation trifft uns also direkt ins deutsche Mark. ähh - Euro...
Möge das Bier der Ungläubigen über uns kommen!
(Da fällt mir ein: Kann man auch das deutsche Reinheitsgebot beleidigen?)
:-))))
"Da fällt mir ein: Kann man auch das deutsche Reinheitsgebot beleidigen?"
Ja, Heffenberg, und zwar so : Iehhh! Dieses Bier schmeckt aber bitter! Da müsste Lakritz rein!
Klarer Anlass für den lang aufgestauten Heiligen Krieg!
Oh, Heffenberg..., unser Erlöser! Wann können wir dich endlich an die Mauer der Carlsbergbrauerei heften?