annakonda am 06.05.2009 um 20:31 Uhr
Wenn es unendlich viele Sterne gibt, die ja bekanntlich leuchten, müsste der Nachthimmel doch weiß sein... Dass es dunkel wird, wenn die Sonne untergeht ist ja klar, aber wo ist das ganze Licht der Sterne? Soweit ich weiß, gibts zu dieser Frage viele Theorien, aber keine Antwort. Aber vielleicht könnt ihr mich ja eines Besseren Belehren.=)

Dies ist tatsächlich ein wichtiger Hinweis darauf, dass das Universum nicht unendlich sein kann. Die Zahl der Sterne ist also endlich. Dennoch ist das Universum unbegrenzt, d.h., wenn Du immer weiter geradeaus fliegen würdest, kämst Du irgendwann aufgrund der Krümmung des Raumes aus der anderen Richtung wieder am gleichen Punkt an. Würde aber sehr lange dauern!! :-))
Das ist der Beweis, dass das Universum nicht unendlich ist
annakonda am 6. Mai 2009 20:35 Meinste? Also nach Einstein ist das Universum ja durchaus endlich. Allerdings unbegrenzt.
Antwort ist korrekt. Man kann es auch von der anderen Seite formulieren: Weil wir nur endlich weit sehen, nämlich so weit wie das All alt ist, 13,7 Mia. Jahre, deshalb hat sichtbares Gebiet einen Radius von 13,7 Lichtjahren. Also können wir nicht unendlich viel Licht sehen
valentin301 am 7. Mai 2009 08:56 Du meinst natürlich 13,7 Mrd. Lichtjahre.
-.- warum soll das denn bitte die unendlichkeit des universums wiederlegen ???¿¿¿ es ist nacht dunke weil die luf im tiefen orbit nicht mehr angestrahlt wird und wir die ionisierung der luf nicht mehr sehen können
valentin301 am 8. Mai 2009 08:14 Was soll denn das jetzt bedeuten? ...rätsel...

Es gibt nicht unendlich viele Sterne - und genau Deine Frage ist der Beweis dafür.
Google mal "olbersches paradoxon"
annakonda am 7. Mai 2009 11:35 ja, das kenn ich, das is ja genau meine frage, aber ich dachte, wenn ich hier olbersches paradoxon schreibe, verstehen weniger das problem.;-) dennoch gibt es ja durchaus auch andere theorien...

Kannst Du die Scheinwerfer eines Autos sehen, welches noch 500 Kilometer entfernt von Dir fährt?
wenn dort unendlich viele sind, ja
Celeston am 6. Mai 2009 20:34 Nee du, auch wenns unendlich viele sind nicht.
annakonda am 6. Mai 2009 20:35 Natürlich.
oh doch
auch von einem 500 km entfernten Scheinwerfer empfangen wir ab und zu ein Photon, und wenn sehr viele Scheinwerfer leuchten, empfangen wir auch viele Photonen. Das Prinzip der Energieerhaltung verhindert, daß sie einfach im Nichts verschwinden, sie werden mit der Entfernung nur seltener.
annakonda am 7. Mai 2009 11:30 für diesen kommentar würde ich dir gerne meinen daumen in die höhe recken lieber oder liebe weckmannu=)
nein -.- ungebildete unterschicht
annakonda am 6. Mai 2009 20:34 Weißt du, wie weit die Sterne entfernt sind, die wir sehen?
Suflaki am 6. Mai 2009 20:39 Der nächste "Stern" den wir sehen ist unsere Sonne. Nächtens sehen wir lediglich weit entferntere Sterne von welchen unsere Erde ihr Licht erst nach vielen Minuten oder sogar Stunden erreichen.
annakonda am 6. Mai 2009 20:40 Ja, das glaub ich dir gerne.=) Aber dadurch wird die Frage nicht beantwortet.
valentin301 am 7. Mai 2009 08:49 Alpha Centauri ist etwa 4 Lichtjahre entfernt (nach der Sonne der nächste Stern), die Sterne unserer Milchstraße bis zu 100.000 Lichtjahre, weiter entfernte Galaxien Millionen bis viele Milliarden Lichtjahre (nit Teleskopen sichtbar!)

