Frage von Centario, 189

Warum ist der Hund die Nummer "Eins" für den Menschen oder ist er es nicht und nur eine falsche Annahme?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 10

Der Hund ist die Nummer eins für den Mensch, das ist er definitiv und das ist keine falsche Annahme.

Obwohl der Hund inzwischen nicht mehr die Nummer eins beim Mensch, in der Anzahl der gehaltenen Tierindividuen ist.

Das sind jetzt keine Wortklaubereien. Sondern der Hund ist das erste und früheste Haustier des modernen Menschen (Homo sapiens) gewesen. Die gemeinsamen Wege, Beider - Mensch und Hund - sind bereits so lange Zeitläufe beieinander, daß man in Forscherkreisen von einer Symbiose spricht, zwischen Mensch und der dann daraus eigens entstandenen Unterart des Wolfes, dem Hund.

So hat sich der Hund im engen Zusammenleben mit dem Mensch auch genetisch etwas verändert, sein Verdauungstrakt wurde an das Zusammenleben etwas angepasst und seine Verjugentlichung im Verhalten lässt ihn zum Canis Lupus familaris werden.

Viel Forschungsarbeit wird derzeit zur genauen Ortung der Gegend auf der Erde, in welcher der Wolf beim Mensch zum Hund wurde, betrieben. Liegt ja auch die Entwicklungszeit des Hundes beim Mensch in einer Zeitspanne in welcher es noch weitere Menschenarten gab, welche aber - im Gegensatz zum modernen Mensch - relativ eng an dem Zeitpunkt als Wolf zum Hund und damit zum engsten Begleiter des Menschen wurde - ausgestorben sind.

Die Symbiose dieser zwei Arten, Mensch und Wolf könnten zum Überleben des modernen Mensch in der Evolutionsgeschichte beigetragen haben.

https://www.psychologytoday.com/blog/dogs-best-friend/201511/central-asia-is-pro...

Hier habe ich einen Link zur neueren Forschung an der Entstehungsgeschichte - Mensch - Hund Partnerschaft einmal eingestellt.

Der Hund hat sich,  an die Verhaltensweisen und Gestik des Menschen, ja sogar Absichten des Mensch zu erkennen und auf dessen Sprache angepasst. Er hat sich also zugunsten des Menschen evolutionär verändert.

Kein anderes Tier auf der Erde hat beim Mensch eine derartige Anpassungsleistung fertig gebracht. Deswegen ist der Hund die Nummer eins für den Menschen.

Denn der Hund arbeitet mit dem Menschen zusammen. Als Hirten- und Hütehund, als Suchhund, als Behindertenbegleithund, als Blindenhund, als Sennhund, als Wachhund, als Jagdhund und, und, und....

Der Hund arbeitet für den Menschen. Dazu ist er durch die Evolution beim Menschen über lange Zeit geworden.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

https://m.youtube.com/watch?v=iVWmRe0266g

Falls das Video nicht läuft...

Antwort
von Hamburger02, 42

Weil der Hund von allen Haustieren in seinem Sozialverhalten am ehestem dem des Menschen gleicht und sich daher sehr gut in ein "menschliches Rudel" eingliedern kann. Außerdem kann der Hund als Helfer ausgebilet werden, wie es kaum mit einem anderen Tier möglich ist.

Antwort
von XHeadshotX, 72

Wenn man mit seinesgleichen genug mieses erlebt hat, ist ein Hund die bessere Alternative.

Ich sag dir ehrlich - ich bin auch so jemand. Mir ist mein Hund beim Hintern oft lieber, wie mancher Mensch mit dem Gesicht. Schade nur, daß Hunde nicht so lange leben....

Antwort
von Deamonia, 63

Ich nehme an, weil der Hund das älteste aller Haustiere ist. Außerdem gibt es kein anderes Tier, welches sich so sehr in die Familie integriert wie ein Hund (wenn man ihn richtig behandelt) 

Bei jedem anderen Tier ist der Mensch eher mittel zum Zweck, oder höchstens ein guter Freund (auch wenn viele das jetzt ungern hören ^^) Der Hund ist das einzige Tier was den Menschen als Familie ansieht (Fehlgeprägte Tiere mal ausgeschlossen) 

Antwort
von 2012infrage, 60

Weil ein Hund einen nie enttäuscht, er ist immer da, wenn man ihn braucht, nur unser Dank ist leider nur viel zu oft "human". 

Wenn Du einen schönen (alten) Hundefilm sehen willst: "Weißer Bim Schwarzhohr" - ich habe Eimer voller Tränen geheult, schon als Teenie. 

