Frage von newbeats 23.09.2009

Warum ist es in Deutschland für Firmen so leicht Leute auf Hungerlöhne drücken per Ausgliederung?

Ein Hinweis zur Frage

Liebe/r newbeats,

Deine Frage mag interessant sein, jedoch provozieren solche Fragen leider auch immer wieder politisch stark tendenziöse Äußerungen, die hier nicht erwünscht sind. Ich möchte Dich und auch die hier Antwortenden bitten, Rücksicht darauf zu nehmen. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

Bitte schaut diesbezüglich doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Und viele Grüße

Finn vom gutefrage.net-Support

  • Hilfreichste Antwort von dqb210 23.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es gibt noch Gesetzeslücken, die findige Anwälte dieser Firmen durchforsten und meistens auch findig werden um dann ihre Vertäge danach auszuarbeiten.

  • Antwort von mafrmt00 23.09.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt in Deutschland eben keine Protestkultur. Alle kuschen lieber. Schau einfach mal nach Frankreich, so gehört das gemacht!

  • Antwort von AlexGay 23.09.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zumindest als Kunde kannst Du ja entscheiden ob Du solche Firmen unterstützen willst. Es gibt ja durchaus Händler die ihre Mitarbeiter noch anständig entlohnen.

  • Antwort von Tessa13 23.09.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weil es zu viel DUMME Leute gibt die bei "Schlecker"einkaufen,anstelle den Dreck zu boukottieren und somit diesen Leuten Tür und Tor öffnen,also,solange es nocht welche gibt,die dort einkaufen,muss auch keiner jammern,damit bekräftigt man solche Gauner noch!!!!

  • Antwort von Chupavaca 23.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wie eingangs von irgendwem erwähnt, geht es hier natürlich um Profitmaximierung über eine Dehnung der gesetzlichen Lücken und Möglichkeiten.

    So wie der kleine Mann versucht hier und da einen Cent rauszuschlagen, versuchen es die Großen freilich mit ein paar Euronen mehr - das Verhalten ist leider absolut menschlich und kann nur dann eingedämmt werden, wenn die negativen Effekte so stark überwiegen, dass das Verhalten keinen Sinn und Nutzen mehr bringt. Sprich: Nicht mehr bei Schlecker einkaufen, Streiken und gesetzliche Änderungen.

    Man kann und darf vom Gesetz keine perfekten Regelungen erwarten, Gesetzgebung ist etwas evolutionäres, schlichtweg, weil es unmöglich ist sämtliche Fälle abzudecken und dabei auch noch absolut fair zu bleiben. Da Gesetze dazu auch noch auf Sprache basieren, die alles andere als eindeutig und dazu noch fehlerunfällig ist, kommt hier nochmal ein nicht unbedeutender Knackpunkt hinzu.

    Also besser darüber nachdenken, was man ändern kann, anstatt sich zu lange drüber aufzuregen. Kann man das an einen Journalisten herantragen, damit so etwas passiert wie bei LIDL und dem Überwachungsskandal? Gibt es die Möglichkeit eine Gewerkschaft zu bilden oder generell genug Leute zu binden um auf die Straße zu gehen? Kann man Vertreter der Politik erreichen, z.B. auf Wahlkampfveranstaltungen?

    Natürlich ist das alles mit Arbeit und Kampf verbunden, aber anders wird man in solchen Fällen kaum weiter kommen.

  • Antwort von alphonso 23.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es es nicht auch der Verbraucher, der immer alles noch billiger haben will? Auch deshalb dreht sich die Lohn- und Preisspirale nach unten. Durch das Aufkommen der Discounter wurden 100000e Arbeitsplätze vernichtet. Wir alle müssten solche Läden boykottieren und dort einkaufen, wo fair gehandelt wird.

  • Antwort von jo2626 23.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Deutsche läßt sich allgemein viel zu viel gefallen. DAS RESULTIERT AUS BEQUEMLICHKEIT , ANGST UND OBRIGKEITSHÖRIGKEIT.

  • Antwort von PeterSchmitt2 23.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das sind die amerikanischen Sitten, die sich jetzt hier in Deutschland immer mehr durchsetzen.

  • Antwort von RBMannheim 23.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das Problem dürfte sein, dass solche Eingriffe nicht mit der freien Marktwirtschaft zu vereinbaren sind! Dort regeln Angebot und Nachfrage den Markt! Auch den Markt an Arbeitskräften!

  • Antwort von cateye31 23.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Leider ist das nun mal so, wenn die Leute "mucken",werden sie unter fadenscheinigen Gründen gekündigt. Und mit ganz viel Pech kriegt man dann eine Sperre vom Amt.Ist mir auch schon passiert.Einer alleine kann sowieso nichts machen. Die meisten haben halt Angst. Vorallem die Hartz 4- Empfänger mit Kindern.

