Frage von Halihallo21, 312

Warum ist der Glaube so anstrengend?

Ich bin Christ und ich versuche mich ständig zu bekehren doch ich traue mich nicht und wenn ich es mich mal traue habe ich das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben.Daher lässt mein Glaube an Jesus Christus immer mehr nach.Was mir vielleicht helfen könnte sind ermutigen. Danke in Voraus.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von JTKirk2000, 49

Wenn Dir Dein Glaube wichtig ist, wie wäre es damit, Dich mit Dingen zu beschäftigen, die Deinem Glauben entsprechen und auch entsprechend zu handeln? 

Im Laufe meiner Mitgliedschaft in der Kirche Jesu Christi habe ich vor allem gelernt (auch durch die Entwicklung von Anderen), dass es in der Entwicklung des persönlichen Glaubens (Mormonen nennen dies ein persönliches Zeugnis) keinen Stillstand gibt. Entweder man arbeitet daran und stärkt den persönlichen Glauben dadurch oder man arbeitet nicht daran und der persönliche Glaube wird allmählich schwächer bis es irgendwann so erscheint, dass man nie geglaubt hätte.

In der Bibel gibt es verschiedene verheißene Möglichkeiten, die geistige Erfahrungen mit sich bringen sollen (und ich kann dies durch meine persönlichen Erlebnisse bestätigen), durch welche man Anlass bekommen kann, an seinem persönlichen Glauben zu arbeiten und diesen dadurch beständig zu stärken:

Anderen in Nächstenliebe uneigennützig zu helfen, bewirkt positive Gedanken und Empfindungen sowohl beim Geholfenen als auch beim Helfenden.

Ein Gebet indem es um wichtige Antworten geht, welche einem helfen, den richtigen Weg zu finden kann anfangs zu einem bestätigenden Gefühl in Bezug auf geschlossene (Ja oder Nein) Fragen führen. Bei stärkeren Glauben sogar zu Inspirationen in klaren Worten. (hier zu fällt mir unter anderem folgendes ein: https://www.google.de/search?client=opera&q=Spuren+im+Sand&sourceid=oper...)

Ein Gebet in welchem es entweder darum geht, dass man Beistand erhält, um anderen etwas Gutes zu tun, oder direkt um eine Fürbitte für andere, weil man der, dem oder den Betreffenden nicht selbst helfen kann kann entsprechend dem Glauben an das Gebet bewirken, dass zugunsten der Betreffenden entsprechend direkt der, dem oder den Betreffenden geholfen wird oder man Beistand bekommt, dass man anderen entsprechend etwas Gutes tun, also im Sinne der Nächstenliebe handeln kann. Wichtig sind hierbei, und das weiß ich aus eigener Erfahrung, dass man um nichts bittet was entgegen der Nächstenliebe und/oder der Entscheidungsfreiheit anderer stünde und dass man auf den eigenen Wortlaut im Gebet achtet, denn ich habe es immer wieder erlebt, wie die erbetene Hilfe sich genau an den Wortlaut im Gebet gehalten hat. 

Während es bei dem Gebet um Antwort bzw. Erkenntnis schon bei einem relativ schwachen Glauben möglich ist, Antwort durch ein bestätigendes Gefühl zu erhalten, braucht es bei einem Gebet um Beistand oder Fürbitte schon einen stärkeren Glauben und vor allem ein Vertrauen darauf, dass es auch geschehen wird. Da anderenfalls nicht die Bitte, sondern die Erwartung (nach dem Motto dass man glaubt, dass es mit der Bitte sowieso nichts wird) erfüllt wird.

Wenn man sein Bewusstsein darauf konzentriert, was geistig erbaut, kann man durch verschiedene Dinge im Alltag Inspirationen in klaren Worten erhalten, die auf einen selbst persönlich zugeschnitten sind und einem helfen können, geistig weiter zu wachsen. Man sollte dabei sowohl darauf bedacht sein, dass diese Botschaften positiv sind und dass diese persönlichen Inspirationen für einen selbst, nicht aber für andere sind. Sie dienen daher nicht der Unterweisung von anderen, sondern allein der eigenen Entwicklung, es sei denn, man betet darum, wie man anderen helfen kann, glücklicher zu werden und hilft der, dem oder den Betreffenden dahingehend nur insoweit, wie es im Sinne der Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, der Entscheidungsfreiheit des oder der Betreffenden und der positiven Empfindung und Entwicklung derselben Person/en zuträglich ist. Geht es dabei um Zurechtweisungen sollte man entsprechend vorsichtig sein und nicht über andere urteilen, denn das ist mit der Nächstenliebe zumeist nicht vereinbar.

Man kann in der Entwicklung des persönlichen Glaubens hin und wieder eine Empfindung erhalten, dass man anderen helfen sollte. Wenn man dieser Empfindung folgt, kann man im Laufe solchen Handelns auch erkennen wie genau man anderen helfen kann. Auch dies ermöglicht, in Bezug auf geistige Eingebungen und Inspirationen einen stärkeren Glauben und dadurch auch eine bessere Wahrnehmung zu erlangen, denn wer nicht glaubt, der nimmt die "sanfte und leise Stimme des Heiligen Geistes" noch weniger wahr, als derjenige sein Gewissen, der es verdrängt.