LG

Antwort
von DCKLFMBL, 52

Nummer eins ist die Katze! Aber meine Tiere sind alle die Nummer eins😉

Kommentar von brandon ,

dito 😉

Antwort
von Ellen9, 94

Leider ist das nicht so; obwohl ein Hund ein guter Wegbegleiter des Menschen sein könnte, wenn man diesen nicht für eigene private Zwecke missbrauchen würde (Vorführobjekt, Anziehpuppe, Statussymbol, etc), anstatt ihm selbst ein guter Freund zu sein. Schön wär's, wenn ein Hund so behandelt werden würde, wie es sich für ihn gebührt; statt danach zu treten, ihn an der Leine hin und her zu reißen, ihm die Reste hinzuschmeißen, usw. Ein Hund ist nur die "Nummer 1" bei Menschen, die es zu schätzen wissen, was sie an ihrem Hund haben.

Kommentar von Centario ,

Gruß Ellen, der Grund warum ich dir schreibe ist kein guter. Ich muß leider bestätigen, das es Fälle gibt wo Hunde von ihren Haltern zweckentfremdet werden. Ist mir von Leuten vom Tierschutz schon gesagt worden. Die Einzelheiten erspare ich uns weil es traurig genug ist. Ich hoffe nur das die in einer Minderheit sind und das wahre Bild vom Hundehalter nicht zerstören können. Eigentlich gehörten die bestraft. LG

Kommentar von Ellen9 ,

Gruß ebenso, Centario, Danke! Da stimme ich Dir zu, mit..."eigentlich gehörten die bestraft." Ich bin zuversichtlich, und glaube, dass die Zahl guter Hundehalter überwiegt. Und die anderen sollten gar keinen Hund haben; doch das ist ein anderes Thema. Alles Gute & Viel Glück

Kommentar von Centario ,

Danke, ich kann es gut gebrauchen. Auch für dich alles Gute.

Antwort
von SabiSafj, 41

Zum Hund kann man einfach von allen Haustieren die beste emotionale Bindung aufbauen. Im Gegensatz zu einer Katze ist er sehr auf uns fixiert. Ein Hund wird ja auch bei z.b der Polizei oder als behinderten hund eingesetzt. Während eine Katze teilweise ihre eigenen Wege geht, ist der Hund ein ständiger Wegbegleiter, der teilweise unsere Laune und Wohlergehen deuten kann und auch dementsprechend reagiert.
Ein Hund hat einfach ein treues Herz, von dem Menschen sich eine Scheibe abschneiden könnten.

Kommentar von FeeGoToCof ,

Mir ist der Hund zu hündisch. Das Verhalten einer Katze ist da viel "ehrlicher". Entweder sie mag Dich, oder eben nicht. Das finde ich gut. Ich "brauche" keinen, der mich um jeden Preis auf Schritt und Tritt verfolgt - ganz im Gegenteil.

Antwort
von Undsonstso, 70

Für alle Menschen ist der Hund bestimmt nicht das Tier Nr.1 .

Hätte der Mensch  Wölfe  nicht gezähmt und domestiziert, wäre ohne diesem Jagdhelfer bestimmt nicht sesshaft geworden. Er wäre vermutlich Nomade geblieben, der den Tieren folgt, die er erlegen will.

Also Userin Gina02 hat's auf den Punkt gebracht.

Antwort
von Girschdien, 58

Laut Bild (nicht, dass ich sowas lesen würde) gibt es in D 4,9 Mio mehr Katzen als Hunde in den Haushalten.

Kommentar von Deamonia ,

weil Katzen leichter zu halten sind wahrscheinlich ;) Außerdem werden Katzen sehr oft zu mehreren gehalten, Hunde zwar auch, aber viel seltener, ich kenne keinen Privat mit 3-4 Hunden aber Leute mit 3-4 Katzen schon 

Antwort
von Georg63, 17

Deine Frage enthält eine falsche Behauptung.

Bei mir z.B. kommt derzeit mein Enkel an erster Stelle, dann meine Kinder, meine Frau, .... und dann kommt mein Hund.

Er ist mir wichtig, aber wenn du hier schon eine Reihenfolge deklarieren willst ....

Dann gibt es viele Menschen, die Hunde garnicht mögen oder denen sie egal sind, oder die andere Tiere bevorzugen.

Kommentar von Centario ,

Also auf die Idee wäre ich nicht gekommen deinen Enkel oder jemand anders unter deinen Hund anzusiedeln. Manchmal fehlt einem doch die ausgeprägte Feinsinnigkeit.

Antwort
von brandon, 26

Ist das so?

Ich bin mir da nicht sicher.

Antwort
von Andrastor, 42

Ist er das?

Ich denke die Wahl der Nummer 1 ist nach wie vor individuell und nicht verallgemeinbar.

Antwort
von michi57319, 53

Wo steht geschrieben, daß es so ist?

