Frage von Selfverletzung, 163

Warum ist der Mensch entstanden?

Warum hat die Evolution ein so intelligentes Lebewesen geschaffen für mich macht das alles kein Sinn. Wenn ihr keine Ahnung von Biologie habt dann verlasst die Frage einfach ich interessiere mich nämlich sehr für die Biologie aber vor allem für die Evolution...

Warum gab es so lange kein intelligentes Lebewesen und dann halt auf einmal den Mensch.

Der Mensch hat keine Konkurrenz für mich macht das keinen Sinn, da es ja früher als es noch keine Menschen gab immer Konkurrenz gab.
Der der am besten angepasst war hat überlebt.
Viele Menschen sind schlecht angepasst haben z.B eine erbliche Krankheit und sind Vllt schwächer wie die anderen, doch diese Menschen werden unterstützt und sterben nicht und pflanzen sich weiter fort, so gibt es keine Konkurrenz. Hiermit will ich keinen Angreifen ...

Für mich macht die Intelligenz des Menschen überhaupt keinen Sinn.

Warum ist die Evolution darauf gekommen und hat den Menschen Intelligenz gegeben die dann die Welt zerstört ?

Das macht doch keinen Sinn...

Oder sind wir Menschen einfach das Endstadium und werden uns nie weiterbilden, weil ohne Konkurrenz ist das nicht möglich.

Wirklich nur Leute antworten die sich genauso wie ich mit dem Thema auseinandersetzen...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DiegoderAeltere, Community-Experte für Biologie & Evolution, 61

Warum hat die Evolution ein so intelligentes Lebewesen geschaffen für mich macht das alles kein Sinn.

Sinnfragen werden in der empirischen Wissenschaft meist ausgeklammert, weil man darauf keine objektive Antwort finden kann. Was in unseren Möglichkeiten liegt, ist die Phänomene in der Natur zu beschreiben und zu erklären, so auch die Evolution der menschlichen Intelligenz.

Das ist ein sehr komplexes Gebiet, das auch noch sehr viele Fachbereiche berührt, und immer noch intensiv erforscht wird, weil bei weitem noch nicht alle Fragen geklärt sind. Allerdings herrscht inzwischen der Konsens, das man die geistige Entwicklung des Menschen nicht an einer einzigen Ursache festmachen kann, sondern an einer ganzen Reihe Faktoren sowohl sozialer als auch ökologischer Natur.

Ein wichtiger Punkt dürfte die Ernährungsumstellung der Frühmenschen gewesen sein. Im Vergleich zu anderen Menschenaffen macht Fleisch einen sehr großen Anteil der Ernährung beim Menschen aus. Aufgrund großer Umwälzungen in ihrem Ökosystem waren die Vorfahren der Menschen wohl gezwungen, sich auf Aas als Hauptnahrungsquelle zu verlegen, und später begannen sie große Steppentiere aktiv zu jagen.

Einerseits lieferte Fleisch sehr viel Energie, die zum Teil in die Gehirnentwicklung gesteckt werden konnte (sehr viel später wurde dieser Effekt durch das Kochen und Braten der Nahrung noch verstärkt), andererseits schuf die Jagd auch einen erhöhten Selektionsdruck für bestimmte Geistesleistungen.

Da der Mensch über keine natürlichen Waffen verfügt, die sich zum Reißen von Großwild eignen, musste er von Werkzeugen Gebrauch machen. Das ist eigentlich nichts neues, da auch andere Menschenaffen Werkzeuge benutzen, aber die zusätzliche Leistung des Menschen bestand im Schleudern von Waffen, was die koordinatorischen Fähigkeiten von Schimpansen oder Gorillas übersteigt. Individuen, die besonders wirkungsvolle Jagdwerkzeuge herstellen und sie auf große Distanzen einsetzen konnten, waren also im Vorteil, wodurch sich auf lange Sicht diese Fähigkeiten bei allen Menschen durchsetzten.

Aber auch ein gut gezielter spitzer Stock reicht kaum aus, um einen großen Wiederkäuer zu töten, weshalb sich die Jäger auf den Zusammenhalt ihrer Gruppe verlassen mussten. Individuen, die sich gut untereinander absprechen und planend vorgehen konnten, erzielten also bessere Jagderfolge und hatten damit bessere Überlebenschancen, wodurch ihre Fähigkeiten an die nächsten Generationen weitergegeben wurden.

