Frage von Freigeist8322, 114

Warum ist es heutzutage verpönt Konservativ zu sein?

Wieos ist es eigentlich heutzutage eher verpönt Konservativ zu sein? Es ist ja heutzutage eher In "Progressiv" und Links zu sein, warum eigentlich? Wann ha tdas Angefangen als es verpönt war Konservativ zu denken? Und was soll daran so schlecht sein? Zumindest ein bisschen Konservatismus schadet nicht. Aber gitb es dafür Gründe das "Konservativismus heutzutage so verpönt ist?

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 8

Hallo!

Meine Erfahrung -----> viele gerade jüngere Leute ca. in meinem Alter (bin 26) geben sich zwar total modern, weltoffen, trendig, tolerant & cool, sind aber nahc innen hin bzw. in Wahrheit stockkonservativ & echte Oberspießer mit einem Gedankengut, das bisweilen so rückständig ist dass man sich beinahe veralbert vorkommt.

Auch Studien und Umfragen ergaben zwischenzeitlich das Bild, dass die Jugend emotional immer konservativer wird & alte Werte bevorzugt. Ich bin teilweise auch einer davon bzw. pflege manche Werte weiter, die ich von meinem Opa lernen durfte bei dem ich aufgewachsen bin. Dabei lasse ich aber immer neue Horizonte zu & mich inspirieren. Es muss nicht immer alles so sein, "wie des halt schon immer war".

Allgemein würde ich aus meiner Sicht also eher das Gegenteil behaupten also dass Konservatives heute wieder "in" ist, aber es kommt andererseits auch auf das "Milieu" an in dem man sich fortbewegt.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Aber die heutigen Konservativen sind anders als die früheren Konservativen.

Antwort
von voayager, 19

Intweressanter isses über einen ganz konkreten Bereich zu befinden, dann kommen auch mehr Erkenntnisse, Fakten und Beispiele auf den Tisch, statt einer bloßen Meinung. Diese kann man schnell herausschleudern, ähnlich einem "flotten Otto" auf der Toilette. Bei erkenntnissen hingegen ist Fachwissen sowie Recherche angesagt. Das wiederum hat für Lesende den vorteil, dass sie so auch was dazulernen können, während bei der meist moralisierenden bloßen Meinung der Erkenntnisgewinn oftmals entfällt oder aber gering ist.

Fazit: möge es möglichst materialistisch, im philosophischen Sinne zugehen, also Ade Idealismus. (gleichfalls im philosophischen Sinne)


Antwort
von Anthropos, 7

Weil das die Medien so verbreiten. Jeder bekommt heute schon als Kind indoktriniert, dass alles, was mit "konservativ" zu tun hat, des Teufels ist (den es ja nach Meinung der Progrssiven gar nicht gibt). Wenn man heute nicht ultraliberal ist, ist man schon böse und primitiv. Das sind die Überreste der 68er, die unsere heutige Gesellschaft erobert haben. Und die Medien spielen da ganz sicher eine wichtige Rolle. Die sind ja heutzutage kein bissichen objektiv mehr und manipulieren uns. Ich bin kein Fan der AfD, aber das, was die AfD wirklich ist, hat wenig mit dem zu tun, was darüber in den Medien berichtet wird. Das nur als kleines Beispiel. Und über die katholische Kirche erst. Wenn ich in den Nachrichten sehe, was die da über die Kirche berichten, muss ich oft anfangen zu lachen, da das ja total an der Realität vorbeit ist. 

Konservativismus ist heutzutage auch verpönt, weil das ja immer etwas mit der alten Generation zu tun hat. Und die Alten würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie sehen könnten, wie unsere Werte verloren gehen. Und um sich davor zu verstecken und weil man die eigenen Fehler nicht eingestehen will, muss man die alten Werte zum größten Übel erklären. 

Antwort
von HansH41, 22

Vermutlich liegt das an deinem Umfeld, dass du so denkst.

Geh mal in eine Maschinenbau-Fakultät, da ist man sehr bodenständig.

Antwort
von Herb3472, 37

Ich denke nicht, dass es grundsätzlich verpönt ist, konservativ zu denken und zu handeln. Es hat aber wohl auch mit dem Lebensalter zu tun.

