gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ


**Warum** ist der zweite Weihnachtsfeiertag ein Feiertag?

gefragt von meenousmeenous am 28.12.2007 um 19:32 Uhr

Ich meine Heiligabend und somit auch der 1. Weihnachtsfeiertag sind klar... aber warum feiern wir zwei Tage Weihnachten? Gibt es einen kirchlichen/geschichtlichen Grund? ansonsten sind Feiertage doch auch nur an einem Tag...


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Weihnachten (4268)
Kirche (1155)
Feiertag (360)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


Zander1961
beantwortet von Zander1961 am 28. Dezember 2007 19:36
9x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Der zweite Christtag in der Liturgie

Während in den evangelischen Kirchen am ersten Christtag die Geburtsgeschichte Jesu im Zentrum steht, richtet sich der Blick am zweiten Feiertag auf die Botschaft von der Fleischwerdung des Wortes nach Johannes. Als Evangelium werden Johannes 1,1–5 (6–8) 9–14, LUT als Epistel Hebräer 1,1–3 (4–6) LUT und aus dem Alten Testament Jesaja 11,1–9 LUT gelesen. Damit entspricht dieser Tag der liturgischen Ausrichtung des Weihnachtsgottesdienstes „Am Tage“ in der katholischen Leseordnung. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/2._Weihnachtsfeiertag

Kommentar von 5e3c1b889830f631fe354bd520b3701bsmallmeenous am 28. Dezember 2007 19:38

Das nenn ich mal ne gute Antwort! Vielen Dank!


gerwitt
beantwortet von gerwitt am 28. Dezember 2007 20:04
6x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Frage ist gut, denn nur in wenigen Ländern ist der "zweite" Weihnachtstag auch ein gesetzlicher Feiertag. Kirchlich, liturgisch gesehen gibt es nur ein Hochfest der Geburt Christi, und das ist der 25.12. In der Liturgie der katholischen Kirche ist der zweite Feiertag bereits nicht mehr "Hochfest der Geburt Christi", sondern nur das "Fest des heiligen Stephanus".

Dies macht auch die Rangfolge der christlichen Feiertage in der katholischen Kirche deutlich.

Den niedrigsten Rang hat Weihnachten mit nur einem liturgischen Feiertag. Danach folgt Pfingsten mit zwei liturgischen Feiertagen. Und den höchsten Rang nimmt Ostern ein. Dieses Hochfest dauert gleich eine ganze Woche bis zum "Weissen Sonntag", dem Sonntag nach Ostern. Nimmt man dann noch das "österliche Triduum", das mit dem Gründonnerstag beginnt, dazu, dann dauert das Osterfest insgesamt 10 Tage.

Ich denke mal, dass der zweite Weihnachtstag als gesetzlicher Feiertag regional begründet ist. Unsere Nachbarn (Niederlande und Frankreich) arbeiten an diesem Tag schon wieder fleißig.


ratpacker
beantwortet von ratpacker am 28. Dezember 2007 19:37
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

mir eigentlich egal, hauptsache ein freier tag!


Indy72
beantwortet von Indy72 am 28. Dezember 2007 19:43
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Der zweite Weihnachtstag ist kirchengeschichtlich nicht so bedetend. Zwar ist der Hl. Stephan laut Überlieferung der erste Märtyrer, aber der 2. Weihnachtstag wird keineswegs überall gefeiert. In Vielen Ländern wird nur der 25. Dezember gefeiert.

Ich denke, dass der zweite Feiertag eher praktischer Natur ist, damit man sich nach der Völlerei in Ruhe erholen kann und nicht am Folgetag mit vollgequollenem Bauch schuften muss. das würde sowieso schlecht möglich sein.


liliana91
beantwortet von liliana91 am 28. Dezember 2007 19:37
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

1.Weihnachtsfeiertag: Christtag

2.Weihnachtsfeiertag: Stefanitag


Brigitta
beantwortet von Brigitta am 28. Dezember 2007 19:43
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Heiligabend ist kein gesetzlicher Feiertag. Die Geschäfte haben geöffnet wie an einem normalen Samstag. Bedanke dich bei deinem Arbeitgeber, dass er so grosszügig ist und dir an diesem Tag frei gibt.

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 28. Dezember 2007 20:17

Frage nicht gelesen?


Brynhild
beantwortet von Brynhild am 28. Dezember 2007 20:15
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Kopfkratz Ist der Heiligabend wirklich so klar? Der ist nämlich kein Feiertag. Da gibts (zumindest in Deutschland) die Geschenke und den ganzen üblichen Rummel damit es an Weihnachten selber etwas besinnlicher zugehen kann. Aber mal ganz platt gesagt (Liturgie hin oder her): Das Jesuskindelein ist doch in der Nacht vom 25. auf den 26. geboren (jaja ... ich weiß ... alles nur aufgesetzt) Und keiner kennt die genaue Uhrzeit. also besser mal beide Tage feiern.

Kommentar von 8906912dc5b252d2bd76d9c6d01c07eesmallangielein am 28. Dezember 2007 20:41

jesus ist im januar geboren hab ich mal gehört. und auch nicht im jahr 0 sondern 6.

Kommentar von 67b946d948aca493eb605dab2b506b7esmallliliana91 am 28. Dezember 2007 20:57

nein, ich glaub das war ein paar jahre vor null

Kommentar von Simple_avatar2smallGuitarhead am 28. Dezember 2007 21:01

stimmt übrigens nicht: Jesus ist im April geboren worden, im jahre 6 vc und das liegt "an weihnachten", um den neuen Christen die gewöhnung zu erleichtern: Das Heidnische Fest zu Wintersonnenwende gegen 21. Dezember wurde schlichtweg in Weihnachten umgewandelt. gruß, guitarhead

Kommentar von 1a5789ccccd7ff54fa95a4aa6495c1e1smallBrynhild am 28. Dezember 2007 21:15

Wann Jesus geboren wurde weiß keiner so genau. Irgendwie hat sich die Geburtsurkunde nicht erhalten. Deswegen wurde Weihnachten auf das alte römische Sonnenwendfest gelegt. Ich habe nur auf die Frage geantwortet, warum es ZWEI Weihnachtsfeiertage gibt.

Kommentar von 1a5789ccccd7ff54fa95a4aa6495c1e1smallBrynhild am 28. Dezember 2007 21:06

Das war nch dem alten Julianischen Kalender. Heute benutzen wir den gregorianischen ;)


comarel
beantwortet von comarel am 25. Januar 2008 16:47
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Weihnachten und Ostern sind die beiden höchsten Feste der Christlichen Kirche und daher werden sie auch mit zwei Festtagen gewürdigt.


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.