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Warum ist der Anteil übergewichtiger Menschen in Stadtstaaten geringer als in Flächenstaaten?

gefragt von Albrecht am 13.05.2007 um 22:05 Uhr

Vor kurzem habe ich einen Bericht zum Übergewicht in Deutschland gelesen. Dabei waren in einer Graphik auch Zahlen zum Anteil übergewichtiger Menschen in den einzelnen Bundesländern angegeben (verhältnismäßig am geringsten in Hamburg, Bremen und Berlin). Der Text gab dazu keine Erklärung. Bloße Mutmaßungen lassen sich zwar anstellen (z. B.: Ist das Leben in einer Großstadt im Durchschnitt stressiger, was eine gewisse Gewichtsabnahme bewirkt? Legen dort mehr Menschen Wert auf schickes Aussehen? Geben mehr Menschen aus Eitelkeit bei einer Befragung ein geringeres als das tatsächliche Gewicht an?). Ich würde aber gerne tatsächlich zutreffende Ursachen für diese Erscheinung erfahren


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Eastside
beantwortet von Eastside am 13. Mai 2007 22:17
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Wie Ulla Heinen (CDU), als auch die SPD-Gesundheitsexpertin Elvira Drobinski-Weiß ankündigt, kommt jetzt bei euch sowieso die "Fett-Steuer" und dann seid ihr alle schön schlaaaank!

Kommentar von Albrecht am 13. Mai 2007 22:20

Ein bloßer Kommentar ist keine hilfreiche Antwort und sollte nicht in ein Antwortfeld geschrieben werden. Bitte die Frage beantworten!

Kommentar von 8852d6c5d7c543b504c3a6286bbb58fcsmallEastside am 13. Mai 2007 22:33

Entschuldige.. ich weiß ;-(

Aber eine Antwort.. die weiß ich leider nicht!

Kommentar von support am 13. Mai 2007 22:50

Liebe eastside,

da kann ich Albrecht nur Recht geben. Das Antwortfeld sollte wirklich nur für hilfreiche Antworten genutzt werden. Bedenke, dass der Fragesteller auf hilfreiche Antworten wartet und in der Regel per Mail benachrichtigt wird. Kommentare statt Antworten sind dann eher ärgerlich.

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Viele Grüße

Verena vom gutefrage.net-Support


solf1
beantwortet von solf1 am 13. Mai 2007 22:48
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Ich denke schon, dass das tendenziell stressigere Leben in Städten das seine dazu beiträgt.. Zudem gibts da viel mehr Singles welche auf dem " Markt " attraktiv " sein sollten.. ! Und nicht zuletzt sind friedliche, ruhige und zufriedene Menschen eher etwas übergewichtig... Mit sich und den seinen und der Welt im reinen ! BMI zwischen 25 und 30 ist doch wirklich okay !


schurke
beantwortet von schurke am 14. Mai 2007 08:26
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Ich denke, es hängt damit zusammen, das in den Städten überwiegend Singles leben, Berlin ist die Stadt der Singles. Vor kurzem habe ich einen Bericht gelesen, ich glaube im Geo, das Singles im Durchschnitt schlanker sind aber zunehmen sowie sie in einer Partnerschaft leben. Ich konnte dieses bei mir selber fest stellen, der Grund ist recht einfach. Wer kocht schon für sich alleine?

In der Partnerschaft gibt es meistens abends eine warme Mahlzeit, so schön mit allem drum und dran, das setzt an. Wenn man alleine zu Abend ißt, macht es in der Regel auch eine schnelle Stulle oder ein Salat.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 13. Mai 2007 22:47
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Auf diese Frage wird es keine Antwort geben, weil das niemand weiß sondern nur jeder spekulieren kann. Die Kausalität ist eben nicht untersucht worden. Die Antwort: weil es mehr Waschmaschinen pro Quadratmeter gibt beispielsweise kann genausogut richtig oder falsch sein.


jdk77
beantwortet von jdk77 am 15. November 2007 09:47
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Ich denke das liegt daran, dass in Flächenstaaten viel mehr mit dem Auto gefahren wird. Die Kinder zur Schule, denn selbst in die Arbeit und eben noch zur Musikschule. Egal was es ist, für alles brauchst du das Auto. In der Stadt ist es effizienter das Auto stehen zu lassen, weil du länger einen Parkplatz suchst, als wenn du laufen würdest. In der Stadt kommt auch mal das Fahrrad zum Einsatz. Wohin willst du auf dem Dorf mit dem Rad schon fahren, außer aus Vergnügen? Der Punkt Singles wohnen mehr in Städten und wollen attraktiv/ schlank sein kann stimmen, wobei ich nicht wirklich daran glaube. Dann ehr an das hektische Leben an sich. Wobei Stress bei manchen zu mehr und ungesundem Essen führt und diese These ins Gegenteil verkehren würde. Vielleicht haben die Landbewohner ihre Essgewohnheiten,(schön fett und immer viel Sahne und Butter) beibehalten, als die körperlich schwere Feldarbeit durch den Bulldog einfacher wurde. Für mich ist Essen auf dem Land (lecker, aber fetter Braten, wenig Gemüse und nachmittags Kaffee und Kuchen) immer die reine Mastkur.


Lockenzaehler
beantwortet von Lockenzaehler am 2. April 2009 01:30
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Nun ja ich nehme mal an, dass es mit der Zusammensetzung der Bevölkerung zu tun hat. In eine Stadt zieht es karriereorientierte Leute, die schnell voran kommen wollen, daher viel auf sich nehmen und sich nicht gehen lassen können. Dazu kommen die Nutznießer einer großen Stadt, die Hausbesetzer und Gelegenheitsarbeiter, die ebenfalls von schlankerer Statur sind.

Wer jedoch einen ruhigeren Lebensstil bevorzugt, der versucht, sich eine Familie zu bauen, in der er fest und dauerhaft bestehen kann, mit gutem Essen, viel Schlafen, wenig Einfluss von außen.

Ich würde annehmen, dass es an den verschiedenen Lebensentwürfen der Menschen liegt, die diese oder jene Art von Staaten vorziehen. Schnelllebige Stadtstaaten sind eher für hyperaktive Karrieremenschen attraktiv und (agrarische) Flächenstaaten eher für gemütliche Langzeitplaner.

Kommentar von Albrecht am 2. April 2009 01:59

Für eine gewisse Tendenz klingt dies einleuchtend, auch wenn es in großen Städten eine sehr stark gemischte Bevölkerung gibt, darunter auch welche mit wenig Hoffnungen und geringem Erfolgsstreben.


anonym
beantwortet von luetzelmatt am 23. Februar 2009 12:53
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Kleinststaaten wie Malta und der Vatikanstaat sind die am dichtesten bevölkerten Länder der Welt.

Dort müssen sich die Leute umfangmässig ein bisschen einschränken.

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Kommentar von Albrecht am 23. Februar 2009 16:31

Der Gedanke ist zwar auf gewisse Weise originell, aber so weit geht es wohl noch nicht, sich ganz stark zusammenquetschen zu müssen wie mehrere Menschen in einer Telefonzelle.


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