Warum ist die europäische Kultur eine christlich-jüdische?

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13 Antworten

Möglicherweise weil es im Judentum dieses Haramgedöns nicht gibt. Daher gab und gibt es viele Künstler, Sänger, Maler, Schriftsteller, Dichter, Schauspieler, Wissenschaftler, Mediziner usw. und auch viele Nobelpreisträger jüdischer Herkunft.

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Kommentar von PrinceOfPersiav
14.03.2016, 20:11

Ups! Ich habe ausversehen Deine Frage als hilfreichste Antwort bewertet, dabei wollte ich Dir nur antworten... Ich wollte nur sagen, dass es beim Judentum auch sowas wie Haram und Halal gibt, das heißt dort Koscher.

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Dass die westliche Kultur jüdisch-christlich sei, wird gerne mal von Gläubigen behauptet.

Sachlich halte ich das aber für falsch. Da will sich jemand mit fremden Federn schmücken. Die Vertreter der Christenheit haben die eigene Kultur unterdrückt und fremde Kulturen systematisch vernichtet. Kultureller und wissenschaftlicher Fortschritt wurde als Häresie betrachtet, die bis zum Tod verfolgt wurde.

Der erste Anstoß entgegen der christlichen Vertreter die Kultur wieder einzuführen und weiter zu entwickeln, haben wir den liberalen Arabern und Persern zu verdanken, die das antike Wissen bewahrten, weiter entwickelten und an den christlichen Kulturkreis überlieferten. Das ging so lange, bis auch im Islam die Fundamentalisten die Macht übernahmen und dann auch im Islam ähnlich wie die kath. Kirche kulturelle Weiterentwicklungen unterdrückten.

Basierend auf diesen Überlieferungen begannen sich westliche Intelektuelle und Wissenschaftler immer mehr vom Diktat der Kirche zu befreien. Befördert wurde dies durch den Machtverlust der Kirche durch die Kirchenspaltung (Luther) sowie durch die Ideen der Aufklärung, die vor allem bei den Freimaurern auf fruchtbaren Boden fielen. Erst da begann der Westen, eine bedeutende Kultur und Wissenschaft fernab der Kirche aufzubauen. Insofern dürfte man nicht von christlich-jüdischer Kultur sprechen sondern müsste korrekt von einer aufklärerischen/freimaurerischen Kultur sprechen.

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Natuerlich haben sie  Gemeinsamkeiten, zumal das arabische Volk in seiner Gesamtheit ein Brudervolk der Israelis ist.Man denke nur an sie Brueder Ham und Sem, die Urvaeter der beiden grossen Staemme Hamiten und Semiten.Das Ablehnen von Blut und Schweinefleisch, das Alkoholverbot ,das Schaechten der Tiere, die Beschneidung der maenlichen Nachommenschaft war im Grossarabischen Raum auch schon lange vor dem Islam ein gemeinsamer Fakt.Selbst die Sprachen, arabisch und hebraeisch liegen nicht so weit auseinander, wenn auch die Schriftzeichen recht unterschiedlich sind wird doch in Beiden von rechts nach links geschrieben. Beider Gruss " Salamu aleikum" und "Shalom aleichem" ist sich sehr aehnlich und bedeutet das Gleiche Im Laufe der Jahrhunderte,in der sich aber Beide stets mit Feindschaft begegnet sind, haben sie sich aber inzwischen so weit auseinander dividiert, das ein friedliches Zusammenleben kaum moeglich ist. Erstaunlicherweise, verkehren aber Juden und Araber hier in Mittelamerika mit Respekt,Hoeflichkeit und manchmal sogar mit Freundlichkeit, wenn es um gemeinsame Geschaefte geht.

Tareq A.

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Die europäische Kultur ist keine bzw. nicht nur eine jüdisch-christliche. Es gibt noch viele andere Einflüsse- zum Beispiel die römische und griechische Antike war sehr einflussreich oder auch die Aufklärung. Und ja, auch die islamische Welt hat vielfältige Einflüsse auf Europa ausgeübt.

Aber die beliebte Darstellung der europäischen Kultur als "christlich" bzw. "christlich-jüdisch" ist falsch und lässt viele andere Einflüsse außer acht. 

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Kommentar von Abahatchi
15.03.2016, 11:49

Wer genau hin schaut, der kann vor allem noch sehr viele heidnische Einflüsse erkennen. Vielmehr ist es eher so, dasz die "christlichen" Einflüsse sich nur durch "Heidnisierung" hier halten konnten.

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Auch der Islam gehört zu Europa, seitdem die Osmanen Konstantinopel erobert haben - spätestens. Zu Deutschland gehört er auch, aber erst seit einigen Jahren.