Es gibt auch noch weitere Verheißungen in der Bibel, aber für jene, beispielsweise in Bezug auf geistige Gaben, braucht man schon ein mitunter sehr starkes Vertrauen.  

Zu guter Letzt noch ein Hinweis. Wen man glaubt, dass Gott sich von einem entfernt hat, sollte man versuchen umzukehren, denn sehr wahrscheinlich hat man selbst Gott den Rücken zugekehrt und ihn deshalb aus den (geistigen) Augen verloren hat. Wendet man sich Gott jedoch wieder zu, wird man erkennen, dass er nie weit entfernt, sondern lediglich betrübt war, dass man sich von ihm abgewendet war. In diesem Sinne fällt mir das Gedicht Spuren im Sand ein (siehe http://www.life-is-more.at/life/gedichte/spuren_im_sand.php).

Kommentar von JTKirk2000 ,

Vielen Dank für das Sternchen. :)

Antwort
von Giustolisi, 49

Für rational denkende Menschen ist der Glauben deshalb schwierig, weil es für das geglaubte keine Belege gibt und ständig Widersprüche und Paradoxa ignoriert werden müssen. 
Zweifel sind da was ganz Normales und auch nicht schlimm. Heute verlieren die meisten Menschen den Glauben an Götter, während sie erwachsen werden. Es wird einfach weniger intensiv indoktriniert.
Du beginnst nur gerade herauszufinden, dass das Christentum nur auf einem Buch voller Märchen basiert. Das ist schon vielen passiert und es ist was Gutes, ein Zeichen für rationales Denken.

Glaube ist nichts, was du entscheiden kannst. Entweder du glaubst die Geschichten, oder eben nicht. Man kann sich nicht dazu zwingen etwas zu glauben, das Sinn ergibt. Man kann so tun als ob, dann ist man ein Heuchler wie viele Menschen, die in den Gotteshäusern sitzen.

Antwort
von comhb3mpqy, 7

Du hast ja von anderen schon Ratschläge bekommen.
Wenn Du Gründe/Argumente wissen möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente.
Wenn Du nicht auf mein Profil gehen möchtest, dann kannst Du mich danach aber auch in den Kommentaren fragen.

Antwort
von Philipp59, 45

Hallo Halihallo21,

ich frage mich nur eines: Wenn Du Dich als Christ bezeichnest, warum sprichst Du davon, dich bekehren zu müssen? Offensichtlich meinst Du damit, wie Du es schaffen kannst, Dein Leben durch und durch christlich zu gestalten, nicht wahr?

Der christliche Glaube schließt natürlich vieles mit ein. Um jedoch aus ganzem Herzen Christ sein zu können, ist Liebe zu Gott und zu seinem Sohn, Jesus Christus, unabdingbar. Um diese Liebe zu entwickeln, ist es notwendig, sich eingehend mit der Bibel zu beschäftigen und sie zu verstehen. Warum? Einfach gesagt: Weil sie eigentlich wie ein langer Brief von Gott an uns Menschen ist. Natürlich ist die Form dieses "Briefes" eine ganz andere als bei einem normalen Brief. Gott gebrauchte über 40 Schreiber über einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren, um dieses Buch zu verfassen. Gott wachte über das, was sie schrieben, damit es nicht ein menschliches, sondern ein göttliches Werk werden konnte. Warum kann man das sagen?

Nun beachte einmal eine Aussage, die die Bibel darüber macht, wie sie zustande gekommen ist:
"Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk" (2. Timotheus 3:16,17).

Wie hieß es am Anfang dieses Textes? Die Schrift sei "von Gott inspiriert". Was heißt das? Das heißt, dass Gott beim Verfassen der Texte der Bibel Einfluss genommen hat. Einiges von dem, was die Bibelschreiber niederschrieben, wurde ihnen direkt von Gott diktiert, bei den meisten Texten jedoch ließ Gott den Schreibern die Freiheit, eigene Gedanken und Empfindungen mit einfließen zu lassen und auch eigene Formulierungen zu verwenden. Da Gott jedoch ihr Schreiben überwachte, kann man ihre Schriften als von Gott kommend betrachten.

Jedes mal, wenn Du in der Bibel liest oder Du sie Dir vorlesen lässt, entsteht eine Verbindung zu Gott. Frage Dich vor allem immer: Was will er mir durch diesen oder jenen Gedanken sagen? Oder: Was kann ich aus dem Erzählten über Gott lernen - über seine Eigenschaften, seine Einstellung oder seine Denkweise? Wenn Du so die Bibel liest und analysierst, dann ist das Lesen in ihr ein echter Gewinn für Dich und macht Dir auch zunehmend Freude. Auch wenn das Ganze nur wenige Minuten dauert, so ist diese kurze Zeit doch gut eingesetzt, meinst Du nicht auch? Wenn Du dann irgendwann wieder mehr Zeit hast und Dein Verlangen nach dem Wort Gottes größer geworden bist, dann kannst Du ja den Zeitrahmen etwas erweitern.

