Frage von allie54321, 137

Warum ist eine Elektronenpaarbindung nur zwischen Nichtmetallen möglich?

          

Antwort
von Taimanka, 137

Die Elektronenpaarbindung(kovalente Bindung)

Die Elektronenpaarbindung ist ... eine Bindung zwischen zwei Nichtmetallen. Das Periodensystem der Elemente beinhaltet nur wenige Nichtmetalle. 

Zu diesen gehörenWasserstoffKohlenstoffStickstoffSauerstoff PhosphorSchwefelsowie die HalogeneFluorChlorBromIod

 Es gibt 2 Arten der Elektronenpaarbindung nämlich 

a) die unpolare Elektronenpaarbindung(zwischen zwei identischen Nichtmetall-Atomen eines Elements ) z.B. Wasserstoff-Wasserstoff, Sauerstoff-Sauerstoff, Stickstoff-Stickstoff etc.)

Da Elemente wie Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff sowie die Halogene Fluor, Chlor, Brom und Iod in der Natur immer biatomar, d.h. 2 Atome sind immer miteinander verbunden, vorkommen bezeichnet man diese auch als biatomare Elemente ... http://www.schule-studium.de/Chemie/Bohrsche_Molekuelbindung.html

Kommentar von mgausmann ,

"Die Elektronenpaarbindung ist ... eine Bindung zwischen zwei Nichtmetallen. "

Wenn du das so formulierst ist das falsch. Es gibt auch jede Menge Elektronenpaarbindungen zwischen Metall & Nichtmetall.

Kommentar von Taimanka ,

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Expertenantwort
von mgausmann, Community-Experte für Chemie, 106

Nein, es gibt auch jede Menge Elektronenpaarbindungen zwischen Metallen & Nichtmetallen.

Da gibt es ganz drastisches Beispiele aus der Metallorganik, wo du z.B. Kohlenstoffketten an Lithium gebunden hast - per Elektronenpaarbindung! - wenn auch einer stark polaren.

Aber auch viele in der Schule als vermeintliche "Salze" mit Ionenbindungen angenommene Verbindungen sind über Elektronenpaarbindungen verbunden. Titan(IV)chlorid z.B., aber auch Aluminiumchlorid wenn du es verflüssigst.

Deswegen sollte man Elektronenpaarbindungen auf gar keinen Fall als Verbindung zweier Nichtmetalle definieren. Das ist falsch.
Auch wenn viele Lehrer gerne Dinge vereinfachen, ist das eine Vereinfachung die definitiv zu weit geht meiner Meinung. Falls dein Lehrer das behauptet, kannst du ihn auch gerne damit konfrontieren, da er ein Chemie-(Lehramts)-Studium abgeschlossen hat, sollte er wissen was Elektronenpaarbindungen sind.

Kommentar von 2kiwis ,

@mausmann

ich denke die Fragestellung (eines Schülers) sucht nach einer vermeintlichen Sonderstellung von Atombindungen bei Nichtmetallen.  

Und die gibt es sehr wohl: 

Zwischen Nichtmetallen und Metallen wirken ionische und zwischen Metallen metallische Verbindungen. 

Bei den Nichtmetallen hingegen molekulare Verbindungen.

als "Fachmann" hättest du das ergänzen dürfen, um den Unterschied herauszustellen und auf die Fragestellung genauer einzugehen.😉


Antwort
von ThomasJNewton, 77

Weil das so gelehrt wird, wie es scheint, nach den Fragen hier zu urteilen.
Es ist schlicht falsch.

Irgendjemand sagte mal
Erkläre es so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

Deine Frage beruht auf einer unzulässigen Vereinfachung.

Kommentar von mgausmann ,

Ich war schon lange nicht mehr in der Schule... wird das wirklich so gelehrt?!?!

Wenn ja, ist das wirklich traurig :(

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ich schließe das nur aus den Fragen und Antworten. hier und anderswo.

Und wundere mich über das Ausmaß an Faulheit, also die Bitten um Regeln, die das Lernen vermeiden helfen.

Und so ganz nebenbei kann ich mich nicht erinnern, dass mein Schuluntericht so schwierig war.
Die gymnasiale Oberstufe gleicht sich immer mehr einem Studium an, wahrend das Baytschel-Ohr-Studium zu einer Schule verkommt.

Verkehrte Welt, nach dem, was ich so zwischen den Zeilen höre und lese.

Antwort
von cg1967, 73

Warum ist eine Elektronenpaarbindung nur zwischen Nichtmetallen möglich?

Ist sie nicht. Auch Dilithium und Dinatrium sind per "Elektronenpaarbindung" miteinander verbunden.

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