Die Juden aber gehören zu Europa, seit die Römer sie in den Jahren 70 bis 72 aus dem Heiligen Land vertrieben haben und sie sich an den Grenzen des Römischen Reiches angesiedelt haben, um Handel mit den Barbaren zu treiben. Die Westgrenze des Römischen Reiches verlief ja mitten durch das heutige Deutschland. Man kann zu Recht behaupten, dass die jüdische Kultur in Deutschland älter sei  als die christliche, denn die gab es erst seit etwa 330. Allerdings gab es auch da noch kein "Deutschland". Nach dem Römischen Reich kam erst die Völkerwanderung, dann das Frankenreich. Das brachte das Christentum zu den anderen germanischen Stämmen. Von "Deutschland" würde ich erst reden seit Kaiser Heinrich I  (selber googlen!), denn der war kein Franke, sondern Sachse.

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Es gibt eben keine jüdisch islamische Kultur. Man bringt nichts zusammen oder verweigert es, die Warum-Frage ist überflüssig.
Außerdem ist die europäische Kultur auch keine ausgeprägt christlich-jüdische. Sie hat sich aus vielen Komponenten gestaltet. Natürlich ist da das Christentum dominierend gewesen.

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Sorry...aber der Islam hat weder mit den Judentum noch mit dem Christentum etwas gemein. Der Islam ist eine komplett losgelöste Religion, deren angebliche Verbindungen weder in Personen, Taten noch Chronologie auch nur ansatzweise einen Anknüpfungspunkt findet.

Den Islam als eine abrahamitsche Religion zu behaupten ist so falsch wie nur irgendwas.

Die europäische Kultur resultiert aus der christlichen Lehre, die auf die jüdische Lehre aufbaut. Hierzu gehören neben den 10 Geboten Gottes auch die Lehren Jesus Christus, insbesondere die Lehren der Bergpredigt. Vergleicht man dies mit den Lehren Mohammeds, dann hat dieser nicht einmal die 10 Gebote gehalten.....und das als angeblicher Prophet.

Islam hat nichts....aber rein gar nichts mit Juden und Christen zu tun.

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Kommentar von OlliBjoern
10.03.2016, 22:13

Der Islam ist eine monotheistische und auch abrahamitische Religion, die sehr viele Bezüge zu Personen aus dem Alten und auch aus dem Neuen Testament aufweist.

Die europäische Kultur ist durch die christliche (und auch jüdische) Lehre natürlich stark mitgeprägt worden, aber es gab natürlich bereits eine europäische Kultur (oder mehrere davon) vor der Christianisierung. Das sieht man zum Beispiel an den europäischen Sprachen, die nicht viel gemein haben mit dem Hebräischen (oder Arabischen).

Wenn man im AT liest und auch im Koran, wird einem auffallen, wie sehr sich das im Stil (und manchmal auch in den Aussagen) ähnelt. Natürlich gibt es auch da Unterschiede, da der Koran aus einer deutlich jüngeren Zeit stammt. Kulturelle Ähnlichkeiten sind hierbei aber deutlich mehr als nur Zufall.

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Kommentar von eleteroj
11.03.2016, 19:16

Bei Marx hab ich mal gelesen: "es kömmt nicht darauf an, wes sie sich dünken, sondern wes sie sind."

Wenn Islam-Theologen Abraham, Jesus oder Adam und Eva für sich reklamieren, oder was auch immer, ist das völlig irrelavant.

Sie begehen einfach nur spirituellen Ladendiebstahl.

Übrigens ist Abraham eine mythologische, historisch nicht fassbare Figur, und so sicher so manches. Ein Religionsstifter ist er aber nicht.

Mohamed hat, als Analfabet der er war, die Erzählungen der Torah vom Hörensagen wiedergegeben. Er hat viele der jüdischen Verhaltensvorschriften mit aufgenommen in seine Predigt, Verhaltensvorschriften, die übrigens eng verbunden waren mit dem Bestehen des Tempels in Jerusalem, und die nach seiner Zerstörung historisch obsolet wurden.

Jesus wird zwar im Koran lobend erwähnt, quasi als Vorläufer der Propheten. Aber von den Lehren, vom Evangelium des Messias, ist im Koran nicht ein einziges Wörtlein aufgenommen worden.

Der Islam könnte von sehr strengen Kritikern also durchaus bezeichnet werden als Plagiat, als ein Judentum ohne Juden und ohne Christen. Aber das urteil wollen wir der Geschichte und ihrer Gerechtigkeit überlassen, nicht wahr?

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Erst einmal ist der Islam viel später entstanden als Juden- und Christentum. Zweitens hat der Islam nichts mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu tun. Ganz im Gegenteil, die meisten Muslime lehnen sie ab. Diese Grundordnung ist aber ein Grundpfeiler unserer Kultur.

Der Islam hat mit dem Judentum etwa so viel zu tun wie eine Qualle mit einem Kreuzfahrtschiff. Das kann ich ruhigen Gewissens von mir geben, weil ich beide Religionen kenne. Ich bin dafür sogar ein Jahr auf eine Koranschule gegangen, bis man mich rausgeworfen hat, weil ich die falsche Frage gestellt hatte.