Die Bibel fordert uns alle dazu auf: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Jedes Mal,wenn Du Dich bemühst in der Bibel zu lesen, machst Du einen Schritt auf Gott zu. Immer mehr wird er Dir zu einem Vertrauten und zu einem Freund, mit dem Du über alles sprechen kannst, selbst über die tiefsten innersten Gedanken und Gefühle. Das wiederum bringt Dich Gott noch viel näher. Im Laufe der Zeit wirst Du merken, dass Dir die Freundschaft zu Gott zu dem Wichtigsten im Leben wird! Und Du betrachtest Dein Leben mit ganz anderen Augen. In Dir entsteht das Gefühl der Freude und des Glücks in einem Maß, das Dir durch nichts sonst gegeben werden kann.

Um dahin zu gelangen, muss man einen Anfang setzten. Du musst Dich vielleicht erst einmal dazu durchringen, anzufangen, Dich mit der Bibel zu beschäftigen. Und wie sagt man so schön: "Der Appetit kommt beim Essen". Ist erst einmal das Herz beteiligt, dann entsteht aus dem "ich muss" ein "ich will". Wie sagte es doch Jesus einmal in den Glücklichpreisungen der Bergpredigt?: "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind" (Matthäus 5:3). Geistige Bedürfnisse hat jeder Mensch, doch die wenigsten sind sich dieser Bedürfnisse auch bewusst und unternehmen etwas.

Stell Dir einmal vor, jemand hätte plötzlich überhaupt kein Hungergefühl mehr. Stände er nicht in der Gefahr, zu verhungern oder zumindest unterernährt zu werden? Wird der "geistige Appetit" angeregt, dann beginnt man auch zu "essen". Und das Ergebnis? Jesus sagte, dass man dadurch "glücklich" werden würde. Ist das nicht auch ein guter Grund, es einmal mit dem Bibellesen zu versuchen? Mit zunehmendem Verständnis aus dem Wort Gottes wird sich auch Deine Motivation steigern, nach dem, was Du daraus erfahren hast, zu handeln. Wenn beim Lesen der Bibel Fragen auftauchen - was ganz sicher geschehen wird - so kann Dir das Buch "Was lehrt die Bibel wirklich?" eine Hilfe sein, die Lehren der Bibel richtig zu verstehen. Du kannst dieses Buch googeln und kostenlos downloaden. Alles Gute!

LG Philipp

Antwort
von jephi, 52

Ständig bekehren? Wenn du Christ bist, bist du bekehrt! Was machst du falsch? Jesus hat das Christsein in zwei Punkte gepackt: Du sollst deinen Gott lieben und liebe deinen Nächsten wie dich selbst (Matt. 22,37-39). Solange du danach lebst, gibt es nicht viel falsch zu machen. Was dich dann noch zweifeln lässt (selbst Jesus zweifelte), besprich mit einem Seelsorger deiner Wahl. Ich wünsche dir, dass du deinen Glauben festigen kannst!

Antwort
von anniegirl80, 42

Wieso denkst du dass du etwas falsch gemacht hast? Wenn du Jesus vertraust, kannst du nichts falsch machen! Viele Dinge im Leben sind ein Prozess und brauchen Zeit. Setze dich nicht unter Druck.Vor allem, mach dir keine Gedanken was andere von dir möglicherweise erwarten wenn du dich bekehrst.

Hier ein Beispiel für ein "Bekehrungsgebet" das du sprechen kannst: http://gottkennen.de/ein-gespraech-mit-gott/ (ungefähr in der Mitte der Seite).

Gehst du denn in eine Kirchengemeinde, liest du in der Bibel? Glaube ist übrigens alles andere als anstrengend, es ist befreiend!

Kommentar von HumanistHeart ,

Wenn du Jesus vertraust, kannst du nichts falsch machen!

http://www.patheos.com/blogs/progressivesecularhumanist/2014/12/mom-kills-son-be...

Scheinbar kann man Dinge auch falsch machen wenn man Jesus vertraut.

Kommentar von Vaultdoor101 ,
Scheinbar kann man Dinge auch falsch machen wenn man Jesus vertraut.

Natürlich sündigt man auch, wenn man von Jesus errettet wurde. Was denkst du denn, was Christen sind, außer normale Menschen, die vor Gott gerecht dastehen? Es geht darum, gerettet zu werden, nicht darum, geheilt zu werden.

Kommentar von HumanistHeart ,

Geh Dämonen suchen.