Eine bessere Verständigung in der Gruppe bedingte wiederum komplexere Beziehungsgeflechte, die von den einzelnen Individuen eine größere Intelligenz erforderten, um mitziehen zu können usw. Es wäre also denkbar, dass die Entwicklung der Intelligenz selbstverstärkend ablief.

Ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt, der die ganze Entwicklung überhaupt erst möglich machte, ist die Fortpflanzungsstrategie der Menschen. Bis auf wenige Ausnahmen zeugen Menschen Einzelkinder im Abstand von einigen Jahren, die dann die gesamte Aufmerksamkeit der Eltern, insbesondere der Mutter, erhalten und ihre Nahrung mit niemandem teilen müssen (K-Strategie), anders als z.B. Katzen oder Ratten, die sehr viel Nachwuchs zeugen, von dem alerdings ein großer Teil eingeht (r-Strategen). Der größte Teil der Gehirnentwicklung findet in der Kindheit statt, weshalb die Ausprägung des menschlichen Gehirns auf seine lange Kindheit und die geringe Geschwisterzahl zurückzuführen ist.

Auch ist die Werkzeuggestaltung überhaupt nur dadurch möglich geworden, dass Menschen über geeignete Greiforgane (die Hände) verfügen, weil sie von baumbewohnenden Vorfahren abstammen.

Dass das Zusammenkommen all dieser Faktoren recht unwahrscheinlich ist, könnte man als Erklärung dafür hernehmen, dass Menschen die einzige Kulturspezies ist, die je auf der Erde existiert hat.

Viele Menschen sind schlecht angepasst haben z.B eine erbliche Krankheit und sind Vllt schwächer wie die anderen, doch diese Menschen werden unterstützt und sterben nicht und pflanzen sich weiter fort, so gibt es keine Konkurrenz. 

Das hast du richtig erkannt. Ich würde darin aber nichts schlechtes sehen (ich selbst habe eine erbliche Rot-Grün-Schwäche und Kurzsichtigkeit), schließlich ermöglichen wir damit allen Menschen, egal wie sie geboren wurden, ein möglichst würdiges Leben. 

Dass sich nachweislich erbliche Nachteile verbreiten, ist eigentlich auch nicht weiter tragisch, wenn man sich das biologische Verständnis von Nachteiligkeit vor Augen führt. Ob sich ein Merkmal positiv oder negativ auswirkt, hängt immer vom Umfeld ab. Und ich würde behaupten, dass ein Leiden, wenn es durch medizinische Behandlungen insofern ausgeglichen werden kann, dass der Betroffene Kinder zeugen kann, vom evolutionsbiologischem Standpunkt aus nicht mehr als nachteilig bezeichnet werden kann.

Warum ist die Evolution darauf gekommen und hat den Menschen Intelligenz gegeben die dann die Welt zerstört ?

Die Evolution ist ja kein denkendes und handelndes Wesen, sondern nur ein Wort für den Prozess der Veränderung. Oben habe ich bereits beschrieben, wie die menschliche Intelligenz wahrscheinlich entstanden ist, nämlich durch Try-and-error, durch kurzfristiges Ausnutzen eines Vorteils und Anpassung an veränderte Umweltfaktoren. Ein langfristiger Plan steht dahinter nicht, und vor den modernen Ökologen konnte auch niemand die Auswirkungen des Menschen auf seine Umwelt verstehen und vorhersagen.

Der Mensch ist da auch nichts besonderes. Jede Art beeinflusst ihre Umwelt, und wenn sie sich zu stark vermehrt, führt das in der Regel zu einer Störung des Gleichgewichts und damit zur Verminderung der Artenvielfalt, bevor die Überlebenden sich an die freigewordenen ökologischen Nischen anpassen und die Vielfalt wiederherstellen. Da wir dazu in der Lage sind, diese Zusammenhänge zu verstehen, ist wohl auch etwas Zuversicht angebracht, dass die kommenden ökologischen Katastrophen abgewendet oder zumindest abgeschwächt werden können.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Sehr ausführlich, so kennt man dich! ;-)

Kommentar von Selfverletzung ,

Einfach nur Wow ! Dankeee

Kommentar von DiegoderAeltere ,

Gern geschehen. Und danke für den Stern!

Antwort
von MarkusKapunkt, 59

Nach Ansicht der meisten Wissenschaftler verfolgt die Evolution kein höheres Ziel. Die Intelligenz hat sich nicht nur beim Menschen entwickelt: Menschenaffen, Delfine, Wale und vor allem einige Vogelarten und sogar Tintenfische verfügen sind zu recht beachtlichen kognitiven Leistungen fähig und imstande, komplexe Probleme zu lösen.