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Kommentar von Ertugrul97
12.03.2016, 18:37

Dann erkläre mir mal bitte, welche Fragen du denn gestellt hast. ;)

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Die "europäische Kultur" (etwas immer Du darunter verstehst) ist keine christlich-jüdische! 

In Europa haben die christliche und jüdische Religion zwar, historisch gewachsen, ein breites Einflussgebiet!

Man solle aber immer bedenken, dass es die europäische Kultur, so wie sie sich heute darstellt, gar nicht gegeben hätte ohne Einflüsse des (zumeist muslimischen) Morgenlandes (denke an die vielen Ärzte, Philosophen, Mathematiker, Seefahrer, Handelsreisenden usw.), ohne heidnische Kulturen wie Kelten, ohne Vielgötter-Kulturen wie Griechenland, ohne sehr "ungöttliche" Bewegungen wie Aufklärung, ohne germanischen Götterglauben (siehe unter "Asatru") u. a.

Und wenn Du rein geografisch unterwegs bist von Portugal bis in den Kaukasus und an den Ural, von Süditalien bis ans Nordkap, dann wirst Du selbst verstehen, dass es "eine" europäische Kultur bis heute überhaupt nicht gibt! 

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1.Weil Christentum aus dem Judentum entstanden ist und Christentum seit über Tausend Jahren die europäische Kultur prägt.(Davor aber durchaus nicht, also sind die Wurzeln nicht christlich)

2.Islam bringt man sehr wohl mit Judentum in Verbindung. Zusammen mit Christentum sind es die sog. abrahamitischen Regligionen nach dem Urvater Abraham(Ibrahim im Islam). Isklam hat aber eben nicht die Rolle gespielt in Europa.

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Warum sind die meisten Asiaten Buddhistisch und warum sind die arabischen Länder alle islamisch, weil die seine Religion gewählt haben ein Die es für richtig Gehalten haben, und die jüdische und islamische hat schon paar Gemeinsamkeiten aber ist nicht gleiche Religion und die haben ja einen Propheten ermordet und im kuran steht auch das wir die Juden verabscheuen sollen weil die nur Unheil stiften

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Weil sich das Christentum über die Römer erfolgreich in Europa verbreiten konnte und die jüdische Kultur sich ebenfalls dort  verbreiten konnte, wenn auch alles andere als ungehindert.

Das man den Islam nicht mit dem Judentum verbindet ist falsch, immerhin ist der Islam im Grunde eine Neuinterpretation der Bibel und der Jesus-Legende, welche auf dem Judentum aufbaut.

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Kommentar von Dhalwim
10.03.2016, 18:33

Der Islam ist eine Neuinterpretation der Bibel und baut auf dem Judentum auf? Na das ist ja Interessant, Ich dachte immer nur der Islam unterscheidet sich vom Judentum und der Christenheit.

Ist das wirklich so?

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Kommentar von comhb3mpqy
10.03.2016, 20:10

man sollte nicht sagen, dass das Alte Testament ein Märchen ist, denn auch nichtgläubige Menschen müssen anerkennen, dass Dinge aus dem Alten Testament wahr sind. So gab es die Personen, die Städte, die Schlachten usw. Auch den Turm zu Babel gab es und man hat sich auch auf die Suche nach der Arche Noah gemacht und auch was gefunden.

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Das fing so ziemlich schon in der Antike an.

Da die Römer noch die Vormachtstellung in Europa hatten und sie den Herrn Jesus Christus gekreuzigt haben, kam die Römisch-Katholische Religion unter's Volk. Da Jesus Christus auch Jude war, heißt es immer wieder, dass das Christentum aus dem Judentum hervorgegangen ist und folglich es Stellenweise "Judenchristen" gab.

Die Juden haben sich auch verbreitet in Europa, aber wie Andrastor schon sagte,

Weil sich das Christentum über die Römer erfolgreich in Europa
verbreiten konnte und die jüdische Kultur sich ebenfalls dort 
verbreiten konnte, wenn auch alles andere als ungehindert.

Ich meine schon in der Antike wurden sie diskriminiert, verfolgt, sie durften nur Händler werden (was zur damaligen Zeit ein ÄUßERST schlecht angesehener Beruf war), und vorallem gab es nur Judenviertel seit dem Mittelalter bis in den Zweiten Weltkrieg. Der Holocaust, schlimme Sache.

Soweit Ich noch weiß hat der Islam mit dem Judentum schon ein paar Gemeinsamkeiten wie zum Beispiel kein Schweinefleisch, Monotheistische Religion, beschneidung.

LG Dhalwim ;) :D

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Kommentar von Dhalwim
10.03.2016, 20:13

Oha krieg ne schlechte Bewertung. Ich hab nach besten Wissen und Gewissen geantwortet.

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