Warum ist der tod so unrealistisch?

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10 Antworten

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles ertragen, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
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-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
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-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)

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---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

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Hallo,

Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das
Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. in den Kommentaren fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

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Zuerst einmal herzliches Beileid!

Zu dem was die anderen schon gesagt haben würde ich gerne meine eigene Theorie hinzufügen. Ich habe mich länger mit dem Thema beschäftigt und auch meine Bachelorarbeit darüber geschrieben.

Ich glaube persönlich, dass wir heutzutage in West-Europa einfach viel zu wenig mit dem Tod und Toten in Kontakt treten. Damit meine ich nicht paranormale Medienbla, sondern Rituale und Traditionen, die die Gesellschaft im Laufe der Zeit auf die Bestattungsindustrie übertragen haben, um sie nicht mehr selbst ausführen zu müssen. Dazu gehören zum Beispiel die Waschung der Leiche und eine Totenwache im Haus des/der Verstorbenen. Das waren nicht einfach leere Traditionen oder Respektbekundungen, sondern dienten auch ganz konkret den Lebenden: indem man sah, dass die entsprechende Person wirklich verstorben war konnte man als Zurückgebliebener besser damit abschließen.

Vielleicht würde es dir ja helfen ganz privat ein kleines Abschiedsritual auszuführen. Und wenn es nur das Anzünden einer Kerze ist. Dennoch, es ist normal zu trauern und das kann lange andauern, daran ist nichts Unnormales.

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Kalt lässt es dich nicht, da du es nicht so einfach hinter dir lassen kannst! 

Es fühlt sich unrealistisch an, weil der Tod auf Erden was endgültiges ist und man sich nicht vorstellen kann, was danach kommt! Ihr hattet noch viele Sachen zusammen vor und dann hat ein Unfall alles kaputt gemacht, der Verstand versteht sowas erst nur nach und nach, da man diese Endgültigkeit nur schwer realisieren kann!  

Um es hinter dir zu lassen, dafür muss Zeit vergehen, man wird lernen damit zu leben, komplett hinter dir lassen wird wohl aber eh nicht gehen, aber irgendwann kommt die normalität zurück...

Wünsche viel Kraft dazu!  

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Eine schwere Frage. Manchmal dauert es eben länger, es zu verarbeiten, wenn ein nahestehender gehen musste. Vllt könnte es helfen wenn du zum Friedhof gehst und in aller Ruhe nachdenkst und dir klar machst, dass er nicht mehr da ist. Ansonsten versuche, dir Ziele im Leben zu setzen, auf die du dich konzentrieren kannst, damit du nicht ständig daran denkst. Hoffe, dass es dir gelingt, diesen Schlag endgültig zu verarbeiten.

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Das ist deine Art damit umzugehen. Jeder Mensch verarbeitet blalaallaabanakalallakaa das kennt jeder aber das entscheidende ist das du dir immer wider ins Gewissen rufst das er tot ist. 

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auch hier mein beileid, es wird noch einige zeit vergehen bis du das vergessen kannst, ich habe den tod von meinen s-papa immer noch nicht überwunden und der liegt schon vier jahre zurück. alles gute

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Hallo Kyriboy!

Dieser Bekannte war für Dich ein väterlicher Freund, er hat Dich viele Jahre begleitet und Ihr hattet einen guten Draht zueinander.

Und durch seinen Unfalltod ist von einem Tag auf den anderen nicht mehr da. Du vermisst ihn, und auch wenn Du auf seiner Trauerfeier warst und realisiert hast, daß er tot ist, wehrt sich dein Gefühl gegen diese Tatsache.

Das ist nicht ungewöhnlich und Du brauchst Dich deswegen nicht zu sorgen. Er hat eine tiefe Spur in Deinem Herzen hinterlassen und damit lebt ein Teil von ihm weiter in Dir.

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du einen Brief an ihn schreibst, wo Du ihm sagst, was ihn für Dich so besonders gemacht hat und wie wütend Dich sein unerwarteter und viel zu früher Tod gemacht hat. 

So läßt Du Deine Trauer ein Stück weit zu. Und das ist notwendig, damit Du mit dieser Situation abschließen kannst.

Wenn die Zeit reif ist, wirst Du Dich dankbar an ihn erinnern.

Alles Gute für Dich,

Giwalato 

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Das Unterbewusstsein nimmt Sinneseindrücke besser auf, also rein durch Kommunikation übermittelte Fakten.

Ich erläutere das mal. Du hast gehört, dein Bekannter ist tot. Intellektuell, im Bewusstsein, weißt du das als Fakt.

Aber du hast nur Erinnerungen an deinen lebendigen Bekannten. Du hast ihn nicht tot liegen sehen, kein Blut, du hast kein Verwesung gerochen, keine kalte Haut berührt.

Früher wurden die toten Angehörigen eine längere Zeit zuhause aufgebahrt. Ich denke oft, dass war psychisch für die Überlebenden langfristig besser. Man konnte den Tod ein Stück weit erleben. Heute "verschwinden" Menschen einfach, wenn sie sterben.

Kein Wunder, wenn man denkt, sie kommen gleich zur Tür rein oder rufen an.

Um das zu verarbeiten, könntest du viel mit den anderen sprechen, die ihn kannten. Du könntest sein Grab besuchen, dass kan man wenigstens sehen. Aber ein halbes Jahr ist noch nicht lang, gib dir Zeit.

Alles Gute.

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Ich glaube du fängst jetzt erst an zu realisieren. Denke das du die ganze Zeit vorher es noch nicht wirklich war genommen hast das er wirklich nicht mehr da ist. Es nicht glauben können. Denke das Deine Trauer dementsprechend auch ein bißchen später anfängt. Jeder Mensch trauert auf seine Weise, mit oder ohne Tränen, mit reden oder schweigen, mit Party oder zuhause allein sein...ob still oder laut und die Zeit ist auch individuell.

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