Es ist das Vorrecht der Jugend, nach vorne zu schauen, Altes über Bord zu werfen und Neues ausprobieren zu wollen. Und es ist das Recht des Alters, zurück zu schauen und Altbewährtes bewahren zu wollen. Beides kann sich wunderbar ergänzen.

In meiner Jugend in den Nachkriegsjahren hat es z.B. das Wort "nachhaltig" noch gar nicht gegeben, weil ohnehin alles, was konstruiert und gebaut wurde, mehr oder weniger für die Ewigkeit gedacht war. Das hatte in manchen Bereichen Vorteile, in anderen jedoch auch gravierende Nachteile.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Jugendliche sind doch meistens Idioten.

Kommentar von Brainus ,

Unsinn. Jugendlich haben sicherlich noch nicht die große Lebenserfahrung, woher sollen sie die denn auch haben. Aber es gibt eine Menge älterer Menschen in D die sich erheblich idiotischer benehmen als so manche Jugendliche das tun.

Kommentar von Herb3472 ,

@Freigeist8322: dieser Ansicht kann ich keineswegs zustimmen. Und in manchen Bereichen ist es sogar ein Vorteil, wenn man an eine Aufgabe unbelastet und mit neuen Denkansätzen herangeht. Sonst würden wir heute noch in Keilschrift auf Schiefertafeln schreiben und durchschnittlich mit 35 Jahren das Zeitliche segnen.

Antwort
von SibTiger, 17

Ich bin wohl eher das, was man als "Links" und "Progressiv" bezeichnet, aber ich kann Dir sagen, dass ich nichts gegen konservative Leute habe und da eigentlich alle demokratischen Richtungen akzeptiere.

Es ist so ähnlich, wie mit der Musik. Es ist doch schön, dass für jeden etwas dabei ist.

Antwort
von Dxmklvw, 73

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, daß in 20 oder 30 Jahren auch alles das als altbacken und rückständig gilt, was heute als "progressiv" und "links" angesehen wird.

Immerhin galt ja auch alles, was heute als "konservativ" bezeichnet wird, einmal als besonders fortschrittlich.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Die Menschen werden also noch verrückter?

Kommentar von Dxmklvw ,

So darf man das vielleicht nicht ausdrücken. Als verrückt gilt ja jemand nur so lange, wie er keine Mehrheit gefunden hat, die sich seiner Meinung anschließt.

Ich meine eher, die Menschheit versucht stetig, das Dach auf ein Haus zu setzen, bevor die Wände stehen, und sie schlußfolgert hauptsächlich aus dem, was sie alles noch nicht weiß,

Kommentar von Freigeist8322 ,

Ich habe das Gefühl die Menschen werden immer verrückter, vor allem die "Liberalen" oder "Progressiven".  Die konservativen dagegen sind ein wenig "normaler", bodenständiger wie ich finde.

Kommentar von Dxmklvw ,

"Konservativ" kann in manchen Fällen tatsächlich rückständig sein, aber meistens ist es nach meiner Ansicht mehr ein weitaus bedachterer Umgang mit sog. Fortschritt, d. h., alles ein wenig langsamer angehen, damit auch alle mitkommen und nicht der Teufel mit dem Beezebub ausgetrieben wird.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Ich hab nichts gegen Fortschritt, es kommt immer auf den "Fortschritt" an, nicht alles neue ist auch tatsächlich besser, es kommt immer darauf an.

Kommentar von matmatmat ,

Nee, die werden nicht verrückter, du wirst nur langsam alt und verstehst die Entwicklung nicht ;)

Antwort
von matmatmat, 8

Konservativ bringt die Welt nicht weiter. Konservativ ist das Notfallprogramm, wenn man sich in schlechten Zeiten nicht leisten kann Ressourcen an neue Ideen zu verschwenden. Wären die Menschen immer konservativ gewesen würden sie noch in Höhlen leben und hätten wahrscheinlich nur Feuer wenn der Blitz einschlägt.

Heute ist es einfach nicht nötig konservativ zu sein. Es ist rückständig, behindernd, bremst das weiterkommen der Menschheit in jeglicher Hinsicht.

