Frage von BestOnce, 133

Warum ist der Mensch auf der Welt, was bringt er ihr?

Wie ist der Mensch auf die Welt gekommen und vor allem was bringt er ihr? Ich meine, fast alles was der Mensch macht, schadet der Umwelt.... warum sollte der Mensch also auf der Erde sein?

Antwort
von Imago8, 26

Der Mensch ist nicht nur ein kulturelles Wesen und schon gar nicht per se ein zerstörerisches.

Ich sehe den Menschen (grob) so:

Der Mensch ist wie alle anderen Lebewesen ein Teil der Nahrungskette, des ökologischen Netzes bzw. Wirkungsgefüges.

Menschen fressen, wachsen, vermehren sich, scheiden Stoffwechselendprodukte aus und beeinflussen ihre Umwelt.

Menschen haben verschiedenste Werkzeuge entwickelt, die ihre Überlebenschancen stark erhöhen.

Viele dieser Werkzeuge verbrauchen jedoch so viele Ressourcen, dass der Mensch sich dadurch auf lange Sicht seiner eigenen Lebensgrundlagen entledigt.

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Menschen können eine Wahl treffen, wie sie leben wollen. Sie können Erkenntnisse gewinnen über die Auswirkungen ihres Handelns. Sie können es anders machen. Viele machen es bereits anders. Mach doch mit?!

Kommentar von Imago8 ,

Nachsatz: Die Welt zu einem schöneren Ort machen macht mehr Spaß als die Menschheit zu verfluchen.

Antwort
von rosepetals, 29

Ich hatte per Zufall letzte Woche in einer biologisch/gesellschaftlichen Diskussionsrunde der Schule das Thema Anthropozän. Das ist ein Zeitalter, wie all die anderen, die man an unseren Gesteinsschichten ablesen kann, nur dass sie in den letzten hundert Jahren begonn. Das "menschliche Zeitalter".

Ablesen kann man uns also auch in Jahrtausenden noch in den Gesteinen, aufgrund der (1) Industrialisierung, (2) Atomkriege und es gab noch einen dritten Grund, an dem man uns erkennen könnte, und die Wissenschaftler entscheiden sich noch für einen.


Man kann sich folgendes überlegen: Bewirkt die Benennung eines Zeitalters nach uns eine positive Reaktion (ein Leben mit der Welt zusammen, Umweltschutz, die Kurve kriegen von den idiotischen Sachen, die der Mensch der Erde angetan hat), oder eine negative Reaktion (die Erde gehört jetzt uns, wir machen alles biotechnisch so, dass es für den Menschen am Besten passt).

Zu der Frage: Was bringt der Mensch der Erde? Rein gar nichts, meiner Meinung nach. Kunst, Kultur, Politik, Demokratie, die Renaissance, ... - alles sind positive Aspekte, die nur für den Menschen gelten.

Antwort
von Panazee, 53

In der Natur und der Evolution gibt es keine Nützlichkeitserwägungen. Etwas (eine Mutation) kann sich durchsetzen und etwas anderes (eine andere Mutationen) kann sich nicht durchsetzen und stirbt aus. Punkt - ende der Geschichte.

Etwas lax könnte man es auf die Formel "Weil der Mensch es kann ..." eindampfen.

Antwort
von Gronkor, 31

Spontan fällt mir ein, dass der Mensch wohl als zurzeit einzige Spezies das Potenzial hätte, das irdische Leben in die Weiten des Weltalls (oder zumindest in unser Sonnensystem) hinauszutragen.

Wie ich hörte, wären zum Beispiel Cyanobakterien auf der Venus überlebensfähig. Und wenn diese erstmal eine Sauerstoffatmosphäre produziert haben würden ...

Antwort
von Randler, 62

Der Mensch ist ein Tier wie jedes andere auch das sich auf der Erde entwickelt hat. Wenn eine andere Spezies auf der Erde dominiert würde er genauso seine Umwelt schaden.

Wie wir enstanden sind dafür gibt es unterschiedliche Theorien.

Antwort
von AHepburn, 54

Nüchtern betrachtet hat kein Leben einen "Sinn" für sich und die Erde. Lebewesen entstehen und kämpfen ihr Leben lang ums Überleben, obwohl das reiner Selbstzweck ist.

Antwort
von Evileul, 53

Darvin hat doch erklärt wie wir zu Menschen wurden und der Planet wird sich irgendwann wehren nur mal als beispiel Pest, spanische Grippe, irgendwas wird kommen wenn wir uns nich ändern.

Kommentar von TimonPasslick ,

Oder der Teufel sucht uns heim... Eine Biomasse besitzt keine Gefühle und kann sich auch nicht rächen. Du vermenschlichst Gegenstände.

Antwort
von TimonPasslick, 13

Der Mensch wurde nicht in die Welt eingesetzt, um eine Aufgabe zu erfüllen, der Mensch hat sich nach dem "Survival of the fittest"-Prinzip aus der Evolution heraus entwickelt. Also:

Wie ist der Mensch entstanden: Durch Evolution

Was bringt er: Nichts.

Warum sollte er hier sein: Hat keinen Grund.

Antwort
von hammocklover, 65

Darüber wird sich die Welt keine Gedanken gemacht haben. Der Mensch ist das Produkt einer lange andauernden Evolution, die ja nicht von der Welt in Gang gesetzt wurde, sondern von einem viel komplizierteren System...
Wenn der Mensch aus evolutionstechnischen Gründen nicht mehr lebensfähig ist und seine Umgebung zu sehr zerstört, werden im weitestens Sinne evolutionäre Prozesse irgendwann gegensteuern.

Antwort
von berkersheim, 15

Die Frage nach dem Warum setzt ein Ziel voraus und eine Bestimmung. Da es diese in der gesamten Evolution nicht gibt, ist die Warum-Frage sinnlos. Sie führt zu nichts. Dieses Warum macht nur Sinn, wenn man an einen Schöpfer glaubt, der seiner Schöpfung ein Entwicklungsziel vorgegeben hat. Dann muss man allerdings entweder zufrieden sein mit Antworten, die selbst-autorisierte Schöpferinterpreten (Priester und Klerus) geben mit dem Verdacht auf Machterhalt oder man muss zusehen, dass man den Schöpfer irgendwo selbst trifft. Viel Glück dabei.

Antwort
von napoloni, 32

Der Mensch ist ein komplettes Ökosystem. Allein  auf seiner Haut leben schon unzählige Milben, Bakterien, Pilze. Und in seinem Körperinnern wuchert das Leben erst recht. Jeder Mensch schleppt mehr Lebewesen mit sich herum, als er selbst Körperzellen besitzt.

Antwort
von gottesanbeterin,

Prinzipiell ist jeder Mensch ein Geschenk füt den Rest der Menschheit; bedauerlich ist, dass die meisten von uns das (noch) nicht kapiert haben/kapieren wollen.

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