Kommentar von klausog333 ,

Ups, sorry hab auf den falschen Button geklickt. Sollte eigentlich positiv sein 😞

Kommentar von anniegirl80 ,

Zeigt es gar nicht an bei mir - und ist ok, ist mir auch schon passiert ;-)

Antwort
von chrisbyrd, 13

Vielleicht kann es hilfreich sein, sich einfach auf die Verheißungen und festen Zusagen zu verlassen, die uns Gott in der Bibel gibt:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes." 1. Johannes 5,13

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." Römer 6,23

"Wenn wir unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. " 1. Johannes 1,9

"Ohne Glauben ist´s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt." Hebräer 11,6

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

Antwort
von joergbauer, 22

Jesus hat gesagt, daß sein Joch sanft und leicht ist. Damit meinte er, daß Glaube ansich nicht schwer ist. Wer an IHN als seinen Erlöser und Heiland glaubt, der ist erlöst und befreit von allem, was negativ zwischen ihm und Gott stand. Dies geschieht allein durch Glauben - keine Werke oder irgendwelche komplizierten theologischen Dinge. Wer glaubt, ist gerecht! Jesus nun nachzufolgen kann sicherlich auch mal schwierig bzw. anstrengend und herausfordernd sein. Dann geht es nämlich darum, für seine Überzeugungen auch einzustehen und den "guten Kampf des Glaubens" auch anzunehmen und persönlich zu kämpfen. Nicht mit Gewalt oder sinnlosen Diskussionen, sondern durch Festhalten am Evangelium und dem Bestreben Gott gehorsam zu sein und ihm immer zu vertrauen - egal was passiert. Hier sind nicht die Gefühle maßgebend, sondern der Glaube und das Vertrauen.

Du versuchst "dich ständig zu bekehren"? Was meinst du damit? Eine Bekehrung geschieht nur einmal und dann bekennt man seinen Glauben - und lässt sich auch taufen in einer Gemeinde und geht seinen Weg und lernt dazu. Gott schenkt jedem, der aufrichtig glaubt als Bestätigung den Heiligen Geist. Damit können wir glauben und nachfolgen und unsere Beziehung zu Gott pflegen und ausleben. Am Besten gemeinsam mit anderen in einer Gemeinde, in die man auch verbindlich gehen sollte. Lies in der Bibel, informiere dich über den Inhalt des Evangeliums und bete viel. Jesus ist der Anfänger und Vollender des Glaubens. Du bist also in guten Händen und musst dich nicht selbst unter Druck setzen oder Angst haben etwas falsch zu machen. Wir sind auch als Christen alle noch  fehlerhaft und müssen auch unsere Erfahrungen machen. Gott steht dahinter. Alles Gute!

Kommentar von HumanistHeart ,

Wer glaubt, ist gerecht! 

Wenn Du echt nicht erkennst worin hier das Problem liegt....

Kommentar von joergbauer ,

Dazu müsstest du das Evangelium von Jesus Christus verstehen, um das zu begreifen und richtig einordnen zu können. Es geht um das, was vor Gott richtig, gerecht und wahr ist. Ein Problem ist das nicht, sondern die Lösung des Problems.

Kommentar von HumanistHeart ,

Dazu müsstest du das Evangelium von Jesus Christus verstehen, um das zu begreifen und richtig einordnen zu können.

So wie zum Beispiel die Bibel in Gänze zu kennen, also AT und NT, da selbst mal rund 20 Jahre Christ gewesen?

Kommentar von joergbauer ,

20 Jahre Christ und dann ausgestiegen? Ich versuche gerade zu verstehen was da schiefgelaufen ist? Mit dem biblischen Gott kann dein Glaube dann aber kaum etwas zu tun gehabt haben - eher mit religiösem Gutmenschentum. Wer an die Erlösung glaubt, weil er weiß, daß er sie bitter nötig habt, wirft das nicht wieder weg...

Kommentar von HumanistHeart ,

Wer an die Erlösung glaubt, weil er weiß, daß er sie bitter nötig habt, wirft das nicht wieder weg...

Das tut er dann, wenn er anfängt sich seines Verstandes und seiner Moral und Ethik zu bedienen und sich getraut die Dinge auf ehrliche Weise zu hinterfragen.
Wenn er sich von Argumenten zu Antworten leiten lässt und nicht wie davor von Antworten zu Argumenten.

Ex-Christen hat es millionenfach. Und deren Glaube war keinen Deut weniger überzeugt, als der Deine.

Kommentar von joergbauer ,

Alles nur haltlose Behauptungen und verdrehte Mutmaßungen. Du redest nur von anderen, die angeblich dies und das taten, aber wenn du verstanden hättest, was Sünde ist und was Erlösung in Jesus bedeutet und beinhaltet, würdest du nicht von Ethik und Moral reden. Man sieht ja in der Welt wie weit man damit gekommen ist...

Kommentar von HumanistHeart ,

Alles nur haltlose Behauptungen und verdrehte Mutmaßungen. 

Jörg, mach es Dir einfach und renn weg indem Du genau so reagierst. Aber dann sei auch konsequenterweise einfach ruhig. Ich kann Deine Angst geradezu riechen. Du willst Dich einfach nicht darauf einlassen.

Oder stell Dich dem was ich sage und lass Dich auf einen Dialog bezüglich Moral und Ethik in Bezug auf die Bibel ein. wenn Dein Gott und Deine Bibel absolut wahr sind, KANNST Du ja nicht im unrecht sein und ich KANN keinerlei Argument besitzen, was Deine Position auch nur ankratzen kann, richtig?

