
weil sie wissen was alles schief gehen kann Weil es das perfekte Haus nicht gibt Weil sie mehr Ideen haben, als man in einem Haus verwirklichen kann. Deshalb werden sie Architekten.

weil sie vor lauter Ideen nicht klar denken können......sie üben erst bei ihren Kunden....ein Sprichwort sagt: "Das erste Haus baut man für einen Feind, das zweite Haus für einen Freund und erst das dritte Haus für sich selbst"

Weil sie nicht mauern können, keinen Plan von statischen Berechnungen haben und sich selbst den Spruch "das ist aus künstlerischen Gründen so gewollt" am wenigsten glauben.
Ist es das?
Ich kenne einen, der hat sich ein ganz prächtiges Häuschen gebaut (bauen lassen).
Na ja - vielleicht ist das Problem, daß sie nur die Pläne machen können. Bauen müssen es dann andere.

Muss mich hier mal als Architekt outen. Habe genau das Problem, dass ich am Planen meines eigenen Hauses bin. Und meiner Meinung nach tut man sich so schwer, weil man einerseits die Fülle der Mögichkeiten kennt (und ich behaupte, grob auch die Kosten), was es viel komplizierter macht: will man die Baukunst voranbringen, ist die Verwendung zeitgemäßer Materialien eine gute Möglichkeit. So hat man das immer gemacht - die Romanik wäre sonst jetzt noch aktuell, aber man kam halt auf den Gedanken, eine Schlankheit, eine Vertikalität, die einem damaligen Betrachter die Sinne für Schwerkraft raubt. So entstand die Gotik und andere Baustile auch. Nun sind wir heute in einer Situation, dass es keine Geschmacksvorgaben mehr gibt - es gibt viele Stile, letztlich aber nur noch Mischmasch, der durch die ausufernde Technikversessenheit und den Dämmwahn noch undurchsichtiger wird. Dann möchte man als Architekt seinen eigenen Stil, den man zuerst im Studium und dann bei seinen Bauherren "ausgetüftelt" hat, auf einen Punkt bringen. Doch ein markanter Stil ist so was wie ein unverkennbarer Charakter - den hat fast keiner... Und noch ein Wort zu den anderen Kommentaren: Der Architekt ist Künstler, zu 100%. Verwaltungsfachmann bzw. Baurechtsspezialist zu 100%. Kostenplaner und Ausführungsplaner zu je 100%. Und soll die sozialen Bedürfnisse der Nutzer in Gebäudeform gießen - also Psychologe zu 100%. Muss auch noch davon leben können und seine Leute bezahlen - also 100%iger Unternehmer. Was glaubt Ihr, gibt es Menschen, die diese 500% Anspruch genügen können? Nein - und deshalb kann man an einem Architekten auch gut nörgeln. Bin selbst in einem Bauunternehmen groß geworden, habe in einem anderen Bauzeichner gelernt und Baustellen betreut. Kenne daher beide Seiten - und finde das Herumhacken aufeinander Unsinn: Planung und Ausführung müssen miteinander reden, sonst wird das Werk nichts und verdient haben sonst nur die Anwälte!
Ein schönes und wahres Schlusswort! Ich bin ganz deiner Meinung, schön, dass wir Architekten untereinander uns wenigstens zu schätzen wissen...

Mir ist das neu. Kenne aus beruflichen Gründen mehrere Architekten - ein Onkel von mir ist auch Architekt/Bauleiter - also die haben oftmals Häuser, da staunt man nur.
Ich kenne viele bekannte Architekten, die sich ihr Haus von einem anderen Architekten haben planen lassen! Darüber habe ich immer geschmunzelt, jetzt baue ich selber und ich kann es nachvollziehen, warum sie das tun!
Man hat so viele Ideen im Kopf, dass man sich nur schwer entscheiden kann! Man weiß was alles möglich ist, wird aber natürlich auch von den Kosten gebremst...
da sie selbst für die Beaufsichtigung zu wenig zeit haben und zuviele vorstellungen haben um etwas passendes zufinden und viele vorstellungen zu einem einklang stil zu bringen da sie es ja auch oft als vorzeigeobjekt haben wollen

Vielleicht merken sie da, was sie manchen Bauherren antun und wollen alle diese Fehler vermeiden.
Weil Architekten zu kompliziert denken und die Auffassung haben das alles möglich sei. Das aber Produkte und Baumaterialien in den Möglichkeiten begrenzt sind, kommt diesen nicht in den Sinn. Sehe ich tagtäglich wenn mir Ausschreibungen auf den Tisch kommen. Wenn nur Blödsinn drin steht und man nachfragt heißt es immer: die hat der Architekt so gemacht.
Ist es denn nicht so, dass in jedem Architekten auch ein Künstler steckt, der immer versucht Neues zu schaffen? Wenn man sich nicht weiterentwickeln würde, würden wir immernoch Lehmhütten bauen... Und manchmal habe ich auch das Gefühl, dass die Handwerker in ihrem Trott nur altbekanntes akzeptieren und alles Neue ihnen Angst macht, weil sie sich damit nicht auskennen??!
Die Tatsache ist eher das Architekten sich nicht mit den Produkten auseinander setzen und nichts über deren Funktionen wissen (wollen). Geschweige denn das diese Null gefühl für kostenrelevante Dinge haben. Aber danke für den guten Witz: Architekten und Künstler, der war gut.
Der Architekt kann ja nicht Fachmann für alles sein, dafür gibt es ja ausführende Firmen und Fachplaner! Dass sie nicht s über Produkte und deren Funktionen wissen wollen bezweifele ich, schließlich haften Sie ja auch, wenn sie Experimente und infolgedessen Fehler machen.
Nicht jeder Architekt ist Künstler, da gebe ich dir Recht! Wenn ich mir anschaue, was größtenteils gebaut wird, unterstreicht das deine Aussage, aber prinzipiell sollte jeder Architekt versuchen das Rad neu zu erfinden, ob dann was Gutes und Sinnvolles dabei rauskommt, steht auf einem anderen Blatt!

zuviele Ideen und im Verhältsnis zuwenig Geld um all das zu bauen....

Vielleicht, weil sie, wenn sie für andere ein Haus darstellen, dafür Geld bekommen. Für sich selber kostet es ja nur ;-)
Ausserdem..bauen Architekten???