Frage von Kittylein16, 58

Warum ist es bei mir Jesus und bei anderen Gott?

Gestern hatte ich ein tolles Gespräch mit einer Nachbarin. Sie erzählte mir einen Traum, in dem Gott zur ihr sprach. Engel sie holten und Gott ihr sagte: sie soll wieder zurück. Ihre Zeit ist also noch nicht vorbei auf Erden.

Ich habe zweimal Jesus gesehen. Als es mir schlecht ging. Das zweite Mal hat er sogar zu mir gesprochen. Er hat gesagt er hilft mir.

Wir glauben beide an Gott.

Aber warum ist es bei mir Jesus und bei Ihr Gott?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Gwennydoline, 46

Weil "Gott" eben kein feststehender Begriff ist (höchstens kulturell geprägt) sondern ein individuelles Synonym...

Etwas einfacher: Jeder Gläubige hat im grundegenommen seinen eigenen "Gott"

Antwort
von Gronkor, 36

Die Visionen und Erscheinungen, die man hat, sind immer geprägt von der Kultur, in der man lebt. Und in unserer christlichen Kultur sind eben "Gott" und Jesus die wichtigsten Figuren. Als nächstes käme dann vielleicht noch (besonders im Katholizismus) Mutter Maria.

Und wer Dir in so einer besonderen Situation erscheint, liegt wahrscheinlich daran, welchem Bild Du Dich näher fühlst - zu wem Du Dich mehr hingezogen fühlst.

Und sagt man nicht auch, dass Jesus auch nur eine Erscheinungsform Gottes ist? Letzten Endes ist glaube ich beides - ob Dir Jesus oder "Gott" erscheint - eine Manifestation einer höheren Weisheit, die zu Dir spricht. Auch "Gott" oder was man sich darunter vorstellt ist ja letzten Endes nur ein Bild oder Wort für etwas, das man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann.

Wäre das in Indien passiert, würdest Du vielleicht fragen, warum die Eine Shiva gesehen hat und die Andere Vishnu ...

Antwort
von Netie, 22

Kein Mensch kann Gott sehen, nachdem Er in den Himmel aufgestiegen ist.

"Der Herr, der Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann, welchem Ehre sei und ewige Macht, Amen. 1. Timotheus 6 Vers 15.16

Wenn Er wieder auf die Erde kommen wird in Macht und Herrlichkeit, wird Ihn jedes Auge sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes. Offenbarung 1 Vers 7

Kommentar von Deamonia ,

Achso, und was ist mit brennenden Dornbüschen und so? Das war doch angeblich auch "gott"

Kommentar von Holger1002 ,

Gott hat aus dem brennenden Dornbusch heraus gesprochen, aber nicht der Dornbusch selbst war Gott. Mose hat auch nicht Gott selbst gesehen, lediglich Feuer.

Das war nur ein Zeichen zur Authorisierung, dass hier wirklich Gott spricht.

Mose sollte seine Schuhe ausziehen, denn es war in Ägypten üblich, dass der Pharao die Namen seiner Feinde unter seine Sandalen schrieb und sie so bei jedem Schritt symbolisch vernichtete. Und Mose galt als Sohn des Pharao.

Mose aber sollte seine Feinde nicht eigenhändig vernichten, sondern Gott selbst wollte das tun, während Mose nur Handlanger war, wenn du so willst. Durch das Ausziehen der Schuhe legte Mose sein "Selber-tun" ab.

Antwort
von joergbauer, 26

Es ist positiv wenn man an Gott glaubt. Der Begriff "Gott" hat aber kein Copyright, was bedeutet, daß jeder vielleicht etwas anderes sich darunter vorstellt. Der biblische Gott ist der einzige Gott den es gibt. Davon gehe ich als Christ aus. Es gibt aber auch den Teufel und Dämonen, die vorgeben können Götter zu sein, und sich auch hinter sogenannten Götzen (wie im Hinduismus) verstecken können. Der Teufel wird manchmal auch als Gott dieser Welt bezeichnet. Auch unsere eigene Seele ist manchmal wie ein Schwamm, der alles an Eindrücken und Erlebnissen aufsaugt und dadurch manchmal auch innere Verwirrung stiftet. Das kann sich auch in Träumen äußern.