Es liegt nur an Deinen Augen. Wenn die groß genug wären um mehr Licht aufnehmen zu können, dann würdest Du den Himmel auch hell sehen können. Mit einem sehr großen Teleskop geht es.
annakonda am 6. Mai 2009 20:36 Also ich glaube nicht, dass es möglich ist, denn es handelt sich durchaus um eine ungeklärte Frage, jedenfalls nach meinem Stand.
Rose4440 am 6. Mai 2009 20:37 korrekt ist ungeklärt
Smash am 6. Mai 2009 20:43 Nein das ist keine ungeklärte Frage, das kannst Du in jedem Astronomiebuch nachlesen
Smash am 6. Mai 2009 20:51 Ich gebe nach: Es gibt verschiedene Erklärungsmöglichkeiten:
http://www.avgoe.de/StarChild/DOCS/STARCH00/questions/question52.html
Aber ich bleibe bei meiner Behauptung: Ist das Okular groß genug, sieht man hell.

Du hast Recht, es gibt viele Theorien, aber es gibt derzeit in der Tat noch keine wirklich schlüssige Antwort. Hierüber zerbrechen sich viele gelehrte Physiker den Kopf. Meistens wird es aber mit der "dunklen Materie" erklärt.
annakonda am 6. Mai 2009 20:37 ...die sozusagen, alles Licht absorbiert, sodass nichts reflektiert wird? Wobei ich mich dann Frage, wie ist es möglich, dass durch die ganze Energie die Materie nicht zu glühen beginnt...
valentin301 am 7. Mai 2009 08:52 Ich empfehle die Sendung alpha centauri auf Bayern alpha mit Professor Lesch
annakonda am 7. Mai 2009 11:31 bayern alpha? ok...bekomm ich das auch hoch im norden?=)
valentin301 am 7. Mai 2009 11:49 @annakonda: über Kabel, so bekomme ich es, oder über Satellit bestimmt
annakonda am 7. Mai 2009 15:03 ich werds mal suchen.;-)
die "dunkle Materie" verschluckt kein Licht, sonst hätte man sie längst entdeckt - der Name ist mißverständlich und bedeutet nur, daß man sie mit heutigen Mitteln nicht beobachten kann, außer ihre Gravitationswirkung.

