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Warum ist der Dolcetto Wein nicht süß ?

gefragt von N8rid3r am 02.09.2007 um 10:50 Uhr

Denn der Name Dolce bedeutet ja Süß ! Der in der Piemont produzierte Dolcetto wein ist aber trocken !


Reply


andreas48
beantwortet von andreas48 am 2. September 2007 11:00
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hier kannst Du es nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Dolcetto

Kommentar von Simple_avatar6smallIndy72 am 2. September 2007 11:05

Nun fand ich die Frage dort nicht beantwortet!


Indy72
beantwortet von Indy72 am 2. September 2007 12:11
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Ich habe etwas länger drüber nachgedacht und meine, dass diese Traubensorte relativ alt ist. Man muss sich vorstellen, dass die Weine der Antike und des Mittelalters recht sauer gewesen sind. Man hatte früher auch keine hochgezüchteten Hefesorten benutzt, sondern war auf die günstige Entwicklung jener Pilze angewiesen, die aus der Umgebung in die Maische auf natürliche Art, also zufällig, hineinkamen. Da war also ein Wein, der zwar Trocken, aber nicht so sauer war, vergleichsweise süß. So kann ich mir die Namensgebung vorstellen.


anonym
beantwortet von Regenmacher am 2. September 2007 11:35
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Ob ein Wein süß, halbtrocken oder trocken ist(schmeckt) hat in erster Linie nichts mit der Süße der Trauben zu tun.

Ein Winzer kann aus süßen Trauben einen sehr trockenen Wein produzieren, wenn er ihm genügend Zeit zur Gärung läßt, damit der Zucker in Alkohol umgewandelt werden kann. Diese trockenen Weine haben dann einen Gehalt ab 12% vol.

Wird die Gärung aber durch Zugabe von Schwefel abgebrochen bleibt das Ergebnis süß, aber hat dann auch weniger Alkohol. Und die Schwefelung macht dann auch den dicken Kopf mit den Kopfschmerzen.

Kommentar von Simple_avatar6smallIndy72 am 2. September 2007 12:04

Lieber regen macher, der Wein, dessen Gährung durch Schwefelzugabe abgebrochen wird wollte ich nicht trinken! Vielmehr nimmt man eine Mischung verschiedener Sulfite, um ein saures Mileu herzustellen und die Schad-Organismen am Wachsrum zu hindern und den Wein haltbar zu machen. lecker ist das trotzdem nicht. Der Alkholgehalt wird bei guten Weinen durch die Wahl der Hefe-Sorte und den Zuckergehalt des Gährmaterials, ob Most oder Maische, bestimmt. Im Idealfall wandelt die richtige Hefesorte den Traubenzucker solange in Alkohol, bis nichts mehr davon beleibt (Dann kann man die Hefen mit Sulfiten abtöten oder durch Zugabe von Zucker eine zweitgährung einleiten, wenn man z.B. einen Sekt haben möchte.)oder bis der Wein soviel Alkohol enthält, dass die Hefen dadurch abgetötet werden.


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