Ich habe bis Montag Abend keine Zeit mehr groß zu schreiben, Du kannst es Dir also überlegen.

Deine Moral- und Ethikvorstellungen sind, wenn sie auf der Bibel beruhen, falsch und nicht haltbar. Sie sind im Gegenteil unmoralisch und unethisch. Und das kann ich Dir schlüssig herleiten.

Frage ist ob Du Dich traust Dich darauf einzulassen.

Und das überleg Dir jetzt mal.

Bis bald.

Kommentar von joergbauer ,

Meine Güte, du redest wie ein Hobbypsychologe - kannst meine Angst riechen! Was für ein Blödsinn! Glaubst du diese Pseudo-Analysen wirklich? Wir stehen auf ganz unterschiedlichen Standpunkten. Gut, im Alten Testament gibt es Passagen, die man schwer deuten und verstehen kann, und die moralisch gesehen vielleicht (menschlich gesehen) unverständlich und hart sind.

Dazu braucht man Wissen und Erkenntnis über die damaligen Gegebenheiten, den Hintergründen und dem Kontext. Es war die Zeit des Gesetzes. Und die Feinde Israels waren dämonisiert und grausam. Im Neuen Testament geht es um Gnade, Versöhnung, Rechtfertigung, Liebe und das Evangelium im Sohn Gottes. Gott zeigt sich hier als barmherzig, liebevoll, gnädig und versöhnlich. Hast du daran auch etwas zu kritisieren?

Es gibt die Bergpredigt und viel Gutes was Jesus gesagt und getan hat. Wer das Wesen dieses Jesus kennenlernen durfte, der hat auch Gott den Vater kennengelernt. Du hast das nicht verstanden und reitest auf einer kurzsichtigen falschen Moral herum, und meinst Gott und den Glauben der Christen anklagen zu können. Der Mensch braucht zuerst Erlösung, bevor er sich um Moral kümmern sollte.

Du meinst es besser zu wissen als Menschen, die ihr Heil und ihre Erlösung in der Gnade und Liebe Jesu gefunden haben. Moral ist gut und wichtig, hat aber nur in der Wahrheit seinen Sinn und Zweck - und die lehnst du ab. Worüber willst du mich also belehren? Dein Problem mit der Bibel solltest du mit dir selbst erörtern. Für solche von dir provozierten und eingeforderten Streitgespräche habe ich keine Zeit. Deine Ziele sind nicht meine.

Der Glaube kommt aus der Predigt, nicht durch sinnlose Debatten. Also wirst du auch nicht offen sein für das was ich sage. Und umdrehen kannst du mich nicht. Ich weiß an wen und auch warum ich an Jesus Christus glaube! Du weisst es offensichtlich nicht - schade. Belassen wir es dabei.

Kommentar von HumanistHeart ,

Du entziehst Dich. Und nicht aus den Gründen die Du vorgibt. Du weißt sehr genau dass Du einen Dialog über Moral verlieren würdest. Und zwar vollständig. Deswegen Dein Rückzug. Es ist nichts anderes.
 

im Alten Testament gibt es Passagen, die man schwer deuten und verstehen kann, und die moralisch gesehen vielleicht (menschlich gesehen) unverständlich und hart sind. 

Wenn man die jungfräulichen Kinder für jene Soldaten am Leben lässt, die deren Eltern und Geschwister und alles was Odem hat, gerade abgeschlachtet haben, dann ist das nichts was "schwer zu deuten" wäre. Es gibt keinerlei Probleme einen solchen Vorgang moralisch glasklar einzuordnen. Weder diese Grausamkeit ist schwer zu deuten, noch irgendeine der hunderten anderen.

Solches ist nicht "vielleicht" unmenschlich, es IST unmenschlich. Solches ist das Werk von Tyrannen, Diktatoren, totalitären Gewaltherrschern. Und Du weißt es.

Dass Du solche Erkenntnisse mit einem "vielleicht" zu bedecken versuchst, ist exakt das um was es hier geht: 

Du hast Deine Ethik, Deine Moral, Deine Empathie auf dem Altar Deines Gottes geopfert, JörgBauer. Wer den Mord selbst an den kleinsten und schwächsten als etwas heiliges verteidigt, ist nicht anders zu beurteilen.

Und Du versuchst Dich dem Dialog zu entziehen, da Dir genau das auch vollkommen klar ist. Man schlachtet keine Frauen und Kinder, keine ganzen Volksstämme ab und behauptet dann auf der richtigen Seite der Moral zu stehen.

...

Deine Moral- und Ethikvorstellungen sind, wenn sie auf der Bibel beruhen, falsch und nicht haltbar. Sie sind im Gegenteil unmoralisch und unethisch. Und das kann ich Dir schlüssig herleiten.

Frage ist ob Du Dich traust Dich darauf einzulassen.