Die Sterne sind zu weit weg. Licht streut sich, auf eine bestimmte Distanz ist ein leuchtendes Objekt nicht mehr zu erkennen. Ein Streichholz zum Beispiel sieht man auf ein paar Kilometer schon nicht mehr (auch unendlich viele Streichhölzer).
annakonda am 6. Mai 2009 20:39 Wenn unendlich viele Sterne leuchten und sich das Licht streut, müsste dann nicht überall Licht sein?
Complex am 6. Mai 2009 20:53 Es ist überall Licht, denn egal wo du bist, du siehst immer mindestens einen Stern. Ein Lichtbündel ist aber umso "dünner", je weiter es von der Quelle entfernt ist und deshalb erscheint ein Stern bei steigender Entfernung umso dunkler.
annakonda am 6. Mai 2009 20:56 Aber wenn alle Sterne das Licht streuen? Dann kommt doch auch überall was an. Und bei unendlich vielen Sternen relativiert sich die Strahlung doch dadurch, dass überall hin gestreut wird...
Complex am 6. Mai 2009 21:08 Es kommt überall was an, aber nur ganz wenig, da wir eben nicht unendlich viele Sterne haben. Und die Lichtintensität ist umso heller, je mehr Photonen vorhanden sind. Kommen nun aber nur sehr wenige Photonen an, dann ist es entsprechend dunkel. Und von den Sternen, die ja alle so weit weg sind, kommt insgesamt eben nicht besonders viel an. Keineswegs zu vergleichen mit dem was von der Sonne kommt (die steht ja direkt vor der Haustür).
Es sind auch nicht überall Sterne. Es gibt durchaus Bereiche, wo einfach nichts ist (also zumindest keine Lichtquelle).
annakonda am 6. Mai 2009 23:11 ...und wenn man doch von unendlich vielen Sternen ausgeht?
Complex am 6. Mai 2009 23:44 Dann würde es wohl davon abhängen, ob das Licht all dieser genug Zeit hatte um zu uns zu gelangen. Wenn ja, dann wäre es wohl strahlend hell.
genau: die Beobachtungszeit ist endlich. Beim Urknall vor 13,7 Mia. Jahren hat sie angefangen. Deshalb würde man auch bei vorhandensein von unendlich vielen Sternen nicht unendlich viel Licht sehen, was ja der Realität entspricht. Die Existenz von unendlich vielen Sternen würde noch mehr Paradoxa erzeugen, es gäbe ja auch eine unendlich große Gravitation usw.... - bei näherer Betrachtung kommt man zum Schluß, daß unsere Welt endlich sein muß.
valentin301 am 7. Mai 2009 09:01 da muss ich mal nachfragen: falls Ausdehnung des Universums, waren ja auch die weit entfernten Systeme zuerst viel näher beisammen und wenn sie da schon gestrahlt haben wäre das Licht trotzdem "schon da", es sei denn die Ausdehnung geht schneller als das Licht...
annakonda am 7. Mai 2009 11:37 ja...das ist irgendwie auch mein problem... außerdem kann ich den gedanken, dass das universum endlich ist, irgendwie nicht fassen...was ist dann dahinter???
valentin301 am 7. Mai 2009 11:44 diese Frage musst Du lassen, sonst wirst Du verrückt... ne im Ernst, für uns ist nur das Universum, dahinter ist "nichts", mit dem Universum ist für uns Zeit und Raum entstanden, genauso kannst Du nicht fragen: was war vor dem Urknall! Die Zeit gibt es nämlich auch erst seitdem. Und dann wären wir wieder bei Kant: Raum und Zeit ist in unserem Denken als Voraussetzung, was anderes können wir gar nicht denken... man wird schwindlig :-))
annakonda am 7. Mai 2009 15:05 ja...sehr schwindelig...

Es gibt nur endlich viele Sterne und die sind alle so weit von uns entfernt, dass nur ein Bruchteil ihres Lichts bei uns ankommt.
annakonda am 6. Mai 2009 20:39 Wieso denkste es sind endlich viele?
Complex am 6. Mai 2009 20:50 Naja, warum sollten es unendlich viele sein ? Wenn im Urknall alle Materie entstanden ist, dann ist das endlich viel Materie. Dementsprechend können auch nur endlich viele Sterne daraus entstehen.
annakonda am 6. Mai 2009 20:56 Und weshalb geht man dann davon aus, dass sich das All ausdehnt?
Complex am 6. Mai 2009 21:05 Weil man es messen kann. Das heißt aber nur, dass sich der Raum ausdehnt, nicht, dass der Inhalt mehr wird.
annakonda am 6. Mai 2009 23:12 Ein Raum existiert nur durch seinen Inhalt. Genau wie die Zeit.
Complex am 6. Mai 2009 23:43 und ?
valentin301 am 7. Mai 2009 08:54 Was wir als Raum und Zeit verstehen, ist nach Kant als "Denkrahmen" in unserem Vorstellungvermögen apriori schon vorhanden und muss nicht real sein.
annakonda am 7. Mai 2009 11:33 ganz genau...nach der ralativitätstheorie einsteins, würde raum und zeit ohne inhalt nicht existieren.

Das nennt sich das Olberssche Paradoxon...der sagte damals, dass das Weltall nicht unendlich sein kann, weil sonst der Nachthimmel so hell sein müsste wie der Taghimmel (in jeder Richtung muss ein Stern leuchten). Wie es letztendlich ist, ist schwer zu sagen, aber andere Studien zeigen, dass sich das Universum ausdehnt, d.h. es kann nicht unendlich sein. Und noch ein Problem bei allen Messungen ist die Tatsache, dass sich ALLES bewegt, die Erde sowieso um die Sonne, aber auch die Sonne um das Zentrum der Milchstraße etc.