Was beim menschen noch hinzutritt, ist eine höchstdifferenzierte Form von Kommunikation, sowie die Erkenntnis des eigenen Selbst - dazu ist kaum ein anderes Tier fähig. Diese Eigenschaften ermöglichten es den Menschen, immer intelligenter zu werden - die Intelligenz hat sich bei uns als Überlebensstrategie durchgesetzt und wurde so in Folge der natürlichen Auslese bevorzugt und weitergegeben. "Auf einmal" gab es den Menschen  aber nicht - die Entwicklung eines komplexen Gehirns und eines noch viel komplexeren Sozialverhaltens hat schließlich viele Millionen Jahre gedauert.

Mit einer höheren Intelligenz war der Mensch schließlich imstande, das Feuer zu zähmen und Waffen herzustellen und gelangte schließlich an die Spitze der Nahrungskette. Dass diese Fähigkeit einmal so weit geht, dass der Mensch seinen Lebensraum komplett verändern und sogar zerstören kann, hat die Evolution natürlich nicht "bedacht", sie ist schließlich keine Person, die denken kann.

Konkurrenzdruck ist nur ein Faktor der natürlichen Auslese, welche die Evolution vorantreibt. Auch durch andere Faktoren kann dieser Druck entstehen, etwa dann, wenn sich der Lebensraum einer Spezies verändert. Da unsere Erde ständig im Wandel ist, wird auch der Mensch sich irgendwann verändern müssen - oder er stirbt aus. Wir sind zwar die erste Spezies, welche die Regeln der Evolution begreifen und nachvollziehen kann, aber das bedeutet nicht, dass wir diesen Regeln nicht genau wie alle anderen Spezies auch unterworfen sind.

Antwort
von dadita, 41

Die Evolution vergolgt kein Ziel. Intelligenz ist eine Überlebensstrategie, wie beispielsweise die Fähigkeit im dunklen zu sehen oder im Rudel zu jagen.

Als unsere Vorfahren durch klimatische Veränderungen gezwungen wurden, sich im neuen Lebensraum der Savanne zurecht zu finden, erwies sich Intelligenz als massiver Vorteil. Diese ermöglichte es unseren Vorfahren Werkzeuge herzustellen, Taktiken zur Jagd und komplexere Sozialstrukturen zu entwickeln. Daher wurde diese Eigenschaft stark selektiert. 

Der Grund warum wir die erste Spezies sind, welche derartige Fähigkeiten entwickeln lag einfach in den Umständen. Nicht nur die neue Umgebung, auch unsere Physiologie machten Intelligenz zu einer für unsere Spezies sehr vorteilhaften Eigenschaft. Unsere Hände und unser aufrechter Gang ermöglichten es beispielsweise erst diese Intelligenz zur Schaffung und effektiven Nutzung von Werkzeugen zu nutzen. Doch unsere Intelligenz hat auch einen Preis. Wir kommen sehr unreif auf die Welt, einen Menschen großzuziehen dauert Jahrzente. Selbst die Fähigkeit selbst vor Gefahren davonlaufen zu können entwickelt sich erst nach Jahren. Der Kopf eines Babys ist zu groß, was dazu führt, dass unsere Spezies eine überdurchschnittliche Säuglings- und Muttersterblichkeit hat. Unser Gehirn verbraucht einen Großteil der von uns aufgenommenen Energie. Für die meisten anderen Tiere würden diese Kosten einen zu großen Nachteil bringen. 

Antwort
von voayager, 43

Die Evolution hatte da nix beschlossen, schließlich gibt es da keinen Masterplan, der von der Natur dann abgearbeitet wird. Vielmehr war es eben so, dass ganz bestimmte Umstände vorherrschten, die zur Menschwerdung des Affen führte. Das hing mit der damligen Klimaveränderung und damit einhergehend Landsschaftsveränderung, also einem regionalen Wandel der Natur. Mithin waren die objektiven Voraussetzungen zur Menschwerdung gegeben, ein intelligente Vorstufe, also den Menschenaffen damaliger Art plus wandelndes Biotop. So etwas war dann ausreichend.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Da hast du vollkommen Recht.

Einen solchen Masterplan gibt es nicht in der Biologie, der gehört in den Bereich der Religionswissenschaften. Was jeder einzelne davon hält und inwiefern er daran glauben mag, ist jedem selbst überlassen.