Antwort
von Immaginary, 12

in Deutschland leben weit mehr Katzen, als Hunde

Aber wenn dich interessiert wie Hunde entstanden sind und warum, dann schau dir folgende Doku an:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2456796/Geschichte-der-Tiere:-Der-...

da wird auch geklärt warum er als bester Freund des Menschen gilt und was daran wahr und was nicht wahr ist. Wenn dich Katzen auch interessieren, weil die ja offensichtlich in Deutschland eher die Nr. 1 sind, es gibt auch ein Video in der ZDF Mediathek bei Terra X, welches die Geschichte der Katze erklärt.

LG

Kommentar von Deamonia ,

Es leben mehr Katzen hier, aber es gibt mehr Hundebesitzer, einfach weil Katzen oft zu mehreren gehalten werden, Hunde in der Regel alleine, oder maximal zu zweit, mehr sind da schon echte Ausnahmen.

Antwort
von 1Paradise1, 48

Auf Platz 1 steht eindeutig die Katze. Der Hund folgt dann auf Platz 2. Viele Leute haben auch beides,ich z.Bsp. Bei mir stehen sie alle auf den ersten Platz. Die Katzen,weil so so eigenständig und individuell sind-ich liebe ihren Charakter und ihr aussehen. Und der Hund,weil er eun treuer Wegbegleiter und Freund für mich ist. Zudem macht es spass,mich mit ihm sportlich in der Natur zu bewegen.

Antwort
von atzef, 55

Als Haustier?

Wegen der günstigen Kombination relevanter Eigenschaften:

Günstig in der Anschaffung, günstig in der Unterhaltung, vergleichsweise sehr intelligent, fähig zur Entwicklung einer Beziehung zu seinen Haltern, überschaubarer Pflege- und Betreuungsaufwand.


Kommentar von LukaUndShiba ,

Günstig in der Anschaffung und haltung? 

Also ich finde Anschaffungskosten (bei einem Züchter) für 800 - 3.000€, je nach Rasse und Farbe, nicht günstig. 

Und auch der unterhalt ist nicht billig. Außer natürlich man füttert billiges Müll futter. Und spart auch noch an anderen Ecken und kanten wo man nicht sparen sollte. 

Hin zu kommt das es immer sein kann das immens hohe kosten für Operationen und Medikamente auf einen zu kommen. 

Kommentar von XHeadshotX ,

Tja, Hunde haben eben keine Krankenkasse...obwohl sie Steuerzahler sind...eigentlich schon ziemlich unfair ;-)

Kommentar von atzef ,

"Günstig" ist halt relativ.

Antwort
von Gina02, 56

Weil der Wolf das erste Tier war, das domestiziert wurde und somit der älteste Begleiter des Menschen ist!

Antwort
von Taimanka, 55

weil er bedingungslose Zuneigung zeigt und lebt 

Kommentar von michi57319 ,

Hunde sind Opportunisten!

Kommentar von brandon ,

...und keine Widerreden gibt.😉

Antwort
von FeeGoToCof, 58

Ist das so?

Kommentar von Centario ,

Ich würde aber doch aus meiner Wahrnehmung heraus festhalten das wir im Vergleich zu anderen Tierhaltungen den Hund unsere größte Aufmerksamkeit widmen. Es gibt Hundeschulen, Hundewettbewerbe, sogar sportl. Veranstaltungen und bestimmt noch einiges. Nichts gegen andere Tiere, ich denke an einen Papageienhalter der hat sich noch gekümmert bevor er stirbt in welchen Hände sein Papagei danach verbleit, aber mengenmäßig gehört den Hunden der größte Zuspruch. Soll jetzt hier kein Wettbewerb sein. Aber wie ich schon aus den Antworten gelesen habe deckt er großes individuelles Spektrum ab, wahrscheinlich das größte.

Natürlich kann man keine Gesetzmäßigkeiten ableiten. Nur die Anzahl der Tiere kann es alleine auch nicht sein. Ich bin bei meiner Frage mehr von dem gegenseitigen Miteinander ausgegangen. LG

PS: Frage bleibt Frage :-)

Kommentar von FeeGoToCof ,

Für mich war es keine wirkliche Frage. Deine "Frage" impliziert für mich eine Behauptung, die ja noch nicht einmal richtig ist!?

Kommentar von Centario ,

Das erinnert mich immer daran: Man kann jemanden soviel erlären wie man will, wenn er es nicht verstehen will versteht er es nicht. - Es gibt doch die Möglichkeit eine Frage zu melden.

Kommentar von FeeGoToCof ,

Warum sollte ich so eine harmlose "Frage" melden?! Da muss schon wirklich was schief laufen, dass ich DAS in Erwägung zöge...

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