müsste doch eigentlich andersherum sein. Man ist doch näher an der Sonne..

Die Fläche, die die Wärme der Sonne aufnimmt und speichert ist auf den Bergen geringer, daher ist es dort auch kälter als im Tal, wo die Fläche größer ist.
Es ist ein einfaches physikalisches Gesetz, dass die Luft in der Höhe kälter ist als herunten. Wenn man eine Luft-Menge in einen Sack (z.B Müllsack oder Ballon) gibt, und ihn weit hinauf transportiert, dehnt sich die Luft wegen des geringeren Druckes aus. Weil die Luft sich gegen den Umgebungsdruck ausdehnt, verbraucht sie Energie und kühlt ab. Das Ganze nennt sich adiabatische Dekompression. Wenn wir dann mit der Luft am Berg sitzen und sie rauslassen, ist sie kälter geworden. Wenn es sonstz keine Störungen gibt (Sonne, Wind ...) wäre sie auch exakt gleich warm, wie es gerade auf dem Berg ist. In der Gegenrichtung ist es das gleiche: Wenn wir Luft vom Berg zum Tal bringen wird sie wegen dem höheren Druck warm.

weil Im Tal ist man vor kaltem Wind geschützt und in den bergen gibt es auch nicht so viel CO2
waggerla am 24. September 2008 16:15 Stimmt leider nicht. Kälte "fällt" nach unten. Wie schnell es im Tal kalt wird, hängt von der Luftfeuchtigkeit ab.
Und CO2 steigt nach oben, wo es als eines der sogenannten Grünhausgase Schaden anrichtet (es lässt zwar sichtbares Licht durch, absorbiert aber die Wärmestrahlung).
waggerla am 24. September 2008 16:15 Stimmt leider nicht. Kälte "fällt" nach unten. Wie schnell es im Tal kalt wird, hängt von der Luftfeuchtigkeit ab.
Und CO2 steigt nach oben, wo es als eines der sogenannten Grünhausgase Schaden anrichtet (es lässt zwar sichtbares Licht durch, absorbiert aber die Wärmestrahlung).

Zum einen ist die Luft dünner und kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Da Feuchtigkeit in der Luft Wärme aufnehmen und speichern kann (latente Wärme), ist es dann dort, wo dünne Luft mit wenig Feuchtigkeit ist, automatisch auch kälter. Zum andren verliert beim orografischen Aufwind (dem Luftstrom vom Tal zum Berggipfel) die Luft an Feuchtigkeit und wird somit auch kühler.
Das stimmt so nicht!
Mit Fläche hat es wenig zu tun, denn es gibt auch sogenannte Hochplateaus (z.B. Tibet, Colorado Plateau), die große Flächen haben, aber wegen ihrer Höhe trotzdem ein kaltes Klima haben.
LG
Gut, hinzu kommt der niedrigere Luftdruck, von dem und die Abhängigkeit mit der Fläche, die die langwelligen Sonnenstrahlen nach oben reflektieren, hängt die Temperatur ab, die in Höhen somit niedriger ist.
Du meinst wohl den Albedo? Der trifft aber nur dann als "Kälteerzeuger" (oder besser "Aufwärmverhinderer") zu, wenn die Fläche von Schnee bedeckt ist und so die Sonnenstrahlen reflektiert werden. Ist die Fläche nicht mit Schnee bedeckt, der Albedo also klein, dann werden die Sonnenstrahlen auch nicht so arg reflektiert, sondern zum Teil als Wärme absorbiert.