Kommentar von joergbauer ,

Darum geht es nicht. Es geht nicht um meine Moral- und Ethikvorstellungen, sondern darum an die Vergebung meiner Sünden durch Jesus Christus zu glauben. Das kann und will ich, auch ohne alles biblisch immer nachvollziehen und richtig einordnen zu können. Aber auch auf brisante Themen der Bibel gibt es Antworten. Die willst du nicht hören! Du beschäftigst dich mit den verkehrten Themen und versuchst anderen deine Sichtweise aufzuzwingen. Dafür stehe ich nicht zur Verfügung.

Kommentar von HumanistHeart ,

Darum geht es nicht. 

Es geht exakt darum. Um nichts anderes. Um Deine moralische wie empathische Behinderung in solchen Fragen. 

Jungfräuliche Mädchen für sich behalten, nachdem man just ihre Eltern geschlachtet hat, IST unmoralisch, IST unmenschlich, IST grausam und nicht zu tolerieren.

Und ich frage Dich warum Du das nicht erkennen kannst und willst.

Und Dein ständiges Ausweichen zeigt klar auf wo hier das Problem liegt.
Wie kann es sein, dass ich Dich in die moralische Defensive treiben kann, wenn Du doch die reine, unverfälschte Liebe im Rücken hast?

Sag ich Dir. 

Weil sie genau das eben nicht ist.
Warum?
Weil reine unverfälschte Liebe lässt keine Kinder, keine ganzen Völker abschlachten. Sie baut keine Höllen in welche dann die zum Leid befähigte Schöpfung muss.

Das sind alles Dinge für die Du charakterlich blind geworden bist.

Siehe:

 

Das kann und will ich, auch ohne alles biblisch immer nachvollziehen und richtig einordnen zu können.

Solche Grausamkeiten kannst Du nicht einordnen? Du WILLST es noch nicht mal??

Nun, Menschen mit gesunder Moral können das und wollen das. 
Wieso kannst Du es nicht?



Antwort
von HumanistHeart, 59

Weil je mehr Vernunft man hat, desto mehr sich davon meldet.


Kommentar von Waldfrosch10 ,

Vernunft und Glaube ist kein  Widerspruch :

http://ratzinger-papst-benedikt-stiftung.de/glaubensjahr_4.html

Kommentar von HumanistHeart ,

Und der Mann der die Vorhölle abgeschafft hat, ist keine Referenz für Vernunft.

Sollte selbsterklärend sein.

Kommentar von Waldfrosch10 ,
  • Die Vorhölle war eine Ort namens Limbus ,an dem gewisse Theologen die ungetauften Kinder wähnten ... eine Theologische Verstiegenheit eines frühen Theologen ,aus einer ganz anderen Zeit .
  • Es spricht für die Kirche und für Benedikt den 13. dass er solche komischen Lehren abschaffte und nicht gegen ihn, wie du meinst .
  • Die Kirche ist auf dem Weg und sie entwickelt sich stetig weiter .was nicht ein Makel  ist wie du meinst ,sondern ihre Wahrhaftigkeit  beglaubigt .Aber vermutlich kannst du Ratzinger eben nicht  folgen ...
Kommentar von HumanistHeart ,

Die Kirche ist auf dem Weg und sie entwickelt sich stetig weiter 

Welche ehemals kinderschändenden Priester sind zum heutigen Tag auf Veranlassung des Vatikans im Gefängnis?

Namen bitte.

Kommentar von HumanistHeart ,

Die Antwort bitte, Waldfrosch. 

Welche kinderschändenden Priester wurden vom Vatikan ins Gefängnis gebracht?

Antwort
von Waldfrosch10, 16

Du scheinst ein falsches Verständnis von Glauben zu haben ...oder eine falsches Gottesbild vermittelt bekommen zu haben ..Gott ist die Liebe ,du musst hier nichts verdienen oder leisten ..

Wenn du glaubst bist du doch erlöst ..was kannst du dann falsch machen?Du selbst kannst doch gar nichts zur Erlösung beitragen ,die ist Gnade ,also Geschenk von Jesus Christus .Es ist Vollbracht freue dich darüber .Natürlich soll der Glaube in der Liebe wirksam werden ,aber das ist nicht leicht ..Auch sollen wir und immer neu  Bekehren ..das stimmt .

Unser Beitrag ist es dass wir  versuchen nicht  mehr in die Sünde zu fallen in die Gott getrentheit ,was  am Ende doch die Sünde bedeutet .

Der gefallene Sünder geht nicht in die Gottferne ,in die Hölle ,der Mensch ist schwach und soll nicht leichtfertig in die Sünde fallen ,er soll Kämpfen .

In die Hölle geht nur der der sich bewusst von Gott abwendet und ihn im vollen Bewusstsein  und in voller Freiheit des Geistes verwirft .

Aber wenn wir fallen ,dann sollen wir nicht vergessen , ist es ,das Werk schon vollbracht ,wir stehen auf und fangen von vorne an ,immer in dem Bewusstsein das wir uns bemühen aber immer wieder fallen werden .

Selbst Jesus Christus ist unter dem Kreuz gefallen ,zwar nicht in die Sünde aber die Lasst war ihm zu schwer ...Genau so wie sie uns auch oft zu schwer ist .