Gott hat sich neutestamentlich in seinem Sohn Jesus Christus offenbart. Und ebenso in seinem Wort der Bibel. Wer an die Vergebung seiner Sünden glaubt, der erlebt auch die geistliche Neugeburt und erhält den Heiligen Geist. Das sind dann auch die "Werkzeuge" um in dieser Welt als Christ zu leben und in Beziehung zu Gott zu stehen. Daß Gott uns auch im Traum begegnen kann, ist nicht ausgeschlossen. Aber wenn das was man träumt im Widerspruch zu den Aussagen der Bibel stehen, ist es nicht von Gott oder Jesus.

Auch sogenannte Nahtoderlebnisse und/oder daß manche in einer Art Himmel waren (nach einem Unfall oder während einer OP) halte ich für möglich. Aber das sind wohl eher Ausnahmen. Gott selbst ist Geist - also nicht greifbar. Darum hat er sich in Jesus Christus gezeigt. Der unsichtbare biblische Gott und Jesus Christus (der Sohn Gottes genannt wird) sind identisch. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind in allen schöpferischen und geistlichen Bereichen eine Einheit. Für uns nicht denkbar und greifbar, aber eben eine göttliche Wahrheit, die wir so annehmen dürfen.

Antwort
von chrisbyrd, 15

Mit der Interpretation von Visionen und Vorstellungen sollte man generell vorsichtig sein...

Nach der Bibel ist Jesus Gottes Sohn und damit Gott selbst in seiner Dreieinigkeit (Trinität; Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist).

Titus 2,13: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."


Hebräer 4,14:
"Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis!"

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

1. Johannes 5,20: "Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Jesus hat über sich selbst gesagt, dass er und Gott eins sind (Johannes 10,30).

Johannes beschreibt am Beginn seines Evangeliums, dass Jesus sogar der Schöpfer der Welt ist: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen" (Johannes 1,1-4).


»Das Wort« (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus *(vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).

Der Jünger Thomas bekennt Jesus als “mein Herr und mein Gott” (Johannes 20,28). Jesus korrigiert ihn nicht.

In Hebräer 1,8 sagt der Vater von Jesus: “Aber von dem Sohn
heißt es: ‘Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit’ und ‘das Zepter der Gerechtigkeit ist seines Reiches Zepter.’”


In Offenbarung unterweist ein Engel den Apostel Johannes, nur Gott anzubeten (Offenbarung 19,10). Mehrere Stellen der Heiligen Schrift bezeugen, dass Jesus Anbetung empfängt (Matthäus 2,11; 14,33; 28,9.17; Lukas 24,52; Johannes 9,38). Niemals weist er Menschen zurecht, dass sie ihn anbeteten. Wäre Jesus nicht  Gott, hätte er ihnen gesagt, ihn nicht anzubeten, so wie es der Engel in der Offenbarung tat. Es gibt viele andere Stellen der Heiligen Schrift, welche die Gottheit Jesu bezeugen.

Der wichtigste Grund für die Gottheit Jesu ist, dass sein Tod nie für die Sünden der ganzen Welt ausreichende Sühnung sein könnte, wenn er  nicht Gott wäre. Nur Gott konnte ein solch unendlich großes Strafmaß  begleichen. Nur Gott konnte die Sünden der Welt auf sich nehmen, sterben, auferstehen und damit seinen Sieg über Sünde und Tod beweisen.

Antwort
von Holger1002, 8


1 Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, 2 hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen;3 dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens
und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.4 Und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen.5 Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein«? 6 Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!«7 Von den Engeln zwar sagt er: »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«;




Antwort
von stoffband, 4

Gott dürfen manche sehen!

Antwort
von gottesanbeterin, 11

Diese Frage solltest du Gott und Jesus stellen1

Antwort
von Andrastor, 18

Weil du dich mehr auf Jesus und sie sich mehr auf Gott fixiert. Träume und derartige Erscheinungen sind nicht real, sondern Produkt der individuellen Psyche.

Ich nehme stark an, deine Jesus-Erscheinung war die des stereotypischen Jesus, blond bis braunhaarig, gewelltes Haar, schlank, weißes Kleid, blaue Augen, helle Haut etc.

Das ist Beweis dafür dass es sich um ein Produkt deiner Psyche handelt. Jesus war nämlich laut Bibel ein hässliches Würstchen, kein galanter Schönling.



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