Weil die verschiedenen Buchstaben unterschiedlich oft gebraucht werden und weil die unterschiedlichen Tasten unterschiedlich gut beim Blindschreiben erreichbar sind.
Das heißt: Oft genutzte Buchstaben liegen auf leicht erreichbaren Tasten.
So kommt es auch, dass Tastaturbelegungen von Sprache zu Sprache unterschiedlich sind. (Französische Tastaturen sind besonders "schräg".)
Dvorak-Tastatur Nach dem US- amerikan. Ingenieur August Dvorak (18941975), einem entfernten Verwandten des Komponisten Antonin Dvorak], Schreibmaschinen- und Computertastatur, deren Tastenbelegung sich daran orientiert, welche Buchstaben besonders häufig benutzt werden . Sie wurde in den 1930er-Jahren von A. Dvorak und seinem Schwager W. L. Dealey entwickelt und 1936 patentiert. Im Gegensatz zur QWERTZ- bzw. QWERTY-Tastatur, welche die Schreibgeschwindigkeit bremsen sollte, um ein Verhaken der Typenhebel zu verhindern, ist das Dvorak-Layout auf kurze Wege der Finger und maximale Schreibgeschwindigkeit ausgelegt. Das Dvorak-Layout berücksichtigt die Häufigkeiten von Einzelbuchstaben und Buchstabenkombinationen in der englischen Sprache. Deutsche Umlaute und das »ß« sind nicht enthalten. brufra
Das ist leider Falsch. Die Buchstaben E, N und I kommen in der deutschen Sprache am häufigsten vor (mit zusammen 34%), liegen aber alle nicht auf einer Taste, die in der "Grundposition" beim Zehn-Finger-Schreiben ist. Die am einfachsten erreichbaren Buchstaben, F und J haben zusammen gerade mal 2% Anteil an deutschen Wörtern.
Dies ist ein Irrtum, die Zusammenstellung der genormten Tastatur wurde von der amerikanischen (englischen Sprache) bis auf die außen liegenden Sonderzeichen und Umlaute übernommen. Bei den Buchstaben wurden nur die beiden Buchstaben „Z“ mit „Y“ vertauscht. Vermutlich wegen des häufig vorkommenden „Y“ in der englischen Sprache (You Boy my day, yes). Dies gilt vor allem dann wenn man im BIOS tätig ist und der deutsche Tastaturtreiber nicht geladen ist. brufra