Warum ist es im islam untersagt sex vor der Ehe zu haben?

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10 Antworten

In vielen Kulturen und Religionen ist Sex vor der Ehe ein tabu.
Das hatte früher mal ganz rationale Gründe. Eine Frau mit einem unehelichen Kind musste selbst für es sorgen, was oft in Armut endete, oder andere Familienmitglieder belastete. Eine Frau die bereits ein Kind hatte, fand auch keinen Mann.

Heute können Männer und Frauen verhüten und Alleinerziehende werden in zivilisierten Staaten durch Sozialsysteme aufgefangen. Es ist auch möglich, ein Kind in eine Ehe mit zu bringen.

Nur noch rückständige Menschen haben etwas gegen Sex vor der Ehe, denn es gibt keinen vernünftigen Grund mehr, dies abzulehnen.

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welcher vorteil ergibt sich und welche nachteile ergeben sich. mach mal pro und kontra liste und strenge deinen eigenen grips an. dann wirst du feststellen ob vorteile oder nachteile überwiegen. ich will jetzt nicht vorgreifen aber ich persönlich hätte mehr nachteile gefunden bei sex vor der ehe und mehr vorteile sür sex nur in der ehe...

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Kommentar von earnest
25.11.2016, 15:48

Da brauche ich keine Strichliste zu führen - um zum gegenteiligen Ergebnis zu kommen.

Versuch's doch mal mit dieser "Lackmustest-Frage": "Welche der beiden Positionen vergewaltigt die menschliche Natur?"

Oder, netter ausgedrückt: "Welche der beiden Positionen entspricht den biologischen Gegebenheiten des Menschen (für die Allah als Schöpfer verantwortlich ist) - und welche nicht?"

Auch dafür brauchst du keine Strichliste.

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Besser: Warum ist es heute noch verboten?

Vermutlich, weil es für eine Religion, bei der es immer und immer wieder um Ge- und Verbote geht, optimal ist, wenn sie möglichst viele "Sünder" produziert - für die dann eben diese Religion die "Rettung" ist. Ein perfides - aber perfektes - System.

Und ein "Sünder" ist dann doch JEDER Mensch, der sich normal verhält und der Sexualität den Platz im Leben zuerkennt, der ihr von Natur aus gebührt.

Ja, das hat der konservative Islam NOCH besser drauf als der konservative Katholizismus (bei dem inzwischen selbst ein Papst der Meinung ist, man könne einer Frau "verzeihen", die abgetrieben hat).

Gruß, earnest

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Diese Vorschriften kommen aus längst vergangenen Zeiten zu denen ein uneheliches Kind, für das sich keiner verantwortlich fühlt eine Belastung für die Gemeinschaft gewesen wäre. Deshalb hat man versucht, solche Kinder zu verhindern. Ähnliches finden wir z.B. auch in Christentum

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Damit die Menschen schön änstlich und klein bleiben und somit perfekt kontrollierbar sind, besonders die armen Frauen/Mädchen.

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Egal was der Koran sagt oder was Allah angeblich gesagt hat, es ergibt keinen Sinn. Nun, besonders die Frauen sollen "rein" für ihren Mann (Herrn) bleiben. Völliger ... ja, also am besten du machst das nicht nach.

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Kommentar von InternationalKN
22.11.2016, 21:45

Der Mann muss auf für die Frau rein sein:-)

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Kommentar von minaray1403
22.11.2016, 21:48

Ich weiß, aber wenn du dir richtige islamische Länder und Kulturen ansiehst, wirst du merken das es hauptsächlich darum geht das FRAU für MANN dient. Interpretier es wie du meinst, wir sollten aber nicht mehr diskutieren. Das ist bei uns beiden noch nie nett ausgegangen. ;)

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Als der Koran entstand, da wurden die Frauen wie Esel und Ziegen auf den Märkten gehandelt  und schwangere Frauen waren unverkäuflich, da entstand das Verbot kein Sex vor der Ehe, beim Islam sind vor 1400 Jahren die Uhren stehen geblieben

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Es ist eine religiöse Regel... DARUM !....