Antwort
von Jokerfac3, 72

Die Menschen wurden ja nicht von der Evolution erschaffen, sie haben sich zufällig gebildet. Die Vorfahren der Menschen waren auch schon relativ schlau, sie konnten Werkzeuge benutzen, und irgendwann haben sich diese Vorfahren so weit entwickelt, dass sie eigene Gedanken und ein Bewusstsein hatten. Das muss nicht Sinn machen, das ist halt zufällig über viele Jahrhunderte passiert. Es muss auch nicht Sinn machen, da nicht "die Evolution" Dinge "erschafft", Evolution ist nur ein Ausdruck für die Entwicklung. 

Expertenantwort
von Schuhu, Community-Experte für Schule, 53

Geh davon aus, dass "die Evolution" ja gar kein Ziel hat. Sie ist der Vorgang, bei dem immer der überlebt und sich fortpflanzt, der am besten angepasst ist. Die Intelligenz des Menschen ist sein hervorragende Anpassung (auch wenn einzelne Individuen weder klug noch besonders angepasst sind). Das machte es dem klugen nackten Affen möglich, sich über die ganze Welt auszubreiten.

Kommentar von Selfverletzung ,

Der der am besten angepasst ist...
Das trifft leider nicht zu es gibt so viele Menschen die sich mit einer Krankheit oder mit einer erblichen Krankheit fortpflanzen.

So ist es doch kaum möglich dass sich der Mensch weiterentwickelt

Kommentar von Schuhu ,

Seine sozialen fähigkeiten sind auch eine Form der Anpassung: Durch die Möglichkeit, Mitmenschen zu versorgen und zu pflegen, können auch Menschen, die nicht ganz gesund sind, zum gelingen des gesellschaftlichen Lebens beizutragen. Und so kann der Mensch sich nicht nur in Richtung "Ich bin so stark, ich nehme mir, was ich will", sondern auch in Richtung Humanität weiterentwickeln.

Kommentar von N3kr0One ,

Sieh das doch mal eher so, der Mensch ist so angepasst und überragend in Allem, dass er entscheiden kann, wer lebt und wer stirbt.
Ein stark behinderter Mensch könnte in der freien Natur sicherlich nicht überleben, aber die Mitmenschen entscheiden, ob er lebt oder stirbt. Wir haben es selbst in der Hand, weil wir es wollen, nicht weil uns die Umgebung dazu zwingt. Dazu beherrschen wir sie zu gut. Diese Anpassung an Allem ist also so perfektioniert, dass wir selbst die schwächsten von uns überleben lassen können.

Antwort
von N3kr0One, 61

Natürlich strebt jedes Lebewesen danach seine Art zu erhalten und wie du schon richtig festgestellt hast geht das hauptsächlich durch Anpassung.
Der Mensch bzw. Lebewesen wurden ja immer komplexer, wenn wir mal davon ausgehen, dass wir uns evolutionstechnisch aus einer simplen Zelle entwickelt haben.
Um sich immer weiter anzupassen, nicht nur genetisch, blieb es nicht aus seine Umgebung kennen und verstehen zu lernen. Wie kommt man an Ameisen ran, die Unter der Erde leben, wie entgeht man einem Tiger etc.
Der Mensch hat dies so weit perfektioniert, dass er seine Umgebung nutzen konnte um diese für ihn passend zu machen.

Hinzu kommt wohl, da Nahrungsbeschaffung kein Zeit- und Energieaufwand mehr bedeutete, die Langeweile hinzu kam.
Und aus diesem Streben in allem besser zu werden, zu perfektionieren und die Zeit zu vertreiben sind dann unsere Erfindungen geworden.
Alles was wir erfinden dient doch lediglich dem Zweck der Bequemlichkeit oder der Freude.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Alles was wir erfinden dient doch lediglich dem Zweck der Bequemlichkeit oder der Freude.

Oder dem Zweck, seinen Nachbarn umzubringen, um an dessen eigene Bequemlichkeiten und Freuden zu gelangen.

Antwort
von Garfield0001, 8

wie soll "die Evolution" darauf kommen können? darauf kommen kann nur eine Intelligenz. und Evolution ist ein Prozess. kann also nicht "denken" oder "planen". somit Zufall.
oder es steckt doch ein Planer dahinter

Antwort
von jentolon, 35

Es gibt keinen Sinn, es ist Zufall, für mich!

