Frage von mxnee, 89

Warum ist es eine Gefahr, wenn Menschen bodennah wachsende Bereen verzehren?

Antwort
von Luftkutscher, 40

Rein theoretisch könnten an solchen Früchten Eier des Fuchsbandwurms haften. Diese könnten eine Infektion verursachen, wenn man solche Früchte roh isst. Wachsen die Früchte höher (über 1 Meter) ist diese Möglichkeit weitgehend ausgeschlossen.

Antwort
von asdundab, 72

Wel alle möglichen Tiere dort problemloas rankommen

Kommentar von dresanne ,

...und Hunde drauf pinkeln können.

Kommentar von asdundab ,

... und wenn die Beeren im Wald wachsen auch Rege, Füchse, Hasen, usw. Des Weiteren können sie daran lecken, dann ist deren Speichel an der Beere.

Kommentar von Luftkutscher ,

Wäre das schlimm, abgesehen davon das dies etwas eklig ist?

Kommentar von asdundab ,

Du hast die Antwort doch schon selber geschrieben

Antwort
von Vivibirne, 39

Das haben wir grad in Bio gelernt ;) wenn ein Fuchs rankommt und da rauf kotet, dann kann man sich den Bandwurm holen :)

Antwort
von voayager, 36

der Fuchsbandwurm stellt eine Gefahr da

Antwort
von Aleqasina, 49

Wenn ein Fuchs dorthin gekotet hat, könnte man sich mit Fuchsbandwurm oder anderen Parasiten infizieren. Das ist gefährlich.

http://www.internisten-im-netz.de/de_fuchsbandwurm-ansteckung-risikofaktoren_142...

Antwort
von FrankFurt237, 54

Die meisten Pflanzen sind wegen Tschernobyl noch stark radioaktiv belastet. Man sollte deshalb unter anderem Beeren, Pilze und Wildschweinfleisch (die sich von Beeren und Pilzen ernähren) nach wie vor meiden. 

Antwort
von Xboytheundead, 8

Wegen eventuelle Bandwurmeiern auf den Beeren.

Antwort
von ichausstuggi, 45

Hallo mxnee,

es ist wegen dem Fuchsbandwurm, der dem Menschen schwere und oft lebensbedrohende Schäden zufügen kann.

Der Fuchs scheidet die Eier mit dem Kot aus und wenn die z.B. im Fell hängen bleiben, dann können die Eier auch auf bodennah wachsende Beeren fallen.

Deshalb  sollte man/frau solche Beeren wie wilde Erdbeeren usw. unbedingt vor dem Verzehr erhitzen und z. B. Kompott draus machen oder Marmelade.

Liebe Grüße

ichausstuggi

Kommentar von Luftkutscher ,

Eier des Fuchsbandwurms, die aus dem Fell fallen, sind ungefährlich.

Kommentar von ichausstuggi ,

@ Luftkutscher

Da liegst du aber falsch, denn wie sonst sollte sich der Bandwurm beim Menschen in der Leber breit machen außer bei der Eintragung in den Körper durch die Eier?

Der Fuchs scheißt ja auch ab und zu und da bleibt auch am Fell was hängen. Und das "rieselt" dann sukzessive zum Boden und auf die Beeren, die am Boden sind.

Kommentar von Luftkutscher ,

Mir scheint, Du bist nicht vom Fach. Wenn die Eier des Fuchsbandwurms aus dem Fell rieseln sollen, dann müssen sie staubtrocken sein. Sind sie allerdings trocken, dann sind sie nicht mehr infektiös. Infektiöse Eier des Fuchsbandwurms sind feucht und klebrig. Klebrige Eier aber haften im Fell der Füchse, falls sie dort hin kommen. Diese Eier sind recht unempfindlich gegenüber allerlei Chemikalien und Kälte. Was sie allerdings nicht vertragen sind Temperaturen über 60 Grad und Trockenheit. Wären diese Eier auch im trockenen Zustand infektiös, gäbe es viel mehr Fälle von Echinokokkose beim Menschen, den  dann wären auch die infektiösen Eier, die durch den Wind aufgewirbelt werden, eine potentielle Infektionsquelle. Übrigens kommt der Fuchsbandwurm überwiegend in der kühl- gemässigten Zone vor, denn in den sonnendurchglühten Landschaften Südeuropas ist er wegen der Empfindlichkeit der Eier gegen Trockenheit nicht zu finden. 

Kommentar von Luftkutscher ,

Die Echinokokkose entsteht, wenn infektiöse Eier oral aufgenommen werden. Dies kann über die Nahrung oder über Schmierinfektion bei mangelnder Hygiene geschehen. 

Kommentar von ichausstuggi ,

@ Luftkutscher

Hier bei uns (im sonnigen Baden-Württemberg) und auch in anderen südlichen Bundesländern wird extra vor dem Bandwurmbefall gewarnt.

Zum Einen ist ja die Frucht/Beere  von sich aus schon feucht und zum Anderen haben wir hier ja auch nicht so extreme Temperaturen.

Prinzipiell sollen also die tiefhängenden Beeren gemieden werden. Wäre der Sachverhalt so, wie du das darstellst, dann wäre die Warnung eigentlich Quatsch :)

Kommentar von Luftkutscher ,

Das sonnige Baden-Wüttemberg liegt auch in der kühl-gemässigten Zone. Die Niederschläge betragen zwischen 650 - 1200 mm im Jahr. Auch wenn es sonnig ist, ist der Boden in aller Regel feucht, so dass die Eier des Fuchsbandwurms nicht dehydrieren und somit monatelang infektiös bleiben können. Das Vorhandensein von geeigneten Zwischenwirten (Kurzschwanzmäuse) und Endwirten (Füchse und Hunde) stellt ideale Bedingungen dar, so dass Das südliche Baden-Württemberg eines der Hochendemiegebiete Europas ist. 

Gelangen infektiöse Eier auf Obst, Salat oder Gemüse, stellt der Verzehr solcher roher Früchte eine gewisse Gefahr dar. Allerdings dürfen die Eier vorher nicht ausgetrocknet sein, denn sonst sterben sie sehr schnell ab. Eier, die aus dem Fell von Tieren rieseln, müssen trocken sein und sind dann nicht mehr infektiös. Infektiöse Eier kleben im Fell, falls sie dorthin kommen. Gefährlich sind feuchte Eier, die irgendwie in den Verdauungstrakt gelangen. 

Kommentar von Luftkutscher ,

Wer warnt denn vor den Gefahren durch den Fuchsbandwurm? Experten (Parasitologen) oder Laien (Zeitungsschreiberlinge und Jäger)? 

Kommentar von Luftkutscher ,

Tatsächlich können Eier des Fuchsbandwurms an bodennahen Waldfrüchten anhaften. Mich stört aber Deine Aussage, dass die Eier aus dem Fell von Füchsen gefallen sind und somit die Früchte kontaminiert haben. Solche Eier sind nicht infektiös. 

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