Er ist nicht schwarz, sondern dunkelblau.
annakonda am 6. Mai 2009 20:33 Meinetwegen. Tut aber nichts zur Sache. Die Frage bleibt bestehen.

weil keine sonne mehr hin kommt und meistens noch von wolken bedekt ist :) der mond sendet ja kein licht der wird ja selbst angestrahlt d.h. er ist nicht so hell das es bei uns auf der erde so wie bei der sonne ist, das licht von den sternen reicht nicht ganz bis zu unsere erde hinab, und sie leuchten nicht so stark wie die sonne.
Viel zu weit weg! Und nicht so stark wie die sonne
oldskuul am 7. Mai 2009 08:23 Die meisten Sterne leuchten heller als unsere Sonne. Und die meisten sind größer als unsere Sonne.
Unsere Sonne ist nur "unteres Mittelmaß".
Ich würde sagen weil die Sterne einfach nicht hell genug leuchten.

Zu wenig Licht?!
KBB0815 am 6. Mai 2009 20:34 genau das sind alles Energiesparsterne...
pummelLuff am 6. Mai 2009 20:35 der is gut ^^
Ulibaerchen am 6. Mai 2009 20:41 Ja, einer muss ja mal an die Zukunft denken, wenn nicht wir, wenigsten die Sterne. :p
scheiße was hier behauptet wurde grenzt an blasphemie (oder wie man das auch schreibt) nicht alles ist falsch aber das meiste sind hinrgespinste
annakonda am 10. Mai 2009 16:40 ...du meinst die Antworten? Was ist an denen verkehrt?

Hallo.
Ihr scheint euch ja die Birne heiss zu denken.
Ich habe irgendwo da oben den Komentar gelesen, ob du ein Autoscheinwerfer in 50 Km auch sehen kannst.
Ich finde er hat gar nicht so unrecht.
Das Universum ist Riesig. Das Licht hat also genug Platz sich zu streuen. Und dadurch wird es schwächer.
Wenn du neben einem Lichtstrahl stehst, aber nicht direkt von ihm angestrahlt wirst, siehst du den Strahl nicht. Nur dann, wenn er reflektiert wir. Z.B. durch Staub.
Ansonsten ist Licht Unsichtbar.
Probiert es mal mit einer Taschenlampe in einem dunkelen Raum aus. Er muss aller dings Staubfrei sein.
Tritt man dann in das Licht, wird man geblendet.
Und das ist meiner Meinung nach auch die erklärung dafür, warum das Weltall Nachts dunkel ist. (Bis auf die Sterne natürlich)
das ist doch genau das phänomen, was einstein schon begründete... das universum ist wie eine kugel - unbegrenzt, aber endlich
jo, darauf hab ich mich bezogen
das wäre dann praktisch die 4. Dimension
ganz genau=) Ich les im Moment "Die andere Bildung" von Ernst Peter Fischer, das ist auch echt interessant um nochmal so einen Gesamtüberblick zu bekommen.
-.- man sieht dnicht alle sterne da das welt all expandiert und die meisten so weit weg sind das die licht strahlen uns nicht mehr treffen man kann sich das so vorstellen: an jedem punkt in einem stern strahlen photonen aus (lichtteilchen) da die zwischen räume mit der entfernung zum stern aber immer größer werden wird die licht intensität auch schwächer denn es treffen nicht mehr soviele photnon auf um das objekt der beobachtung zu erleuchten wenn man sich jetzt milliärden kilometer weit weg auf hält oder so gar noch weiter dann kann man sich ja ausmalen wie wenig photonen die erde treffen und auserdem ist der himmel nicht schwarz wer das behauptet hat noch nie hoch geguckt.
Es geht nicht darum, ob er schwarz oder blau ist. Es geht darum, warum er nicht weiß leuchtet. Das mit den Photonen und der Streuung ist mir bewusst, allerdings relativiert sich diese Theorie, wenn es unendlich viele Sterne gäbe. Denn dann müsste trotz Streuung überall gleich viel Licht ankommen.