Schon Paulus sagt in Römer 7,18
________…18Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. 19Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. 20So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbe nicht; sondern die Sünde, die in mir wohnt.…_____

und in den Sprüchen steht bei 24,16

______Denn ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf; aber die Gottlosen versinken im Unglück.________

So bist du also in guter Gesellschaft ,denn wir alle fallen immer wieder in die Sünde ...das ist nun mal so ...wer von sich sagt er falle nie in die Sünde ..dem traue ich persönlich nicht .

Auch der Zweifel ist normal ...den haben wir auch alle ..bitte darum dass dir der Herr einen Starken Glauben schenkt .Er ist treu .

Also habe Mut :

Du machst doch alles richtig !

Kommentar von HumanistHeart ,

Gott ist die Liebe ,du musst hier nichts verdienen oder leisten ..

Plus...

In die Hölle geht nur der der sich bewusst von Gott abwendet und ihn im vollen Bewusstsein  und in voller Freiheit des Geistes verwirft .

Finde den Fehler.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Finde die Vernunft dahinter :

Kommentar von HumanistHeart ,

Da ist keine Vernunft drin, weil ein logischer Fehler drin steckt.

Antwort
von shqipalbo, 83

Du musst für dich selbst entscheiden ob du glaubst oder nicht keiner kann und soll dich dazu zwingen. Also wenn es nichts für dich ist dann lass es lieber sein

Kommentar von HumanistHeart ,

Glaube ist nicht Entscheidungssache.
Entweder ist man von etwas überzeugt oder eben nicht. Das ist nichts was man steuern kann.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Da irrst du dich ,Glaube ist eine Akt des Freien Willens den du immer neu begehst oder auch nicht .Mit Gefühl hat das  gewiss nichts zu tun..

Jeder kann das steuern ...Glauben im Theologischen Kontext bedeutet ; Ich halte für wahr was ich nicht mit irdenen Augen sehen kann ,ich traue mich diesem Gott ganz an .

Mit mutmaßen hat das nichts zu schaffen ..

Was wäre das für ein Gott der dem einen Glauben gibt un dem andren das unmöglich macht ?  =(Prädestinationslehre )

Den wollte ich nicht kennen ...

Kommentar von HumanistHeart ,

Du hast nicht verstanden was der Punkt ist. 

Du kannst nicht auf reiner Basis einer Willensentscheidung etwas glauben. Im Sinne von "für wahr halten". Nicht ohne andere andere Aspekte auszuklammern.

Ich stell Dich auf ein Hausdach und fordere Dich auf, erst zu glauben fliegen zu können und dann zu springen.

Geht nicht.

Dir funken dabei so lästige Komponenten wie "Realität", "Vernunft", "Wissen" in Deine Absicht dies zu glauben.

Nun, mit Göttern ist das nicht anders.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Was soll der Quatsch, da ich keine Flügel habe ,werde ich wohl vernünftigerweise auch nie glauben, ich könnte  fliegen und daher auch nicht springen ,das wäre nicht Vernunft sondern Torheit . 

Es gibt unterschiedliche Arten der Gottes Erkenntnis ,du kannst Gott durch die Vernunft beider Betrachtung der Schöpfung erkennen ,oder auch durch philosophische Erkenntnisse  etwa so wie die Jüdische Philosophin Edith Stein ..die am Ende Christin wurde ..

Gott ist da und er ist erfahrbar und ich könnte dir Geschichten darüber erzählen wie Gott sich in meinem Leben gezeigt hat ,da würdest du staunen ...lade ihn in dein Leben ein und du   wirst schon sehen . 

Aber manche wollen auch nicht erkennen ...Es  ist der Stolz der uns hindert ,den Glauben vor allem Christlicher Glaube scheint dem Betrachter von Aussen etwas dummes zu sein ...Ich kann das verstehen ,es ging mir selbst auch lange so und hättest du mir mal gesagt ich werde mal Christ ,ich wäre wohl schreiend davon gerannt ..

Ja ja der Christ ist der Welt ein Tor.

Und man könnte dich dann auch  verspotten .... 

Realität ? schon mal was von Quantenphysik gehört ?


Kommentar von HumanistHeart ,

....werde ich wohl vernünftigerweise auch nie glauben....

Besten Dank für die Bestätigung. Exakt davon war die Rede.

Antwort
von Andrastor, 81

Was du da erlebst ist scheinbar das Erwachen deines Verstandes.

Deine Zweifel sind durchaus berechtigt und langsam fallen deinem Verstand die Schuppen der Indoktrination von den Augen und er beginnt das Lügengeflecht zu erkennen, auf dem das Christentum aufbaut.

Ich würde dir raten weiter darüber nachzudenken. Vor Logik konnte das Kartenhaus der Religionen noch nie bestehen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Was du da erlebst ist scheinbar das Erwachen deines Verstandes.

Seh ich auch so.

Manchmal wacht man eben einfach auf. 

Antwort
von aicas771, 29

Wenn du Christ bist, dann frage doch Jesus direkt, warum dir der Glaube an ihn so anstrengend erscheint. Beten heißt reden mit Jesus.