  • Antwort von pecudis 23.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Rechtlich wäre das kein Problem. Es ist nur nicht gewollt, weder vom Wähler noch vom Politiker, "man" betreibt hier nun mal Marktwirtschaft, und da ist es dem Betriebsleiter überlassen, wie er mit seiner Firma umgeht bzw wie er seinen Gewinn erwirtschaftet. Das es auch ganz ohne neue Gesetze anders geht, gerade in dem Bereich, siehst Du ja zB bei DM / Götz Werner.

  • Antwort von inspgadget 23.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    wenn du Tageszeitung lesen würdest, wüsstst Du, dass es eine Debatte um den Mindestlohn gibt.

  • Antwort von swallowtail 23.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Diese Handhabung ist doch schon längst gang und gäbe.

    Wer nicht damit einverstanden ist, der wird ersetzt, fertig. Es stehen genügend Leute da, die einen Job wollen.

    Und dass immer mehr Menschen trotz Arbeit Harzt IV beantragen müssen, das ist ein Hohn!

    Hier bei uns ist eine 4-fache Mutter, die in einer Heimküche für 1 Euro pro Stunde arbeitet und das seit über einem Jahr!!

  • Antwort von charlymac2 15.02.2010

    Der Ausdruck Hungerlöhne ist politisch tendenziös. In Kürze: Löhne werden nicht vom Unternehmer, sondern vom Verbraucher bestimmt. Wenn eine riesige Zahl von Verbrauchern bei Schlecker, LIdl, Aldi und Penny-Markt einkauft, weil die Produkte bei Tengelmann, EDEKA und in kleinen Geschäften vor Ort erheblich teurer (!) sind und keineswegs besser (!) dann bedeutet das auch, das diese Menschen auch die Höhe der Löhne dieser Betriebe bestimmen. Politiker aller "Farben" schimpfen auf die angeblich raffgierigen Kapitalisten und sorgen gleichzeitig dafür dass die Reallöhne des kleinen Mannes durch rasant steigende Zwangsabgaben (Steuern und Sozialversichungen) ständig sinken. In "Was Sie schon immer über Wirtschaft (nicht?) wissen sollten" ISBN 978-3-00-027471-8 stay-free Verlag findest Du alles Wichtige über dieses Thema.

    Mit freundlichem Gruß  Dr. Werner L. Ende 15. Februar 2010 https://xing.com/go/privatmessage/WernerL_Ende http://www.stay-free.de

  • Antwort von lenzing42 24.09.2009

    Es gibt bei uns in Deutschland ein relativ gutes Betriebsverfassungsgesetz,nur leider verweigern viele Unternehmen die Gründung eines Betriebsrats.

    Diese Verweigerung dürfte einfach nicht möglich sein,sodass in jedem Betrieb ab einer gewissen Größe die Wahl eines Betriebsrates selbstverständlich ist.

    Und ebenso müsste gewährleistet sein, dass der jeweilige Betriebsrat wirklich unabhängig von der Geschäftsleitung agieren kann und jeder Versuch der Beeinflussung durch den Arbeitgeber umgehend unterbunden wird.

  • Antwort von newbeats 23.09.2009

    Hallo liebes Support Team,

    tut mir leid wegen dem Thema. Danke das die Diskussion "noch" ;-) stehen gelassen wird. ISt selber schwer sachlich zu bleibne ndas merke ich an mir.. Leider schreiben nur wenige NUR wie es rechtlich aussieht es ist ja leider ein schweres Thema. Lg :_)

  • Antwort von bafti14 23.09.2009

    Weil sich die Deutschen nichts getrauen und sich alles gefallen lassen und die Gewerkschaften nichts taugen,denn die wirtschaften auch nur in ihre eigene Tasche.

  • Antwort von firstguardian 23.09.2009

    Hier zieht das Gesetz für die Überlassung von Arbeitnehmern, welches schon seit Jahren jede Zeitarbeitsfirma für sich in Anspruch nimmt. Schlecker XL ist nicht anderes, als eine solche Überlassungsfirma, der das Recht zusteht, so zu handeln. Ich persönlich empfinde das als eine mißbräuchliche Nutzung, die leider rechtlich z.Z. noch nicht anfechtbar ist. Bekanntlich gibt es aber noch andere Drogeriemärkte, wo man einkaufen kann. Ob das den Schleckermitarbeitern hilft, ist zumindest zweifelhaft.

  • Antwort von grisham 23.09.2009

    Hallo,

    weil es in dem Bereich keine Mindestlöhne gibt und wir die Falschen in der Regierung haben, die das nicht ändern wollen.

  • Antwort von rumpi 23.09.2009

    Das Problem liegt weniger in D als vielmehr in der Erfordernis des Kapitalismus Gewinn machen zu müssen. Das bei gleichzeitig sinkender Kaufkraft und daraus folgenden geringeren Umsätzen bringt viele Firmen dazu solche Wege zu beschreiten. Wenn die Politik nicht in der Lage ist den Binnenmarkt zu schützen, muss dieser reagieren.

  • Antwort von newbeats 23.09.2009

    Hi zum nachlesen wen es interessiert ganz "sachlich" von WIKIPEDIA was Schlecker XL ist usw http://de.wikipedia.org/wiki/Schlecker

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