Aber man kann so natürlich sein, wenn man so fühlt, so sein möchte, warum nicht? Es war ja lange eine nötige Überlebensstrategie. Nur bitte nicht so konservativ das wir nach 1936 oder 1618 zurück rudern... sooo schön wars damals auch nicht. Vor den Fortschrittlichen Menschenrechten, Antibiotika, Computern, ...

Den Trend sehe ich eigentlich nicht so? Es scheint doch mit AfD, Trump, ... eher in die konservative Richtung zu gehen im Moment, weil die Leute sich Angst machen lassen wie 1933...

Kommentar von Freigeist8322 ,

Rede keinen Schwachsinn, das gute muss erhalten bleiben.

Kommentar von matmatmat ,

Welches Gute denn? Die gute alte Zeit, als Kinder noch in Kohleminen gearbeitet haben, Frauen noch kein Wahlrecht und Mediziner kein Narkosemittel und Antibiotika hatten? Von mir aus geh da hin, aber ohne mich...

Antwort
von Herb3472, 23

Tja, früher....früher war ja auch die Zukunft noch besser! ;-) (Karl Valentin)

Kommentar von Freigeist8322 ,

Ich sag ja nicht das früher alles besser war.

Kommentar von Herb3472 ,

@Freigeist8322: muss ich Dir das jetzt extra erklären, dass das eine paradoxe Aussage des Humoristen Karl Valentin war? Wenn früher die Zukunft noch besser war, dann ist dabei von heute die Rede! Also ist die Aussage widersinnig, kapischo?

Kommentar von Freigeist8322 ,

Das hab ich schon kapiert. 

Antwort
von MarkusGenervt, 60

Mich interessiert nicht, was In und Out ist.

Wenn eine alte Sache gut ist, bin ich halt konservativ.
Wenn eine neue Sache besser ist, bin ich lieber progressiv.

Konservativ wird auch im Sinne von reaktionär verwendet, also die Rückwärtsgewandheit. Selbst das ist per se auch OK – wenn man nicht die Gegenwart und die Zukunft ignoriert und missachtet.

In einer sich ständig wandelnden Welt, welche so stark durch den Kapitalismus geprägt ist und wird, dass die Menschlichkeit dadurch zugrunde geht, bedarf es neuer Wege – progressiver Wege, damit der Mensch unterwegs nicht verreckt.

Konservativ bezeichnet daher eigentlich eher kapitalistisch-konservativ und nicht human-konservativ. Dies wiederum träfe eigentlich auf die progressiv-linke Haltung zu, deren Progressivität dann wiederum eher durch die Anpassung an die aktuellen Lebensbedingung geprägt ist, um die alten human-konservativen Werte weiter am Leben zu erhalten.

Ist gar nicht so einfach, eine klare Linie zu zeichnen, oder?

Kommentar von Freigeist8322 ,

Naja das was wir haben ist eher Korporatismus.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Netter Begriff! Den kannte ich noch nicht.

Dennoch bleibt es vom Grunde her Kapitalismus, denn das System dienst dem Kapital und nicht dem Menschen – wobei Humanismus leider in einem anderen Kontext missbraucht wird und nicht dem Menschen dient, sondern der Selbstherrlichkeit einiger Intellektueller, um durch viel Worte alles kaputt zu reden. Aber das ist eine andere Geschichte ;)

Ach, Mist! Alle Begrifflichkeiten, die eigentlich das Wohl des Menschen in den Vordergrund rücken sollen, wurden in der Vergangenheit missbraucht und entartet: Sozialismus, Kommunismus, Humanismus …

Also seine wir progressiv und erfinden wieder einen neuen Begriff für ein altes Ideal.

Das ist echt zum Mäusemelken mit der Terminologie!

Kommentar von Freigeist8322 ,

Sozialismus? Naja das geht noch, aber Kommunismus ist totalitär.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Nein, ich meine die eigentliche Begrifflichkeit:

Sozialismus ist das System des Menschen in der Gemeinschaft.
Kommunismus ist das System der Gemeinschaft der Menschen.

Was es braucht, ist eine Mischform.

