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Warum ist die Nachfrage nach Kuhmilch, vor allem in asiatischen Ländern, so enorm gestiegen?

gefragt von Kai aus  BerlinKai aus Berlin am 31.07.2007 um 13:32 Uhr

Damit wird doch die anstehende Preissteigerung bei Milchprodukten begründet. Statistisch gesehen vertragen 80-90% der Asiaten nicht die Laktose in der Milch, weil ihnen dafür das Enzym Laktase fehlt. Warum ist der Bedarf trotzdem so groß?


Reply


anonym
beantwortet von fatherted am 31. Juli 2007 14:51
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Eigentlich ist die Nachfage nicht nach Kuhmilch in flüssiger Form gestiegen sondern die nach Milchpulver. Die asiatischen Länder, vor allen Dingen China und Indien übernehmen immer häufiger westliche Ernährungssitten, und Milch in pulverisierter Form läßt sich vielfältig in allen möglichen Speisen verarbeiten.

Kommentar von 6bde64de31a93ecf6d9d83860f720248smallKai aus Berlin am 31. Juli 2007 15:22

Ok, aber Milchpulver enthält auch Laktose.


Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^›
beantwortet von Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 31. Juli 2007 14:19
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das habe ich zu dem thema im net gefunden.

aber, vielleicht baden die asiaten ja auch in der vielen milch und von daher ihre weiche haut :o))

Stimmt, eigentlich vertragen nur Europäer Milch. Nordamerikaner sind, genetisch gesehen auch Europäer, ebenso wie die Einwohner des Nahen Ostens und deren Abkömmlinge in Nordafrika. Bei allen anderen Menschen (Afrikaner, Asiaten, amerikanische und australische Ureinwohner) klappt das mit dem Milchzucker nicht so besonders gut.

Trotzdem konsumieren die Milch. Wie? Ganz einfach: vergoren. Also etwa als Käse. Da haben die flinken Bakterien die Laktose schon rausgefressen und Eiweiß, Fett und Mineralien stehen auch dem Laktoseintoleranten zur Verfügung.

Von daher: Milchnachfrage aus Asien ist kein Scherz. Und wieso können grade wir Europäer auch als Erwachsene Milchzucker verdauen? Das liegt am Golfstrom!

Kommentar von 65ed72f435ddd53cb3efb0b018ce2af4smallRebecca am 31. Juli 2007 14:27

Bis auf den Golfstrom kann ich alles nachvollziehen.. Bitte erkläre das doch auch noch näher!

Kommentar von 0be3f38dc2e1d93bdb932d581b9a02easmallXy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 31. Juli 2007 14:34

ich wußte, dass rebecca darüber stolpert :o)) kleiner scherz

die quelle war das internet, von daher, ich bin völlig ahnungslos. :o))


niman
beantwortet von niman am 31. Juli 2007 19:49
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Das hängt sicherlich mit den Ernährungsgewohnheiten der jungen Asiaten zusammen. Als Säugling hatten sie noch das Enzym zur Laktosespaltung,welches ihnen im Laufe der Zeit abhanden kam, weil die spätere Ernährung fast vollständig milchfrei ist. Man verlernt sozusagen die Fähigkeit, Laktose zu spalten. Ich vermute, daß die heutigen Ernährungsgewohnheiten immer mehr westliche Prägung erfahren...z.B. Cornflakes oder andere Cereals zum Frühstück. D.h.: Wenn man Milchprodukte sein ganzes Leben isst, kann man sie auch anständig verdauen. (Bis auf wenige Ausnahmen, die wie bei uns an Laktose-Unverträglichkeit leiden.)




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Grollen im Darm
Milch verträgt, wer ein Mutant ist: Dank einer Genveränderung begann der Mensch vor 7000 Jahren, sich an Laktose zu gewöhnen.

Das Zeug ist überall. In Puddings, in Fertiggerichten, Wurst und Tütensuppen. In Schokolade, Brot oder Eiscreme, sogar in Antibabypillen. Am meisten steckt in Milch: satte 50 Gramm Laktose, vulgo Milchzucker, in jedem Liter.




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