Es ist für Muslime nicht üblich , religiöse Regeln ernstlich zu hinterfragen, oder anzuzweifeln.

Das wäre ja Auflehnung gegen den Willen Allahs.

Klar sollen Muslime auch "selbst denken"... doch dieses "selbst denken"... bezieht sich nach meinen seitherigen Erfahrungen nur darauf:

"Dass "Muslim" selbst denkt, dass diese Regeln "richtig" sind, von Allah gewollt, und somit vollumfänglich auch anzunehmen...."

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btw.. es ist ja... z.B. auch im Judentum und Christentum so... 

und auch viele Naturvölker hatten...

---völlig ohne den Einfluss dieser Religionen--- gewisse Regeln und/oder Zermeonien entwickelt... um die Sexualität in geordneten Bahnen zu halten.... bzw... um klar eine "Eltern/Vaterschaft" definieren zu können...

ok, es gab auch andere ... die dann aber dennoch für die im Stamm entstandenen Kinder gemeinschaftlich sorgten....

Nachweis/Beweis einer " Mutterschaft " war ja nie ein Problem.....

Zudem spielt in patriarchalischen Systemen auch ein gewisses "Besitz/Anspruchsdenken" eine Rolle...

...da will man(n) eben "seine" Frau mit niemandem "geteilt" wissen...

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Zudem trug es dazu bei, dass junge Männer und Frauen sich frühmöglichst verheirateten, um dadurch "ins System eingefügt" zu sein.....

Frauen sollten Kids bekommen, und sich um Hauswirtschaft bemühen, und Männer mit Arbeit zur Versorgung der Famile ausgelastet sein... das trug sicherlich zum gesellschaftlichen Frieden bei....

Im Islam gibt es da für MÄNNER Ausnahmen... so z.B.. wenn Männer ... Frauen als "Kriegsbeute" erorberten, und sie somit Sklavinnen hatten...

Sex mit Sklavinnen ist / war islamischen Männern selbstverständlich erlaubt... während sie ihre evtl. Verlobte nicht mal alleine treffen dürfen/durften

Was natürlich für eroberungssüchtige Feldherren eine sehr günstige Variante darstellt/e...

So kämpften die jungen Männer vielleicht nicht mal für ihren Feldherrn--- sondern dafür.. sich "paaren" zu können...

Und da "Sex" ein äußerst starker Trieb ist... waren die auch äußerst stark im kämpfen....

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Kommentar von minimaxi2006
24.11.2016, 09:13

Deine Kenntnisse über den Islam, sind die aus einem Film? oder bildest du dir einfach  gern fragile zusammenhänge? Die Leut sollte sich in acht nehmen was sie do alles lesen!

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Es gab keine Pille, keinen Nachweis durch einen  Vaterschafttest, kein Kindergeld und erst recht kein Hartz4.

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Nicht nur im Islam, auch in Christentum z.B.

Eine Religion ist ein reines Massenlenkungsinstrument.

Um zu verhindern, dass da einige Leute "fremdgehen", also mit Angehörigen anderer ideologischer Ansichtslehren, quasi dem Feind, Nachwuchs zeugen, und dabei das hübsch gemalte Feindbild unterlaufen, ist es natürlich ein ideales Mittel, eine "eigenmächtige sexuelle Betätigung" außerhalb gewisser Kontrollmechanismen zu verhindern.

Bei einer Ehe haben allerlei Leute mitzureden, das Elternhaus bis zu dem, der die Ehe schließt. So hat man ein Auge drauf, dass da "nichts schief läuft".

Faktisch gut durchdacht. Effektiv und dabei so einfach, man schreibe einfach einen Satz in das jeweilige Grundbuch rein, fertig.

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