Kommentar von Freigeist8322 ,

EIne Ideologie die nicht funktioniert hat. Fandest du das Sowjetregime etwa gut?

Kommentar von MarkusGenervt ,

Nein, im Gegenteil !!!

Das ist wiederum der real existierende Hirnkrampf, der aus der guten Grundidee gemacht wurde.

Ein Punkt dieses Dilemmas ist einfach, dass Menschen dumm sind. Da geht einer hin, hat tolle Ideen, welche aber mit Fehlern behaftet sind und dann auch im Leben gescheitert sind. Dann – und jetzt beginnt die eigentliche Dummheit – lernt niemand etwas daraus und seit mehr als 100 Jahren ist niemand auf die Idee gekommen, von allen grundsätzlich guten Ideen das Beste heraus zu nehmen und zu etwas noch besserem zusammen zu packen.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Die heutigen Linken haben auch wenig mit den linken früher zu tun. Die Linken früher sind die heutigen Rechten, denn die Linken früher waren deutlich konservativer.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Na, ich glaube das ist noch ein anderes Problem, was viel tiefer und eine ganz andere Ursache hat, welche heutzutage noch niemand wirklich auf dem Schirm hat.

Diese Neo-Rechte ist gar nicht so neo. Aber das ist eine andere Geschichte.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Du bist doch ein Linker oder?

Kommentar von MarkusGenervt ,

Nein, ich bin ein Mensch.

Kommentar von Freigeist8322 ,

Du denkst aber genau wie diese "Gutmenschen".  Hoffnungslos naiv.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Das ist auch so eine verdrehte Worthülse: "Gutmensch".

Was ist schlecht daran, ein guter Mensch sein zu wollen?

Was wäre denn das Gegenteil?

Ist es denn besser ein schlechter Mensch zu sein?

Naiv bin ich ganz sicher nicht. Ich bin zu alt, um mich mit selektiven Sichtweisen einzuengen. Ich behalte mir vor, mir einen guten und großen Überblick zu verschaffen und ich habe auch viel studiert.

Die Menschen neigen zu Verallgemeinerungen. Aber die Welt ist niemals einfach gewesen. Es ist wieder nur ein weiteres Dogma, dass sich gegen die Natur dieser Welt richtet.

Verzeihung, aber es ist schwer, eine so komplexe Welt in ein zwei knappe Absätze zusammen zu fassen. Da müsste ich schon ein bisschen mehr ausholen. Ich hoffe, dass Du dennoch etwas zwischen den Zeilen lesen kannst.

Kommentar von AalFred2 ,

Die heutigen Linken haben auch wenig mit den linken früher zu tun. Die Linken früher sind die heutigen Rechten, denn die Linken früher waren deutlich konservativer.

Steile These. Wie kommst du darauf?

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ich denke, er spielt auf den verdeckten Volks-Rassismus in der ehemaligen DDR an. Die waren wirklich nicht so sehr links, wie der Westen immer gedacht hatte. Offener Rassismus und und brutale Verbrechen bis hin zum Mord waren offenbar völlig normal.

In letzter Zeit kommt der ganze braune DDR-Sumpf ans Tageslicht.

In der DDR gab es keine Entnazifizierungs-Programme. Man hat alles so weiter laufen lassen. Die Verbrechen wurden nur alle unter den Teppich gekehrt, weil man sich dem Westen gegenüber nicht die Blöße geben wollte. Das wäre ja ein offizielles System-Versagen gewesen.

Für die "Gäste" aus den "Bruder-Staaten" wie Kuba und Vietnam muss das die Hölle gewesen sein.

Heute kräht da kein Hahn mehr nach und die Ost-Länder haben sicher kein Interesse, diese Vergangenheit an die Öffentlichkeit zu bringen. Es wurde zwar peinlich genau alles aktenmäßig festgehalten, doch es sind nur wenige Menschen, welche die alten Akten aufarbeiten. Zu wenige.

Wenn selbst die Exekutive und Judikative einfach weg schaut, wenn der Mob johlend Häuser abfackelt und Menschen durch die Straßen jagt, dann kommt das nicht ganz so plötzlich.