Evolution, kleine Änderungen im Erbgut über lange Zeit. Diejenige Änderungen die für die Umwelt schlecht sind sterben, werden gegessen. Ob die Evolution beim Menschen gestoppt ist, wegen Menschlichkeit/Sozialleistungen würd ich nicht sagen, da der Zufall nicht genau vorhergesagt werden kann und bei komplexen Dingen schon gar nicht.


______________

Falls du an Gott glaubst, dann war es für dich Gott und es gibt einen Sinn, den die Menschen sich nicht erschließen können!



Antwort
von Schweinsbraten4, 53

"Die Evolution" ist nicht wie ein Gott, der bewusst etwas macht. Dass der Mensch die Welt zerstört ergibt sich einfach so. Insofern ist der Mensch ein Fehlprodukt der Evolution, das wieder aussterben wird. 

Ich schreibe eine Arbeit über Evolution, kenne mich also damit aus. 

Der Mensch an sich ist nicht stark, da hast du recht. Was ihn so weit gebracht hat, ist die Intelligenz. Der Mensch benutzt Werkzeuge. Mit den ersten Waffen (Steine) konnten die Menschen (bzw deren Vorfahren) Tiere jagen, das Fleisch lieferte die nötigen Nährstoffe um das Gehirn noch weiter wachsen zu lassen. 

Die angesprochenen Erbkrankheiten und die vielen generell ungesunden Menschen sind kein Gegenargument. Die gibt es bei Tieren auch, nur sterben sie.  In unserer Zivilisation, in der es keine Gefahren gibt, können aber auch schwächere Individuuem überleben. 

Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Bei Fragen schreib mir einfach eine Nachricht. 

Kommentar von Selfverletzung ,

Danke .

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Die Evolution" ist nicht wie ein Gott, der bewusst etwas macht. Dass der Mensch die Welt zerstört ergibt sich einfach so. Insofern ist der Mensch ein Fehlprodukt der Evolution, das wieder aussterben wird.

Sorry, aber die Evolution ist keine Person, die dazu imstande wäre, einen Fehler zu machen. Evolution passiert. Sie hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten und läuft nach ihrem Muster ab, bei allen Spezies und auch bei uns Menschen. Ihr einen Fehler zuzuschreiben würde sie personifizieren, und dann bist du wieder bei einem Menschen aus der Steinzeit, der glaubt, der Vulkan wäre ausgebrochen, weil er am Tag zuvor seinen Medizinmann geärgert hat und deshalb ein Gott böse auf ihn ist.

Natürlich wird der Mensch irgendwann aussterben - aber nicht weil die Evolution ihren Fehler einsieht und ihn vernichtet, wie deine Aussage impliziert. Zur Zeit ist dieses Szenario ohnehin sehr unwahrscheinlich, da wir zum einen eine sehr hohe Populationsgröße haben, die sogar noch weiter anwächst und es außerdem keine Faktoren gibt, die unseren Lebensraum, unsere Nahrung oder unsere Fortpflanzungsmöglichkeiten so radikal eingrenzen könnten, dass wir Gefahr laufen, bald auszusterben. Ich sage nicht, dass sich das nicht irgendwann ändern kann, und in der Tat sind wir dabei, gerade diese Faktoren selbst zu schaffen - aber noch ist es nicht so weit. Noch sind wir eine höchst erfolgreiche Spezies und weitab davon entfernt, einmal eine bedrohte Art zu werden.

Kommentar von Schweinsbraten4 ,

Ich habe ja sogar beschrieben, das die Evolution ein Prozess und keine Person ist. Der Fehler der Evolution ist auch kein Fehler einer Person. Du hast schon Recht, mit dem was du sagst. 

Antwort
von kgunther, 8

Die Entwicklung der Intelligenz brachte ganz offensichtlich erhebliche Überlebens- und Fortpflanzungsvorteile.

Denn in der für die Evlution sehr kurzen Zeitspanne von wenigen Millionen jahren hat sich das Gehirnvolumen verdreifacht, die Struktur des Gehirns hat sich verändert und die Durchblutung wurde stark verbessert.

Antwort
von Herb3472, 48

Es wird wohl niemanden geben, der DIr eine stichhaltige Antwort auf Deine Fragen geben kann, denn die WIssenschaft rätselt ja selbst nur herum.

Antwort
von Dinerbone, 51

Das ist die Frage "Was ist der Sinn des Lebens?"
Diese Frage kann man nicht beantworten. Wir Menschen dienen meiner Meinung nach einem höheren Zweck. Aber welcher das ist? Keine Ahnung. Wird noch etwas dauern, das herauszufinden. 

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