Glauben heißt vertrauen - vertrauen auf die Zusagen, die Jesus uns in der Bibel macht. Wenn wir Jesus vertrauen, dann können wir ihm alles sagen, was uns bewegt - in deinem Fall dass der Glaube an Jesus so anstrengend erscheint.

Jesus empfängt alle ernst gemeinten Gebete und reagiert darauf, ganz gleich, ob jemand sich formell "bekehrt" hat, oder nicht. Wenn du es ernst meinst, dann kannst du beim Beten nichts falsch machen, weil Jesus dich liebt und deshalb keine Forderungen stellt und auch keinen Druck ausübt.

Vielleicht ist es hilfreich, wenn du dich von dem Gedanken an eine "Bekehrung" verabschiedest und ganz locker und ohne Druck anfängst, formlos mit Jesus über das zu reden, was dir wichtig ist.

Kommentar von HumanistHeart ,

Jesus empfängt alle ernst gemeinten Gebete und reagiert darauf, ganz gleich, ob jemand sich formell "bekehrt" hat, oder nicht.

Dann frag ich mich warum aktuell Kinder in Sambia verhungern. 

Und die Gebete von deren Müttern, die können wir glaub ich getrost als "ernst gemeint" bezeichnen.

Kommentar von aicas771 ,

Lies mal Hiob, Kapitel zwei. Da wird dargestellt, was abgeht. Leider ist Gott offensichtlich nicht in erster Linie an unserem Wohlergehen in dieser Welt interessiert.

http://ww.bibleserver.com/text/GNB/Hiob2

Das finde ich auch eher dürftig, aber etwas anderes habe ich dazu noch nicht gefunden. Vielleicht weißt du ja mehr ...

Trotzdem bleibt Jesus für mich Ansprechpartner und Gegenüber für alles, was mich bewegt. Das macht mir mein Leben leichter. Und Jesus reagiert auf meine Gebete, nur eben oft nicht so, wie ich mir das wünschen würde - leider.

Kommentar von HumanistHeart ,

Leider ist Gott offensichtlich nicht in erster Linie an unserem Wohlergehen in dieser Welt interessiert.

Jesus empfängt alle ernst gemeinten Gebete und reagiert darauf, ganz gleich, ob jemand sich formell "bekehrt" hat, oder nicht.




Er reagiert nun auf jedes ernst gemeinte Gebet? Oder er ist nicht an unserem Wohlergehen interessiert?

Bist Du bitte so freundlich mir zu sagen, welcher der beiden Sätze da oben nun der richtige ist?



Kommentar von joergbauer ,

Humanist: Woher willst du wissen was und wer und ob Mütter in Sambia beten? Warst du dabei? Wieso klagst du Gott an, obwohl du gar nicht an ihn glaubst? Hast du schon aufrichtig zu Gott gebetet?

Kommentar von HumanistHeart ,

Woher willst du wissen was und wer und ob Mütter in Sambia beten?

Weil das eine natürliche, erwartbare Handlung von gottesgläubigen Menschen ist, speziell wenn deren Kinder gerade verrecken. 
Oder siehst Du das anders?

Warst du dabei?

Nein. aber man kann es sich schlüssig herleiten, wie gerade oben getan.

Wieso klagst du Gott an, obwohl du gar nicht an ihn glaubst?

Ich klage nicht Gott an, sondern lege klar ersichtliche Widersprüche offen bei den Aussagen jener, die an solches Glauben.

Aicas hat einen solchen Widerspruch fabriziert. Und zwar einen enormen wie man sieht.
Und passenderweise kommt bislang auch keine Antwort. Weil ihr selbst nicht damit umzugehen versteht.

Hast du schon aufrichtig zu Gott gebetet?

In meiner Zeit als Christ? Selbstverständlich.

Kommentar von joergbauer ,

Glaube an Gott und das Gebet ist keine natürliche und erwartete Handlung - handelst du etwa so?  Völlig ahnungslose Behauptung deinerseits. Du hast die erste Frage nicht beantwortet! Oder stellst du lieber Fangfragen anstatt offen und ehrlich zu sein? Du warst nie Christ, sonst wärst du es noch.

Antwort
von NorwinSchneider, 37

Du musst leben!

Jesus will das es dir gut geht! Bete einfach mehr und suche ihn, frage ihn warum es dir so schwer ist und er wird dir antworten! 

Antwort
von NewKemroy, 66

Vielleicht stimmt etwas nicht mit der Art und Weise wie Du glaubst.

Das ist echt schwierig. Was wenn man falsch glaubt? Was wenn man nur ein kleines bisschen falsch glaubt? Ist dann knapp daneben auch vorbei?

Sei doch einfach etwas experimentierfreudig, probiere Verschiedenes aus, hinterfage mal das eine oder andere und disskutiere es mit anderen Leuten.

Um einen Fehler zu finden (falls einer da ist) muss man in Bewegung, in Aktion bleiben, denn nur so kann es passieren dass man plötzlich zufällig mal aneckt oder irgendwo Reibung erzeugt.

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