Die Wiedervereinigung hat inzwischen einen wirklich widerwärtigen Beigeschmack bekommen. Es gibt noch sehr viel zu tun und das wird sehr lange Zeit brauchen, bis wir diesen Sumpf wieder trocken gelegt haben werden. Ich hoffe es gelingt uns, bevor noch mehr kaputt geht.

Kommentar von AalFred2 ,

Die Situation in der DDr ist mir duchaus klar. Allerdings hatte die bei der Wiedervereinigung ca. 16 Millionen Einwohner. Insofern dürfte die Majorität der früheren Linken in der BRD gelegen haben. Für die ist die These aber mal vollkommener Stuss.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ja, das stimmt.

Ich denke aber, dass man zwischen Links/Rechts im Westen und Osten differenzieren sollte. Die Ost-Linke habe ich ja eben beschrieben. Die West-"Linke" (links neben Mitte-Links gab es ja nichts Nennenswertes) hat die Mitte-Rechts schon lange rechts überholt. Das hat nun weniger mit Rassismus oder Nationalismus zu tun, sondern eher mit Kapitalismus. Seit sie Brandt ein Denkmal gesetzt haben, haben sie seine Politik der Sozial-Demokratie auch gleich beerdigt.

Schröder, Steinmeyer und Gabriel machen mir richtig Angst. Nicht dass dieser Kapitalismus neu wäre, schließlich haben 16 Jahre Kohl zu genüge gezeigt, in welche Richtung das führt, aber dass die soziale Marktwirtschaft ausgerechnet von dieser SPD abgeschafft wurde und wird, lässt mich einfach nur in Fassungslosigkeit erstarren.

So gesehen gibt es nun zwei rechte Lager: die Nationalisten und Rassisten einerseits und die Liberal-Kapitalisten andererseits. Der erste Teil hat sich ja gerade in der AfD gesammelt. Ehrlich gesagt, finde ich das sogar ganz praktisch. Dadurch kennt man jetzt ihre Gesichter und sie können sich nicht mehr unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit verstecken. Das gilt aber ebenso für das andere Lager der Liberal-Kapitalisten. Leider haben die zuviel Regierungsgewalt, als dass man da noch irgend etwas dran drehen könnte.

Unterm Strich bleibt es ein Rechts-Ruck in Deutschland.

Es ist nicht mehr das Land in dem ich aufgewachsen bin.

Kommentar von AalFred2 ,

Die West-"Linke" (links neben Mitte-Links gab es ja nichts Nennenswertes) hat die Mitte-Rechts schon lange rechts überholt.

Schon diese These halte ich für falsch. Ich werfe da mal so Begriffe wie APO in den Raum.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ja, aber die waren erstens die wahren Linken und zweitens – wie der Name es schon sagt – waren sie regierungspolitisch unbedeutend.

Lediglich in der Zeit, als die SPD noch das "S" im Namen verdiente, war die APO eine treibende Kraft, denn sie hatte auf Parlaments-Ebene immer noch Menschen die zugehört haben.

Seit Mitte/Ende der 80er ist die APO tot.

Was heute noch im linken Spektrum übrig ist, wird ständig nur verteufelt, während man dem wahren Teufel die Stange hält.

Ach – [:seufz:] – bei so viel Geschichte werde ich ganz melancholisch. Aber vielleicht kommen ja noch mal bessere Zeiten und die Linke – die Menschlichkeit – erhält wieder eine Stimme im Chor der Egoisten und Demagogen.

Kommentar von Baratheon81 ,

heul doch.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Suchst Du Ärger? Gerne . . .

Antwort
von 1988Ritter, 8

Hier ist gar nichts verpönt.

Ich bin konservativ, mein Umfeld ist es auch.

Das war so, ist so und bleibt so.

Alles andere ist mir wurscht.

Antwort
von AalFred2, 1

Wieos ist es eigentlich heutzutage eher verpönt Konservativ zu sein?

Ist es doch gar nicht.

Es ist ja heutzutage eher In "Progressiv" und Links zu sein, warum eigentlich?

Seit wann gibt es da eine In und Out Auflistung?

Wann ha tdas Angefangen als es verpönt war Konservativ zu denken?

Hat es nie.

Antwort
von earnest, 5

Ist es das?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community